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Eine kleine Nachbetrachtung der X 100 und ein Wunsch an Fuji.


jogi50

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@flysurfer wie willst Du denn Schärfentiefe beim Iphone bewußt gestallten? Das ist schon was anderes als mit Mittelformat. Der Vergleich hinkt gewaltig

 

Irgendwo hab ich mal gelesen, dass selbst die billigste Knipse (ich weiß, iPhones sind nicht wirklich billig) in der Hand eines Profis bessere Bilder macht, wie eine *D4 Mark IV* in der Hand eines Knipsers.

 

Denke, dem ist nichts hinzuzufügen ... es geht schließlich nicht nur um technische Bildqualität.

 

Wolfgang

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Richtig, blos das Gestalten mit Blende und Schärfentiefe wird mit einer Kompaktknipse schon fast unmöglich.

 

Stimmt nicht; man kann nur nicht richtig freistellen. Mehr Tiefenschärfe geht irgendwie immer (ohne jetzt mal die Beugung noch in die Diskussion mit einzubringen ;-)

 

Wolfgang

 

PS: Der Rest macht dann PS (wie hießt die Funktion noch mal? Tiefenschärfe abmildern ... :cool: )

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@Tabbycat@ leider habe ich diese Substanz. Tut mir leid das meine Ansprüche an die Fotografie etwas höher sind als Deine.

Genau diese Arroganz war deinem Post schon vorher zu entnehmen, keine Ahnung weshalb du so eine Anmaßung für angemessen hälst. Ich kenne dich nicht und würde mir so eine Behauptung echt zwei mal überlegen bevor ich sie im öffentlichen Raum raus posaune.

 

mfg tc

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@ƒlysurfer wie willst Du denn Schärfentiefe beim Iphone bewußt gestallten? Das ist schon was anderes als mit Mittelformat. Der Vergleich hinkt gewaltig

 

Stimmt, mit dem iPhone bekommt man bewusst gestaltet eine viel höhere Schärfentiefe hin als mit dem Mittelformat, das kommt denen, die sich das zunutze machen, sehr entgegen. Es gibt ja durchaus Leute, die mit dem iPhone umgehen können, hier ein paar Beispiele: 100 amazing iPhone photos | Pixiq

 

Die Galerie hier im X-Forum hat jedenfalls alle Mühe, mit diesen Fotos mitzuhalten.

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Gast pilobulus
Irgendwo hab ich mal gelesen, dass selbst die billigste Knipse (ich weiß, iPhones sind nicht wirklich billig) in der Hand eines Profis bessere Bilder macht, wie eine *D4 Mark IV* in der Hand eines Knipsers.

Denke, dem ist nichts hinzuzufügen ... es geht schließlich nicht nur um technische Bildqualität.

Wolfgang

 

richtig wolfgang, bestätigt wird das bei einem blick ins fotoforum und den unzähligen beispielfotos der xp.

als positives beispiel sei hier mal der nichtmehrprofi-surfer (arghh ;-), oder doch) genannt, der mit seinen kompakten-/bridge-fujis imo geilere sachen macht, wie/als all die möchtegern bressons und gurskys mit ihren dmark xy, d3, d4, m8/9 usw usw.

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Gut, dann gehen wir die Sache eben mal anders an. Es ist ein und derselbe Mensch. Er bekommt ein i-Phone und eine Vollformat ( äääh ich sage besser eine Kamera mit Sensor im Kleinbildformat ). Mit welcher Kamera macht er wohl die besseren Fotos ?

 

Natürlich macht ein Könner mit einem I-Phone bessere Fotos als ich mit meinem bescheidenen Kenntnissen mit einer sagen wir mal X-Pro 1. Ein Fußballprofi würde mich auch in Gummistiefeln auf dem Fußbalplatz austricksen, auch wenn ich die modernsten Fußballschuhe an hätte.

Aber er macht eben auch mit einer X-Pro 1 bessere Fotos als mit dem I-Phone. Sonst würden ja allen Profis mittlerweile eigentlich gar keinen Fotoapparat mehr brauchen. Sie hätten dann irgendein Smartphone, zum Telefonieren, zum Fotos machen und zum was weiß ich noch.

 

Sicherlich haben diejenigen Recht die meinen das der Massenmarkt und das Geld woanders zu holen ist. Aber man wird nicht bestreiten können das die Profis und sehr anspruchsvollen Amateure mittlerweile aufs Kleinbildformat ( wenn nicht sogar noch größer ) umgestiegen sind, in Form einer Nikon D3 D700 D800 oder auch Leica M9 ( die aktuelle Canon habe ich gerade nicht im Kopf ).

