wildlife Geschrieben 8. März 2017 Share #51 Geschrieben 8. März 2017 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Fangfrage, das Bild ist sicher mit dem neuen Portrait Modus des iPhone 7 bei Basis ISO gemacht worden. Ich hab mal meinen Bildschirm putzen müssen, der Staub darauf war für mehr Rauschen verantwortlich als im Bild vorhanden. Danach ist mir das Bokeh (gefällt mir) aufgefallen und nachdem ich nach dem Rauschen gesucht habe .... in den Schattenregionen erinnert es mich ein wenig an ISO160 mit dem alten 16MP X-Trans II, wenn das Bild also aus der GFX wäre (2 Blenden Vorsprung) würde ich sagen ISO6400 wobei ich weiß, dass ich vermutlich gleich mehrere Blenden daneben liege. Wenn es JPG aus der GFX ist, könnte das auch leicht ISO12800 sein (Facebook und 1200px Foren sind der Aufstieg des Smartphones ) Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Anzeige Geschrieben 8. März 2017 Geschrieben 8. März 2017 Hallo wildlife, schau mal hier Interessanter Vergleich Bayer vs. X-Trans . Dort wird jeder fündig!
wildlife Geschrieben 8. März 2017 Share #52 Geschrieben 8. März 2017 Warum gibt's denn von Fuji nicht einen eigenen Konverter für den Rechner? Wenn sie das Thema in der Kamera so gut im Griff haben, sollte es doch kein Problem sein, das Ganze in eine vernünftige Software umzusetzen?! vermutlich fehlen ihnen die Ressourcen (sowohl finanziell als auch personell). Denn der Konverter gehört ja up to date gehalten, er läuft auf x86 und nicht wie die Kameraprozessoren ARM. Adobe, Phase One, DXO und Co. investieren da viel um vorne zu bleiben, da wird Fuji nicht so einfach mitmischen können (vor allem fehlt der Markt) Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
AS-X Geschrieben 8. März 2017 Share #53 Geschrieben 8. März 2017 OT: Ich komme (wie viele hier) aus der analogen Fotozeit. Anfang der 90er habe ich einem Werbefotografen assistiert, der u.a. Details von Fotokopierern kunstvoll fotografiert hat. Die Großformatdias wurden an eine japanische Agentur gegeben, die mittels Photoshop wieder Kopierer für Kataloge und Anzeigenkampagnen "bastelte". Mich hat das alles eher abgeschreckt, das war nicht mehr meine Vorstellung von Fotografie. Die Ergebnisse der frühen Consumer Digitalkameras hat mich lange in dem (Irr-)Glauben bestärkt, das digital grundsätzlich Mist ist. Bildbearbeitung war für mich verachtenswertes Composing. /OT Ende Entsprechend spät bin ich auf den DigitalZug aufgesprungen, zunächst nur mit iPhoto und JPG. Nochmal genau so lange habe ich gebraucht um mich einigermaßen in RAW Bearbeitung (seinerzeit mit Aperture) einzufuchsen (ja ich habe einen teuren Workshop besucht und ein dickes Fachbuch am Mac liegen gehabt). Kaum war mir dies gelungen, war Aperture schon wieder Geschichte. Mittlerweile kann ich meine RAF Dateien so gut in LR (immerhin aktuell [emoji51]) bearbeiten, dass die JPGs nur selten eine Option für mich darstellen. Musste jedoch lernen, dass andere Foristen mit anderen Konvertern mehr Schärfe und Details aus den Fuji RAWs herauszaubern als mir dies mit LR gelingt. Natürlich kann ich der Argumentation von Rico folgen und sie ist sicher richtig, aber ich jongliere lieber Objektive als RAW Konverter [emoji6] Fotografieren macht (mir) mehr Spaß als EBV oder, viel schlimmer noch, Einarbeiten in EBV. Ich vermute so oder ähnlich geht es vielen aus der analogen Ära. Dazu kommt noch, Objektive die ich mir vor 25-30 Jahren gekauft habe, funktionieren immer noch wunderbar an der Fuji. Für Aperture zB habe ich 300€ +Buch+Workshop+viel Zeit investiert. Davon ist gefühlt nichts übrig geblieben. Dann noch das Thema Bildverwaltung. Digitales Umziehen ist gar nicht so leicht. Sehr viel Text, ich weiß. Aber vielleicht nötig um zu erklären, warum vielleicht auch andere den Umstieg auf den jeweils besten und neuesten Konverter scheuen, auch wenn das objektiv mit Nachteilen verbunden ist. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
