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Farbdarstellung Fuji X-Sensor


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Hallo Ihr lieben Leute,

 

bin auch ganz neu hier im Forum, und möchte mir bald eine XE-2 mit 18-55 zulegen. Ich besitze derzeit noch eine Nikon Vollformat-Ausrüstung( D600 mit 4/16-35, 4/24-120, 1,8/50 und 70-300). Die Fuji soll vorerst das 24-120 ersetzen. Sozusagen als Test! Wenn ich mit der Fuji zufrieden bin, bin ich auch bereit das restliche Nikon-System durch Fuji zu ersetzen. Da ich vorrangig Reise und Landschaft fotografiere ist mir die Schlepperei einer Vollformat- DSLR langsam zu wider (ich sage nur: Mehrtages-Bergwanderungen! )

Da es hier ja jede Menge Fotografen gibt die auch mit Nikon fotografieren hätte ich eine Frage.

Jetzt habe ich schon mehrmals gehört und gelesen ( u.a.von Ken Rockwell und Harry P. Wirtz) das der Fuji-Sensor Farben darstellt, die sehr gut für Porträts geeignet sind, aber weniger gut für Landschaft, Reise und alles andere.

Mich würde die Meinung der Fotografen interessieren die beide Systeme nutzen, und auch Landschaft- und Reisfotografie betreiben.

 

Viele Grüße

Hendrik

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Harry kenne ich nicht und Ken schreibt viel Mist, wenn der Tag lang ist - meine persönliche Meinung...

 

Ich mag Landschaftsaufnahmen mit der Fuji und bin da nicht alleine - schau Dir mal die Aufnahmen mit den Fujis hier im Forum und woanders an. Da interessieren mich Harry, Ken und Barbie wenig :)

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Ich hatte von Nikon D50 und D90, die D5100 hat meine Freundin. Ich bin von Nikon nahezu bedingungslos zu Fuji gewechselt. Nur noch die D50 ist für Makros da.

Ich finde die Fuji Farben eigentlich in jeder Beziehung besser, dass war auch ein nicht unwesentlicher Grund, warum die X-Pro1 mich schnell um den Finger gewickelt hatte und ich Fuji etwas von meinem Geld abgegeben habe.

Besonders auch bei Landschaften, Natur, schönen Lichtstimmungen finde ich die Fuji Farben sehr gut. Es hat etwas weiches, sanftes, was mir sehr gut gefällt. Für die ähnliche Farbgebung habe ich schon immer die S3/5pro Besitzer beneidet. Ich mag einfach auch schon den ooc Output, den mir Fuji liefert.

Bei Nikon hat die D50 immer sehr gute Jpg ooc geliefert, da gabs nix zu beanstanden. Bei der D90 habe ich immer wieder rumprobiert. Erst ausschließlich Raw fotografiert, dann sehr lange und oft an den Picture Controls rumgespielt, bis ich da ein vernünftiges Ergebnis hatte und dann kam Fuji und erlöste mich.

 

Gruß

Matthias

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Ich hab auch mal gelesen, was "Hary" so schreibt. Ehrlich gesagt überzeugt mich das überhaupt nicht. Alle seine Argumente sind dahin ausgerichtet, dass das Sensorformat inzwischen keine Bedeutung mehr hat (und damit Richtung mft).

 

Ich fotografiere jetzt seit über 10 Jahren mit Nikon DSLR. Zuerst DX und danach dann seit ca. 5 Jahren mit FX (also KB). Ich habe den Übergang miterlebt und muss daher deutlichst widersprechen. Natürlich bietet ein größerer Sensor Vor- und Nachteile, je Nach Sichtweise. Und nat. ist auch die Sensorentwicklung weiter gegangen. Das kann schon bedeuten, dass ein moderner DX Semsor weniger rauscht als ein alter FX Sensor.

2. Problem ist die Freistellungsmöglichkeit. Hier sind große Sensoren einfach eine Blende stärker. Was aber immer mit dem Nachteil größerer Bodies und Objektive erkauft werden muss. Für Makros z.B. ist ein eher kleinerer Sensor meist besser wegen der größeren Schärfentiefe.

