larisbaer Geschrieben 10. August 2013 Share #1 Geschrieben 10. August 2013 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Hallo habe eine X-Pro1 mit 35 mm. Nun wollte ich als Schutz einen UV Filter anbringen. Hatte noch einen ganz billigen rumliegen. Nach Montage pumpt der AV hin und her und findet keinen Punkt, so als ob der Objektivdeckel drauf wäre. Liegt es am Filter oder was ist Eure Einschätzung? Gruss Martin Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Anzeige Geschrieben 10. August 2013 Geschrieben 10. August 2013 Hallo larisbaer, schau mal hier UV Filter mit XF 35 - Problem AF . Dort wird jeder fündig!
Gast Heinrich Wilhelm Geschrieben 10. August 2013 Share #2 Geschrieben 10. August 2013 Wenn Deine Kamera mit Filter pumpt und ohne Filter nicht pumpt (bei gleichen Bedingungen) kann's doch nur am Filter liegen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
D700 Geschrieben 10. August 2013 Share #3 Geschrieben 10. August 2013 Wenn Deine Kamera mit Filter pumpt und ohne Filter nicht pumpt (bei gleichen Bedingungen) kann's doch nur am Filter liegen. Stimmt! Und abgesehen davon sollte man an digitalen Kameras Filter, die man nicht zwingend braucht (Pol, ND) wegen der Gefahr von Geisterbildern möglichst ganz weglassen... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
strangefinder Geschrieben 10. August 2013 Share #4 Geschrieben 10. August 2013 hallo, mein 35er mit Hama 52 mm UV HTMC 390 (0-Haze) pumpt nicht. ansonsten: UV filters test - Description of the results and summary - Lenstip.com gruss r Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
torn Geschrieben 12. August 2013 Share #5 Geschrieben 12. August 2013 habe den hoya drauf, keine Probleme. gruss Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Berthold Geschrieben 12. August 2013 Share #6 Geschrieben 12. August 2013 Stimmt!Und abgesehen davon sollte man an digitalen Kameras Filter, die man nicht zwingend braucht (Pol, ND) wegen der Gefahr von Geisterbildern möglichst ganz weglassen... Gibt es dafür einen besonderen Grund; sprich: entstehen Geisterbilder bei Digitalen eher/deutlicher als bei Analogen? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
stef Geschrieben 18. August 2013 Share #7 Geschrieben 18. August 2013 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Klar, Geister sind immer irgendwie digital. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
mjh Geschrieben 18. August 2013 Share #8 Geschrieben 18. August 2013 Gibt es dafür einen besonderen Grund; sprich: entstehen Geisterbilder bei Digitalen eher/deutlicher als bei Analogen? Ja, aufgrund der anderen Reflexionseigenschaften des Sensors treten für Digitalkameras typische Geisterbilder auf, wenn es eine zweite plane Fläche im Strahlengang gibt, also durch eine Reflexion erst vom Sensor und dann von der Rückseite des Filters. Wenn man eine Linie zwischen dem Geisterbild und dem Bild der Lichtquelle zieht, die das Geisterbild erzeugt, geht sie durch den Bildmittelpunkt. Ein Beispiel dafür habe ich hier gezeigt: Wie entstehen Blendenflecke, Blendensterne und Unschärfekreise?. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Berthold Geschrieben 19. August 2013 Share #9 Geschrieben 19. August 2013 Interessant! Vielen Dank – das war mir neu. Gibt es Tendenzen, das Problem anzugehen? In der Mikroskopie werden in vergleichbaren Situationen leicht aus der Senkrechten (zur opt. Achse) gekippte und drehbare Filter eingesetzt, mit denen die Gesiterbilder in den "Totmatt"-Lack der Innenbeschichtung gelenkt werden... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