 

Und auch mir als bescheidenem Amateur mit einem Anspruch dem ich eigentlich nie genüge gelingen selbstverständlich auch mit einer Kamera mit großem Sensor bessere Fotos als mit einer Knipse mit einem Winzsensor.

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richtig wolfgang, bestätigt wird das bei einem blick ins fotoforum und den unzähligen beispielfotos der xp.

als positives beispiel sei hier mal der nichtmehrprofi-surfer (arghh ;-), oder doch) genannt, der mit seinen kompakten-/bridge-fujis imo geilere sachen macht, wie/als all die möchtegern bressons und gurskys mit ihren dmark xy, d3, d4, m8/9 usw usw.

 

Okay, jetzt wurde sogar ich mal rot. :o

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Wolfgang wie recht Du hast, eine weitere Beteiligung an der Diskussion bringt nichts u. a. wenn man lesen muß der Unterschied zwischen Vollformat und APS-C ist eine Blende...da ist es dann besser liest darüber hinweg.

 

Das ist halt einfach die Physik, die dazu führt, dass die Schärfentiefe bei 2.0/35mm an APS-C so ist wie bei 2,8/50mm beim KB. Gelten die Naturgesetze für dich nicht? Willkommen, lieber Ken, in unserem Forum! :)

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Schade, ich find es schon bezeichnend, wie hier ein ''Möchtegern-Profi'' mit Durchschnittspotential über Hobbyfotografen in diesem Forum herzieht, dazu noch mit sehr limitierter Ausdrucksweise.

Ich entschuldige mich vorab schon mal für meine Fotoausrüstung und meine nicht perfekten Fotos, die ich hier eingestellt habe.

 

'' I can see love in your violence! ''

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Das ist halt einfach die Physik, die dazu führt, dass die Schärfentiefe bei 2.0/35mm an APS-C so ist wie bei 2,8/50mm beim KB. Gelten die Naturgesetze für dich nicht? Willkommen, lieber Ken, in unserem Forum! :)

 

Ist denke das ist so nicht ganz richtig, sondern nur dann, wenn man mit den unterschiedlichen Zerstreuungskreisen arbeitet und bezogen auf die gewünschte Vergrößerung tolerierten Unschärfe der Schärfe.

Bei gleicher Pixelzahl pro Fläche und einer anschließenden Vergrößerung im Verhältnis der Sensorgrößen zueinander ist das von Dir geschriebene nämlich nicht so.

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Bei gleicher Pixelzahl pro Fläche und einer anschließenden Vergrößerung im Verhältnis der Sensorgrößen zueinander ist das von Dir geschriebene nämlich nicht so.

 

Also ein 2,8/50mm an der Nikon D4 (16 MP Vollformat) und ein 2,8/35mm an der XP1 (16 MP APS-C) sehen nebeneinander mit 100% in Silkypix betrachtet doch ziemlich gleich aus, außer dass die Entwicklung der XP1 sogar etwas detailreicher rüberkommt, was man hier besser nicht schreiben sollte, deshalb zücke ich hiermit in Will-Smith-Manier meinen MiB-Pen, und ZAPP! :)

 

Allerdings interessiert mich diese Diskussion sowieso nur sehr peripher, weil ich mich durchaus noch in der Lage fühle, mit jeder Sensorgröße und jeder Brennweite was anzufangen. Ich denke, ich bin da nicht der einzige, ganz im Gegenteil. Am Klavier treffe ich ja auch nicht nur die weißen Tasten.

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Ist denke das ist so nicht ganz richtig, sondern nur dann, wenn man mit den unterschiedlichen Zerstreuungskreisen arbeitet und bezogen auf die gewünschte Vergrößerung tolerierten Unschärfe der Schärfe.

Bei gleicher Pixelzahl pro Fläche und einer anschließenden Vergrößerung im Verhältnis der Sensorgrößen zueinander ist das von Dir geschriebene nämlich nicht so.

Es ist ganz exakt so, dass sich bei äquivalenter Brennweite/Lichtstärke die Schärfentiefe, Unschärfeverläufe, Bildwinkel, Perspektiven genau so äquivalent verhalten. Schlicht weil sich dann exakt genau die gleichen Zerstreuungskreise bilden völlig unabhängig davon welche Schärfe/Unschärfekriterien du anlegst. Das ist einfach so. Die allerwenigsten Leute brauchen das Freistellungspotential von 85/1.2 an KB, denn richtig: Dafür gibt es keine real existierende Äquivalenz an APS-C und für andere, weniger drastische, Beispiele auch nicht.