 

Was ich sagen will, ist, dass unterschiedliche Sensorgrößen Unterschiede bewirken. Wie man die bewertet bleibt jedem selber überlassen. Ich war ein großer Verfechter von KB und werde wohl trotzdem den "Rück"schritt nach DX zur Fuji machen. Das DX system war auch der hauptsächliche Grund warum ich mich bei den EVIL nur mit Fuji befasst habe. Ein mft wäre für mich nicht in Frage gekommen. Obwohl es auch Vorteile bietet, wenn man z.B. die Objektivauswahl mit einbezieht. Auch das Anfassgefühl eine Oly OMD E-M1 war eher besser und dass die Fuji diesen Old-Fashioned Look haben interessiert mich nicht.

Alle Berichte, die ich bisher gelesen hatte bezeugen der Fuji eine außergewöhnlich gute Bildqualität und die Objektive sind durch die Bank weg hervorragend. Mein erster Eindruck von 18-55 und 35/1,4 bestätigen das.

 

Zu den Farben. Was "Harry" schreibt hört sich für mich - zwischen den Zeilen gelesen - danach an, dass er irgendwas angelesenes weiter verbreitet. Wenn das irgend eine Aussagekraft hätte, würde er es mit Beispielen untermauern - aber nein da wird nur eine Behauptung aufgestellt (die ich bisher von keiner anderen seriösen Quelle gehört habe). Und man möge mir verzeihen, dass ich Ken nicht als seriöse Quelle betrachte - ich kenne seinen Blog seit ca. 10 Jahren. Es ist durchaus amüsant das zu lesen, aber man sollte es doch mit Humor lesen. Ich habe mir auch geschenkt Kens Meinung zur Fuji nachzulesen.

 

Ob die weiteren Thesen von "Harry" relevant sind ?

Wenn man eben dreh- und klappbare Displays haben möchte muss man zu einer anderen Kamera greifen. Für mich wäre der klappbare Sensor eher ein Grund eine Kamera nicht zu kaufen. Ich hatte sowas an einer Oly 5060 und ich brauche es nicht.

Dass nicht alle Objektive stabilisiert sind. Nun ja, das sind die meisten Primes bei Nikon auch nicht und mich hat es nicht gestört.

Dass der Stabilisator bei Fuji nicht so gut funktioniert kann ich nicht nachvollziehen. Beim 18-55 ist er besser als bei jedem anderen Objektiv das ich kenne. Das beste war bisher der Stabi vom AF-S 80-400, danch der vom 24-120/4. Der Stabi vom 70-200/2,8 MKII ist z.B. schlechter.

usw. usw....

 

Am Besten bildest du dir deine eigene Meinung. Ich tue das gerade. Wenn mich das Fuji System zu sehr behindert, werde ich weiter bei NIkon bleiben. Meine D800 kann Bilder machen, die mit der Fuji nicht gehen. Die Entscheidung ist nur - ob ICH diese Bilder machen will in Zukunfte. Wenn nicht, dann hat das Fuji System gerade auf Größe und Haptik eindeutige Vorteile gegenüber der DSLR. Ich kann selbst auf Reisen zwei Bodies mitnehmen + 3-4 Objektive und habe weniger Gepäck als bei einer KB- DSLR mit zwei Objektiven. Dazu bin ich schneller wg. der beiden Bodies (und sicherer, falls mal was kaputt geht - mir passiert: 1 Tag vor Malta Reise ging die D700 kaputt).

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Mal was zum Thema Farben:

 

So wie früher in der Regel auf Negativ fotografiere ich heute immer RAW.

 

Die Farben werden in beiden Fällen erst beim Endformat (Abzug/JPG oder Digitalprint) festgelegt.

 

Ich drehe mir die Farben immer so, wie ich sie möchte. Ganz egal welcher Hersteller seine JPGs out of cam noch so schön hinbekommen mag. Im RAW sind genug Informationen für vielseitige Ausarbeitungen von Farbe und Kontrast.

