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Autofokus Geschwindigkeit und Sicherheit


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Wie jetzt? Was mache ich denn, wenn die erforderliche Tiefenschärfe nicht ausreicht? Ist das bei der X-T2 auch so?

 

Ich setze bislang vorwiegend Canon ein und habe diesbezüglich keine Probleme. Da würde ich mich bei einem evtl. Umstieg ungerne verschlechtern wollen. Und AF-C bei weiter geschlossener Blende wg. eforderlicher Tiefenschärfe für das Motiv kommt bei mir durchaus häufiger vor?

 

Da wäre ich für eine Aufklärung dankbar.

 

Fehler #1 beim Systemwechsel: die neue Kamera genau so zu bedienen, wie die alte und dabei davon ausgehen, dass die alte bereits die Krone der Schöpfung war.

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Fehler #1 beim Systemwechsel: die neue Kamera genau so zu bedienen, wie die alte und dabei davon ausgehen, dass die alte bereits die Krone der Schöpfung war.

Naja, aber das beantwortet nicht die konkrete Frage. Ich lese das so, dass bei einer DLRS Offenblende für den AF genutzt wird, und dann erst die Blende geschlossen wird beim Abdrücken? Wenn das bei der Spiegellosen nicht geht und man daher weniger an Tiefenschärfe hat, weil man die Blende offen lassen muss, um gute AF-Ergebnisse zu erzielen, wäre das doch ein Nachteil, den Ronka ja auch befürchtet.

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Naja, aber das beantwortet nicht die konkrete Frage. Ich lese das so, dass bei einer DLRS Offenblende für den AF genutzt wird, und dann erst die Blende geschlossen wird beim Abdrücken? Wenn das bei der Spiegellosen nicht geht und man daher weniger an Tiefenschärfe hat, weil man die Blende offen lassen muss, um gute AF-Ergebnisse zu erzielen, wäre das doch ein Nachteil, den Ronka ja auch befürchtet.

 

Muss das ein Nachteil sein? Brauche ich die Schärfentiefe zur Kompensation von etwaigen AF Fehlern oder als bildgestalterisches Mittel? Ich kenne diese Vorgehensweise von DSLR Nutzern nur, wenn sie AF Fehler einplanen und der Kamera so einen größeren Fehlerbereich zu gewähren.

 

Nebenbei hat man bei dieser DSLR Arbeitsweise massive Probleme, wenn das Objektiv einen Blendenfehler hat, denn dann ist gar nichts scharf.

Nur weil etwas anders ist, heißt das nicht zwangsläufig schlechter. Ich hatte bisher den Fall nicht, dass ich wegen Schärfentiefe abgeblendet habe im AF-C. Weder bei Motorsport, noch bei Tierfotos, noch bei Sportarten.

 

Wann ist denn dieser konkrete Fall von Nöten?

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Danke, dann stimmt aber meine Annahme. Ob DSLR-User nur wg. möglicher Blendenfehler abblenden müssen, entzieht sich meiner Kenntnis, ich habe keine DSLR. Die Option zu haben, die Tiefenschärfe frei zu bestimmen bei wenig Licht, halte ich dennoch nicht für einen Nachteil.

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  • 1 month later...

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Ich komme anders zum Ziel.
Tanzbilder auf Hochzeiten fotografiere ich mit AF-S und Zonen-AF.
Der Ausschuss ist extrem gering.  ISO 12.800 ist meine Obergrenze und nicht selten muss ich die Zeit durch man. unterbelichten erhöhen um auf 1/100 zu kommen. Dann ist es also richtig dunkel (Ich hab nur die lichtstarken Primes und nutze diese dann nahezu immer offenblendig).
 

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hast du bei 1/100 sec nicht Bewegungsunschärfen?

Tänzer sind natürlich nicht so schnell wie Pferde ;-)

Ich fotografiere die nie unter 1/800 sec in dunklen Hallen. (wenn das licht es zulässt immer 1/1250 sec)

Früher war das noch anders....bei 10 MP Sensoren reichten 1/500 sec für Galopp und Trab ging mal bei 1/250 sec

Bei 24 MP stellt der Sensor aber jedes feine Detail dar - was sich bewegt, wird in seiner Unschärfe wiedergegeben.

Kleidung, Haare, feine Strukturen werden dann unscharf.

Daher komme ich bei low light nie unter 6400 Iso

Wie macht Ihr das?