immo_p Geschrieben 8. März 2017 Share #54 Geschrieben 8. März 2017 Nein, nein das ist schon das richtige Bild. Ich will im Hintergrund auch nichts hinschärfen. Wollte eigentlich nur, dass die Sturuktur des Fells noch besser rauskommt. Wenn ich das Bild bei 100% anschaue, dann sieht man im Hintergrund kleine weiße Würmer, wie auf dieser Seite, aber das muss glaube ich so. Liegt wahrscheinlich nur an der Vergrößerung. Ich komme in das Thema RAW Verarbeitung einfach nicht rein. Das Fell kriegt man schon noch besser raus...musst Dich einfach rantasten... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
immo_p Geschrieben 8. März 2017 Share #55 Geschrieben 8. März 2017 Warum gibt's denn von Fuji nicht einen eigenen Konverter für den Rechner? Wenn sie das Thema in der Kamera so gut im Griff haben, sollte es doch kein Problem sein, das Ganze in eine vernünftige Software umzusetzen?! Dass sie da nicht einen Deal mit Iridient machen...das wäre fast das Naheliegendste (ok, man bräuchte noch ne Windows-Version)... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
MEPE Geschrieben 9. März 2017 Share #56 Geschrieben 9. März 2017 vermutlich fehlen ihnen die Ressourcen (sowohl finanziell als auch personell). Denn der Konverter gehört ja up to date gehalten, er läuft auf x86 und nicht wie die Kameraprozessoren ARM. Adobe, Phase One, DXO und Co. investieren da viel um vorne zu bleiben, da wird Fuji nicht so einfach mitmischen können (vor allem fehlt der Markt) Aber wenn es so ist (und das sehe ich auch so), dass sich mit Software viel größere Sprünge in der Bildqualität machen lassen als mit Hardware, wären das doch gut investierte Ressourcen. Ein (sehr) günstiger Preis und entsprechendes Marketing könnten noch mehr Leute von Fujifilm überzeugen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tabbycat Geschrieben 9. März 2017 Share #57 Geschrieben 9. März 2017 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Fotografieren macht (mir) mehr Spaß als EBV oder, viel schlimmer noch, Einarbeiten in EBV. Ich vermute so oder ähnlich geht es vielen aus der analogen Ära. Ich möchte mal hinten anstellen, welche Rolle die "analoge Ära" hier spielen mag, aber genau das ist mir auch aufgestoßen, als Rico über die zwingenden Gründe für Foto-Enthusiasten schrieb. Als Hobbyist darf mich der Weg zum Ziel durchaus mehr interessieren als das schiere Ergebnis, noch dazu, wo ich die 70-80% Konvertereinfluss zumindest im Vergleich der verfügbaren Optionen nicht so ganz sehe. Wenn ich also gern fotografiere und von Berufes wegen genug am Rechner hocke - dann darf ich beim Kapitel "Konverter" auch mal fünfe gerade sein lassen. Selbst wenn man sich der Argumentation anschließen möchte, dass die Euros in Software besser angelegt wären als in Glas oder Elektronik, so möchte ich bezweifeln, dass das auf meine Freizeit ebenso zutrifft. Denn Hauptzweck dieser speziellen Investition ist schließlich vor allem der Spaß an dem was man gerade tut. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