 

Fuji- oder Nikon-"Farben" sind nichts weiter als eine von tausend Möglichkeiten, die Sensordaten zu interpretieren. Weiter nichts...

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Eigentlich müsste ich dir recht geben und sicher stimmt das was du schreibst auch zu 98%. Aber die Kameras/Sensoren sind doch irgendwie unterschiedlich. Ich komme ja von Sony und da sind die Farben von Natur aus irgendwie warm, was ich bei meinen Landschaftsaufnahmen sehr deutlich zeigt.

 

Album 1 « Galerie 2 «

 

Es wäre ja ein Zufall, wenn man alle Bilder in die gleiche Richtung entwickelt hätte. Was ich bei den Fujifarben mag ist, sie sind sehr neutral und dadurch kann man sie, wie du richtig sagst, so steuern wie man mag.

 

Gruß Wolfgang

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Dass der Sony-Sensor in den Sonys wärmere Farben macht als der Sony-Sensor in der Fuji, kann ich mir nicht vorstellen. Dass X-Trans eine andere Grundfarbengewichtung als Bayer hat, ist eine andere Geschichte, und natürlich hat jede Kamera eine andere Abstimmung, was den Weißabgleich betrifft. Entsprechende Unterschiede sieht man auch bei der X-M1 und X-A1, bei denen man für gleiche Ergebnisse stets unterschiedliche Weißabgleicheinstellungen benötigt.

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Es liegt wohl weniger am Sensor selbst als an Hard und Software die beim jeweiligen Kamerahersteller folgt. Bei Sony hatte ich immer das Gefühl, dass es leicht ins Orange (welch ein Zufall) geht. Wie schon gesagt, finde ich Ergebnisse der Fuji (XE1 und Pro) als sehr neutral, deshalb angenehm und leicht auf die persönlichen Bedürfnisse anpassbar.

 

Gruß Wolfgang

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@ Altländer

 

Dein Bild überzeugt mich! Die Farben gefallen mir sehr gut.

Werde mir doch eine eigene Meinung bilden!

 

.....mit eigener XE-2

 

Ich denke, bei Landschaft geht es weniger um Farben. Die bekomme ich in der Nachbearbeitung (RAW) so hin, wie ich es möchte. Entscheidend sind für mich subtile Farbverläufe, die die FUJI sehr gut hinbekommt. Das ist mir sofort aufgefallen, als ich damals die erste FUJI 100 gekauft habe und mit meiner NIKON D800E vergleichen konnte. Die Farbwiedergabe ist jedoch auch sehr von dem eingesetzten Objektiv abhängig. So zeichnen meine Zeiss Objektive an der D800E grundsätzlich wärmer als z.B. ein SIGMA 35 1.4 etc. Die Frage ob die FUJIs für Landschaftsaufnahmen geeignet sind kann in Bezug auf Farbwiedergabe und besonders subtiles Farbredering mit einem klaren Ja beantwortet werden. In Bezug auf Auflösung und damit Ausbelichtung über DIN A2 hinaus ist die D800E eindeutig besser. Die Argumente des weniger schleppens von Ausrüstung sind individuell zu sehen. Ein professioneller Landschaftsfotograf wird auf jeden Fall mehr Gewicht akzeptieren um alle Möglichkeiten für optimale Qualität nutzen zu können.

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... In Bezug auf Auflösung und damit Ausbelichtung über DIN A2 hinaus ist die D800E eindeutig besser. Die Argumente des weniger schleppens von Ausrüstung sind individuell zu sehen. Ein professioneller Landschaftsfotograf wird auf jeden Fall mehr Gewicht akzeptieren um alle Möglichkeiten für optimale Qualität nutzen zu können.

 

Beides kann ich nur bestätigen. Eine Ausbelichtung im Format 50x70 ist mit der Fuji ohne Probleme möglich, das ging ja schon mit der D7d von Minolta bei nur 6MP! Und Hand auf´s Herz, wer hat schon viele Bilder dieser Größe in seiner Wohnung hängen? Was Landschaftsfotografie betrifft, kann ich nur auf diese Seite verweisen.

