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fm Test X-Pro1/X-E1


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Schönen Nachmittag Alle!

 

Der aktuelle Fotomagazin-Test ergibt unterschiedliche Ergebnisse

in Sachen Bildqualität bei der Pro und der E.

Ich dachte die zwei Schwestern sind technisch ident?

oder hab ich da wiedermal was nicht und/oder falsch verstanden?

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Was kam denn im Fotomagazin-Test raus?

 

 

Also: fM/Juli2013 - "Der Test des Jahres"

 

(getestet wurde mit dem 35er):

 

Fazit:

 

Bildqualität:

E: 85% / Pro: 82%

 

Details:

 

Bildrauschen (ISO 100/400/1600/3200):

E: 1,5/1,9/2,6/3,2 Rauschintensität (amn fM: niedrigere Werte sind besser)

Pro: 1,7/2,0/2,7/3,2 Rauschintensität (amn fM: niedrigere Werte sind besser)

 

Belichtungsumfang (ISO 100/400/1600/3200):

E: 9,1/9,2/8,7/8,7 Blendenstufen (anm fM: höhere Werte sind besser)

Pro: 8,7/8,8/8,3/8,2 Blendenstufen (anm fM: höhere Werte sind besser)

 

Tonwertumfang: (ISO 100/400/1600/3200):

E: 253/250/250/249 Helligkeitsstufen (anm fM: höhere Werte sind besser)

Pro: 249/244/243/241 Helligkeitsstufen (anm fM: höhere Werte sind besser)

 

Vignettierung (offene Blende/gemittelt):

E: 1,15/0,54 Blendenstufen (anm fM: niedrigere Werte sind besser)

Pro: 1,09/0,52 Blendenstufen (anm fM: niedrigere Werte sind besser)

 

Zunahme des Rauschens in den Ecken (gemittelt):

E: 79,01/38,83% (anm fM: niedrigere Werte sind besser)

Pro: 105,34/33,00% (anm fM: niedrigere Werte sind besser)

 

Artefaktnote/Scharfzeichnungsnote:

E: 4,5/2,2 (anm fM:Schulnoten von 1 bis 6)

Pro: 3,5/2,0 (anm fM:Schulnoten von 1 bis 6)

 

 

...laut Test hat die Pro auch einen Bildstabilisator im Gehäuse ;-)

 

Gruß aus Wien!!

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Vermutlich Fertigungstoleranzen. Hätten die zwei X-E1 getestet, dann wäre wahrscheinlich ein ähnliches Ergebnis herausgekommen.

 

 

Und der Stabi im Gehäuse?

Solche Toleranzen wünschte ich mir öfters - vielleicht ist mein alter Benz ein Zwölfzylinder und ich glaub halt nur, das er vier hat weils so im Prospekt steht ;-)

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Vermutlich Fertigungstoleranzen. Hätten die zwei X-E1 getestet, dann wäre wahrscheinlich ein ähnliches Ergebnis herausgekommen.

Vielleicht auch Messtoleranzen. Hätten sie eine der Kameras zweimal getestet, wären u.U. auch diese unterschiedlichen Messwerte zustande gekommen.

Gruss Roger

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Wer einen nichtvorhandenen Stabi findet (oder ein eingebautes Blitzgerät nicht findet), ist doch per se nicht geeignet, eine Kamera (oder irgendwas anderes) zu testen. Da kann man sich jede weitere Lektüre sparen, die Diskussion über 82% vs. 85% ist somit gegenstandslos, diese Ergebnisse hätte man auch einfach auswürfeln (oder mit einem Bullshit-Generator erzeugen) können, womöglich haben sie das ja sogar getan. :)

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hmmm... über genau diesen test? ider meinst du den vom märz?

Es gab nur je einen Test der X-Pro1 und X-E1. In der aktuellen Ausgabe hat fotoMAGAZIN die Ergebnisse dieser Tests noch einmal abgedruckt.

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Etwas ähnliches gab es in der Chip Foto-Video 03.2013. Dort dichtete man der X100S, in Test & Technik auf Seite 13, einen Optischen Bildstabilisator an...

Wo schreiben diese Zeitschriften eigentlich unrecherchiert gemeinsam ab ???

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Ich habe mal in alten Ausgaben geblättert: Der Fehler hatte sich offenbar in die Tabelle im fotoMAGAZIN 6/2012 eingeschlichen und wurde danach weitergeschleppt, wann immer die X-Pro1 in einer Ausgabe gefeatured wurde. Im eigentlichen Testbericht in den Ausgaben 5/2012 und 6/2012 ist keine Rede von einem Bildstabilisator im Gehäuse; das hätte mich auch gewundert, denn die Kollegin, die ihn geschrieben hat, würde sich in solchen Dingen kaum vertun. Aber in einer Tabelle kann sich der Fehlerteufel schon eher mal austoben.