 

mfg tc

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Nicht nur liegt zwischen Kleinbild und APS-C ungefähr eine Blendenstufe; auch zwischen einer Mittelformatkamera wie der Hasselblad H4D-50 und dem Kleinbild liegt eine Blendenstufe – also zwei Blendenstufen zwischen der H4D-50 und der X-Pro1. Fun fact: Das 1,4/35 mm Normalobjektiv der X-Pro1 hat praktisch dasselbe Freistellungspotential wie das Normalobjektiv der Hasselblad, also das HC 2,8/80 mm.

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Fun fact: Das 1,4/35 mm Normalobjektiv der X-Pro1 hat praktisch dasselbe Freistellungspotential wie das Normalobjektiv der Hasselblad, also das HC 2,8/80 mm.

 

Na kein Wunder, dass ich mich bei der XP1 direkt zuhause gefühlt habe: Das 2,8/80mm kenne ich noch von meiner alten Hasselblad.

Same, same, but different. :)

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Die allerwenigsten Leute brauchen das Freistellungspotential von 85/1.2 an KB

 

So ein Teil hatte ich früher auch mal von Canon, mehr der Vollständigkeit halber als aus purer Notwendigkeit, denn selbst bei wirklich schlechtem Licht hat man es etwas abgeblendet, um ein Minimum an Schärfentiefe zu bekommen. Von Zeiss hatte ich IIRC ich auch mal ein 85er mit C/Y-Anschluss und MM, aber das hatte nur Offenblende 1.4, da wurde es mit dem "bewusst gestalten" natürlich schon erheblich schwieriger. ;)

 

Zum Glück kann man an die XP1 längst auch ein 0.95/50mm anschließen, und eine Chinafirma hat außerdem ein 0.95/35mm angekündigt – damit sollte das Thema eigentlich erledigt sein, oder?

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Zum Glück kann man an die XP1 längst auch ein 0.95/50mm anschließen

Wegen dem wahrscheinlich Besitzer eines HC 2,2/100 mm leise verzweifeln, weil es eine halbe Blendenstufe weniger Gestaltungsspielraum bietet …

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Richtig, blos das Gestalten mit Blende und Schärfentiefe wird mit einer Kompaktknipse schon fast unmöglich.

 

 

gestalten ist ein großes und sehr allgemeines wort. was du meinst ist wohlmöglich die "technische gestaltung". ich bin ja ganz bei dir das man um sich von der großen masse abheben zu können, die technischen fähigkeiten einer kamera in dem fall das freistellungspotential so gut es geht ausreizen kann und sollte.

 

doch die technische seite macht für mich nur 1/3 eines guten bildes aus.

 

 

dazu gehört natürlich die plastische bild-wirkung. wenn die linse* es schafft zB. bei einem portrait einen unruhigen hintergrund ruhig, cremig und harmonisch aussehen zu lassen.. (*vorrausgesetzt man versteht da den zusammenhang zwischen brennweitenlänge, sensorgröße motiv & hg-abstand)

 

doch das ist nicht das allheilmittel weil man dem fotografen vorwerfen könnte, dass das hauptmotiv den bezug zur umgebung verliert.

 

grundsätzlich kann sich jeder meiner meinung nach selbst fragen wo die vorteile des eigenen arbeitsgerätes gegenüber vielen anderen liegen:

-auslösegeschwindigkeit

-sehr kurze verschlusszeiten

-freistellungspotential

-langzeitbelichtung

-al fähigkeiten bei wenig umgebungslicht

-dynamikumfang

-detailschärfe

 

um nur ein paar zu nennen...

 

wenn man auch nur eine fähigkeit gut einsetzt kann man sich von der brutalen masse an schnappschüssen zumindest technisch absetzen. aber wieviel einfluss hat dabei die sensorgröße? brauche ich es überhaupt bei meinen fotografiegewohnheiten?

