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Hallo zusammen,

ich hatte letztes Jahr mal bei Rollei zugeschlagen und das Rollei Urban Traveller erstanden. Ein ziemlich perfektes kleines leichtes Reisestativ mit gigantischer Ausstattung für den Preis (wird leider nicht mehr hergestellt). 125cm Höhe und 1,168kg. Also sehr komfortabel wenn es echt leicht sein soll. 

Nun habe ich den Wunsch nach etwas mehr Stabilität, da bei stärkeren Windböen schon Vibrationen zu spüren sind etc. Für schwere Geschütze habe ich noch mein großes Benro mit dem großen Novoflex MagicBall. 

Ich suche also ein Reisestativ mit mindestens 1,3m Höhe (besser in Richtung 1,4m), max Gewicht ca. 1,6kg inkl. Kopf, das einfach etwas robuster gebaut ist als das Rollei. Also windstabiler und maximal für X-T4 inkl. Batteriegriff und einem 10-24mm oder Endausbau ca. 55-200mm oder 70-300mm für Landschaftsaufnahmen. 

Hat jemand sinnvolle Empfehlungen?  Preis ist erstmal egal. 

 

 

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vor 19 Minuten schrieb A.B.:

Hat jemand sinnvolle Empfehlungen?  Preis ist erstmal egal. 

Dann möchte ich dir das Gitzo Legende bzw. dessen bekannteren Bruder, das 1545T empfehlen. Genau für solche Vorgaben das wonach ich lange gesucht habe. 
Im Stativthread sind aber noch mehr Anregungen zu finden. 

 

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Benro hat auch einige gute Carbon-Reisestative im Programm. Ich bin schon seit mehr als 10 Jahren mit einem Modell unterwegs, welches bei mir die von Dir beschriebenen Kombis trägt. Auch das 50-140 mit einer H1/H2 ist kein Problem.

Gruß Ingo

bearbeitet von Konverter
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Das Verhältnis Gewicht Stativ zu Kamera ist ein durchaus schwieriges Thema.

Ich hab auf einer Messeaktion auf der Boot Düsseldorf mal ein Rollei Gamma 180 Carbon (1.653 g) gekauft mit einem T2S Plus Kopf (350g). Ich liebe diese Schnellspannverschlüsse, aber das ist Geschmacksfrage. Und das Gewicht -tja, mit Kopf 2 kg, dafür steht es halt sicher, egal wo. Aber da ich aktuell ein GFX-System habe, zahlt sich das Gewicht aufgrund des Kamera- + Objektivgewichts für mich aus. Und mit dem langen Tele aus dem Eingangsposting ist es auch nicht überlastet.

Da ich das Stativ selten in der Hand trage, sondern meistens in der Rucksackhalterung, ist das Gewicht für mich o.k.

Das größte Problem beim Stativ ist für mich der Kopf. Die nicht wirklich präzise Einstellmöglichkeit eines Kugelkopfes und das einfach hohe bis extrem hohe Gewicht der meisten Getriebeneiger (teils so hoch wie das Stativ!) erfordern Kompromisse.

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  • 2 weeks later...

Ich habe mir letzte Woche einen Leofoto G2 Getriebeneiger gekauft. Der wiegt 360g, darf 20 kg tragen und ist leicht verstellbar.

ABER: Der Verstellbereich ist nicht so riesig wie bei einem großen Getriebeneiger mit über 2 kg ;)

LÖSUNG: Der Leo lässt sich einfach auf jeden beliebigen Kugelkopf befestigen da er eine ArcaSwissPlatte hat, in der unten in der Mitte ein Gewinde ist. Man kann ihn also entweder mit dem Gewinde direkt auf dem Stativ fest schrauben, oder man kann ihn auf dem Kugelkopf mittels der Stativplatte einfach befestigen wie die Kamera auch. Und schon hat man bei immer noch gravierend geringerem Gewicht als andere Getriebeneiger den Vorteil beider Welten. Wenn man den großen Verstellbereich braucht, einfach mit dem Kugelkopf grob einstellen und dann mit dem Leo die Feinjustierung machen. DAS werde ich demnächst mal ausprobieren.

