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Erfahrungswerte mit Filmsimulationen


giles_gs

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Hallo liebe Fuji-X Kollegen,

 

Filmsimulationen verbinden alle FujiX- Geräte und bescheren somit der ganzen Fuji-Familie gewisse Farbstandards. Ich bin daran interessiert, welche Simulationen ihr in welchen Situationen verwendet. Ich weiß dass die RAW Shooter unter euch dies nicht tangiert, aber für Leute die JPEG only oder JPEG+RAW fotografieren ist dies absolut ein Thema.

 

Hier mein Einstieg:

 

Ich habe die X-T1 in Verwendung.

 

Ich verwende für Portraitfotographie hauptsächlich Astia, gerade bei Indooraufnahmen mit künstlichen Lichtquellen ist Astia wunderschön mild und zeigt eine sehr natürliche Hautfarbe.

 

Auch setze ich Astia sehr oft ein um in Situationen in denen Velvia zu Farbstichig ist, mit milden Farben reinzugehen. Für meinen Geschmack ist Astia das schönere Provia.

 

Velvia verwende ich oftmals als Standard bei Landschaft, Street, Touristikfotografie. Ich liebe diese satten Farben. Gerade bei grauem Himmel holt Velvia noch einiges raus ohne zu übertreiben.

 

Classic chrome... Nie verwendet, genauso wie die anderen Farbfilme.

 

Bei den SW-Filmen verwende ich nur das Filterfreie SW.

 

 

 

Bin gespannt auf eure Erfahrungen.

 

Grusz

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Für Landschaften verwende ich eigentlich generell Velvia. Für Portraits habe ich seither eigentlich immer Pro Neg. Hi oder Standard verwendet. Aber aufgrund der oben stehenden Aussage werde ich für Portraits auch mal Astai versuchen und die Bilder vergleichen.

 

Die Schwarzweiß-Simulationen verwende ich eigentlich nie. Wenn, dann wandle ich das Farbbild am PC in schwarzweiß um. Und Sepia ist eine Spielerei, die eigentlich keiner braucht.

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Ich habe mir in der X-E1 einige Presets aus den Filmsimulationen zusammengebaut. Dabei habe ich aus Velvia ein wenig Farbe genommen und die Kontraste bei den SW Aufnahmen erhöht. Ich fotografiere vorrangig ebenfalls mit Astia aber auch gerne mit Velvia. ProNeg verwende ich hin und wieder bei Portraits wobei ich das so empfinde, dass die Augen immer etwas zu dunkel werden. Bei meinen SW Einstellungen habe ich in der Regel den Rotfilter drauf und fotografiere insbesondere auf privaten Partys mit dieser Einstellung. Wahrscheinlich einfach nur weil ich es liebe den Leuten zu sagen das es die Bilder nicht in Farbe gibt :-D Ein kleiner Ersatz für die fehlende Monochrome Leica in meinem Besitz ;-) 

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Habe gerade bei den letzten Portraitbildern die ich gemacht habe die Astia-Simulation ausprobiert: gefällt mir ganz gut. Man muss eben mögen, dass grüne Farbtöne leicht ins gelbliche abdriften, was aber relativ weich rüberkommt.

Dann habe ich die gleichen Portraitbilder auch mit der Velvia-Simulation ausprobiert. Wenn es ein Portrait mit (relativ viel) Landschaft im Hintergrund ist, macht sich diese Simulation auch ganz gut, da man schöne knackige und satte Farben bekommt. Für Portraits mit neutralem Hintergrund würde ich allerdings diese Simulation nicht wählen.

 

Hier mal die Vergleiche:

 

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Deine Beispielbilder zeigen sehr schön wieso ich zwischen den 3 Filmsimulationen in den letzten 2 Tagen viel gesprungen bin. Dein letztes Motiv sieht in Velvia einfach besser aus da das Bild von seinen goldenen Farbakzenten lebt und diese durch Velvia betont werden. Allerdings werden dadurch die Gesichter wieder rötlicher.... Weshalb ich wieder Richtung Pro Neg Hi gehen würde

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Ich habe alle Bilder mit Pro Neg Hi gemacht. Zu Hause habe ich dann erst mal die Bilder sortiert und ausgemistet. Die (meines Erachtens) besten Bilder habe ich dann noch in Velvia und Astia entwickelt und habe dem Brautpaar alle Entwicklungen überlassen. Sie sollten mir sagen, was ihnen besser gefällt. Heraus kam ein Mix zwischen allen drei Simulationen.

