Jump to content

xpro 1 nachfolger?


Empfohlene Beiträge

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Der OVF ist ein Retro-Attribut, und die X100 ist nun einmal in erster Linie eine Retrokamera. In den OVF einen Hybridsucher einzubauen, war außerdem ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal, quasi die Verbindung von Retro und Moderne. Genau dieser Mix machte die X100 ja so attraktiv: einerseits ein Aussehen wie vor 50 Jahren, andererseits mondernste digitale Technik und eine hervorragende Bildqualität. Damit gefiel man einer bestimmten Zielgruppe, und die gibt in einigen Foren nach wie vor den Ton an. Sie sorgt allerdings nicht fürs Massengeschäft bei Systemkameras, zumal die X100 in verkaufen Stückzahlen deutlich erfolgreicher war als die X-Pro1. Was bei einer Sucherkamera mit festem Objektiv gut funktioniert, wird bei einem System eher zum Hindernis, denn je mehr das System wächst, desto weniger Komponenten (Objektive) passen zum OVF. Gilt natürlich auch für Fremdobjektive, alles außerhalb von 18-60mm ist beim OVF off limits. Mit einem System, das nur für diesen Brennweitenbereich geschaffen ist, kann man im umkämpften MILC-Markt natürlich nicht bestehen, außer man heißt Leica und lebt hierzulande mit ca. 2000 verkauften Systemkameras pro Jahr. Fuji entwickelt jedoch viel zu viel innovative (und somit teure) Technik, um als Boutique-Hersteller profitabel zu sein, zumal kaum jemand 6.000 Euro für ein X-Pro2-Gehäuse mit Kleinbildsensor zahlen würde, denn da fehlt der rote Punkt.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

  • Antworten 132
  • Created
  • Letzte Antwort

Ach, KB brauche ich gar nicht zwingend, wäre schön aber kein muss!

 

Naja, das der ovf nicht sinnvoll im Bereich von 14-300mm funktionieren muss, wäre wohl auch noch verständlich und wahrscheinlich noch nicht mal von den ovf Liebhabern gefordert (??)

Aber auf den ovf nunmehr ganz zu verzichten würde ich unklug finden.

Ja, vielleicht hat sich die x-pro nicht gut verkauft, aber wohl auch deshalb weil schnell klar war das eine x-e1 kommen wird und der Preis für das damals neue System eben doch einigen zu hoch war.

Die x100 war ja auch heiss diskutiert und längst nicht von allen akzeptiert. Die xen scheinen sich nunmehr aber mit der x-e1/x100s auch bei den kritikern durchgesetzt zu haben.

 

Ich glaube der x-üro Nachfolger kann von dem Erfolg der anderen partizipieren.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Yep, die X-E1 lief besser, und die X-M1 stößt wohl ebenfalls auf Interesse. Nach der von Fujirumors bereits avisierten X-A1 geht es dann im Premiumsegment weiter, denn es ist ja klar, dass die X-M1 nicht dauerhaft die schnellste und leistungsfähigste Systemkamera von Fuji bleiben wird. Premiumsegment ist natürlich keine X-Pro1M mit Monochromsensor und M-Bajonett, und auch keine digitale 6x7 Kamera mit riesigem CMOS-Mittelformat-X-Trans-Sensor, beides Konzepte, die derzeit von den wahren Experten in den richtig ernsthaften Foren als logische Folgeprodukte im Sinne garantierter Marktführerschaft und Profite diskutiert werden. Es lebe die Realsatire!

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Sehe das wie Mehrdad. Der OVF ist zwischen 14 und 35mm wunderbar. Gerade die Auswahl zwischen OFV und EVF macht für mich den Reiz des Gerätes aus. Ehrlicherweise muss ich jedoch zugeben, dass ich den EVF inzwischen häufiger als gedacht nutze. Wenn der EVF mit OLED-Technologie zur Verfügung steht, wird es wohl noch häufiger sein, aber trotzdem wäre der Hybrid-Sucher mir noch 500 Euro Premium wert. Ich weiß, eine kleine Zielgruppe, aber die will doch auch nur bedient werden. Solange der Abstand zur Leica gewahrt bleibt...

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die kleine Zielgruppe wird dann gerne bedient, wenn sie entweder genug Stückzahlen kauft oder genug Aufpreis pro Stück bezahlt, damit sich der Entwicklungsaufwand lohnt. Am besten ist natürlich eine Kombination von beidem. ;) Bisher war wohl leider weder das eine noch das andere der Fall, aber wie gesagt, als Image-Träger mit Ausstrahlung dürfte sich eine X-Pro2 dennoch rechtfertigen lassen, aber dafür muss Fuji aus meiner Sicht mit einem deutlich anspruchsvolleren (und besser auf professionelle Bedürfnisse abgestimmten) Konzept antreten und wird das meiner Meinung nach auch tun. Nur ist es dafür heute noch zu früh, aber vielleicht klappt es ja zur nächsten Photokina. Wäre mir recht.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die kleine Zielgruppe wird dann gerne bedient, ...

