Steven Weise Geschrieben 12. Juli 2015 Share #26 Geschrieben 12. Juli 2015 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Ich war letztes Jahr auch zu Gast bei einer Hochzeit. Festgehalten wurde diese von einem Profifotograf mit der D810. Die Fotos waren wunderschön, ich war erschüttert.. Der Worst Case für mich als Amateurfotograf war eingetreten. Ein sportlicher Profifotograf mit einer Profikamera macht professionelle Foto`s und hält die ganze Zeit die Kamera als wäre sie eine Packung Papiertaschentücher.?! Was konnt ich tun..wie konnte ich ihn angreifen ? Ich hatte nur die X-M1, was sollt ich sagen ?...die ist so schön leeiicht und kompaaakt..? War für mich ein mieser Tag. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Anzeige Geschrieben 12. Juli 2015 Geschrieben 12. Juli 2015 Hallo Steven Weise, schau mal hier Fotoaufträge nicht erhalten wegen Fuji :-/ . Dort wird jeder fündig!
wolfs Geschrieben 12. Juli 2015 Share #27 Geschrieben 12. Juli 2015 Wer sich das nicht leisten kann, ist einfach nicht gut genug (bei seiner Arbeit oder bei der Vermarktung derselben). Der muss dann auf andere Weise Eindruck schinden als mit seiner Arbeit und mit seinem Namen. Einen Kevin Mullins engagiert man sicher nicht wegen dicker Kameras mit noch dickeren Kameragurten, sondern weil er Kevin Mullins ist. Damit kann man dann, wenn man will, auch angeben, denn der Kenner weiß, dass Kevin an einem Wochenende so viel kostet wie ein Kleinwagen. Kevin gibt übrigens auch Seminare, bei denen es um das Geschäftsmodell Hochzeitsfotografie geht. Kann aber auch einfach sein, dass er erst am Anfang steht. Auch Kevin Mullins (wer ist das?) hat sicher nicht mit "Kleinwagen-Honoraren" angefangen. Ganz sicher nicht! Und nicht jedes Brautpaar möchte einen Kleinwagen für die Hochzeitsbilder hergeben. Bei einem Fotografen interessiert mich übrigens ausschließlich der Eindruck, den er durch seine Arbeit macht…. Gruß, Wolfs Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rico Pfirstinger Geschrieben 12. Juli 2015 Share #28 Geschrieben 12. Juli 2015 Ich finde sowieso, dass das ganz schön übergriffig ist, den Fotografen zu fragen, welches Equipment er benützt! Es würde doch auch niemand auf die Idee kommen, einen Automechaniker zu fragen, welchen Schraubenschlüssel er benützt oder einen anderen bildenden Künstler z.B. mit welchem Pinsel er malt. Im Restaurant mal nach den Töpfen und dem Ofen fragen, und wenn es keine richtig großen, schweren und vor allem teuren Geräte sind, einfach wieder gehen – weil das Essen kann dann ja nichts sein. Ich wundere mich in der Tat, weshalb diese Diskussion ausgerechnet bei Fotografen immer wieder aufkommt. Vielleicht weil manche Kunden meinen, mitreden zu können? Das zeigt dann aber nur, wie pervertiert das Fotohobby ist, wenn die Hobbyfotografen das Fotografieren mit der Ausrüstung verwechseln. In den Kochforen diskutieren die Hobbyköche hoffentlich nicht nur über Messer und Töpfe, sondern hin und wieder auch über Rezepte und Zubereitungstipps? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rico Pfirstinger Geschrieben 12. Juli 2015 Share #29 Geschrieben 12. Juli 2015 Kann aber auch einfach sein, dass er erst am Anfang steht. Auch Kevin Mullins (wer ist das?) hat sicher nicht mit "Kleinwagen-Honoraren" angefangen. Ganz sicher nicht! Ganz sicher nicht. Er hat einfach eine klare Linie verfolgt und nur seine Art der Hochzeitsfotografie gemacht. So kam er ziemlich schnell von Noname weit nach oben. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
