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Lanzeitbelichtung > mehrere Minuten


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Hallo Zusammen,

ich fahre demnächst ans Meer und möchte dort gerne mit der X-E1 Nachtaufnahmen mit mehreren Minuten Belichtungszeit machen.

 

Gerne würde ich einfach die gewünschte Blende vorwählen und den Rest der Kamera mit aufgeschraubtem ND-Filter überlassen.

Wenn ich das Handbuch richtig lese funktioniert das nur bis 30 Sekunden Belichtungszeit, sprich ich muss wohl im manuellen Modus (Zeit auf Bulb?) fotografieren?

 

Was mich einigermaßen verwirrt ist, dass im Handbuch bei der Einstellung "Bulb" steht sobald ich eine Blende vorwähle wird die Zeit automatisch auf 30s fixiert????

(Das war die eigene Übersetzung, der Originaltext: Selecting an aperture of A fixes shutter speed at 30s (Seite 37 im Handbuch)

 

Es wäre toll, wenn mir von Euch jemand erklären könnte wie ich das machen kann - Danke!

 

Horst

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Also, wenn Du mehre Minuten belichten willst kann ich wohl davon ausgehen, dass Du entweder bei Nacht/Dämmerung fotografieren willst mit ND-Filter oder einen sehr starken/extremen ND hast ND1000 z.B.?

Bei dem ND1000 würde ich wie folgt vorgehen.

Voraussetzung (wenn Du die Blende vorgeben willst):

- Blende vorwählen

- ISO wählen (keine Automatik!)

- Zeit (erst einmal auf A) lassen.

- Fokuspunkt da hin setzen wo Du ihn haben willst (manuell oder erst mal den AF machen lassen)

 

Kamera bzw. Ausschnitt wählen dann (ohne ND auf der Linse) halb den Auslöser drücken was Dir die Kamera für eine Zeit-Blenden-Kombi vorschlägt.

Sagen wir Du hast nen ND1000 (Reduktion um 10EV) und Deine Kamera wollte (ohne ND) eine Blenden-Zeit-Kombi von 1/200s und Blende 9

 

Direkt danach den AF ggf auf MF schalten (Fokus fixiert) und dann den Filter rauf schrauben.

Jetzt musste kurz mal Deinen Kopf benutzen:

ISO bleibt fix, Blende auch, also hast Du nur über die Zeit die Möglichkeit Deine Belichtung mit ND-Filter anzupassen, also:

1/100s = 1 Blende

1/50s = 2 Blenden

1/25 s = 3 Blenden

1/12s = 4 Blenden

usw.

usw.

Oder einfacher:

1/200s * 1000= 5s

Du musst mit Filter also bei gleichen Lichtverhältnissen 5s belichten um die Belichtung zu erhalten welche Deine Kamera gewählt hätte.

 

Also das Zeitwahlrad auf "B"= Bulb stellen und dann mittels Kabelauslöser solange drücken bis Du 5s belichtet hast.

 

Ich hoffe Du meintest das überhaupt?

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Hallo Mefty,

ja, Danke. Genauso möchte ich es machen bzw. versuchen. Ich habe inzwischen auch eine Korrekturtabelle gefunden bei der man die entsprechenden Werte einfach ablesen kann.

Du musst nur den von der Kamera ermittelten Wert ablesen und kannst je nach ND-Filter dann den korrekten Wert für die Kamera mit ND Filter in der Tabelle ablesen.

 

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89ct dafür das ich das auch im Kopf rechnen kann :confused:

 

Aber kleine Entwickler supporten ist auch was feines!

 

Support hin oder her... Die Idee und die Umsetzung ist gut!

Beobachte die App mal eine Weile vielleicht geht da noch was.. Sonderangebote gibts ja selbst bei Apps.

 

Also ich hab sie mir vor ner Weile zugelegt. 89ct sind nicht die Welt.

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Nee 89ct ist jetzt auch nicht das Hinderniss. Ich habe für sowas eh einen Beli, auf den verlasse ich mich dann lieber, bei dem kann ich all diese Spielerchen eingeben zur Berücksichtigung.