 

Wobei man meines Erachtens die Unterschiede der verschiedenen Filmsimulationen erst erkennt, wenn man wirklich Vergleiche hat. Ich könnte jetzt nicht sagen, welche Filmsimulation es ist, wenn ich nur ein Bild vor mir liegen habe.

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Ich persönlich finde die Pro Neg Hi Bilder am besten,bei der letzten Serie ist Velvia mit den satteren Farben allerdings mein Favorit.

Gibt es eigentlich Unterschiede zwischen Filmsimulationen als jpg direkt aus der Kamera und Raws mit ausgewählter Filmsimulation in Lightroom?

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Ja klar, das wird auch Thema meines RAW-Workshops im November werden. Es ist nicht einfach, eine Filmsimulation zu emulieren, denn die besteht aus mehr als nur Farben. Auch das Verhalten des Konverters in den Schattenpartien und bei den Highlights spielt eine große Rolle, das Clipping des Konverters bestimmt den Look mit, ergo sind es oft die Fehler des Konverters, die einen Look mit ausmachen. Hier ist dann die Frage, ob ein Lightroom oder Iridient die begrenzte Dynamik des eingebauten Konverters emulieren soll, um den Look genauer hinzukriegen. Will man das? Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs, da gibt es noch mindestens zwei weitere große Baustellen, die hier eine Rolle spielen. Dementsprechend ist die Wahl des richtigen Konverters genauso wichtig wie die Qualität der Filmsimulationsemulation.

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  • 4 weeks later...

Für S/W-Aufnahmen ist die S/W-Simulation mit Rotfilter wirklich schön.

Velvia ist ziemlich stark gesättigt und (sage ich jetzt mal so) für Portraits kaum zu gebrauchen. Das war ja auch in Filmzeiten der typische Diafilm für dynamische, kontraststarke Landschaften.

Astia kann man auch sehr schön für etwas blassere aber ausdrucksstarke Bilder verwenden.

 

Aber meistens stelle ich doch eher JPEG aus und habe das Gefühl, dass man aus den RAW-Files mehr rausholen kann...

Zumindest ist es ärgerlich, wenn man auf die Möglichkeit verzichtet.

 

Grüße, Ron

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Herbst ist Velviazeit. :wub:

 

Das finde ich auch. Wenn das Ergebniss zu "quitschig" ist, kann man die Farbe auf -1 oder -2 setzen. Bei Velvia setze ich die Lichter gewöhnlich auf -1, die Schatten auf -1 oder 2.

Wenn das nicht passt, nehme ich das RAW und entwickele nach meinem Geschmack.

 

 Dementsprechend ist die Wahl des richtigen Konverters genauso wichtig wie die Qualität der Filmsimulationsemulation.

 

Dazu habe ich eine Frage: Seit einem Monat benutze ich LR(cc) und bin sehr zufrieden. Nur mit der Simulation Velvia in LR kommt kaum Brauchbares dabei heraus. Mit Provia, Pro Neg. Std und Adobe Std. komme ich zum gewünschten Ziel. Habt Ihr ähnliche Erfahrungen?

 

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Ich benutze hauptsächlich die SW-Simulationen.

Rotfilter vor allem wenns um Himmel geht, aber auch bei Portraits. Gerade bei Hautunreinheiten/Flecken und Äderchen wirkt der Rotfilter sehr schmeichelhaft und macht das Portrait ästhetischer. Der Grünfilter z.B. ist für Portraits nur sehr speziell einsetzbar. Für charakteristisches Hervorheben von Sommersprossen z.B.

 

Grünfilter und Rotfilter setze ich aber auch spezifisch zur Kontrastverstärkung ein.

(Rote Schrift auf weissem Grund ist z.B ein klarer Fall für den Grünfilter)

 

In Farbe hats mir Classic Chrome auch angetan, vor allem bei Events/Doku.

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Meistens fotografiere ich Menschen in ihrer Umgebung mit einer Kombination aus Blitzlicht und available light.

Dafür nutze ich Astia mit Lichter/Schatten und NR jeweils auf -1, DR 100 und K 5600.

Das gibt zurückhaltende, aber farbenfrohe Ergebnisse, die sich bei Bedarf einer selectiven Retusche nicht verweigern.

 

Ein switchen zwischen den Film-Simulationen hat sich nicht bewährt,

es lenkt mich zu sehr ab und führt zu inkonsistenten Ergebnissen.