mobilefotos Geschrieben 12. Juli 2015 Share #30 Geschrieben 12. Juli 2015 Zum Glück hatte ich derartige Gespräche noch nicht. Schön, dass es meinen Kunden offensichtlich egal ist womit ich die Bilder mache Nun, ich habe zwar noch eine Canon, aber die unterstützt nur die Fuji Selbst meine Firmenkunden wollten nie etwas technisches Wissen ... Ich finde diesen ganzen Megapixelwahn sowieso absurd. In unserem Bad hängt ein 1m Poster eines Tauchbildes unserer Tochter. Dieses stammt von einer Canon 1d Mk II N (8 MP!!!) und ist auch noch ein Hochformat aus einem original Querformatfoto ... und es ist perfekt!!!! Meine besten Bilder stammen von analogen Kameras, mit viel Korn ... und sie sind perfekt. Heute wird mit falschem Maß gemessen!!!! Keiner (außer Ihr ) schaut sich die Bilder richtig an. Die meisten Fragen drehen sich doch nur um: " Womit hast du das Bild aufgenommen, ..." selten wirst du gefragt, warum oder warum gerade so das Bild entstand. Es ist doch letztendlich egal womit wir arbeiten, wichtig ist doch, dass wir es können!!! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
wolfs Geschrieben 12. Juli 2015 Share #31 Geschrieben 12. Juli 2015 Im Restaurant mal nach den Töpfen und dem Ofen fragen, und wenn es keine richtig großen, schweren und vor allem teuren Geräte sind, einfach wieder gehen – weil das Essen kann dann ja nichts sein. Ich wundere mich in der Tat, weshalb diese Diskussion ausgerechnet bei Fotografen immer wieder aufkommt. Vielleicht weil manche Kunden meinen, mitreden zu können? Das zeigt dann aber nur, wie pervertiert das Fotohobby ist, wenn die Hobbyfotografen das Fotografieren mit der Ausrüstung verwechseln. In den Kochforen diskutieren die Hobbyköche hoffentlich nicht nur über Messer und Töpfe, sondern hin und wieder auch über Rezepte und Zubereitungstipps? Das ist in der Tat richtig! Vielleicht hätte Hemingway gar nicht den Nobelpreis bekommen, wenn er auf einer anderen Schreibmaschine geschrieben hätte… Die Diskussionen um das "Werkzeug" sind leider weit verbreitet und entspringen scheinbar einem tiefen menschlichen Bedürfnis... Gruß, Wolfs Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Soleil Geschrieben 12. Juli 2015 Share #32 Geschrieben 12. Juli 2015 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Das ist in der Tat richtig! Vielleicht hätte Hemingway gar nicht den Nobelpreis bekommen, wenn er auf einer anderen Schreibmaschine geschrieben hätte… Die Diskussionen um das "Werkzeug" sind leider weit verbreitet und entspringen scheinbar einem tiefen menschlichen Bedürfnis... Gruß, Wolfs Naja, es ist ja auch nichts dagegen einzuwenden, solange es sich um echtes Interesse handelt. Ohne Neugierde kämen wir ja auch nicht voran. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rico Pfirstinger Geschrieben 12. Juli 2015 Share #33 Geschrieben 12. Juli 2015 Vielleicht verkaufen die Plattenfirmen ja mehr, wenn sie den Namen des Pianisten in Zukunft ganz klein und dafür den Namen, Typ und Preis des Konzertflügels ganz groß aufs Cover drucken? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Soleil Geschrieben 12. Juli 2015 Share #34 Geschrieben 12. Juli 2015 Vielleicht verkaufen die Plattenfirmen ja mehr, wenn sie den Namen des Pianisten in Zukunft ganz klein und dafür den Namen, Typ und Preis des Konzertflügels ganz groß aufs Cover drucken? Schwierig, denn auf welchem Flügel man spielt, hat in diesem Fall doch auch ein bißchen was zu sagen. Lustigerweise gibt es das in der Kirchenmusik, da liest man immer wieder : soundso spielt auf der Silbermannorgel usw. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