 

Raymó Photography

Viele dieser Aufnahmen sind mit einer Sony A900 entstanden.

 

Gruß Wolfgang

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Die Argumente des weniger schleppens von Ausrüstung sind individuell zu sehen. Ein professioneller Landschaftsfotograf wird auf jeden Fall mehr Gewicht akzeptieren um alle Möglichkeiten für optimale Qualität nutzen zu können.

 

Da ich kein Geld mit der Fotografie verdiene, ist das Gewicht der Ausrüstung für mich auf jeden Fall ein Argument. Jeder der schon mal Bergwanderungen über mehrere Tage mit umfangreicher Fotoausrüstung (Vollformat) gemacht hat weiss, das jede 100g weniger ein Segen sind. Für mich scheint Die Fuji mit 2,8/14, 18-55 und 55-200 der ideale Kompromiss zwischen BQ und Gewicht. Und wenn die Farben stimmen (auch bei JPEG), dann werde ich mir die "Kleine" kaufen und später noch mein Nikon 4/16-35 verkaufen.

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Das sollte definitiv machbar sein.

 

Ich nutze beruflich die Canon DSLRs und Objektive - jeweils die dicksten Brocken - und habe mal einige Motive parallel mit 5D MarkIII und X-E1 geschossen. In Lightroom sind die Ergebnisse zwar unterscheidbar, aber beide Bilder waren nach ein wenig "Behandlung" so ähnlich, dass sich der preisliche und gewichtige Unterschied nicht in der Bildqualität auswirkt.

Ich denke mit Fujis X'en kann man, so denn man sich mit dem Bedienkonzept anfreunden kann und richtig auseinandersetzt, nicht nur gute, sondern sehr gute Ergebnisse produzieren. Evtl. mag vor allem der AF für einen DSLR-Umsteiger nicht das gelbe vom Ei sein, alles andere ist eine Gewöhnungsfrage.

 

In Sachen Auflösung und Farbe muss man mit den Fujis keinerlei Kompromiss eingehen. Vorraussetzung ist allerdings ein guter RAW-Konverter und ein bisschen Eingewöhnungszeit - wie bei allen anderen Kameras auch...

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Hier hab ich mal ein paar unterschiedlichste Fotos rausgesucht. die farblich sehr unterschiedlich und differenziert sind:

 

 

TATA Steel, Jamshedpur/Indien

 

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Blick vom heiligen Tempel, Jamshedpur/Indien

 

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traditionelles Rudern, Venedig/Italien

 

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Blick auf die Stadt, irgendwo Taiwan

 

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  • 2 weeks later...

Ich habe mir mal hier aus dem Forum ein paar Landschaftsbilder als Beispiel herausgepickt, damit ihr wisst was ich mit meiner "Threaderöffnungsfrage" meinte. Ich habe auch schon bei anderen Landschaftsfotos auf "Flickr" gesehen das bei vielen oft ein Cyan/Grün-Stich -besonders im Himmel zu sehen ist. Bei Nikon ist mir das nie aufgefallen. Ich weiss nicht, ob es an der JPEG-Engine der Kamera oder am Bildbearbeitungsprogramm liegt, aber in der Natur existieren solche Farben definitiv nicht.

 

Viele Grüße

Hendrik

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@cheiron

 

mindestens das letzte hat irgende eine "Retro-Bearbeitung" hinter sich, z.B. mit snapseed oder VSCO, beim ersten ist auch was ähnliches "passiert".

 

Aber wie jetzt, verstehe ich das richtig: Du kopierst aus irgendwelchen Threads Bilder zusammen und behauptest dann, die JPG-engine würde Grünstichigkeit (oder so) produzieren?

Woher willst Du denn wissen, dass die von Dir ausgewählten Bilder sog. "SOOC" (straight out of cam ... also unbearbeitet)?

 

Wenn schon, dann verlink auf die Bilder, dann sehen wir von wem sie sind, und der kann sich dann äussern, ob es wirklich sooc ist.

 

ts ts ts ... irgendwie ddrollig

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