Alzberger Geschrieben 25. Juli 2011 Share #101 Geschrieben 25. Juli 2011 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Und wenn ich merke, daß meine Landschaftsfotos bei Matrixmessung durch die Bank um rund 1/3EV im jpeg zu hell kommen (was ich durchaus bestätige), brauch ich nicht 3 Wochen um auf die Idee zu kommen, die BeLi-Korrektur auf -1/3 zu stellen und gut ist. schon klar; aber andere Cams bekommen das gebacken. Grüße Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Anzeige Geschrieben 25. Juli 2011 Geschrieben 25. Juli 2011 Hallo Alzberger, schau mal hier Ende der Probezeit! . Dort wird jeder fündig!
arjay Geschrieben 25. Juli 2011 Share #102 Geschrieben 25. Juli 2011 Nu bitte keine Hypochondrie! Nicht jedes falsch belichtete Bild, nicht jeder Fehlfokus ist nun Schuld der Kamera. Oder gar ein Defekt, der nach und nach alle paar hundert x100 im Forum dahinraffen wird. "Weide" hat sein Problem schön dokumentiert und analysiert. Und wenn ich merke, daß meine Landschaftsfotos bei Matrixmessung durch die Bank um rund 1/3EV im jpeg zu hell kommen (was ich durchaus bestätige), brauch ich nicht 3 Wochen um auf die Idee zu kommen, die BeLi-Korrektur auf -1/3 zu stellen und gut ist. Das sehe ich auch so. Die meisten, die hier schreiben, sind doch keine fotografischen Greenhorns mehr - typischerweise ist die X100 nicht ihre erste Kamera. Ich halte es für selbstverständlich, dass man sich mit einer neuen Kamera detailliert auseinandersetzt, bevor man beginnt, über die Technik zu schimpfen. Im Falle der Belichtung bei der X100 habe auch ich eine Tendenz zur Überbelichtung beobachtet. Allerdings gehört das aus meiner Sicht zum Konzept dieser Kamera: Die "Überbelichtung" wird ganz schnell von einem Problem zum Vorteil, wenn man RAW-Dateien fotografiert und danach ein wenig Nachbearbeitung betreibt: Was zunächst nach ausgefressenen Lichtern aussieht, lässt sich in 95% der Fälle in einem RAW-Editor retten. Dann aber hat man eine Bilddatei mit bedeutend mehr Schatten-Durchzeichnung (oder weniger Rauschen) als bei den meisten anderen Digitalkameras. Meiner Meinung nach bietet die X100 damit ein großes Plus: Man bekommt wunderschön durchgezeichnete Schattenpartien - so wie ich sie aus Film-Zeiten von Tri-X SW-Negativfilm zu schätzen gelernt habe. Wer sich nicht die Mühe einer RAW-Entwicklung machen will, verschenkt hier viel technisches Potenzial dieser Kamera. Das ist ok, denn das Problem ist i.d.R. keines mehr, wenn man bei JPGs mit einer geringfügigen negativen EV-Korrektur arbeitet. Einfach nur über die Überbelichtungstendenz der Kamera zu klagen, ohne sich zu fragen, ob man sich bei Fuji nicht vielleicht doch etwas bei der Auslegung der Kamera gedacht hat, halte ich für etwas zu kurz gesprungen. Da liegt der Verdacht doch nahe, dass das Problem eher hinter der Kamera liegt. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Alzberger Geschrieben 25. Juli 2011 Share #103 Geschrieben 25. Juli 2011 Die Ansprüche der Nicht-Fanboys sind eben ein wenig höher. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
arjay Geschrieben 25. Juli 2011 Share #104 Geschrieben 25. Juli 2011 Die Ansprüche der Nicht-Fanboys sind eben ein wenig höher. Das kann man auch so verstehen, dass man Fanboy sein muß, um genügend über die X100 zu lernen, um sie fehlerfrei bedienen zu können. Weitere Beschimpfungen erspare ich mir ... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
