Ford Geschrieben 21. Oktober 2014 Share #26 Geschrieben 21. Oktober 2014 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Das ist sicherlich das letzte, was ich jemandem empfehlen würde, der sich ja gerade von solchen Automatiken lösen möchte, um selber die Kontrolle über die Aufnahmeparameter zu übernehmen und zu verstehen, was sie bewirken. Ist das nicht gewünscht (in diesem Thread geht es allerdings um User, die sich genau das wünschen, hin und wieder ist es sinnvoll, den Ausgangsbeitrag zu lesen), bietet die X30 natürlich eine Vielfalt von Motivprogrammen, so wie die meisten anderen Kameras auch. Allerdings kenne ich keinen Testbericht, der die Motivprogramme von Fuji mit denen anderer Hersteller vergleicht und entsprechende Wertungen vergibt. Also, ich habe mir nochmals den Anfangspost durchgelesen und zwei sachen festgestellt: 1. Es gab dabei keine Frage, er hat uns von seiner Erfahrung mit einer Anfängerin (die schon die Zusammenhänge von Zeit, Blende, ISO,... ;-) berichtet. 2. Es gieng um die Fuji x100(s/t)/xe1/2 super und nicht um die x30 ;-) Ich finde nicht, dass sich mein Post gar nichts mit dem ersten Post zu tun hat. Er ist aber eher mein Statement zu der daraufhin einsetzenden Diskussion. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Anzeige Geschrieben 21. Oktober 2014 Geschrieben 21. Oktober 2014 Hallo Ford, schau mal hier Fuji für Anfänger? :) . Dort wird jeder fündig!
xxx100 Geschrieben 21. Oktober 2014 Share #27 Geschrieben 21. Oktober 2014 „Anfänger“ kommt von „Anfangen“ und wenn sie wirklich anfangen, sich mit der Sache zu beschäftigen, dann lernen sie das. Es sei denn, sie ließen sich einreden, sie bräuchten gar nicht erst anzufangen, etwas zu lernen – aber dann bleiben sie ewig Anfänger. Wenn sie damit anfangen wollen, zuerst die Technik zu beherschen, dann ist's korrekt. Wenn sie aber anfangen wollen, sich mit der Sache, also der Fotografie, zu beschäftigen, dann ist die Technik am Anfang nicht so wichtig wie immer suggeriert/vermutet wird. Und wer diesen Ansatz als Anfänger verfolgt, der ist, fotografisch gesehen, kein reiner Anfänger mehr, wenn er sich mal internsiver um die Technik kümmert. Alles eine Frage des persönlichen Ziels, aus der sich dann die Reihenfolge ergibt. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
s.sential Geschrieben 21. Oktober 2014 Share #28 Geschrieben 21. Oktober 2014 Kommunikation ist schon spannend Wir sollten regelmäßig daran denken, dass Forenbeiträge extrem limitiert sind im Vergleich zu einem "echten" Gespräch mit jemandem, den wir kennen oder im Gespräch richtig kennen lernen können. Wir schreiben allein subjektiv "sicher" und lesen allein subjektiv "sicher" - selten wird da was wirklich suggeriert, es wird einfach ohne Vergewisserung "gesendet" oder "empfangen" Ich denke, dass bei einem (künstlerischem) Handwerk das Werkzeug "Wirkung" hat. Es wirkt sich auf den Stil des Handwerkers aus - das "Wie" kann ja vollkommen unterschiedlich ausfallen. Meine Frage war/ist: Wie kann ein Werkzeug "Lernende" besonders gut unterstützen, ihr Handwerk zu begreifen/verinnerlichen? Es kann Ihn besonders gut unterstützen (erklärend wirken oder die Konzentration auf das wesentliche lenken indem es uns etwas abnimmt), es kann herausfordern (technische Mängel zu überwinden, das beste aus dem Werkzeug "herauszuholen"), es kann einladen etwas auszuprobieren (Spielräume aufzeigen/bieten), es kann aber auch das Gegenteil bewirken (Frust erzeugen, "Erkenntnis" verhindern, zu enge Grenzen setzen, usw.). Eine Kamera wird in allen Aspekten Wirkung haben, in dem einen mehr, in dem anderen weniger und das bei jedem Fotografen anders. Eine LX5 hat mich zB eher "unterstützt", eine S110 eher "herausgefordert" - mit beiden fotografiere ich anders als damals mit meiner Spiegelreflex und Macro-Tele - jede Kamera bietet einen Spielraum, dessen Grenzen man ausloten kann. Auf keinen Fall soll das heißen, dass ein Werkzeug einen Handwerker/Künstler mit seinem Können ersetzen kann, es hat lediglich Einfluss auf ihn, ebenso wie Bildkritiken, Verbesserungsvorschläge für Komposition wie auch technische Aspekte, wie Bilder anderer Fotografen, die inspirieren (durch Komposition oder EXIF-Informationen, wie ein Bild technisch umgesetzt wurde) oder Literatur und Lehrer, die Hintergründe erklären. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
mjh Geschrieben 21. Oktober 2014 Share #29 Geschrieben 21. Oktober 2014 Wenn sie damit anfangen wollen, zuerst die Technik zu beherschen, dann ist's korrekt. Wenn sie aber anfangen wollen, sich mit der Sache, also der Fotografie, zu beschäftigen, dann ist die Technik am Anfang nicht so wichtig wie immer suggeriert/vermutet wird. Ich wende mich gerade dagegen, einen solchen Gegensatz zu konstruieren. Es gibt Ziele, es gibt Mittel, diese Ziele zu erreichen, und ein Verständnis der Technik gibt einem die nötigen Mittel an die Hand. Wer sich nicht mit der Technik beschäftigen mag, bleibt auf die Hilfe anderer angewiesen oder stümpert nur nur herum. Die Genies, die das nicht brauchen, sind bestenfalls höchst selten und wahrscheinlich nur der Phantasie späterer Generationen entsprungen. Die Idee, man könnte sich allein „mit der Sache“ beschäftigen und die Technik ausblenden, ist ein idealistisches Hirngespinst. Das aber, wie erwähnt, immerhin auf antike Autoren zurückgeht, die einen Gegensatz zwischen den Freien Künsten und den praktischen Künsten der Technik konstruierten, wobei Letztere etwas für Sklaven waren. Aber da sich heute längst nicht jeder einen unbezahlten Praktikanten leisten kann, kommt man selten umhin, sich am Ende doch mit der Technik zu beschäftigen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
xxx100 Geschrieben 22. Oktober 2014 Share #30 Geschrieben 22. Oktober 2014 Wer sich nicht mit der Technik beschäftigen mag, bleibt auf die Hilfe anderer angewiesen oder stümpert nur nur herum. Die Genies, die das nicht brauchen, sind bestenfalls höchst selten und wahrscheinlich nur der Phantasie späterer Generationen entsprungen. Die Idee, man könnte sich allein „mit der Sache“ beschäftigen und die Technik ausblenden, ist ein idealistisches Hirngespinst. ... kommt man selten umhin, sich am Ende doch mit der Technik zu beschäftigen. Lies meine Zeilen einfach nochmal, aber oben steht ja schon was zur limitierten Kommunikation in Foren.. Ich habe nicht davon gesprochen sich nicht mit der Technik zu beschäftigen, sondern die Dringlichkeit etwas herabgestuft und von der Reihenfolge gesprochen. Und ich habe genauso wie Du im letzten Satz davon gesprochen, sich "am Ende" mit der Technik zu beschäftigen. Es war also keinerlei Rede davon, die Technik zu ignorieren und damit seltsame Genies zu schaffen. Ich will die Reihenfolge aber noch etwas präzisieren: 1. Fotografie (Was will ich und das "Sehen" üben, das ist meiner Meinung das schwerste an der Fotografie) 2. Belichtungsmessung lernen (Licht sehen und setzen, die Szene mit Licht betonen/gestalten) 3. Blende und Brennweite bewußt einsetzen. 4. Belichtungszeit und ISO ergibt sich.. 5. Werkzeug überdenken und aus der o.g. Entwicklung das für sich geeignete finden (Bedienung, Haptik, Optik usw..) (..) Parallel zu allen Punkten empfehle ich die Beschäftigung mit der Aufbereitung der Fotos, sich die Wirkung der Bilder hinter Passepartouts anzusehen usw.. Ebenfalls die Wirkung von Farb-/ SW-Fotografie. PS: Genies die sich ausschließlich mit der Technik auskennen, von Fotografie aber keinerlei Ahnung haben, gibt es allerdings noch weniger. Und es gab einen Fotografen, über den gab es mal einen Arte Film, und der hat gesagt: "..wenn ich etwas von Fotografie verstehe, dann habe ich ihm das zu verdanken.." - und "ihm" war Maler. Es sind also jetzt schon zwei dieser Genies. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