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Für mich sind die typischen "Reisestative" zu fragil. Ich habe mir für Reisen, Wanderungen eine leichte Kombination zusammengestellt:

Feisol Tournament CT 3443 - ohne Mittelsäule (das spart Gewicht und die ist oftmals mehr im Weg als hilfreich) und dazu den CB.50DC Kugelkopf.

Das macht unter 2 kg Gesamtgewicht, ist kompakt und trägt auch etwas schwerer Kameras und Optiken problemlos. Ja und von der Arbeitshöhe ist man auch kaum eingeschränkt. 

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Hallo A.B.,

ich stand vor dem gleichen "Problem" mich für ein relativ leichtes (mit einer Mindesthöhe von ca.1,50) Stativ zu entscheiden und habe mich dann für ein Manfrotto Befree GT entschieden https://www.manfrotto.com/de-de/befree-gt-alu-reisestativ-twist-mit-kugelkopf-4-segmente-mkbfrta4gt-bh/. Der Kugelkopf ist inclusive, gut und präzise. Das Stativ gibt es auch in Carbon und ist natürlich dementsprechend leichter und teurer.

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Nachdem ich mit dem Befree schlechte Erfahrungen gemacht hatte, nutze seit Jahren das Togopod Luisa auf Reisen und bin sehr zufrieden. Die Verarbeitung ist gut, nach wie vor steht die Kamera sicher drauf, die Verstellbarkeit ist vielseitig und das Stativ ist robust. Stand schon mehrfach im Salzwasser, kurz abgespült und weiter geht´s. Würde ich mir jederzeit wieder kaufen.

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Am 1.1.2023 um 19:53 schrieb A.B.:

Ich suche also ein Reisestativ mit mindestens 1,3m Höhe (besser in Richtung 1,4m), max Gewicht ca. 1,6kg inkl. Kopf, das einfach etwas robuster gebaut ist als das Rollei. Also windstabiler und maximal für X-T4 inkl. Batteriegriff und einem 10-24mm oder Endausbau ca. 55-200mm oder 70-300mm für Landschaftsaufnahmen. 

Hat jemand sinnvolle Empfehlungen?  Preis ist erstmal egal. 

Ein Stativ, das max. 1,6 kg wiegt, mindestens 140 cm hoch ist, aber starke Windböen aushält... 🤣

Das ist so, als wenn jemand einen kleinen, leichten und zusammenklappbaren Kinderwagen sucht, mit dem er auch mal eine Palette Ziegelsteine transportieren kann....

.

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vor 58 Minuten schrieb hybriderBildersucher:

Ich verstehe nicht so ganz,

weshalb @A.B. nicht die Frag im "Stativ"-Thread stellt....  da steht bereits einiges an infos drin und der dortige Thread würde auch davon profitieren... ;)

 

Den Hinweis habe ich ja auch schon gegeben, aber der ist halt nicht so präsent und eigentlich ja auch mehr zur Vorstellung von Stativen gedacht, was ja im Ergebnis auch Empfehlungen für alle Arten von Stativen beinhaltet. 

Aber danke für den neuerlichen Hinweis, die Tippgeber hier könnten ihre Erfahrungen dort gerne teilen. 

vor 54 Minuten schrieb hybriderBildersucher:

Ein Stativ, das max. 1,6 kg wiegt, mindestens 140 cm hoch ist, aber starke Windböen aushält... 🤣

Das ist so, als wenn jemand einen kleinen, leichten und zusammenklappbaren Kinderwagen sucht, mit dem er auch mal eine Palette Ziegelsteine transportieren kann....

.

Das ist jetzt nicht das Lastenheft so wie @A.B.es definiert hat. Er sprach vor allem von mehr Stabilität als bei seinem sehr leichten Rollei und hat wohl auch noch eine robuste Alternative. 

Ein Stativ für den Outdooreinsatz (besonders ein Reisestativ) ist letztlich immer ein Kompromiss, denn es muss getragen werden und vielleicht sogar im Flieger in das Handgepäck. 
Im Bereich von 1.6kg gibt es da aber heute  gute Carbonstative, mit denen man schon sehr gut arbeiten kann und die sich nach einer Böe auch schnell wieder stabilisieren. 

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vor 13 Minuten schrieb oldhusky:

Das ist jetzt sehr interessant für mich. Ich bitte um konkrete Erfahrungen mit Stativen im Handgepäck. Ich meine die Jetztzeit.

