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Fotoaufträge nicht erhalten wegen Fuji :-/


MRoemer

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@Romer

 

Das eben gesagte gilt für Dich villeicht noch mehr. Du solltest auch mal richtig ran, aber nicht mit dem WW. Viel schön drum herum ist OK, aber sparsam… Beim Foto Journalismus ist das verdichtete, komprimierte Foto ein absolutes Muss. Ausnahmen bestätigen nur die Regel! Thumbnail Kompatibilität ist das Zauberwort, kann man jederzeit ausprobieren. 

 

Gruß,

Wolfs

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@Soleil: Nun mal langsam....ich würde mich nie als Profi bezeichnen. Und nur weil ich viele Anfragen bekomme ? Sehr lustig. Ist doch wohl normal oder ? ich poste die Fotos der Hochzeit auf der FB-Seite des Brautpaars. Diese haben ( jeder der beiden ) knapp 600 Freunde bei FB. Er ist zudem noch ein überregional nicht ganz unbekannter DJ. Das da Anfrage auf mich zukommen ist ja wohl normal. Dazu musste ich mich nichtmal anstrengen. Allein auf der Hochzeit waren - wenn ich mich recht entsinne - 10 Paare, die alle im Jahr 2016 heiraten werden.   

 

Und das wieder einer mit "Preise kaputtmachen" kommt, war ja klar. Hab nur drauf gewartet. Nur mal zum Verständnis, welches du offenbar noch nicht so ganz hier erlangt hast. Ich fotografierte dieses Jahr eine Hochzeit. Eine weitere demnächst. BEIDE Hochzeiten hätten gar keinen Fotografen gehabt. Die Brautleute waren nicht wild auf 400 Fotos oder ne Reportage. ICH habe das so angeboten. Die Brautleute sagten mir, dass es ihnen reicht wenn Tante Erna mit Ihrer Kamera ein paar Bilder gemacht. Es gab keine Konkurrenz die ich mit meinem 0,00 € Preis hätte verdrängen können. Das hatte und habe ich auch nicht vor. Und wenn du meinen Bericht der Hochzeit ( da waren komischerweise noch viele Leute mir wohlgesonnen - jetzt scheint das anders zu sein ) gelesen hast, wüsstest du, dass ich mir das gut überlegte sowas in Zukunft nochmal in dem Umfang zu machen. Wenn ich zwei oder drei Hochzeiten ( auf mehr will ich gar nicht kommen ) im Jahr mache, bei der für es kein Geld gibt - dann sehe ich das nicht als "Preise kaputtmachen" an. Bist du Profi ? Falls ja würd ich dann diese Aussage nochmal überdenken ? Glaub mal dass ich mit dem Brautpaar schon eindringlich gesprochen habe und da kam auch das Thema auf den Tisch. Ich habe das für mich so entschieden. Versteck dich doch nicht hinter so einer lapidaren Äußerung. Irgendeiner schrieb mal hier folgendes: Wenn du als Fotograf gut bis - dann musst du keine Angst vor Leuten haben, die billiger arbeiten.   Irgendiwe so war das.  Wenn es keinen Fotografen gab, hab ich auch keinem was weg genommen. Ich fotografiere aus Leidenschaft , nicht aus Profitstreben. Und wenn ich das 2 x im Jahr mache, wird das bestimmt jeder Fotograf der 5 Orte weiter wohnt verkraften können.

 

Aber vielen Dank für die Aufklärung - jetzt ist mir klar warum die Leute mich nach meinem Equipment fragen. Irgendwie herrscht hier der gleiche Grundton wie in einem anderen großen Kamera Forum --- der einzige Unterschied: Hier steht Fuji davor.  Na ja  - sei drum. 

 

Ohje!

 

Jeder, der hier ein bisschen länger ist, weiß, dass der Tonfall hier im Allgemeinen sehr höflich und freundlich ist:

 

Ich persönlich muss mich hinter gar nichts verstecken und wüsste auch nicht warum.

 

:D   Ich bin Profi, aber nicht in der Fotografie   :D

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...ganz furchtbar finde ich diese Abkleberei mit Tape, damit der Name Fuji nirgens steht. Was soll das denn, ein Opel Astra wird auch kein Golf, nur weil jemand den Blitz zuklebt.

