Jump to content

Kann man die Spotmessung mit dem aktiven AF Feld koppeln?


Empfohlene Beiträge

So kenne ich es von anderen Kameras auch, aber meine beiden Fujis messen immer zentral in der Mitte bei Spot und leider nicht auf dem aktiven AF Feld.

 

Deswegen die Frage, ob jemand von Euch einen Tipp hat wie man die beiden koppeln kann?!

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nein, die Spotmessung ist bei Fuji immer mittig. Eine Verknüpfung AF/AE-Feld nicht vorgesehen.

 

mfg tc

Heul, ich habs befürchtet. Man kann natürlich auch anders arbeiten, aber wenn man seit Jahren sich an eine Art zu fotografieren gewöhnt hat, ist es "irgendwie so drinne"...
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nein, die Spotmessung ist bei Fuji immer mittig. Eine Verknüpfung AF/AE-Feld nicht vorgesehen.

 

mfg tc

 

Schade. :( Aber das erklärt auch, warum die Fuji X keine mittenbetonte Messung hat. Ich benutze ja auch bei der Belichtungsmessung immer den Trottelmodus.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vielleicht haben wir ja verschiedene Auffassungen zur Begrifflichkeit, aber mittenbetont gibt es doch eigentlich schon.

 

Also die Spotmessung, oder? Ich meine mich zu erinnern, dass ich bei meiner DSLR immer 4 Messungsarten hatte: Matrix, Integral, Mittenbetont, Spot. Wobei die Spotmessung eben mit dem AF-Feld gekoppelt war.

 

Mehrfeld/Matrix?

 

Yep! ;)

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich meine mich zu erinnern, dass ich bei meiner DSLR immer 4 Messungsarten hatte: Matrix, Integral, Mittenbetont, Spot.

Hmm, an meiner gibt es nur drei: Matrix, mittenbetont Integral, Spot.

Was die Frage aufwirft - was unterscheidet mittenbetont und integral bei deiner DSLR?

 

Wobei die Spotmessung eben mit dem AF-Feld gekoppelt war.

Hoffentlich nicht generell. An meiner geht's GSD abzuschalten...

 

mfg tc

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Tatsächlich. Eine Konsulation mit der BDA ergab, dass "Integral" bei Fuji nicht mittenbetont Integral bedeutet sondern scheinbar gleichmäßig über das ganze Bild gemittelt wird. Also wirklich kein "Mittenbetont". Neckisch.

Wie es scheint hat jeder Hersteller da seine komplett eigene Philosophie dazu.

 

mfg tc

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die Kopplung des AF- mit dem Spotbelichtungsmessfeld gehört für mich zu den Features einer Kamera, die völlig nutzlos, wenn nicht schädlich, aber dennoch – weiß der Himmel, warum –, sehr beliebt sind.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Kannst du deine Meinung mal näher erläutern? Ich kenne eine ganze Reihe von Fotografen, die dieses Feature sehr erfolgreich in der Naturfotografie einsetzen. Gerade wenn z.B. ein Vogel über stark unterschiedlich helle Hintergründe fliegt, ist die Kopplung des aktiven AF-Felds mit der Spotmessung bei der Verfolgung sehr hilfreich, da eine derart schnelle manuelle Korrektur der Belichtung nicht durchführbar ist. Daher würde mich interessieren, warum du das als völlig nutzlos deklarierst? :confused:

 

Es ist klar, dass dies eine ziemlich spezielle Funktion darstellt, die aber für gewisse Situationen durchaus Vorteile bietet. Meine ich jedenfalls.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

weiß der Himmel, warum

Wer viele Portraits macht kann wohl an der Hautfarbe sehr gut den Korrekturbedarf abschätzen, respektive ist dieser beim durchschnittlichen Mitteleuropäer-Teint wohl auch ziemlich nahe null.

Ich finds trotzdem unsinnig. Entweder habe ich ein kontrastreiches AF-Target oder ein kontrastarmes AE-Target, bedeutsam bei einem minimal kleinen Spotmessfeld. Oder einen komischen Kompromiss.

 

mfg tc

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich kenne eine ganze Reihe von Fotografen, die dieses Feature sehr erfolgreich in der Naturfotografie einsetzen. Gerade wenn z.B. ein Vogel über stark unterschiedlich helle Hintergründe fliegt, ist die Kopplung des aktiven AF-Felds mit der Spotmessung bei der Verfolgung sehr hilfreich, da eine derart schnelle manuelle Korrektur der Belichtung nicht durchführbar ist.

Dann muss ich also vorher entprechend der Gefiedertönung eine Korrektur berücksichtigen um dann schließlich den fliegenden Vogel auf dem 1-2% der Bildfläche großen AE-Feld zu halten. Na viel Erfolg beim Erfolg!

Oder ich speichere die Belichtung einfach entsprechend per indirekter Lichtmessung oder eines einschätzbaren AE-Targets...

