mjh Geschrieben 14. Juni 2013 Share #26 Geschrieben 14. Juni 2013 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Bei Bildsensoren bin ich jetzt nicht so firm, sehe hier aufgrund der Preise dieser Sensoren aber ganz klar eine HighEnd Anwengung bei kein Kunde solche Toleranzen akzeptieren würde. Bei analogen Bauelementen – wie der Sensor eines ist – schlagen Fertigungstoleranzen ja unmittelbar auf die Performanz durch; da sind nur ganz geringe Abweichungen akzeptabel. Tatsächlich zeigen verschiedene Exemplare eines Modells generell eine recht geringe Streuung, soweit es die Elektronik betrifft; im optischen Bereich sind die Abweichungen größer. Mal abgesehen davon, dass ein Testkriterium wie die Artefaktnote seiner Natur nach nichts mit Fertigungstoleranzen zu tun haben kann, da hier die interne Bildverarbeitung, also ein Algorithmus getestet wird. Ähnliches gilt für den Abfall der Nettodateigröße bei hohen ISO-Werten, wenn man sie den Rauschmesswerten gegenüber stellt. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Anzeige Geschrieben 14. Juni 2013 Geschrieben 14. Juni 2013 Hallo mjh, schau mal hier fm Test X-Pro1/X-E1 . Dort wird jeder fündig!
Bruckner Geschrieben 15. Juni 2013 Share #27 Geschrieben 15. Juni 2013 1. Keine Ahnung, welche Erfahrung Du hast. Aber glaube nicht, dass Du das Bildrauschen messtechnisch erfaßt hast. 2. Von der Halbleiterherstellung hast Du keine Ahnung. Das Rauschverhalten stellt immer die Grenze das Machbaren dar. Hier von Toleranzen im Prozentbereich zu sprechen ist Humbug. 3. Du sprichst von Bildverarbeitung durch den eingebauten Bildprozessor. Für die Beurteilung von Objektiven wird natürlich kein JPEG sondern RAW Format verwendet. Da macht der Prozessor gar nichts. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
helmus Geschrieben 15. Juni 2013 Share #28 Geschrieben 15. Juni 2013 1. Keine Ahnung, welche Erfahrung Du hast. Aber glaube nicht, dass Du das Bildrauschen messtechnisch erfaßt hast.2. Von der Halbleiterherstellung hast Du keine Ahnung. Das Rauschverhalten stellt immer die Grenze das Machbaren dar. Hier von Toleranzen im Prozentbereich zu sprechen ist Humbug. 3. Du sprichst von Bildverarbeitung durch den eingebauten Bildprozessor. Für die Beurteilung von Objektiven wird natürlich kein JPEG sondern RAW Format verwendet. Da macht der Prozessor gar nichts. Das glaubst Du auch nur Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
mjh Geschrieben 15. Juni 2013 Share #29 Geschrieben 15. Juni 2013 1. Keine Ahnung, welche Erfahrung Du hast. Aber glaube nicht, dass Du das Bildrauschen messtechnisch erfaßt hast. Oh doch. Sogar mit getrennter Auswertung des Luminanz- und Farbrauschens, was fotoMAGAZIN beispielsweise nicht tut. Dieses Verfahren hatte ich seinerzeit für die Kameratests in der Computerfoto entwickelt. 2. Von der Halbleiterherstellung hast Du keine Ahnung. Das Rauschverhalten stellt immer die Grenze das Machbaren dar. Hier von Toleranzen im Prozentbereich zu sprechen ist Humbug. Die Toleranzen der Halbleiterherstellung sind hier unerheblich; es geht um die Toleranzen der Kameras. Die mögen durch eine strengere Selektion der Komponenten erreicht sein, nicht durch einen Herstellungsprozess mit von vornherein geringer Toleranz, aber entscheidend ist ja, was hinten ’rauskommt. (Habe ich übrigens von Toleranzen im Prozentbereich gesprochen? Nein, ich habe sie überhaupt nicht quantifiziert. Meine Aussage war, dass die unterschiedlichen Testergebnisse für die X-Pro1 und X-E1 außerhalb des Bereichs liegen, den man mit Herstellungs- und Messtoleranzen erklären könnte.) 