Die Hochzeitsbilder von K.Mullins hauen mich nicht gerade um. Da gibt es im Canon-D-Forum bessere Hochzeitsreportagen....

Michels Hamburg, Herrn Redel, phothomas....

 

Ich finde es schon sehr mutig, wenn ein Amateur mit vielleicht einem oder zwei Gehäuse, ohne vernünftige Blitztechnik eine Hochzeit zu fotografieren. Das hat nichts mit der Kameragröße oder dem Preis zu tun. Mit einer Leica wäre es ebenfalls äußerst schwer.

 

Es kann klappen, muss aber nicht.....jeder nach seinem Gusto.

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Irgendwie alles so krass kontrastreich und knallig (...)

 

Ja, das ist gruselig aber eben stark angesagt, schau Dir die ganzen Bilder im Internet und in den Foren an, was siehst Du in der Masse? Da hast Du schon fast ein Alleinstellungsmerkmal herausgearbeitet, mach es anders! Du kannst Disney-Hochzeiten knipsen oder es mit "Romantik" und "weich" versuchen, da hängst Du schonmal 1 Million der Bonbon-Konkurrenten mit ab.

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Irgendwie alles so krass kontrastreich und knallig

 

Ich denke, dass wird daher kommen, dass die Mehrheit der Fotografen davor für Hochzeiten träumerische, kontrastarme Fotos bevorzugten. Ist wie in der Mode - einen Sommer knallig und bunt, den nächsten beige und einfarbig (oder so ähnlich). Es muss sich von der vorherigen Generation absetzen.

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Das ist unfair - Jetzt hast Du Dir aber die allerbuntesten 2% rausgesucht.

Wie gefallen Dir die SW Aufnahmen?

 

Ebenfalls nicht so mein Ding, die sind mir auch zu "hart", in der Masse sind sie mir einfach zu dunkel, zu finster. Ich mag Hochzeitsfotos aber auch grundsätzlich lieber in Farbe *) also ehr fröhlich (ist ja auch ein solches Ereignis und keine Beerdigung) und nur einzelne gerne auch mal in SW.

 

*) In Farbe! Also ohne den Eindruck zu haben es mit den 12 Farben eines Pelikanmalkastens zu tun zu haben.

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Das ist unfair - Jetzt hast Du Dir aber die allerbuntesten 2% rausgesucht.

Wie gefallen Dir die SW Aufnahmen?

 

Interessant ist in dem Zusammenhang und im Kontext der "hochpreisigen" Hochzeitsfotografie mal in den Fotos der Royals aller Nationen zu schmöckern, in den Fotos auf den offiziellen Webseiten (aktuelleres z.B. von Juni aus Schweden: http://www.kungahuset.se/kungafamiljen/aktuellahandelser/aktuellt/deofficiellabrollopsbilderna.5.751c664a14d8a76c833243a.html

 

Das wären Beispiele von Fotografen, die wirklich hochpreisig sind, und nicht künstlich aufgeblasen für die Neureichen. Oh, keine Fujifarben, fuck. Und von den dort zu sehenden weichen Hintergründen tun mir auch nicht so die Augen weh wie von manchen X100 Bildern, und mit 'nem Fuji Tele ist der Tarnmodus wieder ausgeschaltet, aber dafür gibbets ja jetzt den ES, die nächste Marketingsau, gelle?

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Hm - ich in zum Beispiel den Markus Schwarze ziemlich gut. Soweit ich weiß arbeitet der auch mit Leica.  Also sein Look gefällt mir besser als KM. Wobei das ja auch großteils Post ist. Tja - soviel zum Look eines bestimmten Fotografen. Kennt jemand zufällig Collin Nicholls ? Auch Fuji-Hochzeitsfotograf.

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Ich durfte Anfang des Jahres auf einer Tagung eines Unternehmens, quasi als Nebenprodukt eines anderen Jobs, nur zum eigenen Ausprobieren fotografieren. Ich hatte meine x-E2 mit dem 23er, dem 35er und dem 60er dabei. Mit den ersten beiden Linsen war ich sofort entlarvt, die netten abzulichtenden Gesprächssituationen erstarrten zu den typischen Fotofratzen, erst mit dem 60er würde es etwas besser. Gar nicht so erstaunlicher Weise machten die Fotos, die ich mir vorstellte, der engagierte Veranstaltungsfotograf und der von der Eventagentur bestellte, mit ihren langen Canikon-Teleobjektiven aus der Ferne.