mjh Geschrieben 25. Juli 2011 Share #105 Geschrieben 25. Juli 2011 Man liest ja in allen möglichen Foren davon, dass Kameras falsch belichten würden; da findet sich auch jeder Kamerahersteller mal auf der Anklagebank. Und es gibt ja auch tatsächlich Einzelfälle defekter Kameras, bei denen entweder die Messtechnik, die Belichtungssteuerung oder (was wohl die häufigste Ursache ist) die Mechanik versagt. Dass ein Kameramodell aber generell falsch belichten würde, kommt praktisch nicht vor, weshalb man generell von nur zwei möglichen Ursachen ausgehen muss: Kameradefekt oder Fotograf, wobei der Fehler in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle auf Seiten des Fotografen zu suchen ist, sei es, weil er oder sie eine falsche oder unzweckmäßige Einstellung gewählt hat (man liest gar nicht so selten Aussagen wie „Ich nutze die Spotmessung weil das, wie ich hörte, die Profis auch tun, und nun erhalte ich dauernd falsch belichtete Bilder“), oder weil er oder sie von falschen Voraussetzungen ausgeht, was die Belichtungsautomatik leisten kann. Ich habe auch schon öfter Beschwerden über fehlbelichtete Bilder gelesen, obwohl sich die Aufnahmen dann, wenn man sie einmal anschauen konnte, als perfekt belichtet erwiesen; der Fehler lag dann bei der Displayeinstellung oder sonstwo. Daher habe ich mir angewöhnt, Beschwerden über Fehlbelichtungen nur ernst zu nehmen, wenn sie mit nachvollziehbaren Bildbeispielen unterfüttert sind. Auf diese Weise haben wir hier ja auch schon einen echten Defekt diagnostizieren können, während bloße Behauptungen einer Fehlbelichtung allenfalls zu Streitereien führen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Adda Geschrieben 25. Juli 2011 Share #106 Geschrieben 25. Juli 2011 Ich fotografiere ausschließlich im RAW-Format. Und ehrlich gesagt gibt es auch bei meiner D300 kaum ein Bild, bei dem ich nicht in Lightroom etwas an der Belichtung rumschraube. Bei Landschaftsaufnahmen muss ich bei der D300 zudem immer am Weißabglaich feilen. Gerade aber beim Weißabgleich kommt mir die x100 viel akkurater vor bei Landschaftsaufnehmen. Gruß Adda Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Mehrdad Geschrieben 26. Juli 2011 Share #107 Geschrieben 26. Juli 2011 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Ende der Probezeit! Die x100 bleibt defintiv bei mir! Diese Kamera ist eine wirklich würdige "Immer-dabei-Kamera". Klein, leicht, super Bildergebnisse und hat einen Sucher und kein "Guckloch" wie bei meiner G9 vorher. Man sollte sich allerdings mit ihren Eigenarten schon auseinander setzen wie z.B. der Autofokus, Parallaxe etc. Wenn man diese Dinge verstanden hat kann man, meiner Meinung nach, gar nicht anders als diese Kamera lieben. Sie ist nicht jedermanns Sache und schon gar nicht als alleinige Kamera im Bestand, aber sie hat wie meine 5DMkII der Aufgabe entsprechend ihre Zeit. Viele Grüße! Mefty Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gert Vogt Geschrieben 27. Juli 2011 Share #108 Geschrieben 27. Juli 2011 Ende der Probezeit!Die x100 bleibt defintiv bei mir! Diese Kamera ist eine wirklich würdige "Immer-dabei-Kamera". Klein, leicht, super Bildergebnisse und hat einen Sucher und kein "Guckloch" wie bei meiner G9 vorher. Man sollte sich allerdings mit ihren Eigenarten schon auseinander setzen wie z.B. der Autofokus, Parallaxe etc. Wenn man diese Dinge verstanden hat kann man, meiner Meinung nach, gar nicht anders als diese Kamera lieben. Sie ist nicht jedermanns Sache und schon gar nicht als alleinige Kamera im Bestand, aber sie hat wie meine 5DMkII der Aufgabe entsprechend ihre Zeit. Hallo Mefty, volle Zustimmung auch von meiner Seite zu Deiner kompakten Analyse zum Ende der Probezeit! Gruß Gert. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Axel Pries Geschrieben 28. Juli 2011 Share #109 Geschrieben 28. Juli 2011 Nachdem ich die X100 jetzt 3 Wochen in Besitz und im Einsatz hatte, bin ich auf dieses Forum gestoßen und finde mal wieder ein typisches Muster: Es hilft eigentlich gar nicht weiter, kennzeichnet aber offenbar zwei Arten von Kamera-Nutzern. Da gibt es die Pixel-Zähler und die Fotografen. Erstere möchten eine Kamera, die selbsttätig bei Annäherung eines Motivs aus der Tasche springt, blitzschnell auslöst und sein Herrchen/Frauchen unabhängig von den Gegebenheiten mit einem perfekten, auch in 400-prozentiger Vergrößerung rausch- und pixelfreiem Bild überrascht. Ich denke, diese "Fotografen" sind mit der X100 nicht zufrieden - und sind es wahrscheinlich auch mit einer D3s nicht wirklich. Wobei ich den Verdacht habe, dass es im Grunde egal sein könnte, welche Kamera sie nutzen. Ich frage mich, ob dabei Bilder entstehen, die es überhaupt wert sind, in eine Größe gebracht zu werden, die diese postulierten Qualitätsmaßstäbe erfordert. Dann gibt es auch hier wenigen Nutzer, die eine Kamera, hier die X100, nach Maßstäben des aktiven Fotografen beurteilen, der versucht, ein Bild mit aktivem Kopf zu gestalten. Da bietet die X100 tatsächlich nach ihren überhaupt gegebenen Möglichkeiten eine Menge - einige der gezeigten Bilder finde ich klasse. Natürlich hat diese kleine Kamera Grenzen - sie kostet ja auch nicht 10000 Euro, sondern inkl. Objektiv "nur" 1000. Aber dafür ist sie gut. Nach 1000 Fotos bei verschiedenen Anlässen stelle ich als Vorzüge fest: Sie ist klein und bei der Arbeit unauffällig genug, dass Menschen sie oft gar nicht registrieren, sie ist (durch den Retro-Look) niedlich genug, dass sie nicht als unangenehm empfunden wird - aber erweckt dennoch den Anschein gewisser Ernsthaftigkeit des Fotografen, so dass man ernst genommen wird (im Gegensatz zur Knipserhaltung mit dem verkrampften Blick aufs Mäusekino). Eine fette SLR, so meine Erfahrung, stößt häufiger auf Ablehnung. Sie ist schnell genug, dass ein aktiv mitdenkender Fotograf die Motive einfängt, die er will. Die dabei entstehenden Bilder zeichnen sich überwiegend durch eine angenehme Ausgeglichenheit aus, wobei der Standard-Bildmodus (Provia-Film nachempfunden) manchmal etwas kalt wirkt. Das lässt sich korrigieren - oder vorher anders einstellen. Bei der Farbtemperatur trifft die X100 wie alle Kameras nicht immer ins Schwarze - da hilft auch mitdenken. Die Farben sind meist recht gut wiedergegeben. Bei der X100 kann man aber tatsächlich die ISO-Empfindlichkeit bedenkenlos auf 3200 hochschrauben. Das entstehende Rauschen (ist da!) ist so gering, dass es in der Praxis nicht stört. Es rauschen übrigens auch die Top-Modelle von Canon in diesem Bereich - und die Leica M9 (die ich mal testen durfte und dabei durchaus schätzen lernte) auch schon bei 1600. Der Autofokus verlangt wie bei der SLR ebenfalls das Einschalten des Kopfes - am besten vorher. Ich hätte mir gewünscht, dass der Wahlknopf für das Messfeld auf der anderen Seite ist, bin aber insgesamt zufrieden. Fazit: Für aktive Fotografen, die übrigens auch bereit sind, die Starre der Festbrennweite durch Beweglichkeit und Kreativität auszugleichen, ist die X100 ein wunderbarer Begleiter, um in ganz vielen Situationen zwischen Sonnenschein und Kerzenlicht zu ungezwungen erscheinenden Fotos zu kommen. Ich bin zufrieden. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