mjh Geschrieben 19. August 2013 Share #10 Geschrieben 19. August 2013 Wenn es beispielsweise um ein UV-Filter geht – oder, was nützlicher wäre, ein UV/IR-Filter –, dann könnte man die Filterschichten auf eine der Linsen des Objektivs, also eine gekrümmte Fläche aufbringen. Das heißt allerdings, dass man das Filter in das Objektiv integrieren müsste. Bei einem vorne aufgeschraubten Filter ist es schwieriger, solche Reflexionen zu vermeiden. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Berthold Geschrieben 19. August 2013 Share #11 Geschrieben 19. August 2013 IR verstehe ich, weil die aktuellen Sensoren da eine anderweitig nicht zu behebende Emfindlichkeit besitzen. UV verstehe ich eher nicht (mag auch wieder an mir liegen!), denn die meisten optischen Gläser haben eine ausgeprägte Langpass-Transmissionskante um 400 Nanometer, also an der Grenze von UV zu violett. Wer nicht gerade ein Fluorit- oder "Quarz"-Objektiv nutzt, bekommt praktisch nie UV-Licht auf den Sensor, weil die gewöhnlichen (und heute überaus zahlreichen) Optik-Linsen dieses nahezu vollständig absorbieren. Eine andere Sache ist der mechanische Schutz der Frontlinse. Das war für mich (bislang) die einzige Existenzberechtigung von UV-Filtern in der Fotografie. Muss ich umdenken? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
mjh Geschrieben 19. August 2013 Share #12 Geschrieben 19. August 2013 Ja, UV-Filter sind heutzutage weitgehend sinnlos. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Harlem Geschrieben 19. August 2013 Share #13 Geschrieben 19. August 2013 Ja, UV-Filter sind heutzutage weitgehend sinnlos. :DGeil! Auf geht's, ich warte... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
mjh Geschrieben 20. August 2013 Share #14 Geschrieben 20. August 2013 Ich habe dazu ja schon alles gesagt: Brauchen Digitalkameras UV- oder Skylightfilter? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
stef Geschrieben 20. August 2013 Share #15 Geschrieben 20. August 2013 Na ja, kommt drauf an, ich habe ua ein Superangulon, zwei! Apotelyt mit schönen Riefen in der Frontlinse, die wohl nicht vom Popcorn stammen; auf die Bilder hat das zwar keinen sichtbaren Einfluss, aber ansonsten kann man die Dinger nur noch vererben eben. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast chironer Geschrieben 20. August 2013 Share #16 Geschrieben 20. August 2013 Na ja, kommt drauf an, ich habe ua ein Superangulon, zwei! Apotelyt mit schönen Riefen in der Frontlinse, die wohl nicht vom Popcorn stammen; auf die Bilder hat das zwar keinen sichtbaren Einfluss, aber ansonsten kann man die Dinger nur noch vererben eben. Ja und was hätte deiner Meinung nach das aufgeschraubte Filter bewirkt? Glas hat in etwa die Härte 6. Staubkörnchen bestehen gern aus Quarzen (Härte7) und Korunden(Härte8) Davor kann es schützen. Also das man die Stäube beim Putzen in die Frontlinse reibt. Gegen Anschlagen hilft auch dein UV-Filter nichts. Denn die Scherben des Filters können die Frontlinse genau so zerkratzen wie der "Stein des Anstosses" Einzig ne Streulichtblende ist ein effektiver mechanischer Schutz. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
stef Geschrieben 20. August 2013 Share #17 Geschrieben 20. August 2013 Offenbar ja nicht immer und unbedingt. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast chironer Geschrieben 20. August 2013 Share #18 Geschrieben 20. August 2013 Offenbar ja nicht immer und unbedingt. A: was von dem was ich sagte? und B: was im realen Leben passiert "immer und unbedingt"? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Berthold Geschrieben 20. August 2013 Share #19 Geschrieben 20. August 2013 Ja und was hätte deiner Meinung nach das aufgeschraubte Filter bewirkt?Glas hat in etwa die Härte 6. Staubkörnchen bestehen gern aus Quarzen (Härte7) und Korunden(Härte8) Davor kann es schützen. Also das man die Stäube beim Putzen in die Frontlinse reibt. Gegen Anschlagen hilft auch dein UV-Filter nichts. Denn die Scherben des Filters können die Frontlinse genau so zerkratzen wie der "Stein des Anstosses" Einzig ne Streulichtblende ist ein effektiver mechanischer Schutz. Mal abgesehen davon, dass Korund Härte 9 hat und außerhalb von Sandstrahlanlagen eher selten als Staub vorkommt: Die von Dir eingebrachte Ritzhärte (nach Mohs) ist ein guter Punkt. So kann ein Filter in einem Beutel oder einer Tasche mechanischen Schutz z.B. beim Reiben an Staubpartikeln bieten. Ich möchte lieber ein abgerubbeltes oder zerkratztes Filter austauschen, als eine ähnlich behandelte Frontlinse. Auch gegen Anschlagen ist ein Filter ein Schutz. Belege dafür habe ich in mehreren Jahren Foto-Einzelhandel reichlich gesehen. Die Frontlinse meines Nikkor 1.2/55 hat beim Antitschen an eine Bordwand nur dank Filter überlebt. Die Splitter ließen sich gut und ohne Schäden entfernen, aber der Filterring brauchte dann doch viel gutes Zureden, um aus dem Gewinde zu kommen... Es ist korrekt, dass eine Streulichtblende ebenfalls ein guter Schutz ist. Aber nicht der Einzige! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