 

Aber ansonsten durchaus ein gute Empfehlung. Danke also dafür!

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Ich dachte, den hast Du verhökert ...

 

Jupp! Den L-358 hat jetzt ein anderer glücklicher. Ich oder besser meine liebsten haben mir ein Upgrade gegönnt. Ich habe jetzt den Sekonic L-758D :)

 

Und das macht echt Spass mit dem zu arbeiten. Das ist quasi x-Gefühl mal 2!

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Holla. Ich habe eben mal geschaut. Also sowas darf ich mir nicht zum Geburtstag wünschen ... Muss ja ein Wahnsinnsteil sein. Wie kommt es bloss, dass ich trotzdem korrekt belichtete Fotos erhalte :P ? Lohnt sich sowas wirklich. Wofür setzt Du den ein? Gerne PM, da OT.

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... Also sowas darf ich mir nicht zum Geburtstag wünschen ... Muss ja ein Wahnsinnsteil sein. ..

Ich auch nicht!!! Ich wurde tatsächlich überrascht, ich hätte ihn mir jedoch eh gekauft ;)

"Wahnsinnsteil"?? Ja!

 

Dein Postfach ist voll, dann antworte ich auf den Rest auch.

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Mich würde auch interessieren, ob und wofür man so etwas wirklich braucht?

 

Ich besitze auch einen L-758 D. Ursprünglich gekauft habe ich ihn für die Belichtungsmessung beim knipsen mit analogen Kameras. Zunehmend verwende ich ihn aber auch bei den digitalen.

Klar in 98% der Fälle messen moderne Kameras korrekt. Wenn ich aber starke Kontraste habe ist ein Spot Belichtungsmesser ein hilfreiches Werkzeug.

Solange ich nur Objekt Messung mache habe ich ebenfalls wenig Probleme. Aber Lichtmessung mit dem internen Belichtungsmesser der Kamera ist eher ein schlechter Witz.

Und zu guter Letzt spart der Belichtungsmesser lange Testreihen wenn es ans Blitzen geht.

Ich habe mich bewusst für den Sekonic entschieden da ich nicht plane nochmals im Leben einen Belichtungsmesser zu kaufen, und so kaufe ich halt einmal was Vernünftiges.

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nützen ist hier vielleicht zmehr der Punkt

 

nützt jenen,

die professionell mit einer Studioblitzanlage arbeieten

die eine Vorstellung vom Zonensystem haben bzw. sich danach orientieren

die den Dynamikumfang des Sensors maximal ausschöpfen möchten

 

...und mit so einem Teil umzugehen wissen.

 

[jetzt wurde ich von F3 überholt]

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mbreu hat es auf den Punkt gebracht, zumindest was auch meine Entscheidung für einen (den) Belichtungsmesser betrifft.

 

Brauch man einen Belichtungsmesser? Grundsätzlich denke ich: Nein!

 

Die heutigen Kameras und die Hersteller dieser verfeinern ihre Algorithmen zur Berechnung der Zeit-Blenden-ISO Kombination immer weiter und in 98% der Fälle erhält man auch gute bis sehr gute Ergebnisse.

Es sind die 2% in denen dies nicht der Fall ist die mich interessieren. Gegenlichtaufnahmen, Langzeitbelichtungen etc. nur um einige zu nennen. Gerade diese Bilder, wo die Belichtungsautomatik/Kameraberechnung versagt oder besser gesagt verwirrt ist, sind sehr oft die Situationen welche interessante Bilder geben könnten.

 

Mit viel Erfahrung und Wissen kann man evtl. behaupten "überflüssig!", aber ich habe beides nicht.

 

Ein Spotmeter, wie er in dem L-758D® integriert ist (1°) hat ferner den enormen Vorteil, dass man sehr gezielt die Stellen im Ausschnitt anmessen kann um zu erfahren ob der Kontrast klein genug für den Sensor ist.

Hier ist das Argument was mbreu an führt

 

....Und zu guter Letzt spart der Belichtungsmesser lange Testreihen wenn es ans Blitzen geht.....