MEPE Geschrieben 9. März 2017 Share #58 Geschrieben 9. März 2017 Selbst wenn man sich der Argumentation anschließen möchte, dass die Euros in Software besser angelegt wären als in Glas oder Elektronik, so möchte ich bezweifeln, dass das auf meine Freizeit ebenso zutrifft. Denn Hauptzweck dieser speziellen Investition ist schließlich vor allem der Spaß an dem was man gerade tut. Völlig d'accord, aber dann sollte man sich diesen Spaß eben auch nicht mit Pixelpeeping und dem Herumreiten auf minimalen Unterschieden in der Bildqualität verschiedener Kameras oder Objektive verderben lassen und diese Themen ebenso entspannt angehen. Genau diese vermeintlichen Unterschiede machen schließlich einen Großteil der Forendiskussionen aus, ich erinnere nur an Vergleiche 23/1.4 vs. 23/2 u.ä. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rico Pfirstinger Geschrieben 9. März 2017 Share #59 Geschrieben 9. März 2017 Seltsame "Argumentation". Wer nur den eingebauten RAW-Konverter als Mittel der Wahl benutzt, braucht ohnehin kein Lightroom oder einen anderen externen Konverter. Wer jedoch (auch) Lightroom oder einen anderen externen Konverter benutzt, braucht die aktuelle Version. Mit der alten sitzt man nämlich nicht nur länger an den Bildern, sie werden auch nicht so gut (oder man kann sie bei neuen Kameramodellen gar nicht erst aufmachen, weil die Unterstützung fehlt). Das gilt für Lightroom genauso wie für Silkypix oder Iridient oder C1 oder PhotoNinja. Hier geht es um jene Zeitgenossen (die derzeit wieder fast täglich in Erscheinung treten, weil mal wieder neue Modelle in den Handel kamen), die – im übertragenen Sinne – ihrem 300 PS Neuwagen die abgefahrenen Räder für den 150 PS Vorvorgängers aufziehen wollen, um ein paar Euros zu sparen. In der irrigen Meinung, dass "die es schon noch tun werden". Und wie MEPE exakt beobachtet hat: Über minimale Kamera-Unterschiede wird in allen Foren oft erbittert diskutiert, aber über die gravierenden Unterschiede, die ein und dasselbe RAW in verschiedenen Konvertern schon bei den jeweiligen Standardeinstellungen zeigt, diskutiert man kaum. Dabei sieht es in sieben verschiedenen RAW-Konvertern aus, als wäre ein uns dasselbe RAW Bild mit sieben grundverschiedenen Kameras gemacht worden, mit verschiedenen Helligkeiten, verschiedenen Auflösungen, verschiedenen Objektiven, komplett verschiedenen Farben und so weiter. Nichts, aber auch gar nichts ist da gleich. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tabbycat Geschrieben 9. März 2017 Share #60 Geschrieben 9. März 2017 Völlig d'accord, aber dann sollte man sich diesen Spaß eben auch nicht mit Pixelpeeping und dem Herumreiten auf minimalen Unterschieden in der Bildqualität verschiedener Kameras oder Objektive verderben lassen und diese Themen ebenso entspannt angehen. Diesbezüglich wirst du mich aber auch eher selten auf der unentspannten Seite erleben. Pixelpeepen und Herumreiten auf minimalen Unterschieden habe ich auch nicht als alleinige Beschreibung des "normalen Foto-Enthusiasten" verstanden, die Bezeichnung ist doch sehr allgemeinkonkret. Und ich finde eben nicht, dass das auf den normalen Foto-Enthusiasten generell zutrifft, insofern gebe ich die seltsame Argumentation doch gerne an den Absender zurück . Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
