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Hallo zusammen,

ich bin neu im Fuji-Universum und habe eine Frage zum internen Blitz, selbiger war bei mir mit entscheidungsrelvant beim Kauf der Kamera, und zwar aus folgendem Grund:

Ich bin als Bausachverständiger unterwegs und brauche eine kompakte Kamera mit Blitz. Nicht immer, aber doch regelmäßig. Da liegt dann der Schwerpunkt der Bilder auf Dokumentation und nicht auf künstlerischen Fähigkeiten. Für letzteres nutze ich die Kamera privat, aber das ist hier nicht Thema. Kurz gesagt, ich weiß, dass der Blitz keine große Leistung hat, dafür benötige ich ihn aber auch nicht. 

Anbei zwei Beispielbilder: oben ohne, unten mit internem Blitz und dem Sigma 18-50 F2.8 bei 18mm.

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Iso hatte ich auf Automatik bis 3200 und eine Belichtungskorrektur von -1/3 eingestellt, da die Kamera gerne leicht etwas überbelichtet.

Die Kamera hat ISO 3200, 1/80 und Blende 2,8 gewählt im Modus P. Und zwar sowohl bei ein-, als auch bei ausgeschaltetem Blitz.

Blitz ist auf TTL Standard ohne weitere Korrekturen.

Im Ergebnis gibt es zum einen ein überbelichtetes Bild und zum anderen ISO 3200 bei Blitzeinsatz. Beides nicht in meinem Sinne.

Meine Frage ist, wie der Blitz in die Belichtungsmessung einbezogen wird, bzw., was ich dabei falsch eingestellt habe. 

Ich fotografiere in dem Fall mit P, oft auch mit A, falls ich viel Tiefenschärfe brauche und dementsprechend eine kleine Blende vorgebe. Aber auch bei M verhält er sich genauso. Der Belichtungsmesser ändert sich nicht oder nur marginal, wenn ich den Blitz ausklappe. Der Blitz zündet aber und das Bild wird im Regelfall zu hell. Auch die Vollautomatik führt zu einem vergleichbaren Ergebnis.

Unabhängig vom Blitz habe ich zudem das Gefühl, dass die Kamera die ISO gerne schnell hochfährt, anstatt etwas länger zu belichten. Kann man das irgendwie beeinflussen?

Danke für eure Hilfe!

Sebastian

 

bearbeitet von DaMoasta
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Hi, Kampf der Automaten? ISO fordert mehr Helligkeit und der Blitz will weniger? Wahrscheinlich habe ich Dich nicht verstanden. Die TTF-Blitze , die ich von Fuji kenne, lassen sich von -2 bis +2 ergänzend regeln. Die Regelung lässt sich wahrscheinlich auf einen Funktionsknopf legen. Dazu ISO 800, f/4 sollte doch bei äusserem Tageslicht und Innenbeleuchtung bei 125 s-Belichtung meist hinkommen. Die Hauptschärfe dann mit Halbdruck des Auslösers und Spot. Drei Aufträge für mehr Erfahrung ist es dann.

bearbeitet von Gast
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Hmm, okay, vermischen wir das nicht und lassen wir das Iso-Thema mal raus.

Ich will eigentlich nur, dass wenn ich den Blitz  ausklappe, weil ich den zum Aufhellen brauche, dass die Belichtungsmessung den auch berücksichtigt und die Belichtung entsprechend anpasst, zumindest in den Automatik- und Halbautomatikprogrammen.

Ich fotografiere also z.B. in der Programmautomatik P, sehe, dass es zu dunkel ist und schalte den Blitz zu. Dann muss die Kamera doch merken, dass dann mehr Licht zur Verfürgung steht, und die Belichtung anpassen. Tut sie aber nicht, bzw. zumindest nicht im ausreichenden Maße.

Ich habe keine Blitzbelichtung oder sonst irgendwas angepasst und hab dafür dann auch nicht die Zeit, um Versuche zu machen.

 

EDIT: Ich glaube, ich komme der Sache auf den Grund...

Ich hatte DR auf Automatik.

