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UV Filter mit XF 35 - Problem AF


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Hallo

 

habe eine X-Pro1 mit 35 mm. Nun wollte ich als Schutz einen UV Filter anbringen. Hatte noch einen ganz billigen rumliegen. Nach Montage pumpt der AV hin und her und findet keinen Punkt, so als ob der Objektivdeckel drauf wäre.

Liegt es am Filter oder was ist Eure Einschätzung?

 

Gruss Martin

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Wenn Deine Kamera mit Filter pumpt und ohne Filter nicht pumpt (bei gleichen Bedingungen) kann's doch nur am Filter liegen.

 

Stimmt!

Und abgesehen davon sollte man an digitalen Kameras Filter, die man nicht zwingend braucht (Pol, ND) wegen der Gefahr von Geisterbildern möglichst ganz weglassen...

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Stimmt!

Und abgesehen davon sollte man an digitalen Kameras Filter, die man nicht zwingend braucht (Pol, ND) wegen der Gefahr von Geisterbildern möglichst ganz weglassen...

 

Gibt es dafür einen besonderen Grund; sprich: entstehen Geisterbilder bei Digitalen eher/deutlicher als bei Analogen?

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Gibt es dafür einen besonderen Grund; sprich: entstehen Geisterbilder bei Digitalen eher/deutlicher als bei Analogen?

Ja, aufgrund der anderen Reflexionseigenschaften des Sensors treten für Digitalkameras typische Geisterbilder auf, wenn es eine zweite plane Fläche im Strahlengang gibt, also durch eine Reflexion erst vom Sensor und dann von der Rückseite des Filters. Wenn man eine Linie zwischen dem Geisterbild und dem Bild der Lichtquelle zieht, die das Geisterbild erzeugt, geht sie durch den Bildmittelpunkt. Ein Beispiel dafür habe ich hier gezeigt: Wie entstehen Blendenflecke, Blendensterne und Unschärfekreise?.

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Interessant! Vielen Dank – das war mir neu.

 

Gibt es Tendenzen, das Problem anzugehen?

In der Mikroskopie werden in vergleichbaren Situationen leicht aus der Senkrechten (zur opt. Achse) gekippte und drehbare Filter eingesetzt, mit denen die Gesiterbilder in den "Totmatt"-Lack der Innenbeschichtung gelenkt werden...

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Wenn es beispielsweise um ein UV-Filter geht – oder, was nützlicher wäre, ein UV/IR-Filter –, dann könnte man die Filterschichten auf eine der Linsen des Objektivs, also eine gekrümmte Fläche aufbringen. Das heißt allerdings, dass man das Filter in das Objektiv integrieren müsste. Bei einem vorne aufgeschraubten Filter ist es schwieriger, solche Reflexionen zu vermeiden.

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IR verstehe ich, weil die aktuellen Sensoren da eine anderweitig nicht zu behebende Emfindlichkeit besitzen. UV verstehe ich eher nicht (mag auch wieder an mir liegen!), denn die meisten optischen Gläser haben eine ausgeprägte Langpass-Transmissionskante um 400 Nanometer, also an der Grenze von UV zu violett. Wer nicht gerade ein Fluorit- oder "Quarz"-Objektiv nutzt, bekommt praktisch nie UV-Licht auf den Sensor, weil die gewöhnlichen (und heute überaus zahlreichen) Optik-Linsen dieses nahezu vollständig absorbieren.

 

Eine andere Sache ist der mechanische Schutz der Frontlinse. Das war für mich (bislang) die einzige Existenzberechtigung von UV-Filtern in der Fotografie. Muss ich umdenken?

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Na ja, kommt drauf an, ich habe ua ein Superangulon, zwei! Apotelyt mit schönen Riefen in der Frontlinse, die wohl nicht vom Popcorn stammen; auf die Bilder hat das zwar keinen sichtbaren Einfluss, aber ansonsten kann man die Dinger nur noch vererben eben.

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Na ja, kommt drauf an, ich habe ua ein Superangulon, zwei! Apotelyt mit schönen Riefen in der Frontlinse, die wohl nicht vom Popcorn stammen; auf die Bilder hat das zwar keinen sichtbaren Einfluss, aber ansonsten kann man die Dinger nur noch vererben eben.

 

Ja und was hätte deiner Meinung nach das aufgeschraubte Filter bewirkt?

Glas hat in etwa die Härte 6.

Staubkörnchen bestehen gern aus Quarzen (Härte7) und Korunden(Härte8)

Davor kann es schützen.

Also das man die Stäube beim Putzen in die Frontlinse reibt.

 

Gegen Anschlagen hilft auch dein UV-Filter nichts.

Denn die Scherben des Filters können die Frontlinse genau so zerkratzen wie der "Stein des Anstosses"

 

Einzig ne Streulichtblende ist ein effektiver mechanischer Schutz.

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Ja und was hätte deiner Meinung nach das aufgeschraubte Filter bewirkt?

Glas hat in etwa die Härte 6.

Staubkörnchen bestehen gern aus Quarzen (Härte7) und Korunden(Härte8)

Davor kann es schützen.