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... vermutlich haben Hirschen neben der allgemeinen Unfähigkeit zusätzlich noch mit unterschiedlichen Filmemulationen getestet... das wäre die logischste Erklärung. Oder aber ihre Messmethoden sind so ungenau.

 

Wie schon erwähnt: Auswürfeln wäre vermutlich ähnlich akkurat.

 

Gruß,

Daniel

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Vielleicht auch Messtoleranzen. Hätten sie eine der Kameras zweimal getestet, wären u.U. auch diese unterschiedlichen Messwerte zustande gekommen.

Weder Mess- noch Fertigungstoleranzen können nach menschlichem Ermessen so hoch sein. Die Sache bleibt mysteriös. Ich kann ja mal Anders Uschold (den Leiter des Testlabors) darauf ansprechen, falls ich ihn demnächst treffe. Bis zum Test der neuen Modelle sollte das geklärt sein.

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Artefakte sind doch digitaler Natur und haben nichts mit dem analogen Auflösungsvermögen eines Objektives nichts zu tun.

Im übrigen messe ich diesem Test keine Bedeutung zu. Welche Toleranzen haben die Messverfahren? Auch gibt gibt es immer Fertigungstoleranzen, die auch unbekannt aber in dieser Größenordnung sein werden. Was sind in der Fotografie schon 20%?

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Diesen Unterschied in der BQ kann ich mir schon erklären. Der selbe Sensor mag ja sein... aber haben beide Kameras intern die selbe Signal Be- und Verarbeitung ?

Zwischen Sensor und Speicherkarte passiert ja so einiges in den beiden Kameras. Wieso sollte das in beiden Identisch sein ? Kann es nicht sein das die X-E1 wirklich besser ist, weil anders ???

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Artefakte sind doch digitaler Natur und haben nichts mit dem analogen Auflösungsvermögen eines Objektives nichts zu tun.

Die Artefaktnote beschreibt Eigenschaften des digitalen Bildes, nicht der Abbildungsleistung eines Objektivs. Die Artefaktnote dient als Gegengewicht zur Nettodateigröße, weil ein aggressives Nachschärfen zwar die Nettodateigröße verbessern (und damit eine höhere Auflösung suggerieren) könnte; das würde sich dann aber in einer schlechteren Artefaktnote niederschlagen.

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Diesen Unterschied in der BQ kann ich mir schon erklären. Der selbe Sensor mag ja sein... aber haben beide Kameras intern die selbe Signal Be- und Verarbeitung ?

Zwischen Sensor und Speicherkarte passiert ja so einiges in den beiden Kameras. Wieso sollte das in beiden Identisch sein ? Kann es nicht sein das die X-E1 wirklich besser ist, weil anders ???

Das ist eben die Frage – Unterschiede in der Bildverarbeitung sind nicht dokumentiert. Die Unterschiede der Messwerte beim Rauschen liegen noch im Rahmen der Toleranzen, aber der unterschiedlich starke Abfall der Auflösung (gemessen als Nettodateigröße) bei hohen ISO-Werten ist signifikant, ebenso die Unterschiede in der Artefaktnote. Beim Dynamikumfang liegt die X-E1 bei allen ISO-Werten um etwa 0,4 EV über den Werten der X-Pro1; auch das ist auffällig. Es könnte sich aber einfach um unterschiedliche Menüeinstellungen bei ansonsten gleicher interner Bildverarbeitung handeln.

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Aber selbstverständlich hat eine Chipfertigung Toleranzen in dieser Größenordnung.

Erfahrungsgemäß nicht. Ich habe schon genug Kameras getestet, um einschätzen zu können, wie weit die Ergebnisse bei verschiedenen Exemplare einer Kamera streuen.

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Aber selbstverständlich hat eine Chipfertigung Toleranzen in dieser Größenordnung.

 

Hallo,

 

das ist prinzipiell korrekt, allerdings wird in den der Produktion nachgelagerten Tests im Backend sichergestellt das eben solche Varianzen nicht zum Endprodukt durchschlagen, oder eben die unterschiedlichen Qualitätsklassen (BIN-Klassen) für unterschiedlich fordernde Endanwendungen sortiert (Stichwort unterschiedliche Taktung ein und deselben CPU-Typs gemäß den BIN-Ergebnissen).

Bei Bildsensoren bin ich jetzt nicht so firm, sehe hier aufgrund der Preise dieser Sensoren aber ganz klar eine HighEnd Anwengung bei kein Kunde solche Toleranzen akzeptieren würde.

 

Bleibt also nur noch die Möglichkeit der unterschiedlichen Signalverarbeitung / Schaltung oder einer mangelhaft durchgeführten Testmethodik.

 

Gruß,

Daniel

 

P.S. Bin seit vielen Jahren in der Halbleiterei tätig

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