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Schätzungsweise 90 Prozent der Arbeit wird mit dem 70-200/2,8 gemacht. Da geht kein Weg dran vorbei. Es ist das Brot und Butter Objektiv im Bildjournalismus! Weitwinkel ist immer speziell und will gekonnt sein… Kann aber gleichwohl Spass machen.

 

Gruß,

Wolfgang

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Interessant ist in dem Zusammenhang und im Kontext der "hochpreisigen" Hochzeitsfotografie mal in den Fotos der Royals aller Nationen zu schmöckern, in den Fotos auf den offiziellen Webseiten (aktuelleres z.B. von Juni aus Schweden: http://www.kungahuset.se/kungafamiljen/aktuellahandelser/aktuellt/deofficiellabrollopsbilderna.5.751c664a14d8a76c833243a.html

 

Das wären Beispiele von Fotografen, die wirklich hochpreisig sind, und nicht künstlich aufgeblasen für die Neureichen. Oh, keine Fujifarben, fuck. Und von den dort zu sehenden weichen Hintergründen tun mir auch nicht so die Augen weh wie von manchen X100 Bildern, und mit 'nem Fuji Tele ist der Tarnmodus wieder ausgeschaltet, aber dafür gibbets ja jetzt den ES, die nächste Marketingsau, gelle?

 

Das sind natürlich sehr formelle Bilder mit traditionellem Aufbau, teilweise gepaart mit einer erstklassigen, sehr aufwändigen Beauty Retusche. Für diesen, hochoffiziellen Anlass sicherlich das geeignete Format. Ob es als Vorbild für "private" Hochzeiten dienen könnte, ist Geschmackssache.

 

Zur Hardware: Eine Mittelformatkamera mit Phase One Rückteil, wie sie hier verwendet wurde, würde den von Dir zitierten "Neureichen" aber sicher auch gefallen;-)

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Das sind natürlich sehr formelle Bilder mit traditionellem Aufbau, teilweise gepaart mit einer erstklassigen, sehr aufwändigen Beauty Retusche. Für diesen, hochoffiziellen Anlass sicherlich das geeignete Format. Ob es als Vorbild für "private" Hochzeiten dienen könnte, ist Geschmackssache. Zur Hardware: Eine Mittelformatkamera mit Phase One Rückteil, wie sie hier verwendet wurde, würde den von Dir zitierten "Neureichen" aber sicher auch gefallen;-)

 

Auch auf der genannten Seite finden sich natürlich neben den gestellten Bildern genug andere die es nicht sind, und auch sicher sind nicht alle mit dieser Phase One gemacht. Aber ich finde keine Bonbonbilder auf der Seite. Vermutlich haben die Phase One und alle anderen dort verwendeten Digitalen keine Filmsimulationen und den verwendeten Bildbearbeitungsprogrammen fehlen die Pelikan-Regler.

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Auch auf der genannten Seite finden sich natürlich neben den gestellten Bildern genug andere die es nicht sind, und auch sicher sind nicht alle mit dieser Phase One gemacht. Aber ich finde keine Bonbonbilder auf der Seite. Vermutlich haben die Phase One und alle anderen dort verwendeten Digitalen keine Filmsimulationen und den verwendeten Bildbearbeitungsprogrammen fehlen die Pelikan-Regler.

 

Der Fotograf, der die königliche Familie fotografiert hat, kann auch Bonbon:-)

http://www.skarp.se/mattias-edwall/all/18839

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Der Fotograf, der die königliche Familie fotografiert hat, kann auch Bonbon:-)

http://www.skarp.se/mattias-edwall/all/18839

 

Sehe ich anders, wenn ich die Seite so durchsehe dann finde ich Bonbonfarben nur da wo sie in echt auch sind (Leuchtreklame..), auch auf dem verlinkten Beispielfoto. Jedenfalls alles kein Vergleich zu dem anderen Käse (der natürlich gerne vielen schmecken darf).  http://www.skarp.se/mattias-edwall

 

Aber danke für den Link, da sind auch ein paar schöne Beispiele wie SW gut aussehen kann, das SW nicht nur aus Schwarz und Weiß besteht, sondern auch aus Grautönen, und davon ganz viele.