Da fragst du am besten die Fluggesellschaft.

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vor 13 Minuten schrieb oldhusky:

Das ist jetzt sehr interessant für mich. Ich bitte um konkrete Erfahrungen mit Stativen im Handgepäck. Ich meine die Jetztzeit.

Ich habe es angerissen und muss zugleich passen. Ich habe meine zwei Reisestative die in Handgepäckstücke nach den gängigen Normen passen. Nach meinen Recherchen sind Stative grundsätzlich, zB TSA Regeln, erlaubt. Aber grundsätzlich scheint es immer die Möglichkeit einer Einzelfallentscheidung zu geben. Auch Airlines haben ggf. individuelle Regeln. 
Allerdings war mein Fototrolley in 2022 auch ohne Stativ rappelvoll. Da ich auch Aufgabegepäck hatte, ging das Stativ dort mit rein, bei einer Städtetour würde ich es anders probieren. 

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Vielflieger bin ich nicht, ich fliege so etwa 6-7x im Jahr….aber im September letztes Jahr habe ich es mal wieder riskiert, es geht nicht. Das große Stativ war im Seesack, das kleine im Handgepäck. Ich hatte die Wahl das Stativ in die Aufbewahrung zu geben (Fraport, Terminal 1), oder in den Müll! Aus meinen Erfahrungen heraus geht seit mehr als 2 Jahren ein kleines Stativ im Handgepäck nicht, weil als Waffe benutzbar. 
Gerne lese ich hier positivere Erfahrungen.

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vor 7 Stunden schrieb oldhusky:

Vielflieger bin ich nicht, ich fliege so etwa 6-7x im Jahr….aber im September letztes Jahr habe ich es mal wieder riskiert, es geht nicht. Das große Stativ war im Seesack, das kleine im Handgepäck. Ich hatte die Wahl das Stativ in die Aufbewahrung zu geben (Fraport, Terminal 1), oder in den Müll! Aus meinen Erfahrungen heraus geht seit mehr als 2 Jahren ein kleines Stativ im Handgepäck nicht, weil als Waffe benutzbar. 
Gerne lese ich hier positivere Erfahrungen.

Mir ist es schon zweimal - einmal in Südamerika und einmal in Asien - passiert, dass ich im Flughafen aufgerufen wurde mein schon aufgegebenes n Gepäck aufzumachen, weil wohl auch hier was waffenähnliches vermutet wurde. Nach öffnen des Koffers und vorzeigen des Stativs war alles gut. Am  Düsseldorfer Flughafen wurde ich beim Besitz einer Sony RX-1  im Handgepäck nach durchleuchten desselben zur Seite geordert und dann kam der "Pulvertest". Ich glaube, da gibt es keine Regel, soll heißen die Größe der Ausrüstung ist sekundär.

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  • 3 weeks later...
Am 14.1.2023 um 23:46 schrieb oldhusky:

Das ist jetzt sehr interessant für mich. Ich bitte um konkrete Erfahrungen mit Stativen im Handgepäck. Ich meine die Jetztzeit.

Man kann doch sein Stativ gut mit Polsterung verpackt als Zusatzgebäck mit aufgeben. Dann ist es doch sowieso egal...Andere nehmen auch Kinderwagen und Sportgeräte mit, also warum nicht auch ein Stativ?

 

bearbeitet von spartacus
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vor 20 Minuten schrieb spartacus:

Man kann doch sein Stativ gut mit Polsterung verpackt als Zusatzgebäck mit aufgeben. Dann ist es doch sowieso egal...Andere nehmen auch Kinderwagen und Sportgeräte mit, also warum nicht auch ein Stativ?

 

Gute Frage ob das klappt. Tatsächlich hatten wir vor Jahren mal das mit dem Kinderwagen durchexerziert. Ich hielt es für eine gute Idee die Leerräume in der Transporttasche mit (unbenutzten) Windeln zu polstern. Brauchten wir eh im Urlaub und machte die Tasche nicht dicker, nur ein paar Gramm schwerer.
Wir wurden ausgerufen und mussten die „Polsterung“ entnehmen u. entsorgen. Begründung: Gehört nicht zum Kinderwagen. 

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