wolfs Geschrieben 12. Juli 2015 Share #35 Geschrieben 12. Juli 2015 Naja, es ist ja auch nichts dagegen einzuwenden, solange es sich um echtes Interesse handelt. Ohne Neugierde kämen wir ja auch nicht voran. Ja - auch richtig, aber wie schon ausgeführt, wäre es schön, wenn das Interesse auch dem Foto gelten würde und nicht (nur) der Kamera. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Soleil Geschrieben 12. Juli 2015 Share #36 Geschrieben 12. Juli 2015 Schwierig, denn auf welchem Flügel man spielt, hat in diesem Fall doch auch ein bißchen was zu sagen. Lustigerweise gibt es das in der Kirchenmusik, da liest man immer wieder : soundso spielt auf der Silbermannorgel usw. Obwohl : ein guter Pianist holt eben auch aus der letzten Holzkiste noch Wunderbares heraus Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
wolfs Geschrieben 12. Juli 2015 Share #37 Geschrieben 12. Juli 2015 …nicht zu vergessen die Stradivari…! Aber diese Instrumente bekommen in der Regel erst die Könner! Das ist OK! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
wolfs Geschrieben 12. Juli 2015 Share #38 Geschrieben 12. Juli 2015 Obwohl : ein guter Pianist holt eben auch aus der letzten Holzkiste noch Wunderbares heraus Genau!!! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rico Pfirstinger Geschrieben 12. Juli 2015 Share #39 Geschrieben 12. Juli 2015 Lustigerweise gibt es das in der Kirchenmusik, da liest man immer wieder : soundso spielt auf der Silbermannorgel usw. Ja eben, nur dass das ziemliche Einzelstücke sind. Wenn jemand mit einer selbstgebauten Großformatkamera fotografiert, wird das auch entsprechend herausgestellt. Das ist genau der Punkt: In seltenen Fällen ist das Equipment für das Ergebnis entscheidend (oder ein Alleinstellungsmerkmal), und dann wird das in der Regel auch herausgestellt. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
wolfs Geschrieben 12. Juli 2015 Share #40 Geschrieben 12. Juli 2015 Ja eben, nur dass das ziemliche Einzelstücke sind. Wenn jemand mit einer selbstgebauten Großformatkamera fotografiert, wird das auch entsprechend herausgestellt. Das ist genau der Punkt: In seltenen Fällen ist das Equipment für das Ergebnis entscheidend (oder ein Alleinstellungsmerkmal), und dann wird das in der Regel auch herausgestellt. Ich glaube, wir sind uns hier jetzt alle ziemlich einig, oder? Gruß, Wolfs Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
wolfs Geschrieben 12. Juli 2015 Share #41 Geschrieben 12. Juli 2015 Übrigens, eins sollte man noch im Auge haben und Kevin Mullins ist ein schönes Beispiel dafür. Seine Fotos sind natürlich Klasse. Für uns. Für den aussenstehenden Betrachter. Das heisst aber nicht, dass die Protagonisten das auch so sehen. Da sind Fotos bei (Portfolio), bei denen ich meine Zweifel habe, ob die Dargestellten damit glücklich sind. Das hängt wiederum damit zusammen, dass das Bild, das jeder von sich hat und wie er gesehen werden möchte, nicht unbedingt mit der Wirklichkeit bzw. mit der Sichtweise des Fotografen überein stimmt. Erfahrungsgemäss ist es bei solchen Aufträgen ratsamer, dem Auftraggeber "Zucker" zu geben, als die schonungslose Wirklichkeit zu zeigen… Gruß, Wolfs Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rico Pfirstinger Geschrieben 12. Juli 2015 Share #42 Geschrieben 12. Juli 2015 Erfahrungsgemäss ist es bei solchen Aufträgen ratsamer, dem Auftraggeber "Zucker" zu geben, als die schonungslose Wirklichkeit zu zeigen… Demnach wäre das, was Kevin macht, wirtschaftlich nicht tragfähig, weil er unzufriedene Kunden produziert. Das wäre mir jetzt allerdings ganz neu. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