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@Matthias

 

dein Eingangspost deutet eigentlich nur darauf hin, dass Brautpaare bei dir keine "Linie" erkennen.

Je klarer die Aussage und das Zusammenspiel von Wort/Bild/optischem Auftritt, desto weniger Menschen "verirren" sich zu dir, die gar nicht zu dir wollen.

 

Hochzeitsfotografie ist in der Spanne 0-1500 EUR ein Haifischbecken :-)

Bei 1500-2500 EUR wird es ruhiger und darüber gibt's i.d.R. diesbezüglich keinen Stress mehr.

 

Letztlich ärgerst du dich, weil diese Absage dein Ego ankratzt, denn monetär hast du nichts verloren. 

Diese o.g. "Linie" hat nichts mit dem Preis zu tun. Sieh das Erlebte als netten Hinweis dich um diese Baustelle zu kümmern - wenn es dir wichtig ist. Wenn nicht, go on.

 

Grüsse

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PS:
erklär mi mal den Zusammenhang zwischen diesem Zitat des Bräutigams:
 "Weißt du - ich und meine Frau , wir wollen einen professionellen Fotografen den man auch als solchen erkennen kann. Da wir sehr viel Geld für die Hochzeit ausgeben soll sich das auch bemerkbar machen. Wir würden uns ein bisschen komisch fühlen, wenn die Gäste größere und professionellere Kameras dabei haben als der Fotograf selbst. Tut uns sehr leid - alles gute!"

 

und den 0.00 EUR die du verlangst??

 

dubiose Geschichte ;-)

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Ehrlich gesagt kann ich das Brautpaar irgendwie verstehen, nicht wegen der Größe der Kamera, aber wenn die so viel Geld ausgeben dann wollen die auch einen Profi als Fotograf.

Du hast ja gar keinen Auftrag verloren, denn ein Auftrag wäre ja mit einem Entlohnung verbunden.

Ich denke wenn du hier 1000 Euro verlangt hättest, hätten die nicht nach einer Kamera gefragt.

Es ist wie immer in den Köpfen:  Was nichts kostet ist nichts wert!

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Leute - nochmal! Wir kamen gar nicht soweit als das wir über Geld hätten reden können. Das Brautpaar fand meine Bilder gut und danach kam direkt die Frage nach dem Equipment. Was hier alles aus diesem Thema gemacht wird ist ja echt goldig.  Aber wenn ihr das dubios findet - na ja....:-/

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Ich finde es eher schade, dass du aus den on topic Beiträgen scheinbar nichts für dich rausziehst.

Es hat einfach mit dir zu tun und das kannst du erkennen wenn du magst ;-)

 

etwas in der Ausstrahlung stimmt nicht oder ist verwirrend. Etwas in der (non-verbalen) Kommunikation stimmt nicht oder ist verwirrend. 

 

Wenn deine Bildsprache eindeutig wäre und die Brautpaare ein klares Bild von dir hätten würde dir das nicht passieren!

Mich hat noch nie jemand nach Equipment gefragt - weder als ich mit Canon fotografiert habe, noch jetzt, wenn ich (die 2. Saison) ausschliesslich mit Fuji fotografiere.

Absolut noch nie...

 

Oft ist das von dir im Eingangspost genannte Problem einfach nur im Kopf des Fotografen vorhanden. Ich hatte vor kurzem einen netten Grillnachmittag mit 4 Kollegen und Familien. Ich fotografiere mit Fuji, ein anderer mit Olympus und der Rest mit Canikon. Die Canikons hatten vor dem Punkt den du ansprichst Angst weil es in ihrem Kopf ist. Genauso wie einer, der unauffällig Reportagen fotografiert am Abend die Blitze auspackt. Nicht weil das zu ihm gehört und er das so will, sondern weil er Angst hat ohne zu arbeiten. Auch so ein Ding ;-)

 

Wenn "wir" in uns klar sind, ziehen wir exakt die Kunden an, die genau das wollen.

 

Also nochmals: Mach dein Ding "rund" wenn du das nicht mehr erleben willst oder lass es, und erlebe weiter solche Vorfälle. 

Die Entscheidung liegt bei dir :-)

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