stef Geschrieben 20. August 2013 Share #20 Geschrieben 20. August 2013 "Einzig ne Streulichtblende ist ein effektiver mechanischer Schutz". Das ist eben gerade nicht der Fall. "Gegen Anschlagen hilft auch dein UV-Filter nichts." Was soll diese Aussage bedeuten ? Es waren doch keine UV-Filter drauf, sondern nur Sonnenblenden. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast chironer Geschrieben 21. August 2013 Share #21 Geschrieben 21. August 2013 ...und außerhalb von Sandstrahlanlagen eher selten als Staub vorkommt... Da darf ich dich enttäuschen. Korunde sind gerade in Sanden häufiger als viele glauben. Natürlich nicht als Saphir oder Rubin. Es ist korrekt, dass eine Streulichtblende ebenfalls ein guter Schutz ist. Aber nicht der Einzige! Habe ich das irgendwo geschrieben? Alles kann... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Berthold Geschrieben 21. August 2013 Share #22 Geschrieben 21. August 2013 Da darf ich dich enttäuschen.Korunde sind gerade in Sanden häufiger als viele glauben. Natürlich nicht als Saphir oder Rubin. Das wüsste ich (als Rohstoff-Geologe) gern genauer, denn das wären dann bisher unbekannte Lagerstätten eines wichtigen Industrieminerals. Oder war es doch etwas Anderes? Oder vielleicht auch nur ein bisschen Firlefanz? Habe ich das irgendwo geschrieben? Ja, im letzten Satz Deines inzwischen wegen dieser, in seiner Absolutheit schlichtweg falschen Formulierung mehrfach zitierten Beitrags. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast chironer Geschrieben 22. August 2013 Share #23 Geschrieben 22. August 2013 Das wüsste ich (als Rohstoff-Geologe) gern genauer, denn das wären dann bisher unbekannte Lagerstätten eines wichtigen Industrieminerals. Oder war es doch etwas Anderes? Oder vielleicht auch nur ein bisschen Firlefanz?. Ich sprach von Stäuben, also Korngrössen die von der Luft getragen werden. Das ist für die Industrie irrelevant. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Berthold Geschrieben 22. August 2013 Share #24 Geschrieben 22. August 2013 (...)Korunde sind gerade in Sanden häufiger als viele glauben. (...) Nein, Du sprachst von Sanden, also Partikel-Gemengen mit Korngrößen zwischen 2mm und 63µm. Also nicht von Korngrößen, die außerhalb von Starkwind- oder Wüstengebieten von der Luft getragen werden. Das liest sich zunächst – zugegeben – nicht unbedingt wie eine Diskussion um den Sinn von UV-Filtern als mechanischem Schutz von Foto-Objektiven, aber ich denke, es sind "urban legends" wie der angeblich so häufige Korund, die hinterher als Argument gegen eine sinnvolle Schutzmaßnahme in den Köpfen bleiben, zumal, wenn dann am Schluss geschrieben steht: Einzig ne Streulichtblende ist ein effektiver mechanischer Schutz. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast chironer Geschrieben 22. August 2013 Share #25 Geschrieben 22. August 2013 Nein, Du sprachst von Sanden, also Partikel-Gemengen mit Korngrößen zwischen 2mm und 63µm. Also nicht von Korngrößen, die außerhalb von Starkwind- oder Wüstengebieten von der Luft getragen werden. Das liest sich zunächst – zugegeben – nicht unbedingt wie eine Diskussion um den Sinn von UV-Filtern als mechanischem Schutz von Foto-Objektiven, aber ich denke, es sind "urban legends" wie der angeblich so häufige Korund, die hinterher als Argument gegen eine sinnvolle Schutzmaßnahme in den Köpfen bleiben, zumal, wenn dann am Schluss geschrieben steht: Bleibt aber zu bemerken, dass Industriekorund nicht als solcher abgebaut wird. Letztlich gibts es jede Menge Stoffe die hart genug sind ein Glas zu ritzen, wenn es auf diesem "gerieben" wird. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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