wolfs Geschrieben 12. Juli 2015 Share #43 Geschrieben 12. Juli 2015 Nein, er wird`s schon nicht übertreiben… Ausserdem ist er mittlerweile angesagt Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Soleil Geschrieben 12. Juli 2015 Share #44 Geschrieben 12. Juli 2015 Naja, das sollte ja eigentlich bei ihm kein Problem sein, denn man kann ja ganz gut sehen, welche Art von Fotos er macht - er hat ja schon Diverses vorzuzeigen . Dementsprechend wissen sie ja, auf was sie sich einlassen. Und wenn die Kunden nicht wollen, dass er die Fotos veröffentlicht, haben sie ja wahrscheinlich auch das Recht, das zu verhindern. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast chironer Geschrieben 12. Juli 2015 Share #45 Geschrieben 12. Juli 2015 ... Es würde doch auch niemand auf die Idee kommen, einen Automechaniker zu fragen, welchen Schraubenschlüssel er benützt... Hmm, genau da sind wir aber, in unserem Informationszeitalter. Jeder Kunde von was auch immer, ist in der Lage die passenden "Informationen" aus diversen Foren oder Blogs zu präsentieren, die ihn vermeintlich in Vorteil zur Gegenseite bringen. Geschriebenes ist seit jeher über jeden Zweifel, seinen Wahrheitsgehalt betreffend, erhaben. Nur hat niemand mit dem lektoratfreien Internet gerechnet. Was, du suchst einen Rat nach x y z? Ich schau mal nach. Et voila, da ist die Universalweisheit. Ein gedruckter Brockhaus hat nicht nur Nachteile... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
GBL Geschrieben 12. Juli 2015 Share #46 Geschrieben 12. Juli 2015 Ist mir auch schon passiert. Die Braut haette fast einen Anfall bekommen, als ich den Tanz mit einer X100 fotografiert habe. Erst als ich die alte Hasselblad herausgekramt hatte, war Ruhe. Deswegen antwortet man auf Fragen nach Equipment grundsaetzlich nicht. Entweder die Fotos gefallen, oder nicht. Einen Koch fraegt man ja auch nicht nach dem Rezept in einem Restaurant. Das ist Berufsgeheimnis. Beim Shooting schwarzes Tape ueber den Kamera Namen, und am Ende die Fotos auf DVD mit einem Exif-Stripper behandeln. Bei bloeden Fragen waerend des Shootings antworten: "das ist eine Leica..." Hallo zusammen, ich dachte ich packe das mal unter "Erfahrungsberichte" weil es ja doch im Grunde eine Erfahrung mit dem Fuji-X System ist :-) Ich wusste nicht wie ich den Titel sonst nennen sollte. Also zur Sache. Mich hat das ganze so bewegt, dass ich nach der gestrigen Absage mal folgendes hier kundtun wollte. Gestern kontaktierte mich ein Hochzeitspaar die über Facebook und Freunde und so weiter auf meiner Homepage gelandet sind. Sie fanden die Fotos sehr schön und sie entsprachen so ihren Vorstellungen. Wir schrieben ein wenig per Chat hin und her und plötzlich kam vom Bräutigam die Frage welchen Equipment ich überhaupt nutze. Ich dachte mir, dass er evt. auch fotografiert und sich aus dem Grund dafür interessiert. Welch ein Irrtum. Ich nannte ihm meine Ausrüstung und dann kam stundenlang keine Rückmeldung mehr. Irritiert fragte ich Abends dann nochmal nach ob es noch Interesse gäbe und da meldete sich der Bräutigam nochmals. Er meinte, dass es wohl doch nicht ganz das richtige für sie wäre. Ich fragte nach ob