KlausCR Geschrieben 28. Juli 2011 Share #110 Geschrieben 28. Juli 2011 ... bin ich auf dieses Forum gestoßen und finde mal wieder ein typisches Muster: Es hilft eigentlich gar nicht weiter... Denen, die noch nicht Alles wissen, hilft es schon Das Schöne daran ist: Die Teilnahme ist freiwillig! Man muss nicht teilnehmen, muss nichts schreiben, muss noch nicht einmal etwas lesen... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast Macwiz Geschrieben 28. Juli 2011 Share #111 Geschrieben 28. Juli 2011 Ja, hier definitiv auch ein dickes + für die X100. Werd die kleine auf jeden Fall behalten, keine Frage. Was mich am meisten beeindruckt, ist das schöne, feinkörnige Rauschen, mit dem man sich gestalterisch austoben kann. Erinnert mich irgendwie an schnellere Ilford Filme Ich hab sie erst seit zwei Wochen, aber schon lieb gewonnen und freue mich sehr auf den Urlaub, der mit ein Auslöser war, sie anzuschaffen. Vor knapp einem Jahr hab ich angefangen, mich nach einer neuen PnS umzusehen und hätte nie erwartet, dass es mal die X100 sein wird. Fuji scheint bis auf ein paar Eigenheiten und das Bajonett schon fast alles richtig gemacht zu haben, wo andere Hersteller noch selig schlafen. Just hat Oly die nächste Chance mit den neuen 3er PENs vertan. Neuer zu teurer/zu schlechter E-Aufstecksucher, "kleiner" Sensor, kein (Aufhell-)Blitz, einzig auf das Bajonett bin ich ein kleines Bisschen neidisch. Aber das hat dann die X200 Fazit: mir ist wurst, welcher Firmenname draufsteht und wie es aussieht, hauptsache das handling stimmt und die BQ ist spitze. Gruß, Mac Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Axel Pries Geschrieben 29. Juli 2011 Share #112 Geschrieben 29. Juli 2011 "- Da sind die "Muss-ich-haben"-Menschen, die auf alles Neue anspringen und schnell feststellen, dass das meiste an dieser Kamera gar nicht so neu ist. - Da sind die "Retro-Fans", speziell unter den Älteren, die rasch Probleme damit bekommen, dass eben nicht ALLES an dieser Kamera analog und manuell ist. - Da sind die "Endlich-was-Leichtes"-Träumer, die nicht mehr schleppen wollen, sich aber dann über fehlende Wechseloptiken beklagen. - Da sind die "Das-ersetzt-meine-DSLR-Ausrüstung"-Idealisten, die der X100 den Mangel an Eigenschaften ankreiden, die sie nie hatte - und nie haben wird. - Da sind die "Hybrid-Freaks", die glauben, hinter diesem Begriff verstecke sich die Möglichkeit, alternativ mit Film oder digital zu arbeiten. (Kein Scherz, ist aktenkundig...) - Da sind die "Einsteiger", Anfänger, die keine Ahnung davon haben, auf was sie sich einlassen und total überfordert sind. - Da sind die "Naturfotografen", die Langsamkeit und Unfähigkeit der X100 reklamierend, auf Schwalben im Flug zu fokussieren. Diese Liste könnte ich ewig fortsetzen. Doch da sind auch noch "Leute-wie-Du-und-ich", die in der X100 nicht mehr und nicht weniger sehen, als das, was sie sein soll. Wir reklamieren auch nicht fehlende Eigenschaften, die wir doch sicher bei unserer DSLR, Bridge-Kamera, Kompakten oder welche Kamera wir auch immer noch besitzen, finden. Wir reklamieren auch nicht den Preis, da wir den ja bereits vor dem Kauf kannten. Wir erkennen die X100 als das, was sie ist: Eine Kamera in herausragener Verarbeitungsqualität, mit Eigenschaften, die sie einzigartig in der Welt machen - positiv wie negativ. Keine 08/15-Knipse. Keine Kamera für "Alle Fälle". Kein "all-round"-Genie. Keine super-Schnelle. Doch ein Gerät, das in bestimmten Situationen - und eben nur in diesen - qualitativ hochwertige Bilder erzeugen kann, die den Vergleich mit Aufnahmen aus Profi-DSLRs nicht scheuen müssen, ja sie manchmal sogar übertreffen." Danke KlausCR, wer immer du bist! Hier hat mal ein Fotograf wunderbar die Quintessenz des Forum-Geschwafels zusammengefasst. Dem ist nichts hinzuzufügen. Wer fotografieren kann, weiß, ob er sich die X100 kauft - und warum. LG Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