 

mfg tc

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die Kopplung des AF- mit dem Spotbelichtungsmessfeld gehört für mich zu den Features einer Kamera, die völlig nutzlos, wenn nicht schädlich, aber dennoch – weiß der Himmel, warum –, sehr beliebt sind.

 

Michael, ich liebe diese Funktion und ich benutze deshalb, für bestimmte Aufnahmen, eine EOS 1D.. Bei Canon hat nur die einser Serie diese Funktion.

Ausgehend davon dass das bildwichtige Teil nicht nur scharf sondern auch richtig belichtet sein sollte und mit dem genauen Wissen darüber was ich da tue, auch einen Blick auf das ganze Bild habe, ist diese Funktion für mich auch Grund gewesen mir eine 1D.. zuzulegen. Seitdem vermisse ich diese Möglichkeit der Mitnahme der Spotmessung auf das aktive AF Feld bei anderen Kameras. Bei den Xen behelfe ich mir mit nur AE-L und Speichern auf der Taste, damit kann ich auch leben... so lange ich keinen Adapter und MF Objektive benutze...

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ausgehend davon dass das bildwichtige Teil nicht nur scharf sondern auch richtig belichtet sein sollte ...

Mir leuchtet das immer noch nicht ein. Als ob das angemessene Objekt alleine dadurch schon richtig belichtet würde...

Kannst du ein Beispiel bringen das den Nutzen etwas klarer macht?

 

mfg tc

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Kannst du deine Meinung mal näher erläutern?

Eine gute Wahl für die gezielte Fokussierung ist ein Detail, das genügend Kontrast für eine erfolgreiche Fokussierung bietet und sich in der Entfernung befindet, auf die man scharfstellen möchte (das heißt, dass es nicht mit dem scharfzustellenden Motiv identisch, sondern sich lediglich in derselben Entfernung befinden muss). Eine gute Wahl für eine Spotbelichtungsmessung wäre ein Detail, dessen Reflexionsvermögen einem mittleren Grauwert entspricht und das, sofern es nicht zum Hauptmotiv gehört, genauso wie dieses beleuchtet ist. Die Frage ist nun, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Detail, das den Anforderungen an ein AF-Messfeld perfekt genügt, gleichzeitig die Anforderungen an ein Messfeld für eine Spotbelichtungsmessung erfüllt. Zufällig mag das mal gegeben sein, aber die Kopplung beider Messfelder geht von der nicht weiter begründeten Annahme aus, dass es die Regel wäre.

 

Ausgehend davon dass das bildwichtige Teil nicht nur scharf sondern auch richtig belichtet sein sollte und mit dem genauen Wissen darüber was ich da tue, auch einen Blick auf das ganze Bild habe, ist diese Funktion für mich auch Grund gewesen mir eine 1D.. zuzulegen.

Diese Überlegung wäre überzeugend, wenn die Spotbelichtungsmessung in der Lage wäre, beliebige angemessene Motive korrekt zu belichten. Genau diese Eigenschaft geht der Spotbelichtungsmessung aber völlig ab. Die einzigen Motive, die sie korrekt belichtet, sind solche mit einem 18-prozentigen Reflexionsvermögen, während hellere oder dunklere Motive unter- beziehungsweise überbelichtet werden.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Grundsätzlich ist so eine Funktion begrüßenswert. Belichte ich etwa Gesichter, verwende ich durchaus die Spotmessung in Kombination mit einer vorher eingestellten Belichtungskorrektur, um den Hautton in die gewünschte Zone zu bewegen, bei hellhäutigen Motiven beispielsweise Zone 6, also eine Korrektur von etwa 1 EV. Da das Fokusfeld hier stets auf dem Gesicht liegt, ist es natürlich praktisch wenn auch die Spotmessung auf diesem Feld liegt und nicht woanders, denn "focus and recompose" gilt es bekanntlich zu vermeiden.

 

Insofern ist es bedauerlich, dass Fuji einem hier keine Wahlmöglichkeit lässt, ob die Spotmessung mittig oder im aktiven AF-Feld erfolgen soll. Tatsächlich bietet heute jedes iPhone die Möglichkeit, das beliebig einzustellen.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Danke Dir. Nun mache ich das mit den M's seit fast 50 Jahren so, weil man bei denen das Meßfeld ja auch nicht verschieben kann, und ich nutze oft die Blende offen, aber das ist mir bisher noch nicht aufgefallen. Bin ich blind? Habe ich Alternativen?

 

Ich hab's bei der X-E1 bisher auch so gemacht, aber seitdem man das AF-Feld so einfach verschieben kann, versuche ich das "focus and recompose" zu vermeiden.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Archiviert

Dieses Thema ist jetzt archiviert und für weitere Antworten gesperrt.

×
×
  • Neu erstellen...