Also das man die Stäube beim Putzen in die Frontlinse reibt.

 

Gegen Anschlagen hilft auch dein UV-Filter nichts.

Denn die Scherben des Filters können die Frontlinse genau so zerkratzen wie der "Stein des Anstosses"

 

Einzig ne Streulichtblende ist ein effektiver mechanischer Schutz.

 

Mal abgesehen davon, dass Korund Härte 9 hat und außerhalb von Sandstrahlanlagen eher selten als Staub vorkommt: Die von Dir eingebrachte Ritzhärte (nach Mohs) ist ein guter Punkt. So kann ein Filter in einem Beutel oder einer Tasche mechanischen Schutz z.B. beim Reiben an Staubpartikeln bieten. Ich möchte lieber ein abgerubbeltes oder zerkratztes Filter austauschen, als eine ähnlich behandelte Frontlinse.

 

Auch gegen Anschlagen ist ein Filter ein Schutz. Belege dafür habe ich in mehreren Jahren Foto-Einzelhandel reichlich gesehen. Die Frontlinse meines Nikkor 1.2/55 hat beim Antitschen an eine Bordwand nur dank Filter überlebt. Die Splitter ließen sich gut und ohne Schäden entfernen, aber der Filterring brauchte dann doch viel gutes Zureden, um aus dem Gewinde zu kommen...

 

Es ist korrekt, dass eine Streulichtblende ebenfalls ein guter Schutz ist. Aber nicht der Einzige!

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"Einzig ne Streulichtblende ist ein effektiver mechanischer Schutz".

Das ist eben gerade nicht der Fall.

"Gegen Anschlagen hilft auch dein UV-Filter nichts."

Was soll diese Aussage bedeuten ? Es waren doch keine UV-Filter drauf, sondern nur Sonnenblenden.

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...und außerhalb von Sandstrahlanlagen eher selten als Staub vorkommt...

 

Da darf ich dich enttäuschen.

Korunde sind gerade in Sanden häufiger als viele glauben.

Natürlich nicht als Saphir oder Rubin.

 

 

Es ist korrekt, dass eine Streulichtblende ebenfalls ein guter Schutz ist. Aber nicht der Einzige!

 

Habe ich das irgendwo geschrieben?

 

Alles kann...

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Da darf ich dich enttäuschen.

Korunde sind gerade in Sanden häufiger als viele glauben.

Natürlich nicht als Saphir oder Rubin.

 

Das wüsste ich (als Rohstoff-Geologe) gern genauer, denn das wären dann bisher unbekannte Lagerstätten eines wichtigen Industrieminerals. Oder war es doch etwas Anderes? Oder vielleicht auch nur ein bisschen Firlefanz?

 

Habe ich das irgendwo geschrieben?

 

Ja, im letzten Satz Deines inzwischen wegen dieser, in seiner Absolutheit schlichtweg falschen Formulierung mehrfach zitierten Beitrags.

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Das wüsste ich (als Rohstoff-Geologe) gern genauer, denn das wären dann bisher unbekannte Lagerstätten eines wichtigen Industrieminerals. Oder war es doch etwas Anderes? Oder vielleicht auch nur ein bisschen Firlefanz?

.

 

Ich sprach von Stäuben, also Korngrössen die von der Luft getragen werden.

Das ist für die Industrie irrelevant.

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(...)

Korunde sind gerade in Sanden häufiger als viele glauben. (...)

 

Nein, Du sprachst von Sanden, also Partikel-Gemengen mit Korngrößen zwischen 2mm und 63µm. Also nicht von Korngrößen, die außerhalb von Starkwind- oder Wüstengebieten von der Luft getragen werden.

 

Das liest sich zunächst – zugegeben – nicht unbedingt wie eine Diskussion um den Sinn von UV-Filtern als mechanischem Schutz von Foto-Objektiven, aber ich denke, es sind "urban legends" wie der angeblich so häufige Korund, die hinterher als Argument gegen eine sinnvolle Schutzmaßnahme in den Köpfen bleiben, zumal, wenn dann am Schluss geschrieben steht:

Einzig ne Streulichtblende ist ein effektiver mechanischer Schutz.
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Nein, Du sprachst von Sanden, also Partikel-Gemengen mit Korngrößen zwischen 2mm und 63µm. Also nicht von Korngrößen, die außerhalb von Starkwind- oder Wüstengebieten von der Luft getragen werden.

 

Das liest sich zunächst – zugegeben – nicht unbedingt wie eine Diskussion um den Sinn von UV-Filtern als mechanischem Schutz von Foto-Objektiven, aber ich denke, es sind "urban legends" wie der angeblich so häufige Korund, die hinterher als Argument gegen eine sinnvolle Schutzmaßnahme in den Köpfen bleiben, zumal, wenn dann am Schluss geschrieben steht:

 

Bleibt aber zu bemerken, dass Industriekorund nicht als solcher abgebaut wird.

Letztlich gibts es jede Menge Stoffe die hart genug sind ein Glas zu ritzen, wenn es auf diesem "gerieben" wird.

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