RolfJ Geschrieben 9. März 2017 Autor Share #61 Geschrieben 9. März 2017 Lustigerweise habe ich hier 5 aktuelle Konverter auf dem Rechner, die ich alle von Fall benutze - klarer Fall von SAS statt GAS... Ich bilde mir aber nach wir vor ein (um mal zum Ursprungsthema zurückzukommen), dass man aus Bayer-Bildern oftmals leichter ein gutes Ergebnis hinkriegt als aus X-Trans-Bildern. Zumindest wenn viel feine Details oder vor allem Blätter in größerem Umfang im Bild sind Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
MEPE Geschrieben 9. März 2017 Share #62 Geschrieben 9. März 2017 Diesbezüglich wirst du mich aber auch eher selten auf der unentspannten Seite erleben. Pixelpeepen und Herumreiten auf minimalen Unterschieden habe ich auch nicht als alleinige Beschreibung des "normalen Foto-Enthusiasten" verstanden, die Bezeichnung ist doch sehr allgemeinkonkret. Und ich finde eben nicht, dass das auf den normalen Foto-Enthusiasten generell zutrifft, insofern gebe ich die seltsame Argumentation doch gerne an den Absender zurück . Meine Bemerkung war überhaupt nicht speziell an Dich gerichtet, sondern allgemeiner Natur. Du hast das Thema Verzicht auf EBV einfach angesprochen. Ich kenne doch weder Dein Equipment noch Deinen Workflow. Was ich meinte: Wenn man das letzte Quentchen an Bildqualität herausholen will, muss man sich neben der Hardware mindestens genauso stark (eher intensiver) mit der Software und vor allem der EBV als solcher beschäftigen. Ich verstehe ebensogut, dass dies nicht jeder möchte, aber diejenigen brauchen sich dann auch nicht über 1%-Unterschiede in Auflösung oder Dynamik von Kamera A oder Objektiv B zu streiten. Es steht in keinem Verhältnis dazu, was man mit veränderter EBV erreichen kann. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rico Pfirstinger Geschrieben 9. März 2017 Share #63 Geschrieben 9. März 2017 Ich bilde mir aber nach wir vor ein (um mal zum Ursprungsthema zurückzukommen), dass man aus Bayer-Bildern oftmals leichter ein gutes Ergebnis hinkriegt als aus X-Trans-Bildern. Zumindest wenn viel feine Details oder vor allem Blätter in größerem Umfang im Bild sind Das ist auch in vielen Fällen sicher richtig. Vielen Deutschen oder Amerikanern fährt ja auch das Fahren im Linksverkehr nicht so leicht wie im Rechtsverkehr. Obwohl sie sich für gute Autofahrer halten. Deshalb ist Linksverkehr aber nicht per se schlechter als Rechtsverkehr. Wenn man sich für einen Umzug nach England entschieden hat, muss man sich notgedrungen umstellen und das Fahren auf der anderen Straßenseite so lernen/üben, dass es in Fleisch und Blut übergeht. Denn dann ist Linksverkehr der (neue) Lebensmittelpunkt. So wie X-Trans für die meisten X-User. Und wer jede Woche pendelt, kann mit etwas Übung einfach "umschalten". Mache ich hier auch, da ich derzeit Bilder aus der GFX, X10 und X100 neben Bildern aus den aktuellen X-Trans-Kameras bearbeite. Wobei: mit dem aktuellen Lightroom und den hochauflösenden 24 MP Sensoren sind die Unterschiede (vor allem mit scharfen Objektiven) gar nicht mehr so groß. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
MEPE Geschrieben 9. März 2017 Share #64 Geschrieben 9. März 2017 Es ist ja nicht so, dass man bei jedem Foto mit dem Entwickeln bei Null anfängt. Man arbeitet sich in seinen (oder seine ) RAW-Konverter ein und bekommt ein Gefühl dafür, wie gute Voreinstellungen für X-Trans-Bilder aussehen. Diese optimiert man dann ggf. für das einzelne Bild. In erster Linie geht es ja hier im um max. Details bei geringem Rauschen und artefaktfreie Schärfung. Dinge wie WA, Tonwertkorrektur etc. werden schließlich nicht anders vorgenommen als bei Fotos mit Bayer-Sensoren. Ich muss aber gestehen, dass ich den allerletzten Aufwand nur für Fotos betreibe, die groß gedruckt bzw. ausbelichtet werden sollen. Für Bilder, die ausschließlich ins WWW wandern, arbeite ich meist mit gleichen Voreinstellungen in Capture One. Die Unterschiede, die ein echtes Feintuning bringen würde, sieht in vergleichsweise geringer Auflösung kein Mensch. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rico Pfirstinger Geschrieben 9. März 2017 Share #65 Geschrieben 9. März 2017 Ich verstehe ebensogut, dass dies nicht jeder möchte, aber diejenigen brauchen sich dann auch nicht über 1%-Unterschiede in Auflösung oder Dynamik von Kamera A oder Objektiv B zu streiten. Es steht in keinem Verhältnis dazu, was man mit veränderter EBV erreichen kann. Wer nur mit JPEGs aus der Kamera arbeitet (und dabei oft nicht einmal die DR-Funktion korrekt einzusetzen weiß), braucht das Thema Dynamik eigentlich gar nicht anzusprechen. Denn da holt der kundige Lightroom-Benutzer aus einer X30 mehr heraus als der reine SOOC-Shooter aus einer X-A2. An solchen Diskussionspunkten kommen gerne die reflexartigen "aber das brauche ich doch alles gar nicht"-Einwürfe. Geschenkt! Aber wenn man "das alles eh nicht braucht", wieso wird dann bei jedem Modell so umfassend und intensiv und engagiert und verbissen über jedes Detail diskutiert? Meine Theorie: In vielen Fällen ist es Selbstschutz, weil zahlreiche Benutzer zwar meinen, viel von Kameras und Objektiven zu verstehen ("ich fotografie schon seit 40 Jahren"), jedoch gleichzeitig wenig Kenntnisse über die digitale RAW-Verarbeitung besitzen. Und was man nicht beherrscht, das "braucht man nicht" – zumindest redet man sich das ein. Wer dieses Kartenhaus der "RAW-Verächter" in Frage stellt, wird nicht selten abfällig behandelt und mit Vorwürfen überzogen. Motto: Angriff ist die beste Verteidigung. Da werden alle möglichen und unmöglichen Argumente genannt, bin hin zu Vorwürfen der Bildfälschung oder "das ist ja alles keine Fotografie mehr" oder "ich will Fotografieren, nicht am Rechner versauern" und so weiter. Das trifft natürlich nicht für alle zu, aber durchaus für viele – deshalb werden die "RAW vs. JPEG"-Diskussionen ja auch so oft zu regelrechten Kriegsschauplätzen. Da prallen subjektive Weltbilder auf objektive Fakten. Das Schöne ist: Es gibt für X-User ohne echten RAW-Bezug einen einfachen Weg, sich zu emanzipieren. Nämlich den eingebauten RAW-Konverter. Er ist die ideale Brücke, weil man einerseits nichts Neues lernen muss, das man als reiner JPEG-User nicht ohnehin schon kann (sofern man seine Kamera beherrscht). Andererseits ist es ein vollständiger RAW-Konverter, mit dem man vieles machen und verbessern kann. Ein "stepping stone" also, der auch schon viele Teilnehmer in meinen Workshops weitergebracht hat. Man muss halt manchmal auch über den eigenen Schatten springen, und der eingebaute RAW-Konverter lässt diesen Sprung kleiner erscheinen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rico Pfirstinger Geschrieben 9. März 2017 Share #66 Geschrieben 9. März 2017 Es ist ja nicht so, dass man bei jedem Foto mit dem Entwickeln bei Null anfängt. Ich bearbeite im RAW-Workshop in gut zwei Stunden etwa 30-40 verschiedene Fotos von verschiedenen Teilnehmern live (inkl. Erklärungen und Variationen und Teilnehmer-Input, bloß kein Stress). Das sind also oft keine 5 Minuten, die wir gemeinsam mit einem vom Teilnehmer mitgebrachten "Problembild" verbringen, um es in ein "Vorzeigebild" zu verwandeln. Externe RAW-Bearbeitung ist keine Form von Masochismus, sondern das genaue Gegenteil. Man hat dadurch effektiv mehr Zeit zum Fotografieren, weil man dabei weniger Einstellungen beachten muss. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