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Hallo liebe Leute...

 

Als aller Erstes möchte ich mich bei Euch für die Tipps bedanken. Ja, es mag sein das ich die X-PRO2 anders behandeln muss... Aber Hochleistung ist an... Cont. AF auch... Ok, die mittleren AF-Felder hab ich jetzt nicht ausschließlich benutzt... Zu den Objektiven... 1:1,2 56mm und 2,8 - 4 18-55mm sind die beiden Objektive die ich zur Zeit nutze...

 

 

das sind nciht gerade die schnellsten objektive. da wird dann schon der unterschied liegen

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hast du bei 1/100 sec nicht Bewegungsunschärfen?

Tänzer sind natürlich nicht so schnell wie Pferde ;-)

Ich fotografiere die nie unter 1/800 sec in dunklen Hallen. (wenn das licht es zulässt immer 1/1250 sec)

Früher war das noch anders....bei 10 MP Sensoren reichten 1/500 sec für Galopp und Trab ging mal bei 1/250 sec

Bei 24 MP stellt der Sensor aber jedes feine Detail dar - was sich bewegt, wird in seiner Unschärfe wiedergegeben.

Kleidung, Haare, feine Strukturen werden dann unscharf.

Daher komme ich bei low light nie unter 6400 Iso

Wie macht Ihr das?

 

Hi Ana,

 

spielen diese Unschärfen denn im Ausgabeformat eine Rolle? Sprich: sieht man sie überhaupt im Druck oder online?

Natürlich stimmt Deine Aussage grundsätzlich, aber meiner Erfahrung nach werden die Bilder ja nie in dieser tatsächlichen Auflösung aufs Papier oder auf den Screen gebracht bzw. werden so nicht wahrgenommen.

 

Oder?

 

VG

Christian 

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Ich brauche für Porträts schon 1/250s, um bei 24 MP halbwegs pixelscharf zu liefern. Bei Street-Porträts mit Menschen, die sich bewegen (etwa an einem Marktstand was verkaufen), darf es gerne noch kürzer sein.

 

Hi,

 

das glaube ich gerne. Aber wer sieht das in der Ausgabe? Ich muss zugeben, ich ignoriere die Pixelschärfe und agiere oft "wie in den guten alten Filmzeiten" nach wie vor an der unteren Grenze, fotografiere mit 1/125 oder 1/160. Das erspart mir den einen oder anderen ISO Schritt nach oben. 

 

VG

Christian 

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Das 1,2 56mm ist eine hervorragende Portraitlinse - AF-technisch aber wohl weniger brauchbar.

 

 

Einspruch, Euer Ehren.

 

Der AF ist etwas langsamer, aber nach meiner Erfahrung für Veranstaltungen wie Hochzeiten durchaus gut brauchbar. Bei Offenblende muß mit dem engen Schärfebereich eben bewußt umgehen.

 

Ich nutze das 56er auch für Street (dann an der T2), und selbst dort ist es fast immer schnell genug, der Ausschuß ist gering - wenn auch nicht so gering wie z. B. mit dem 23er.

 

Grüße

Matthias

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Mal ein Beispiel...

X-Pro 2 ⎢56/1.2 R⎢ISO 6.400⎢1/160

 

wie beschrieben mit AF-S und Zonen AF fotografiert.

Keine grösseren Probleme.

 

Das 56er nutze ich für "sowas" und das 16/1.4 für Ganzkörper Tanzfotos mit mehr Umgebung.

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Hallo Christian,

ich stehe sehr oft vor der Entscheidung Bewegungsunschärfe oder Bildrauschen.

Ich weiß, dass Kollegen mit deutlich längeren Verschlusszeiten arbeiten, als ich.

Und die Bilder sehen wir in unserem Job nur gedruckt.

Ich persönlich empfinde verwischte Beine als "Kunstfehler"

So wurde es uns immer gelehrt. (vom bewussten Stilmittel mal abgesehen)

Ich sehe also Bilder von Kollegen, wo deutliche Bewegungsunschärfen zu sehen sind und Unschärfe, die durch die zu lange Verschlusszeit im ganzen Motiv sichtbar wird. Der Preis für unsere hochauflösenden Sensoren. Bei der ollen 1DM2N war das noch kein Thema. Oder bei der 30D.

Heute sieht man gnadenlos alles.

Mir ist da die höhere Iso lieber, zumal das bei 1DX nie ein Problem war und bei der XT2 auch nicht.