mürbchen Geschrieben 29. Juli 2011 Share #113 Geschrieben 29. Juli 2011 Ich kann fotografieren und...... bin mir nicht mehr sicher, ob die X 100 die 'richtige' Kamera für mich ist. Es sind nicht die Beschränkungen wie Festbrennweite oder APS-C Sensor, nein, es könnte am UI liegen. Leider gibt es keine Möglichkeit, die Handhabung über einen etwas längeren Zeitraum als das Befingern an der Ladentheke zu testen. Fuji scheint eine besondere Auslegung verschiedener Funktionen und die Handhabung derselben zu verfolgen. Wenn ich meine 'straight' Kamera, die D300 auf der einen Seite und meine E-P2 auf der anderen Seite sehe, scheint die Fuji weder in die eine noch in die andere Richtung zu tendieren. Um das alles auszuprobieren müßte ich sie kaufen und dann vielleicht wieder abstoßen. Das möchte ich mir ersparen, die Zeit verbringe ich lieber mit dem Grübeln, wie ich meine Knipserei weiter gestalten sollte.... Frage an die User: kann man die Kamera wie eine halbwegs Analoge ohne Manualfokus bedienen, z.B. diese Automatik mit ISO-Fahrstuhl unberücksichtigt lassen? Aufgrund dieser Fragezeichen die vielleicht unbegründet sind und der schon vorhandenen Linsen/Sucher etc. tendiere ich immer mehr zu einer E-P3...... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rico Pfirstinger Geschrieben 29. Juli 2011 Share #114 Geschrieben 29. Juli 2011 diese Automatik mit ISO-Fahrstuhl unberücksichtigt lassen? Die kann man schon effektiv ausschalten, allerdings ist das eine der Funktionen, die mich meine X100 behalten lassen, die ISO-Automatik ist bei mir eigentlich immer eingeschaltet, ich glaube, ich habe bisher noch bis auf eine Handvoll reiner Testaufnahmen kein einziges Bild ohne sie gemacht. Insofern geht es hier offensichtlich um mehr als nur um technische Detailfragen, es geht eher um grundsätzlich unterschiedliche fotografische Ansätze. Es ist unheimlich schwierig, jemandem einen sinnvollen Tipp zu geben, wenn derin einer anderen fotografischen "Welt" lebt als man selbst – und in dieser womöglich auch noch eher festgefahren ist oder es zu sein glaubt. Letztlich ist es ja so, dass der Fotograf sich die Kamera aussucht und nicht die Kamera den Fotografen. Insofern sollte sich nicht der Fotograf an die Kamera anpassen müssen, sondern die Kamera sollte sich an den Fotografen anpassen lassen. Soweit die Theorie. In der Praxis bin ich persönlich sehr flexibel und jederzeit bereit, meine fotografische Herangehensweise zu verändern, um aus einem (neuen) Werkzeug möglichst viel herauszuholen, seine Stärken hervorzuheben und seine Schwächen zu verbergen. Ich arbeite immer mit meinem Werkzeug, nie gegen es. Ich bin flexibel, ich verändere mich auch sonst sehr gerne, und alle ca. 7 Jahre fange ich einen neuen Job in einem vollkommen neuartigen Bereich an (gerne auch auf einem anderen Kontinent), der mit dem alten nicht das Geringste zu tun hat. Mein Lebenslauf ist aberwitzig. Vor diesem Hintergrund habe ich mit der X100 nach einer gewissen Anpassungsphase heute überhaupt keine Probleme mehr. Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass sehr viele Menschen anders sind, manche sind in ihren Vorlieben, Bedürfnissen und Anforderungen gar "festgefahren" und möchten bestimmte Sachen immer nur auf eine ganz bestimmte Weise machen, die für sie persönlich funktioniert. Letztlich muss jeder selber herausfinden, was zu ihm passt oder nicht. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Floyd Pepper Geschrieben 29. Juli 2011 Share #115 Geschrieben 29. Juli 2011 Mir erschließt sich der Sinn der Fragestellung im Moment ebensowenig, wie die Notwendigkeit eines "Upgrades" (?) von einer schon vorhandenen EP-2 auf eine EP-3 oder die Bezeichnung der mit Features ja im Vergleich zu den "klassischen" einstelligen für eine "semiprofessionelle" Zielgruppe geradezu überladenen D300 als "straight". Nein, wie eine analoge (Messsucher war damit ja wohl gemeint?) bedient sich die X100 nun leider wirklich nicht: viel zu viele fürs reine Fotografieren (womöglich sogar dann noch nur in Raw) überflüssige Spielereien. Ja, man kann diese ganzen Gimmicks und Gadgets und Hastdunichtgesehens aber auch weitestgehend abschalten oder ignorieren. Man kriegt dann eine stylische, nicht zu große und nicht zu kleine, gut in der Hand liegende (bis auf den AE/AF-Lock-Knopf) Kamera mit tadellosem Objektiv und einer weit überdurchschnittlichen Sensor-Qualität. Ob einem dieses Handwerkszeug dann auch noch einen Tausender wert ist, muss jeder selbst entscheiden, genauso wie die Frage, ob einem ein Zoom oder eine Wechseloptik nicht eben dann doch im entscheidenden Moment fehlt. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
KlausCR Geschrieben 29. Juli 2011 Share #116 Geschrieben 29. Juli 2011 Danke KlausCR, wer immer du bist! Hier hat mal ein Fotograf wunderbar die Quintessenz des Forum-Geschwafels zusammengefasst. Dem ist nichts hinzuzufügen. Es gibt auch zu Deinen, im Übrigen sehr treffenden Ausführungen von gestern/vorgestern nichts hinzuzufügen. Doch vielleicht können wir unsere Standpunkte hier was annähern: Das Forum hilft eigentlich doch ein wenig... ... und wenn es nur die Diskussion mit einem Teilnehmer ist, der eine Provokation gelassen nimmt und sich in der Sache selbst treu bleibt. Gruß, Klaus Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
demian Geschrieben 29. Juli 2011 Share #117 Geschrieben 29. Juli 2011 "- Da sind die "Muss-ich-haben"-Menschen, die auf alles Neue anspringen und schnell feststellen, dass das meiste an dieser Kamera gar nicht so neu ist.- Da sind die "Retro-Fans", speziell unter den Älteren, die rasch Probleme damit bekommen, dass eben nicht ALLES an dieser Kamera analog und manuell ist. - Da sind die "Endlich-was-Leichtes"-Träumer, die nicht mehr schleppen wollen, sich aber dann über fehlende Wechseloptiken beklagen. - Da sind die "Das-ersetzt-meine-DSLR-Ausrüstung"-Idealisten, die der X100 den Mangel an Eigenschaften ankreiden, die sie nie hatte - und nie haben wird. - Da sind die "Hybrid-Freaks", die glauben, hinter diesem Begriff verstecke sich die Möglichkeit, alternativ mit Film oder digital zu arbeiten. (Kein Scherz, ist aktenkundig...) - Da sind die "Einsteiger", Anfänger, die keine Ahnung davon haben, auf was sie sich einlassen und total überfordert sind. - Da sind die "Naturfotografen", die Langsamkeit und Unfähigkeit der X100 reklamierend, auf Schwalben im Flug zu fokussieren. Diese Liste könnte ich ewig fortsetzen. - Da sind die "Endlich-was-Leichtes"-Träumer, die nicht mehr schleppen wollen und mit nur 1 Kamera & 1 Festbrennweiten Objektiv einfach glücklich sind. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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