 

... und sie lässt sich auch gerne bedienen, wenn sie nicht vertröstet, für dumm verkauft oder gar beschimpft wird.

 

...Nur ist es dafür heute noch zu früh, aber vielleicht klappt es ja zur nächsten Photokina. Wäre mir recht.

 

Wenn Fuji jetzt erst mal das XF23 (Codename Godot) bringt, können sie sich auch gerne noch 3 Jahre Zeit lassen:)

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Für den Hybridsucher braucht es ja gottseidank keinen Entwicklungsaufwand, denn es gibt ihn ja schon. ;)

 

Ich gehe getrost davon aus, dass Fuji extra für mich und die 2,3 anderen tonangebenden Retrofetischisten hier

weiterhin ein Modell mit Hybridsucher im Programm haben wird.

 

Schade, dass Fuji deshalb nicht mehr im Markt bestehen kann, aber so ist das eben...

Schließlich wird ein "Markt" nicht nur bedient, sondern meist eher geschaffen.

 

Neue Kameras braucht in den nächsten 5 Jahren nämlich kaum einer wirklich. Auweia! :eek:

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Den allgemeinen Rückgang der Verkäufe zeigen ja anscheinend auch einige aktuelle Statistiken. Das mit dem Schaffen neuer Märkte traue ich eher Sony und Samsung zu (und natürlich Apple, aber die bauen bisher keine Kameras) und weniger Fuji. Wenn das so einfach wäre, würden das sicherlich alle emsig machen.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Den allgemeinen Rückgang der Verkäufe zeigen ja anscheinend auch einige aktuelle Statistiken. Das mit dem Schaffen neuer Märkte traue ich eher Sony und Samsung zu (und natürlich Apple, aber die bauen bisher keine Kameras) und weniger Fuji. Wenn das so einfach wäre, würden das sicherlich alle emsig machen.

 

Wieso baut Apple keine Kameras? Die meisten Bilder werden doch heute mit Smartphones gemacht. Und man sieht auch immer mehr Menschen, die mit dem iPad fotografieren.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Schon faszinierend, dabei has das iPad IIRC eine schwächere Kamera als das iPhone. Hat aber natürlich keinen Bezug mehr zur X-Pro2, da andere Zielgruppe, zumal Apple pro Tag deutlich mehr iPhones verkauft als Fuji bisher insgesamt die X-Pro1.

 

Ein Bezug wäre schon da. Alles unterhalb der X-Pro1/X-Pro2 adressiert eine Zielgruppe, die morgen schon auf das iPhone-x umsteigen könnte.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Und ich dachte, das hier wäre eine halbwegs ernsthafte Debatte. Offenbar nicht.

 

Ich meinte das durchaus ernst, wenn auch etwas pointiert. Ich gibt ja durchaus ernsthafte Debatten darüber, ob zwischen Highend und Smartphone in Zukunft noch ein ausreichender Markt ist. Ich kenne im Bekanntenkreis meiner Töchter mehrere, die eine Midrange-Kamera in der Schublade verstauben lassen und das ganze Family/Urlaub/Ausflug-Programm nur noch mit dem iPhone machen.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also ich kenne keine einzige ernsthafte Debatte darüber, dass alles unterhalb einer X-Pro1 oder Nikon 7100 etc. Smartphoneterritorium wäre. Und wenn bei deiner Tochter und ihren Freunden teure Kameras verstauben, heißt das doch nur eins, nämlich dass sie keine teuren Kameras brauchen und einen Fehlkauf gemacht haben.

 

Ich kann mir ja auch einen Sattelschlepper kaufen, um dann magels Bedarf fast nie damit zu fahren, aber das macht Sattelschlepper längst nicht überflüssig für all jene, die Bedarf für sowas haben. Aber natürlich größter Respekt vor den Marketingstrategen eines Sattelschlepperherstellers, die es schaffen, dass ich glaube, sowas als Privatfahrer zu brauchen. Das ist wie das mit den Eskimos und den Kühlschränken. Es ist sicherlich der Verdienst von Canikon, dass sie ahnungslosen, desinteressierten Kunden ohne Sinn für Qualität DSLRs aufschwatzen, weil "diese Kameras bessere Fotos machen". Etwa so, wie teure Profitöpfe besseres Fertigessen aus der Dose kochen.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die allermeisten Produkte werden nun einmal für Zielgruppen und Marktsegmente konzipiert und dann entsprechend positioniert. Es dürfte relativ wenige Kamerahersteller geben, die Kameras individuell für einen einzelnen Kunden nach dessen Wünschen planen, entwickeln, bauen und verkaufen. Das ist schon bei Maßanzügen ziemlich teuer.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also ich kenne keine einzige ernsthafte Debatte darüber, dass alles unterhalb einer X-Pro1 oder Nikon 7100 etc. Smartphoneterritorium wäre. Und wenn bei deiner Tochter und ihren Freunden teure Kameras verstauben, heißt das doch nur eins, nämlich dass sie keine teuren Kameras brauchen und einen Fehlkauf gemacht haben.

