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vor 5 Minuten schrieb Helle:

Naja, ich würde mich da schon über eine konkretere Antwort, ggf. auch Erkenntnis freuen. Das Hersteller und Handel nehmen, was sie kekommen können, ist wohl allen bewusst. 

Wenn man beispielsweise eine X-T5 mit Monochrome- statt Farbsensor produziert und alles schon "bereit steht", inkl Firmware, wieso sollte dann die reine Assemblierung andere Kosten versursachen? Vielleicht spzifizierst Du genauer, was Du ansonsten mit "Herstellung" meinst...

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vor 15 Minuten schrieb Taloan:

Wenn man beispielsweise eine X-T5 mit Monochrome- statt Farbsensor produziert und alles schon "bereit steht", inkl Firmware, wieso sollte dann die reine Assemblierung andere Kosten versursachen? Vielleicht spzifizierst Du genauer, was Du ansonsten mit "Herstellung" meinst...

Meine Frage ist doch klar. Es geht ausschließlich um evtl. Mehrkosten, die rein technisch bedingt sind.

Deine klare Antwort, sofern Du wirklich auskömmlich in der Kameratechnik (Hardware) bewandert bist, könnte Deinen Äußerungen zufolge sein: "Eine monochrome Kamera kann technisch zu vergleichbaren Preisen wie das Farb-Äquivalent hergestellt werden".              Oder aber es ist aus den und den Gründen teurer oder günstiger in der Herstellung.    Nur in dieser Hinsicht möchte ich etwas schlauer werden. 

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Der Faktor Stückzahl hat größeren Einfluss auf so ein Produkt als die Art der technischen Teile oder deren Bauweise, dazu braucht es keine Glaskugel.

Fuji hat die Systeme X und GFX die letzten Jahre gut genug aufgestellt bekommen, damit sie Gewinn abwerfen, dass sich dort Modelle und Objektive gegenseitig von den Kosten stützen, erscheint vorstellbar. Fuji verwendet ja viele Dinge parallel in einer ganzen Reihe von Produkten, um einerseits Vielfalt zu bieten, aber andererseits Kosten im Griff zu behalten.

Aber weil eine monochrome Kamera eben nicht erkennbar Leute dazu bringen würde, mehr normale Kameras von Fuji zu kaufen, müssten oder könnten ihre Einmalkosten wie auch die Bauteilkosten für den Kleinseriensensor und stärker von anderen Modellen abweichende Firmware komplett im Kaufpreis umgelegt werden. Natürlich kann ein Hersteller sich das frei überlegen, vom Kunden gern als Willkür empfunden, aber möglich ist dann eben auch ein unerfreuliches Ergebnis wie der doppelte Preis eines Normalmodells. 

Beispiel Ricoh, wo die monochromen Kameras recht übersichtlich vom Mehrpreis sind, aber dort werden auch für die Farbkameras Bauteile in eher kleinerer Stückzahl gekauft, dass da grundsätzlich kaum Skalierungseffekte greifen: Die wenigen DSLR mit Pentax drauf stützen die Hardwarekosten einer GR eben nicht. Gegenbeispiel Leica, wo in der M EV1 das angeblich teuerste Bauteil der Produktreihe entfernt wurde, aber der Preisnachlass quasi minimal ausfällt, subventioniert jetzt die EV1 die Fertigung der Messsucher, nein, eher sollte das Modell einfach preislich in das Programm passen. Beispiel Sony, wo zwischen der A7RV und der A7CR nur etw 250€ Preisunterschied liegen, mit weniger flexiblem Display, deutlich kleinerem Sucher, ohne Joystick, mit einfacherem Verschluss und simplerer Displaymechanik hat das C-Modell so vieles nicht, dass man einen deutlich niedrigeren Preis erwarten würde, dabei ist der Grundkörper noch immer dick & groß genug, dass die Hauptplatine und Chipsatz wohl kaum für das Modell in der Größe halbiert weden mussten, aber die Besonderheit einer kleinen 60MP-Kamera wird eben eingepreist, solange kein Wettbewerber Druck aufbaut, damit die Kamera bis dahin nicht die Summe ihrer Teile kosten muss.

Es ist eben immer eine Sache der gewählten Strategie, ob der Hersteller das Produkt will und wie er es im Gesamtangebot positionieren bzw. für sich verrechnen will.

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vor 4 Stunden schrieb Helle:

Aber könnte hier vielleicht jemand aus technischer Sicht mal erklären, warum eine monochrome Variante einer Kamera teurer herzustellen sein soll, als die Farbvariante? Also Stückzahlen, kaufmännische Überlegungen usw. unberücksichtigt gelassen.

Zur Verdeutlichung einmal umformuliert: Was macht eine monochrome Kamera teurer, lässt man alle Faktoren außer Acht, die sie teurer machen?

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Also vereinfacht zusammengefasst, hat der Mehrpreis in erster Linie kaufmännische Gründe, die nicht durch die Hardware zu begründen sind.

Danke, meine Frage ist somit auskömmlich beantwortet und das Pferd darf weiter traben 😉

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Die reine HW in der Kamera ist bei einer Farb- und Monochrom Kamera absolut identisch, bis auf die Farbmaske auf dem Sensor. Wenn also Fuji Sensoren bei Sony (Meines Wissens sind bei den X-Kameras alles Sony Sensoren) kauft, dann können sie einfach welche ohne Farbmaske kaufen. Das geht sicherlich, zumal Sony sicher exklusiv für Fuji die X-Trans Maske aufbringt. Die Umlage in der Stückzahl und die Kamerafirmware sind zusätzlich parallel zu pflegen. Da gibt es sicher Abweichungen vor allem in Bezug auf die AF-Algorithmen und Motiverkennung.

PS: Beruflich habe ich 8 Jahre Industriekameras entwickelt. Dort unterschieden sich die Sensoren ebenfalls nur durch die Farbmaske. Ansonsten sind sie völlig identisch bis auf einen Registereintrag der den Sensor als SW, Farbe oder auch NIR identifiziert.

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