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Bekenntnisse eines Fujifilm X-Fotografen


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Hallo,

 

angeregt durch einige Diskussionen hier und anderswo im Netz habe ich mir Gedanken gemacht, warum ich in meiner freien Fotografie nur noch mit Fujifilm fotografiere. Herausgekommen ist ein langer aber hoffentlich dennoch interessanter Riemen, den ich auf meinem Blog veröffentlicht habe. Vielleicht habt Ihr ja Lust, den Beitrag zu lesen und zu diskutieren.

 

Seit der Photokina 2010 bin ich X-Fotograf. Da war ich am Stand von Fujifilm und begrabbelte entzückt ein Modell der gerade vorgestellten Fujifilm X-100. Bei der funktionierte außer dem revolutionären Sucher zwar noch nichts, aber ich wusste, dass ich mir diese Kamera kaufen würde. Das habe ich rund ein halbes Jahr später auch getan. Dann kam Fujifilm mit der XE-Reihe und der Möglichkeit, Wechselobjektive zu verwenden. Ich liebte sie. Dann habe ich sie auf einem Segeltörn in die Ostsee geworfen (in trauter Gemeinsamkeit mit einem weiteren Objektiv und einem iPad). Shit happens. Eine zweite XE-1 wurde angeschafft, weitere Objektive. Und jetzt – vor wenigen Tagen erst – die XE2. Ich bin X-Photographer. Mit Leidenschaft und Liebe. Ein Bekenntnis und eine Einladung. ...

 

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Danke Dir für den Bericht ... ich kenne Dich auch noch aus dem dforum ...  :)

Nach 2,5 Jahren Sony NEX Parallelbetrieb plus 4 Monate A7 bin ich auch seit kurzem bei Fuji angekommen. Und ich muss bereits nach kurzer Zeit sagen, dass sie mir super gefällt. Nur kann ich mir finanziell keine komplette Fuji-Ausrüstung auf Dauer neben der Canon leisten. Daher wird die nächsten Monate (m)eine Entscheidung fallen ... pro Fuji und gg. Canon ... oder auch nicht. Im Moment passt es mit der Tendenz Pro-Fuji.

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Hallo,

 

angeregt durch einige Diskussionen hier und anderswo im Netz habe ich mir Gedanken gemacht, warum ich in meiner freien Fotografie nur noch mit Fujifilm fotografiere. Herausgekommen ist ein langer aber hoffentlich dennoch interessanter Riemen, den ich auf meinem Blog veröffentlicht habe. Vielleicht habt Ihr ja Lust, den Beitrag zu lesen und zu diskutieren.

 

Seit der Photokina 2010 bin ich X-Fotograf. Da war ich am Stand von Fujifilm und begrabbelte entzückt ein Modell der gerade vorgestellten Fujifilm X-100. Bei der funktionierte außer dem revolutionären Sucher zwar noch nichts, aber ich wusste, dass ich mir diese Kamera kaufen würde. Das habe ich rund ein halbes Jahr später auch getan. Dann kam Fujifilm mit der XE-Reihe und der Möglichkeit, Wechselobjektive zu verwenden. Ich liebte sie. Dann habe ich sie auf einem Segeltörn in die Ostsee geworfen (in trauter Gemeinsamkeit mit einem weiteren Objektiv und einem iPad). Shit happens. Eine zweite XE-1 wurde angeschafft, weitere Objektive. Und jetzt – vor wenigen Tagen erst – die XE2. Ich bin X-Photographer. Mit Leidenschaft und Liebe. Ein Bekenntnis und eine Einladung. ...

 

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Klasse geschrieben. Gruss Werner

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Unsichtbar. Mit einer X-Kamera in der Hand (und einem Wechselobjektiv in der Tasche) ist man als Fotograf nahezu unsichtbar. Man wirkt (schlimmstenfalls) wie ein knipsender Tourist und im besten Fall wie ein bedauernswerter Typ, der noch mit Opas Schrottknipse hantiert. Ich habe Menschen im öffentlichen Raum aus ein oder zwei Meter Entfernung fotografiert – und sie haben es nicht einmal zur Kenntnis genommen.

 

DITO!  Ich bin auch ganz froh drum nicht mehr diesen ordinären "Größenvergleich" mit den allgegenwärtigen "Fotoonkeln" mitmachen zu müssen, und amüsiere mich innerlich – falls es doch irgendwer bemerkt - über die mitleidigen Blicke derer.

Aber wie lange bleiben wir noch "inkognito"?