 

Nur im Studio nutze ich Pro Neg Standard mit Lichter -1, weil Astia in die Schatten Farben zaubert, die dort bei einer kontrollierten Studioaufnahme nicht hingehören.

 

Bei schwarz/weiss bringt der Rotfilter (ggf. durch Lichter/Schatten + verstärkt) die beschriebenen gut anzusehenen kontrastreichen Ergebnisse.

Leider entziehen sich diese einer evt. notwendigen selectiven Retusche, da der pixelintensive Grünkanal wirkungslos bleibt,

deshalb nutze ich bw-standard mit Lichter -1 und passe ggf. in der post die Schatten an.

Der Grünfilter ist Charakter pur, passt aber nicht zu jedem Menschen und ist bei Bedarf auch durch leichte Anpassung des bw-standard machbar.

 

Velvia war mir schon als Film zu quietschig.

 

Classic Chrome ist gerade nicht das digitale revival des Kodachrome.

Dafür werden die Rottöne (die auch weisse und schwarze Haut dominieren können) zu verschoben und zu kontrastreich dargestellt.

Aber für Sachaufnahmen finde ich die Simulation ganz passend.

 

Im Ergebnis kann ich allen, die wie ich schnell verfügbare Fotos wollen oder brauchen,

nur empfehlen, die zur ihren

- hauptsächlich fotografierten Motivbereichen,

- zu ihrer Arbeitsweise und

- zu ihrem Geschmack

passenden jpg-Einstellungen zu suchen und diese konsequent zu verwenden.

Dies schließt Anpassungen in kontrollierten Umgebungen (Studio, Projekt) nicht aus.

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  • 2 weeks later...

Da ich so gut wie nie Jpegs mache, stellt sich die Frage nicht so.

In LR kann ich ja nachträglich in Ruhe probieren und entscheiden.

Allerdings lasse ich bei der Bearbeitung überwiegend Adobe Standard und arbeite dann mit DXO Filmpack.

Für mich das Mittel der Wahl, reiche Auswahl an Filmsimulationen und individuell mit unzähligen Filtern, Körnungen

und Tonungen variabel bis zum Geht-Nicht-Mehr.

Einfach genial.

Classic Chrome mag ich allerdings sehr und wende das auch gerne an.

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Hi zusammen,

auf meiner ersten Hochzeit habe ich ASTIA genutzt und war relativ enttäuscht. Ich habe die RAWs dann alle in LR mit meinen VSCO PResets bearbeitet und war zufrieden.

 

Die nächste Hochzeit habe ich dann mit VELVIA (Schatten -1 bis -2, Lichter -1) geschossen und war begeistert. Man muss vielleicht nur aufpassen, dass die Köpfe nicht zu rot werden ( hier notfalls in LR etwas rötliche Sättigung rausnehmen). VELVIA frisst mir normalerweise zu viele Details im Schatten auf, aber mit -2 geht es. PNH oder PNS nutze ich für Portraits eigentlich nur, wenn der Hintergrund des Portraits keine Rolle spielt, die Farben sind mir dann einfach zu flau.

 

Die Raudreduzierung habe ich immer auf -2! Es ist echt furchtbar wie die Rauschreduzierung die Gesichter matschig erscheinen lässt. Das muss Fuji dringend anpassen.

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  • 2 weeks later...

Wenn es bunt sein soll, dann in der Regel PROVIA, selten auch ASTIA. Alle anderen finde ich nicht wirklich brauchbar bzw. habe keine Anwendungsfälle. Diesen Herbst habe ich aber mal ausnahmsweise Velvia genutzt.

 

Meine X100s ist quasi eine S/W-Kamera. Da nutze ich meistens By, B und Br mit verschiedenen H- und S-Einstellungen. Die tatsächliche S/W-Umwandlung mache ich trotzdem oft am PC, weil ich da mehr Kontrolle habe. Es ist aber praktisch schon im Sucher vor der Aufnahme zu sehen wie die Bilder in S/W wirken.

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  • 3 weeks later...

Übrigens ich hatte Ende Woche bei einem Fotografen einen Portraitkurs und er nutzt für seine professionelle Arbeit die Xt1. Somit war auch gleich das Thema Filmsimulation auf den Tisch. Dabei lernte ich die Vorzüge von ProNegS und ProNegH für Portraits kennen.

 

Die Farben sind wesentlich gedämpfter als Astia aber gerade bei ProNegS entstehen auch sehr angenehme Hauttöne

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