 

Ich kann mir ja auch einen Sattelschlepper kaufen, um dann magels Bedarf fast nie damit zu fahren, aber das macht Sattelschlepper längst nicht überflüssig für all jene, die Bedarf für sowas haben. Aber natürlich größter Respekt vor den Marketingstrategen eines Sattelschlepperherstellers, die es schaffen, dass ich glaube, sowas als Privatfahrer zu brauchen und mir sowas zulege. Das ist wie das mit den Eskimos und den Kühlschränken. Es ist sicherlich der Verdienst von Canikon, dass sie ahnungslosen, desinteressierten Kunden ohne Sinn für Qualität DSLRs aufschwatzen, weil "diese Kameras bessere Fotos machen". Etwa so, wie teure Profitöpfe besseres Fertigessen aus der Dose kochen.

 

Der Photoindustrieverband hat ja schon mal begonnen, die Smartphones in den Photomarkt hineinzurechnen, alles andere sei nicht mehr zeitgemäß. Und der Anteil der Smartphones wächst, wie übrigens auch die IQ dieser Knipsen. Die spannende Frage wird dann sein, was für die meisten Kunden in Zukunft wichtiger ist: Ihre Bilder gleich in Flickr/Fotobuch/facebook/Bilderdienst stellen, oder noch ein Quentchen mehr IQ und Bokeh? Und last but not least: Was wollen diese Kunden: Bilder oder eine Kamera - Service oder Gadget? OT: Selbst Hilti stellt sich diese Frage schon: Was wollen unsere Kunden? Eine Bohrmaschine oder ein Loch in der Wand?

 

Wenn zukünftig der Profitpool immer mehr in Richtung Smartphones (meinetwegen auch Smartcam) und Services geht, dann bleibt für die anderen Segmente weniger übrig. In welchem Segment das Geld dann fehlen wird, ist und bleibt in der Tat eine spannende Frage. Wird die Mitte oder die Spitze ausgedünnt? Da wird sicher auch das von dir angesprochene Marketing eine Rolle spielen, das immer auf das Geld und selten auf die Bedürfnisse abzielt.

 

Ein letzter Punkt noch: Ich weiß nicht, ob ich mit meiner Einschätzung recht habe. Ich weiß aber ziemlich genau, dass du es auch nicht weisst. Daher finde ich persönliche Unterstellungen (Ernsthaftigkeit) nicht angemessen.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Der Photoindustrieverband hat ja schon mal begonnen, die Smartphones in den Photomarkt hineinzurechnen, alles andere sei nicht mehr zeitgemäß. Und der Anteil der Smartphones wächst, wie übrigens auch die IQ dieser Knipsen. Die spannende Frage wird dann sein, was für die meisten Kunden in Zukunft wichtiger ist: Ihre Bilder gleich in Flickr/Fotobuch/facebook/Bilderdienst stellen, oder noch ein Quentchen mehr IQ und Bokeh? Und last but not least: Was wollen diese Kunden: Bilder oder eine Kamera - Service oder Gadget?

Das ist ja alles richtig, aber was hat das mit dieser Diskussion zu tun? Die Tatsache, dass Gelegenheitsfotografen heutzutage mit ihrem Smartphone fotografieren, wirkt sich auf den Kameramarkt dahingehend aus, dass die Umsätze mit Kompaktkameras einbrechen – mit billigen Kompaktkameras ist kein Geld mehr zu verdienen; da setzen die Hersteller eher zu. Aber hier geht es doch um Systemkameras, und die haben vom Preis wie von den Ausstattungsdetails her nichts mit den Kameras zu tun, die gegen Smartphones konkurrieren. Ein Gelegenheitsfotograf kauft keine X-M1; er wird auch keine X-A1 kaufen.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das ist ja alles richtig, aber was hat das mit dieser Diskussion zu tun?

 

Gibt es einen ausreichenden Markt für ein teures High-End-Modell X-Pro2 oder ist die Konzentration auf den Midrange attraktiver?

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Gibt es einen ausreichenden Markt für ein teures High-End-Modell X-Pro2 oder ist die Konzentration auf den Midrange attraktiver?

Wenn das die Frage ist, solltest Du die Smartphones ausklammern; sie haben nichts damit zu tun.

 

Abgesehen davon: Dass man mit High-End eher weniger Geld verdient, ist doch klar.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

...

Fuji möchte Dir aber lieber ein neues Objektiv zu einem vorhandenen X-Body verkaufen als einen neuen X-Body zu Deinem vorhandenen systemfremden Objektiv.

Bodies für vorhandene Fremdobjektive zu bauen ist generell kein gutes Geschäft.

 

Völlig klar, aber auch mir ist das Hemd näher als die Jacke und wenn Fuji einen KB-Body baut, der mein Altglas "mag", wäre das bei einer passenden Preisgestaltung halt eine Option.

Wenn Sony den baut, dann ist es auch o.k. ;)

Das ist das schöne, wenn man keinen "Bajonettzwang" hat...

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Archiviert

Dieses Thema ist jetzt archiviert und für weitere Antworten gesperrt.

×
×
  • Neu erstellen...