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Viel Wahrheit. Kann mich auch noch erinnern, bei hochalpinen Mountainbike Touren eine schwere D1 Mk3 im Rucksack mitgeschleppt zu haben, genauso wie an Situationen, wo ich beim Erscheinen mit dem Klotz fast eine Stampede unter Leuten auslöste.

 

Das ist jetzt alles viel anders und fotografieren mit den X-en fast schon meditativ. Obwohl: die neuen Pro Zooms gehen auch ein wenig in die Richtung aber die müssen ja nicht zwingend auf meine Kamera.

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Gast mainhattaner

Ich glaube, es ist auch der - zumindest bei einigen Berufsknipsern - neue Trend, nicht mehr so auffallen zu wollen. Speziell bei der Fotografie von Events und Arbeitssituationen ist das ein für mich nicht zu unterschätzender Faktor. Durch diese "Unauffälligkeit" können durchaus intensivere Bilder entstehen.

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Lesenswert und mit viel Emotionen, sehr gut. Aber eine Frage; wie meinst du denn das im nachfolgenden Satz?

 

 

 

Und Leica? Moment mal. Leica gibt es doch auch noch, und sogar Leica hat es geschafft, vor Fujfilm mit digitalen Kameras den Markt zu betreten.

Leica war zwar 2002 auch recht zeitig dran, aber Fujifilm hatte seine Finepix-Serie bereits ab 1998 auf dem Markt platziert, die S1 Pro kam 2000 und die zauberhafte S2 Pro 2002. Also Fuji war da schon ein Pionier in der Richtung. 

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Laut wikipedia gibt es da witzigerweise gar keinen Unterschied:

 

Leica Digitalkompaktkameras (seit 1998)[Bearbeiten]

Kooperation mit Fuji: Digilux (1998 bis 2001)[Bearbeiten]

 

Anfangs ging Leica eine strategische Allianz mit Fujifilm ein. Aus dieser Partnerschaft gingen 1998 die ersten Digilux-Kameras hervor.

 

mfg tc

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Ja, ordnet man die fremdfabrizierten Digilux-Modelle ab '98 Leica zu, nimmt es sich tatsächlich nichts. 

 

Im Frühjahr 2002 brachte Leica in Kooperation mit Panasonic (ehemals Matsushita) die Digitalkamera Digilux 1 auf den Markt. Die Digilux 1 gilt als erste Leica Digitalkamera (frühere digitale Leicas waren OEM-Produkte).

 

 

 

 


 

 

 

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Hallo Christian, dein Blog ist wunderbar geschrieben und weckt Emotionen , ich freue mich immer wieder hier im Forum über Diskussionen, Fachsimpeln und schöne Geschichten zB 12 Bilder / 12 Fotografen, und all Dies zusammen macht unsere Liebe zur Fotografie aus, einer professioneller einer weniger das spielt keine Rolle die Freude ist im Vordergrund.

An dieser Stelle Danke an Alle

 

msche

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Lesenswert und mit viel Emotionen, sehr gut. Aber eine Frage; wie meinst du denn das im nachfolgenden Satz?

 

Leica war zwar 2002 auch recht zeitig dran, aber Fujifilm hatte seine Finepix-Serie bereits ab 1998 auf dem Markt platziert, die S1 Pro kam 2000 und die zauberhafte S2 Pro 2002. Also Fuji war da schon ein Pionier in der Richtung. 

 

Sicher war Fujifilm recht früh schon digital. Aber die von Dir genannten Kameras waren entweder Spiegelreflexgeräte oder Kompaktkameras. In meinem Beitrag geht es aber um erstklassige Sucherkamers: mit einem top Sucher, erstklassigen und großen Chips, hervorragenden und lichtstarken Objektiven – und das Ganze bei gleichzeitig kleinem Formfaktor.

 

Das ist doch das Besondere an der X-Serie! Weitgehend kompromissloses Fotografieren mit Sucherkameras, wie es sie zu analogen Zeiten auch gab und dann in der Digitalwelt sehr lange nicht.

 

VG

Christian

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Hi,

 

vielen Dank auch für all die positiven Kommentare zu meinem Text. Ich freue mich auf das kommende Jahr mit Fujifilm – gerade gestern habe ich mir zur neuen XE-2 noch das 27mm Pancake dazugeholt und finde die Kombi trotz fehlendem Blendenring einfach super. Das fühlt sich fast wieder so an wie meine Ursprungs X-100 und ist perfekt für die Jackentasche und Immer-dabei, Street usw.

 

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch und viele tolle Bilder in 2015.

Auf die Ideen und die Bilder kommt es an!

 

VG

Christian

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