XPORT Geschrieben 26. Oktober 2014 Share #31 Geschrieben 26. Oktober 2014 Ich kann nur berichten, dass meine 12 Jährige Tochter von allen Kameras definitiv die X100 am liebsten mag. Sie wusste sofort und intuitiv wie sie mit dem Ding umgehen musste. Die Einführung war erst mal minimal (stelle alles auf „A“). In der munteren Welt der Möglichkeiten war die Festbrennweite, die „klare“ Automatikfunktion und der optische Sucher feste Parameter die es intuitiv erlaubten erst mal nette Bilder zu machen. Die Automatikfunktion bei meiner Nikon DSLR war offensichtlich weniger einleuchtend (was macht das?). Der Zoom verleitet zum Spielen und verführt zu der Frage nach dem „wie“ ich das Bild fotografiere als mich auf das „was“ ich fotografiere konzentriere. Die X100 hat etwas intuitives, das selbst die X-E1 so nicht hat. In einer weiteren Phase war es dann einfach zu erklären wozu die Blende dient, bzw. zu welchem Resultat ein f2, f8 oder f16 führt. Das ist schnell verstanden. Dann noch die Grenzen der Verschlusszeit, nicht weniger als 1/60. Was mich wirklich immer wieder verwundert, ist die Tatsache, dass die X100 zum kreativen Arbeiten verleitet. Warum provoziert genau diese Kamera ein solches Verhalten? - Spannend! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Kassettentäter Geschrieben 28. Oktober 2014 Autor Share #32 Geschrieben 28. Oktober 2014 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Hi XPORT Genauso war es bei meiner Bekannten. Erstmal Double-A, dann Blendenvorwahl. Auf dem Kameramonitor ist ihr ganz schnell klar geworden wie sich die Blende auf den Schärfebereich auswirkt. Und das man die Iso höher setzt, wenn die Zeit zu lange wird, war dann nur ein kleiner Schritt. Sie hatte das, was sie theoretisch wusste zum ersten Mal umgesetzt. DR hab ich ihr auf 100% eingestellt und ihr erstmal empfohlen die ISO niedrig zu halten. Das, was für sie IMMER respekteinflössend war, ist dieses Berg-und-Tal-Dingens. +/-eV.... aha! Weiter nach rechts mit den Hügeln macht heller. "Sieh zu, dass Du links und rechts nicht an die Ränder mit dem Gebirge stösst...". Naja, DR-NAchhilfe werd ich jetzt auch noch geben. Denn das es so schnell geht hätte ich nicht gedacht. Sie hat sich ne gebrauchte x100 beim Händler in der City geangelt. Preislich etwas höher als in der Elektrobucht oder in Forenflohmärkten, dafür mit nem Jahr Gewährleistung. Was Du sagst, XPORT, finde ich erstaunlich. Ja, irgendwas hat die x100, was selbst die e1 mit Festbrenner nicht hat. Ist doch eigentlich nicht viel anders und dennoch ist und bleibt mir die 100er am liebsten. Liegt aber, denke ich, viel an der Brennweite. Die 23mm sind einfach mein Ding und an der e1 hab ich nur die 35mm oder 18/55. Was mich jedenfalls freut, ist die Tatsache, dass meine Bekannte in dem Sinne Tatsächlich Anfängerin, mit dem Anspruch zu lernen, ist. Eines liegt ihr im Magen: Sie hat gemerkt, dass die Gleichung Gute Fotos=Spiegelreflex, zumindest für sie nicht aufging. Natürlich sind bei ihren Bildern auch tolle Sachen von der Nikon dabei. Allerdings hatte sie, nach ihrer Aussage, nie das Gefühl, "Das hab ICH fotografiert.". Klar hat sie das Motiv gefunden und den Auslöser gedrückt. Das was sie mit dem "Abenteuer Fotografie" verbindet oder