MEPE Geschrieben 9. März 2017 Share #67 Geschrieben 9. März 2017 100% Zustimmung, Selbstschutz ist ein guter Begriff. Der interne RAW-Konverter ist das ideale Werkzeug für Neuein- bzw. Umsteiger, die Kamera kennenzulernen. Man kann ein Foto mit zig Kombinationen von Parametern entwickeln, speichern und sich hinterher am Rechner anschauen. Der einzige Nachteil: Die Bedienung ist umständlich und es gibt keine Stapelverarbeitung. Schade, dass Fuji nicht wenigsten diesen kleinen, kompakten Konverter als externe Software anbietet. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Fujimore-Fujitsu Geschrieben 9. März 2017 Share #68 Geschrieben 9. März 2017 In der Tat. Seit einiger Zeit arbeite ich nur mit dem LR 5.7 aber Rico hat den Punkt gut dargelegt. Ich denke, die Zahnbürste tut man auch ab und zu mal "updaten" (nähmlich , eine neue kaufen) Aber wenn ich mein 5.7 Updaten will, zeig mir die Maske das es auf der neusten Stand ist. Wie kommt man dann zu der letzten Version? Ich zähle auf eure Erfahrungen. oot ich weiss, aber ... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
MightyBo Geschrieben 9. März 2017 Share #69 Geschrieben 9. März 2017 Externe RAW-Bearbeitung ist keine Form von Masochismus, sondern das genaue Gegenteil. Man hat dadurch effektiv mehr Zeit zum Fotografieren, weil man dabei weniger Einstellungen beachten muss. Genau so sehe ich das. Ich achte nur auf die Lichter (Histogramm und Korrektur über das Bel. Korrekturrad), ausreichend kurze Verschlusszeit, Blende ausschließlich um meinen gewünschten Schärfeverlauf zu erreichen. Das Bild mache ich dann am Rechner. (Manchmal kommt noch ein Pol- oder ND Filter hinzu. Verlaufsfilter brauche ich gar nicht mehr, da der Dynamikumfang so hoch ist) By the way, wer hat eigentlich eine Fuji X wegen dem X-Trans gekauft? Ich bin wegen der Bedienung, Haptik und BQ bei Fuji. Mir wird keiner "beweisen" können, dass die BQ bei Fuji schlecht, bzw. schlechter als bei anderen ist, derjenige macht sich in meinen Augen nur lächerlich. Peter Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rico Pfirstinger Geschrieben 9. März 2017 Share #70 Geschrieben 9. März 2017 Ich sage es mal so: Ich bin nicht unglücklich darüber, dass meine GFX mit Bayer arbeitet. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
RolfJ Geschrieben 9. März 2017 Autor Share #71 Geschrieben 9. März 2017 Ich sage es mal so: Ich bin nicht unglücklich darüber, dass meine GFX mit Bayer arbeitet. O.K. - dem ist wenig hinzuzufügen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
RolfJ Geschrieben 9. März 2017 Autor Share #72 Geschrieben 9. März 2017 Genau so sehe ich das. Ich achte nur auf die Lichter (Histogramm und Korrektur über das Bel. Korrekturrad), ausreichend kurze Verschlusszeit, Blende ausschließlich um meinen gewünschten Schärfeverlauf zu erreichen. Das Bild mache ich dann am Rechner. (Manchmal kommt noch ein Pol- oder ND Filter hinzu. Verlaufsfilter brauche ich gar nicht mehr, da der Dynamikumfang so hoch ist) By the way, wer hat eigentlich eine Fuji X wegen dem X-Trans gekauft? Ich bin wegen der Bedienung, Haptik und BQ bei Fuji. Mir wird keiner "beweisen" können, dass die BQ bei Fuji schlecht, bzw. schlechter als bei anderen ist, derjenige macht sich in meinen Augen nur lächerlich. Peter Ich habe mir sie aus denselben Gründen gekauft wie du, sicher nicht wegen X-Trans. Ich gehe auch davon aus, dass man vergleichbare Bildqualitäten erreicht. Hätte ich aber die Wahl zwischen zwei ansonsten identischen Kameras (1x Bayer, 1x X-Trans) würde ich (momentan) die mit dem Bayer-Sensor nehmen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