 

auch auf Belichtungsreihen ohne Blitz anzuwenden. Klar kann man eine +/-1 Belichtungsreihe machen nur um dann zu Hause im dümmste Fall fest zu stellen, dass die Belichtung immer noch nicht passt.

Heute kann man digital natürlich argumentieren, in der Nachbearbeitung am Rechner kann ich ja noch korrigieren. Richtig! Der Bildqualität gefällt diese Argumentation jedoch sicher nicht.

Mit dem Beli weiß ich a) kann mein Sensor das mit einer Aufnahme bewältigen und B) was ist die exakte Belichtung wenn ich meine Lichter ohne clipping belichtet haben will.

Ein anderer Grund ist natürlich das arbeiten im Studio bzw. mit Blitzen (ohne TTL), da habe ich einmal versucht ohne Beli zu arbeiten: Äääääääätzend!

 

 

....Ich habe mich bewusst für den Sekonic entschieden da ich nicht plane nochmals im Leben einen Belichtungsmesser zu kaufen, und so kaufe ich halt einmal was Vernünftiges.

 

Und aus diesem Grund und den anderen angeführten habe ich mich auch für diesen entschieden.

Kommt halt einfach darauf an was man fotografieren will.

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Und aus diesem Grund und den anderen angeführten habe ich mich auch für diesen entschieden.

Kommt halt einfach darauf an was man fotografieren will...

...oder welchen (Leidens-) Weg man hinter sich hat.

Für meine Mittelformartkameras brauchte ich dereinst einen Belichtungsmesser.

Klar fängt man mit einem Teil an das man aus der Second Hand Kiste beim lokalen Fotohändler fischt oder lädt sich ein stark gebrauchtes Gerät aus dem Internet herunter.

Nach den ersten Rollen Film stellen sich Zweifel an der Richtigkeit der Messwerte ein und irgendwann setzt sich die Erkenntnis durch, dass die alte Seleenzelle ihren Dienst quittiert hat.

Ich habe mir dann einen Skonic Studio deluxe II besorgt, ein tolles Ding mit einer beeindruckenden Trefferquote. Allerdings habe ich einen Hang zu dunklen Motiven und "Locations". Das ist der Punkt an dem der Studio deluxe schnell an seine Grenzen kommt.

Irgendwann war ich es schlichtweg Leid mich ständig am Rand meiner technischen Möglichkeiten entlanghangeln zu müssen und so habe ich mir den L-758 D zu Weihnachten geschenkt. Seit dem hat sich große Zufriedenheit eingestellt und der finanzielle Verlust war recht schnell verschmerzt.

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...oder welchen (Leidens-) Weg man hinter sich hat....

Jepp! Sehe ich auch so!

 

...

Klar fängt man mit einem Teil an das man aus der Second Hand Kiste beim lokalen Fotohändler fischt oder lädt sich ein stark gebrauchtes Gerät aus dem Internet herunter.

Nach den ersten Rollen Film stellen sich Zweifel an der Richtigkeit der Messwerte ein und irgendwann setzt sich die Erkenntnis durch, dass die alte Seleenzelle ihren Dienst quittiert hat...

 

Auch hier wieder ein:Rischschschtiiig!

Ich hatte neulich in den USA einen der Vorgänger des L-758D in der Hand. Ich glaube das war der L-508. Der Preis war heiß: 180$ also ca.140€, allerdings sah der gute auch etwas mitgenommen aus und letztlich hat mich vom Kauf abgehalten, dass ich nicht wusste wie der Vorgänger mit dem Teil umgegangen ist, sprich ob die Selenzelle in Takt war/ist.

Seinem aussehen nach zu urteilen ist er auch mindestens einmal runter gefallen.

 

Ich gebe zu ich habe mir den Beli auch (ein bißchen) aus Neugier gekauft. Er hilft mir mich noch mehr mit dem wichtigsten in der Fotografie auseinader zu setzen: Licht!

 

Aber stimmt, schon 550€, in meinem Fall neu für 450€, ist schon ne Hausnummer! Aber ich denke auch, solange er von mir pfleglich behandelt wird, war das mein letzter Beli :)

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