es einen bestimmten Grund hätte und da kam folgende Antwort: ZITAT: "Weißt du - ich und meine Frau , wir wollen einen professionellen Fotografen den man auch als solchen erkennen kann. Da wir sehr viel Geld für die Hochzeit ausgeben soll sich das auch bemerkbar machen. Wir würden uns ein bisschen komisch fühlen, wenn die Gäste größere und professionellere Kameras dabei haben als der Fotograf selbst. Tut uns sehr leid - alles gute!" Ich habe das dann einfach umkommentiert so stehen lassen. Ich habe vorletzte Woche ein ähnliche Absage bekommen. Da ging es darum, dass das Brautpaar Sorge hatte ich könnte mit meiner Kamera nicht jeden Moment einfangen. Ich versuchte noch über meine Bilder auf der HP zu argumentieren - aber da war das Kind wohl schon in den Brunnen gefallen. Vor drei Wochen eine Absage, weil ich das Brautpaar nicht überzeugen konnte, das 16 Megapixel völlig ausreichend sind. Sie waren der Meinung, dass man dann die schlechte Kameraqualität im späteren Druck sehen kann. Also ich muss ja echt sagen, dass ich sowas noch nie gehört habe. Nur jetzt knubbeln sich die Absagen bei denen ich mich frage: "Hätte ich jetzt gesagt, ich hätte ne Canon 5d MK sonstwas - hätte ich dann den Auftrag bekommen. Vor allem dieses nachbohren nach dem Equipment. Das irritiert mich in der Tat. Was haltet ihr davon. Habt ihr sowas auch schon erlebt ? LG Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Elmar Geschrieben 13. Juli 2015 Share #47 Geschrieben 13. Juli 2015 Herrlich! Sowas passiert leider. Den im Ausgangspost genannten Kunden ging es scheinbar nicht um die Bilder, sondern um das Prestige, einen teuren Fotografen bezahlen zu können. "Alles vom Feinsten." sozusagen. Sucht man für ein Event wie Hochzeit, Taufe o.ä. jemanden, der tatsächlich gute Bilder macht, dann schaut man in sein Portfolio und gut ist. Es ist die Frage, was man sucht. Kevin Mullins bspw kann inzwischen eher davon ausgehen, dass er wg des Prestige gebucht wird. Er hat sich eben einen Namen gemacht. Seine Bilder werden deswegen nicht schlechter. Man muss sich aber fragen, was der Grund für den Kunden ist, diesen Fotografen auszuwählen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Don Pino Geschrieben 13. Juli 2015 Share #48 Geschrieben 13. Juli 2015 Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass auch ich Kevin Mullins bisher nicht kannte. Ein Blick in sein Portfolio genügt, um den absoluten Ausnahmefotografen zu erkennen. In der anfänglichen Diskussion ging es, nach meinem Verständnis vor allem um die Kunden, denen Markenprestige, Ratings und andere Oberflächlichkeiten als Beweis für Qualität dienen. Vielleicht gehören ja auch Luxusmarken nur zu deren „normalem“ Selbstverständnis und Lebensumfeld dazu, wie ein Mercedes oder Porsche. Wenn man sich die Webseite von Kevin Mullins mal näher anschaut, kann man sehr gut erkennen dass er genau dass erkannt hat und deshalb viele Informationen bringt, die weit über sein reines künstlerisches, fotografisches Portfolio hinausgehen. So hat er auf einer Seite akribisch alle Awards, Ausstellungen und Vorträge aufgelistet, die er in den letzten Jahren gehalten/gewonnen hat. http://www.kevinmullinsphotography.co.uk/awards-press/ Auf einer anderen Seite zeigt er, welche glamourösen Hochzeiten er bereits fotografiert hat. Dies tut er, als Foto- und Marketing Profi auch deshalb, weil er weiß, dass einige potentielle Kunden einfach so ticken. Im schlimmsten Falle ist denen sogar der „Promifaktor“ von Kevin Mullins wichtiger, als die Qualität seiner Bilder. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Elmar Geschrieben 13. Juli 2015 Share #49 Geschrieben 13. Juli 2015 Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass auch ich Kevin Mullins bisher nicht kannte. Ein Blick in sein Portfolio genügt, um den absoluten Ausnahmefotografen zu erkennen. In der anfänglichen Diskussion ging es, nach meinem Verständnis vor allem um die Kunden, denen Markenprestige, Ratings und andere Oberflächlichkeiten als Beweis für Qualität dienen. Vielleicht gehören ja auch Luxusmarken nur zu deren „normalem“ Selbstverständnis und Lebensumfeld dazu, wie ein Mercedes oder Porsche. Wenn man sich die Webseite von Kevin Mullins mal näher anschaut, kann man sehr gut erkennen dass er genau dass erkannt hat und deshalb viele Informationen bringt, die weit über sein reines künstlerisches, fotografisches Portfolio hinausgehen. So hat er eine Seite auf der akribisch alle Awards, Ausstellungen und Vorträge aufgelistet, die er in den letzten Jahren gehalten/gewonnen hat. http://www.kevinmullinsphotography.co.uk/awards-press/ Auf einer anderen Seite zeigt er, welche glamourösen Hochzeiten er bereits fotografiert hat. Dies tut er, als Foto- und Marketing Profi auch deshalb, weil er weiß, dass einige potentielle Kunden einfach so ticken. Im schlimmsten Falle ist denen sogar der „Promifaktor“ von Kevin Mullins wichtiger, als die Qualität seiner Bilder. Du sagst es! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
TobiG Geschrieben 13. Juli 2015 Share #50 Geschrieben 13. Juli 2015 Herrlich! Sowas passiert leider. Den im Ausgangspost genannten Kunden ging es scheinbar nicht um die Bilder, sondern um das Prestige, einen teuren Fotografen bezahlen zu können. "Alles vom Feinsten." sozusagen. ... Hi Elmar, das ist oftmals so, allerdings glaube ich hier nicht unbedingt. Matthias, um nochmal etwas konstruktive beizutragen: Ich lese gerne Deine Beiträge, die Begeisterung für die Hochzeitsfotografie ausdrücken, was ich warum auch immer gut nachvollziehen kann ;-) Dabei habe ich den Eindruck gewonnen, - dass Du noch keine 5 Hochzeiten fotografiert hast. - Auch wenn ich Deine Webseite betrachte, könnte ich nicht sagen, ob das Hobby ist, oder ob Du gewerblicher Hochzeitsfotograf bist. - Und natürlich konntest Du Dir auch noch kein umfangreiches Portfolio aufbauen. Dem Kunden wird es genauso ergehen - was auch nicht schlimm ist, wenn Du ihnen ganz klar kommunizierst auf was sie sich einlassen (you get what you paid for). Sei nicht enttäuscht, wenn ein Kunde eher zu jemanden tendiert, bei denen die oben genannten Punkte keine Zweifel aufkommen lassen, dass sie hier gut aufgehoben sind. Freue Dich über alle, die Dir trotzdem eine Chance geben, Dein Portflio und Deine Erfahrungen aufzubauen. Das ist ein riesiger Vertrauensvorschuss, denn Du kannst nicht garantieren, auf alle Situationen vorbereitet zu sein, weil Du sie aus Erfahrung kennst und meistern kannst. Und solche Situationen gibt es viele, glaube mir, da gilt es mit Sicherheit für Dich auch noch in notwendiges Equipment zu investieren. Irgendwann kommt der Punkt an dem es keinen Kunden mehr interessiert mit was Du Deine Fotos machst, sie freuen sich dann eher, dass sie den Fotografen bekommen haben, den sie sich meist schon länger vor Begin der Hochzeitsplanung aufgrund der Bilder auserkoren haben. Gruß Tobias Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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