 

bei der komposition fängt das schubladendenken an: ein 0815 kompakt knipser geht nicht mit kindern auf augenhöhe obwohl wir das von der super nanny gelernt haben sollten. er/sie knipst von oben herab. das ist nur ein gestaltungsfehler unter vielen. er will alles festhalten und packt so viel wie möglich auf das bild. dafür wurden schließlich die kameras auch erfunden oder? kameras mit einem großen zoombereich geben einem die möglichkeit noch mehr fotografieren zu können. die daraus resultierenden konsequenzen kennt er nicht. versuche gegen die sonne zu fotografieren stellt er schnell ein. verwackelungen bei wenig umgebunslicht schiebt er auf die kamera und alles andere im zweifel auch. am frühen abend wird deshalb der blitz eingeschatet (wenn er nicht schon auf auto steht) und alles todgeblitzt.

 

das bedenkliche für mich ist das leute sich an schlecht gemachte aufnahmen gewöhnen und sie mit technisch anspruchsvollen nichts anfangen können nicht zuletzt weil sie vom motiv befangen sind.

 

somit ist es möglich solchen leuten bilder zu verkaufen die eigentlich technisch für die tonne sind weil sie nichts anderes kennen. das erstaunt mich jedes mal auf neue und ich frage mich warum ich den aufwändigen sch*** eigentlich mache?

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Naja, wenn Du irgendjemand etwas verkaufen willst, mußt Du zwangsläufig auf den Käufer eingehen. Hobbyfotografie egal wie ambitioniert, ist doch mehr "Selbst"zweck und findet seine Anerkennung eher in ausgesuchten Kreisen. Ist doch bei fast allen Fertigkeiten so, "bewerten" will es letzlich nur der Fachmann/frau.

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Naja, wenn Du irgendjemand etwas verkaufen willst, mußt Du zwangsläufig auf den Käufer eingehen. Hobbyfotografie egal wie ambitioniert, ist doch mehr "Selbst"zweck und findet seine Anerkennung eher in ausgesuchten Kreisen. Ist doch bei fast allen Fertigkeiten so, "bewerten" will es letzlich nur der Fachmann/frau.

 

mir ist schon klar das man wie ein kunde denken muss um was an den kunden zu bringen. doch es fällt mir schwer besonders dann wenn man versucht den sagen umwogenen eigenen fotografischen stil zu entwickeln und diesen selbsterklärend zu verkaufen unter zuhilfenahme von technischen möglichkeiten die der kunde nicht kennt aufgrund des von mir angesprochenen weit verbreiteten einheitsbreis.

 

aber wir driften grade etwas vom thema ab. ;)

 

bin nach wie vor der meinung das die nächste x keinen KB sensor braucht. :P

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Wenn mir ein Kunde sagt, dass er nur Mittelformat akzeptiert – und er auch entsprechend dafür bezahlt – dann mache ich das gerne. Das ist dann aber eine rein geschäftliche Entscheidung, mit "bewusst gestalten" hat es gar nichts mehr zu tun. Sondern nur damit, ob die Bezahlung so gut ist, dass es sich rechnet, die Ausrüstung anzuschaffen bzw. zu mieten und zu verwenden.

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mir ist schon klar das man wie ein kunde denken muss um was an den kunden zu bringen. doch es fällt mir schwer besonders dann wenn man versucht den sagen umwogenen eigenen fotografischen stil zu entwickeln und diesen selbsterklärend zu verkaufen unter zuhilfenahme von technischen möglichkeiten die der kunde nicht kennt aufgrund des von mir angesprochenen weit verbreiteten einheitsbreis.

 

aber wir driften grade etwas vom thema ab. ;)

 

bin nach wie vor der meinung das die nächste x keinen KB sensor braucht. :P

 

Nix böse sein DaigoTetto,

 

aber mit Punkt und Komma, sowie Groß- und Kleinschreibung liest es sich leichter (um noch weiter abzudriften ;-)

 

Wolfgang

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Gast pilobulus

richtig surfer, und wenn er miniatureffekt haben will oder sw und dafür bezahlt, bekommt er es auch.

ich glaube/vermute aber eher, dass der tetto hier gerne auf künstlerischen pfaden unterwegs sein möchte, abseits der breit ausgetretenen knipserautobahn auf der die kohle recht schnell und zuverlässig fließt.

sich aber (zwanghaft) einen persönlichen (künstlerischen) stil anzueigen, um damit später in museen, z.b. bei "lumas" zu landen, oder um mal richtig kohle zu machen, daran haben sich schon viele versucht und 99,99% sind dran gescheitert.

für den anfang reicht es ja schon, wenn einer sagt/schreibt, "hey ein typischer xy".

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