immo_p Geschrieben 9. März 2017 Share #73 Geschrieben 9. März 2017 Genau so sehe ich das. Ich achte nur auf die Lichter (Histogramm und Korrektur über das Bel. Korrekturrad), ausreichend kurze Verschlusszeit, Blende ausschließlich um meinen gewünschten Schärfeverlauf zu erreichen. Das Bild mache ich dann am Rechner. (Manchmal kommt noch ein Pol- oder ND Filter hinzu. Verlaufsfilter brauche ich gar nicht mehr, da der Dynamikumfang so hoch ist) By the way, wer hat eigentlich eine Fuji X wegen dem X-Trans gekauft? Ich bin wegen der Bedienung, Haptik und BQ bei Fuji. Mir wird keiner "beweisen" können, dass die BQ bei Fuji schlecht, bzw. schlechter als bei anderen ist, derjenige macht sich in meinen Augen nur lächerlich. Peter Ich hab X Trans erst danach entdeckt...fand den Look, das "Foto-Gefühl" einfach schön und kam so zur X-T1. Die Schwäche meiner Canon, bei Blenden unter 2.8 ca. 60% komplett unscharf zu fokussieren und nicht nur an der falschen Stelle (70D...), trieb mich zu Fuji. Für mich ist's ehrlich gesagt Banane, ob Bayer oder X-Trans - wenn Fuji die Farben und Simulationen auch mit Bayer hinkriegt, soll's mir recht sein. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
MightyBo Geschrieben 9. März 2017 Share #74 Geschrieben 9. März 2017 Es ist ja so, dass wenn man zwei verschiedene Technologien anwendet (X-Trans - Bayer) immer Unterschiede gibt und das es spezifische Vor- und Nachteile gibt. Deshalb kann man immer Bildbeispiele aufzeigen, die das zeigen was man möchte. Ich bin mir sicher, dass man das auch genauso umgedreht darstellen kann, ohne mehr manipulieren zu müssen. Ich kann nicht beurteilen ob das Farbpattern beim X-Trans Moire besser vermeiden kann als ein Bayerfilter. Kann gut sein, dass es nur Marketingbullshit ist. Ist mir aber letztendlich egal, da es mir auf das Ergebnis ankommt, nicht wie es im Detail entsteht und das passt. Eins ist klar, die Sonderlocke "X-Trans" macht den RAW Entwicklern mehr Arbeit und neue Probleme und bei der geringen Marktdurchdringung kann eigentlich ein X-Trans RAW Konverter nur schlechter als ein verbreiteter Bayer RAW Konverter sein. Wenn man das gedanklich berücksichtigt, funktionieren manche RAW Konverter überraschend gut mit X-Trans. Peter Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rico Pfirstinger Geschrieben 9. März 2017 Share #75 Geschrieben 9. März 2017 Wobei Iridient und PhotoNinja X-Trans als Business Model entdeckt haben und dort eher bessere Ergebnisse liefern als mit Bayer. Gerade Iridient finde ich etwa bei der GFX jetzt nicht so beeindruckend im Vergleich (mit den Standardeinstellungen, die aber eigentlich schon maximale Details liefern sollen). Da bekommt man mit X-Trans ganz andere Wow-Effekte. Auch kenne ich Iridient natürlich praktisch nur als X-Trans-Konverter und bin vielleicht einfach noch zu blöd, die optimalen Bayer-Einstellungen zu finden. Das mit der Umstellung Rechts- auf Linksverkehr gilt ja auch umgekehrt. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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