3. Du sprichst von Bildverarbeitung durch den eingebauten Bildprozessor. Für die Beurteilung von Objektiven wird natürlich kein JPEG sondern RAW Format verwendet. Da macht der Prozessor gar nichts. Außer wenn es sich wie in diesem Fall um einen Kameratest handelt, der auf OOC-JPEG-Daten basiert. Die Annahme, Raw-Daten wären völlig unbearbeitet, ist ohnehin naiv. Wenn man Objektive testen wollte, ohne irgendwelche Einflüsse der Kamera mit zu erfassen, dann müsste man sie ohne Kamera testen. Das ist selbstverständlich möglich und wird ja auch praktiziert; hier reden wir aber über einen Test der X-Pro1 und X-E1, also zweier Kameras. Hier geht es eher darum, den Einfluss des Objektivs auszuschließen, als umgekehrt den der Kamera. Näheres zu dem Testverfahren, das den Kameratests des fotoMAGAZIN zugrunde liegt, kannst Du unter fotoMAGAZIN - Kameras, Objektive, Fotopraxis, Fotografen | Test Technik | Testverfahren | Der Kameratest: Labor und Praxis nachlesen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Fotograf Geschrieben 16. Juni 2013 Share #30 Geschrieben 16. Juni 2013 Der fm-Test ist nicht der erste, der der E1 eine leicht bessere Bildqualität zuspricht. Die E1 ist die neuere Kamera, so dass kleinere Optimierungen nicht unwahrscheinlich sind. Die gemessenen Unterschiede sind aber so minimal, dass die Pro dadurch doch nicht wirklich deklassiert wird. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
X-E1user Geschrieben 25. Juni 2013 Share #31 Geschrieben 25. Juni 2013 Ich versteh die Diskussion hier nicht so ganz, laut fm-Test ist also die X-Pro 1 etwas schlechter in der Bildqualität wie die X-E1. In der Zeitschrift Chip Foto Video - auch eine renommierte Fotozeitschrift - sind beide getestet und da hat die X-Pro 1 sowohl in der Bildqualität als auch in der Gesamtwertung besser wie die X-E1 abgeschnitten. In der Zeitschrift ColorFoto dagegen schneidet die X-E1 bei der Bildqualität besser ab und liegt in der Gesamtwertung ebenfalls deutlich vor der X-Pro 1 (7. Platz der Gesamtbestenliste - 16. Platz) Wenn natürlich bei gleicher Ausstattung zwei verschiedene Ergebnisse herauskommen, wobei einmal die eine, dann wieder die andere Kamera vorn liegt, kann ich nur vermuten, daß es da in der Herstellung zu große Toleranzen gibt. Was sagt Fuji dazu? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rico Pfirstinger Geschrieben 25. Juni 2013 Share #32 Geschrieben 25. Juni 2013 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Wenn natürlich bei gleicher Ausstattung zwei verschiedene Ergebnisse herauskommen, wobei einmal die eine, dann wieder die andere Kamera vorn liegt, kann ich nur vermuten, daß es da in der Herstellung zu große Toleranzen gibt. Was sagt Fuji dazu? Laut Stiftung Warentest hat die X-E1 ja eine schlechtere BQ als eine Nikon 1. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Bernd0305 Geschrieben 25. Juni 2013 Share #33 Geschrieben 25. Juni 2013 Laut Stiftung Warentest hat die X-E1 ja eine schlechtere BQ als eine Nikon 1. Das haben die "getestet"?!? Meine Lebensgefährtin hat ein Nikon 1 V1 , da brauche ich keine aufwändigen Testverfahren, um zu gänzlich anderen Ergebnissen zu kommen... An diesem Beispiel ist der Wert solcher Publikationen wieder einmal wunderbar erkennbar. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rico Pfirstinger Geschrieben 25. Juni 2013 Share #34 Geschrieben 25. Juni 2013 Ui, doch gleich einige Welten. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Manticore Geschrieben 25. Juni 2013 Share #35 Geschrieben 25. Juni 2013 Ich habe mich in den Siebzigern und frühern Achtzigern sehr für HiFi interessiert und auch eine beachtliche Anlage mein Eigen genannt. Damals ging das mit den vielen Tests gerade los. Ergebnis: die Leute kauften nicht mehr den Verstärker/das Laufwerk/die Lautsprecher, die ihnen beim Anhören am meisten zusagten, sondern die, welche im Labor den geringsten Klirrfakton, den besten Signal-Abstand etc. aufwiesen. Manche verkauften sogar ihre jüngst erworbenen Geräte, weil andere im Test besser abgeschnitten hatten - mittlerweile hören viele HiFi-Freaks kaum noch Musik, sondern jagen nur noch den neuesten "Verbesserungen" hinterher und beschränken ihr "Hörvergnügen" auf die Wiedergabe bestimmer Test-Aufnahmen. Im Bereich Fotografie läuft längst die gleiche Tour - der ständige Bezug auf Laborwerte, das Überbewerten von (Vergleichs-) Tests haben dazu geführt, daß viele, deren Hobby scheinbar die Fotografie ist, in Wirklichkeit nur noch Siemenssterne, Legosteine und Ziegelmauern aufnehmen und hysterisch ihren Kram verscheuern, wenn wieder einmal die vermeintlich bessere Kamera, das überlegene Objektiv, ausgerufen wird. Ich muß gestehen, daß es mir genau so und der Spaß am Fotografieren mehr und mehr verloren ging. Wen juckt es denn, ob die eine oder die andere Fuji 83, 85 oder 86 % im Test bekommt? Daß die Dinger exzellente Fotos machen, bei denen der Fotograf der wesentliche limitierende Faktor ist, weiß doch jeder, der einmal gut gemachte Bilder der beiden Kameras gesehen hat. Und was wir daneben lieben, ist doch gerade das "Unwägbare": das Anfassgefühl, das Design, das Gefühl, für unser Geld noch etwas von Wert erworben zu haben, das nicht morgen schon wieder "out" ist. MIR macht das Fotografieren einfach wieder mehr Spaß, seit ich die Fuji habe, und das ist doch das Entscheidende. Eine Canon 700D beispielsweise mag durchaus ähnlich gute Bilder machen - ich will eine solch häßliche Plastikkiste einfach nicht mehr - und wenn sie im Labor 10% mehr bekäme! Gruß Michael Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
django8 Geschrieben 25. Juni 2013 Share #36 Geschrieben 25. Juni 2013 Kann auch nur zustimmen! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Andreas F. Geschrieben 25. Juni 2013 Share #37 Geschrieben 25. Juni 2013 Danke auch von meiner Seite, Michael. Ich sage nur "Klirrfaktor" Zu meiner Gymnasialzeit war das der Renner. Ob man die 0,015 gegenüber den 0,02% jetzt überhaupt wahrnehmen konnte, zählte nicht. Musik hat wie Fotografie etwas mit Stimmung und Gefühl zu tun. Messwerte und Featuref*cking machen oft nur auf dem Papier mehr her... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Bruckner Geschrieben 7. August 2013 Share #38 Geschrieben 7. August 2013 Hallo, das ist prinzipiell korrekt, allerdings wird in den der Produktion nachgelagerten Tests im Backend sichergestellt das eben solche Varianzen nicht zum Endprodukt durchschlagen, oder eben die unterschiedlichen Qualitätsklassen (BIN-Klassen) für unterschiedlich fordernde Endanwendungen sortiert (Stichwort unterschiedliche Taktung ein und deselben CPU-Typs gemäß den BIN-Ergebnissen). Bei Bildsensoren bin ich jetzt nicht so firm, sehe hier aufgrund der Preise dieser Sensoren aber ganz klar eine HighEnd Anwengung bei kein Kunde solche Toleranzen akzeptieren würde. Bleibt also nur noch die Möglichkeit der unterschiedlichen Signalverarbeitung / Schaltung oder einer mangelhaft durchgeführten Testmethodik. Gruß, Daniel P.S. Bin seit vielen Jahren in der Halbleiterei tätig Ist doch Unsinn! Sie sprechen von Mindestwerten, die die Qualität garantieren, wie eine maximale Verzögerungszeit. Aber niemand wird einen Chip wegwerfen, weil er besser als gefordert ist! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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