hoffte zu finden, war dabei aber in weiter Ferne. Naja, ihre Nikon bleibt und dass sie das "Ding" auch noch verstehen lernt hat sie sich fest vorgenommen. Bin mal gespannt. Aber mit ihrer x100 sieht sie definitiv sexy aus und ich meine ihr auch die Freude, welche sie mit ihr hat, anzusehen. Sie will ja unbedingt mit meiner Isolette fotografieren. Nun hat sie gestern Abend eine Kamera aus Familienbesitz abgegriffen. OMG. Daran sieht man, wie schnell die Angst vor "Arbeiten mit einer Kamera" verflogen ist. Die Kamera vom Opa ist ne Brownie-Box. Btw: Täusch ich mich, oder wird die analoge Fotografie gerade bei jungen Menschen wieder attraktiv? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
s.sential Geschrieben 28. Oktober 2014 Share #33 Geschrieben 28. Oktober 2014 Ist wie mit dem Fahrradfahren Singlespeeder sind ja auch (seit langem) wieder in. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Doppelstopper Geschrieben 28. Oktober 2014 Share #34 Geschrieben 28. Oktober 2014 Ich denke, Du täuschst Dich nicht. So wie es ja auch viele Jüngere gibt, die wieder Spaß an Vinyl-Schallplatten und Plattenspielern haben. Vielleicht geht es darum, sich haptische Erlebnisse zurückzuholen, die in den Weiten von Menüs und virtuellen Welten verloren gegangen sind. Wobei sie natürlich wissen, jederzeit zum Digitalen zurückkehren zu können und dessen Vorteile zu nutzen. Das Analoge wird einfach zur Bereicherung des Lebens. Als Anfänger kann man in der analogen Fotografie allerdings viel Lehrgeld zahlen - im wörtlichen Sinn kann das teuer werden. Wer aber mit digitalen Kameras wie der X 100 lernt und sieht was passiert, wenn er dies und jenes einstellt, der kann mit diesem Wissen mit weniger Frusterlebnissen in die analoge Fotografie einsteigen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Udo aus Moabit Geschrieben 28. Oktober 2014 Share #35 Geschrieben 28. Oktober 2014 Das schöne an den digitalen Xen ist ja gerade, dass sie sehr intuitiv sind. Du machst einfach ein Foto und wenns nicht gefällt, drehst an einem Rad, bis es gefällt. Wenns nichts klappt, drehst an einem anderen Rad. Nur nicht an allen gleichzeitig Auf diese Weise haben wir als Kids ja auch das Einstellen der Fachkamera im Studio der Familie gelernt; auch da haben wir unter dem großen schwarzen Tuch auf der Mattscheibe gleich sehen können, was welcher Dreh bewirkt, ein Heidenspaß Das Gestalterische ist dann eine andere Sache, auch lernbar, auch intuitiv. Die leichtere Handhabbarkeit der Xen im digitalen Labor untersützt hier glaub ich eher und vor allem schneller als die Fachkamera im chemischen. Und dann ist da noch die Frage des journalistischen oder künstlerischen Ausdrucks. Da muss natürlich erstmal der Wille oder Drang zum Ausdruck da sein. Nen leerer Kanister ist halt nen leerer Kanister. Jedenfalls solange er nicht Ikone wird oder in sonst einem Zusammenhang steht. Aber mache User in den diversen Fotocommunities wollen auch gar nichts anderes ausdrücken, als ihr subjektives Glücksempfinden beim Anblick des bunten Herbstblatts, des fleißenden Wassers in Langzeitbelichtung, des sich in Unschärfe und Licht verlaufenden Dessoumodels, des in vielen Minuten in HDR ausgearbeiteten verlassenen Ortes....usw... Ist doch auch o.k., wir sind ja hier um Spaß zu haben Gibt es aber was auszudrücken, dann stelt sich andersrum die Frage, ob Bild oder Text, Malerei, Grafik, Video, eine Kombination von allem usw. und ganz am Ende dieser Überlegungen steht dann vielleicht eine X, weil sie so gut handhabbar ist oder auch ein Blatt Fotopapier im Schukarton... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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