Ich habe lieber ein Bild mit hohen Iso, das ich dann leider durch Entrauschen etwas glattbügeln muss, als Bewegungsunschärfe.

Aber das ist auch Ansichtssache

Bei meinen ersten DSLRs war 1600 Iso schon grenzwertig.

Heute habe ich häufig Bilder mit 12.800 Iso in Magazinen veröffentlicht. Wobei das natürlich dann nicht das Optimale mehr ist. Da sehen alle Bilder irgendwann glattgebügelt aus. Wenn man ganz kritisch kuckt. Das ist, nach meiner Meinung, aber bei allen Kameras noch so.

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Der AF ist etwas langsamer, aber nach meiner Erfahrung für Veranstaltungen wie Hochzeiten durchaus gut brauchbar. Bei Offenblende muß mit dem engen Schärfebereich eben bewußt umgehen.

 

Ich nutze das 56er auch für Street (dann an der T2), und selbst dort ist es fast immer schnell genug, der Ausschuß ist gering - wenn auch nicht so gering wie z. B. mit dem 23er.

 

Mit Offenblende und dem engen Schärfebereich habe ich Probleme.

Selbst bin ich, vergleichbar, "nur" mit dem 60er an der T1 unterwegs.

Da ich augenbedingt nicht auf Schnelligkeit gehen kann, komme ich hiermit klar.

Bin ich ruhig, habe ich kaum Ausschuß; setze ich mich unter Druck, kann es schon böse aussehen ;)

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Äh, tschuldigung, hab ich das richtig verstanden?

Die Fujis arbeiten nicht mit Offenblendenmessung?

Kein AF offen (um etwaige Blendenfehler auszuschließen :confused: ), also auch nicht die Belichtungsmessung offen, da ja alles auf dem einen Sensor gemessen wird.

Das wäre ja ein gewaltiger Rückschritt gegenüber uralter SLR-Technik.

Das glaube ich jetzt so nicht.

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Ich hab es mal kurz ausprobiert.

Es ist abhängig von der Lichtsituation. Bei dunklen Lichtverhältnissen wird mit Offenblende gemessen und fokussiert. Wenn es heller ist wird entsprechend abgeblendet gemessen. Wie genau können sicher hier die Profis erklären.

Fürs normale Sucherbild (EVF) steuert die Blende dynamisch die jeweilige Lichtsituation aus.

Die AF Sensorik mit dem Bildsensor einer Spiegellosen ist nicht 1:1 mit der einer DSLR vergleichbar.

 

 

Gruß Christian

 

¯|_(ツ)_/¯

https://500px.com/christiandamm

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Äh, tschuldigung, hab ich das richtig verstanden?

Die Fujis arbeiten nicht mit Offenblendenmessung?

Kein AF offen (um etwaige Blendenfehler auszuschließen :confused: ), also auch nicht die Belichtungsmessung offen, da ja alles auf dem einen Sensor gemessen wird.

Das wäre ja ein gewaltiger Rückschritt gegenüber uralter SLR-Technik.

Das glaube ich jetzt so nicht.

 

Vielleicht erst mal nachdenken, bevor man so was hier schreibt.

 

Gerade die Messung des AF bei Offenblende macht die SLR Technik so anfällig für einen Blendenfehler. Die Messung bei Arbeitsblende umgeht genau diesen Effekt.

 

Auch die Belichtung bei Arbeitsblende ist weitaus präziser, sofern dafür genug Licht vorhanden ist, da sie sich z.B. nicht von der Vignettierung bei Offenblende beeinflussen lässt.

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Ich glaube du hast einfach massivst keine Ahnung von was du da redest. Blendenfehler = focus shift = ein Wandern der Schärfentiefe beim Abblenden. Wenn du hier schon so auf die Kacke hauen willst, dann bitte auch mit Fachwissen und keinem Unfug.

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Ja, hab ich nicht. Nur wirre Gedanken.

Hätte ja mal vorher kucken können. Dann hätt ich mit eigenen Augen gesehen, dass die mit Arbeitsblende misst.

Fast hätte ich noch ein PDF von Zeiss auch zu diesem Thema gefunden, aber leider nicht mehr verfügbar.

Aber ein Satz daraus wurde zitiert: „ Die Gesetze der Optik sind komplex und widerwärtig!“

 

Ich werd mich nie mehr in eine optische Diskussion reinhängen. Versprochen.

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