Wenn ich DR auf 100 festsetze, dann ist das Verhalten besser. Dann passt er die Belichtung an.
Mit Blitz sind die Bilder dann aber trotzdem deutlich heller belichtet, tendenziell überstrahlt.

bearbeitet von DaMoasta
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Fein, ich frage mich ohnehin, ob ein Tablett, auf dem geschrieben und mit dem auch sehr dunkle Ecken fotografiert werden können, um immer schon ganze Seiten einer Dukumentation zu produzieren... Viel Erfolg

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Ne, nix Tablet.

Ich brauche anständige Bilder für Gutachten. Gute und scharfe Bilder sind mir da wichtig.

Hab jetzt jahrelang mit einer Canon Kompaktkamera gearbeitet, aber der langsame Autofokus, der mittlerweile in gewissen Brennweitenbereichen nicht mehr scharf stellt, und das elektrische Zoomen nervt mich kolossal. 

Aber darum soll es nicht gehen.

Die Kamera hat einen eingebauten Blitz und sollte in der Lage sein, den zu nutzen. Bin mir ja relativ sicher, dass das Problem hinterm Sucher sitzt, wahrscheinlich nur eine nicht passende Einstellung.

Der Belichtungsmesser muss doch den Blitz berücksichtigen, sonst ist er ja sinnlos.

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vor 1 Stunde schrieb DaMoasta:

Ich brauche anständige Bilder für Gutachten. Gute und scharfe Bilder sind mir da wichtig.

alles flach und totblitzen ist meistens keine gute Idee ... indirekter Blitz oder eine Ablenkung des internen Blitzes helfen normalerweise.

Ich hatte mal einen Sachverständigen (Autos, Blechschäden) der sich immer wunderte, wieso er die Schäden nicht sieht (und der Blitz oft zu hell war) .. ein Aufsteckblitz und indirekter Einsatz haben das Problem vollständig gelösst

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vor 7 Stunden schrieb nightstalker:

alles flach und totblitzen ist meistens keine gute Idee ...

Das weiß ich und das war ja auch mit ein Grund, eine anständige Kamera zu kaufen. Die ist um Welten besser für Lowlight geeignet.

Aber darum soll es hier nicht gehen, deswegen hab ich ja oben geschrieben, dass es um Dokumentation geht, nicht um Bildgestaltung. Manchmal ist ein Blitz sehr hilfreich, und sei es nur, um Schattenwurf aufzuhellen. Ich suche später mal ein Beispiel raus.

KFZ-Gewerbe ist was anderes, da sind die Oberflächen im Regelfall glänzend, das ist am Bau selten der Fall.

vor 7 Stunden schrieb Captcha:

Man kann in den Blitzeinstellungen ein dunkleres Resultat vorgegeben. 

Nicht nur in der Belichtungswahl. 

Ja, aber dann muss man experimentieren. Ein Bild machen und nachregeln.

Hab jetzt folgendes rausgefunden:

In M ignoriert der Belichtungsmesser den Blitz vollständig, da kann man sich nur rantasten.

In P, A, S und Auto funktioniert es ganz gut wenn ich die Iso manuell festsetze. Bei Iso-Automatik nicht, da regelt die Automatik anscheinend gegen. Muss aber nochmal testen, was passiert, wenn ich die min. Belichtungszeit festsetze, hier hab die Auto stehen.

bearbeitet von DaMoasta
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vor 44 Minuten schrieb DaMoasta:

In M ignoriert der Belichtungsmesser den Blitz vollständig,

Moin, wenn das so ist mit M, denke ich an einen Fehler. Ich habe eine Pro2, die, anders als manchmal zu lesen, keinen eingebauten Blitz hat, aber mit demFuji-Aufsteckblitz EF-X8 zu betreiben ist, den Fuji einigen Kameras beigab. Der funktioniert bei mir tadellos unter M. Von TTL mit -2 bis TTL +2. Habe ich gerade überprüft.

Vielleicht hilft, nach den vielen Automatiken mal ein Reset zu machen und dann mit M und ohne TTL eine 1. Testreihe zu machen. Ich mache – mit anderen Blitzen – beinahe täglich Stillleben: unter M und immer ohne TTL. Dann prüfe ich Licht und Schatten mit ein bis drei Testbildern (und manchmal deutlich mehr). Wenn Du präzise Bilder brauchst, sollte auch mal eins danebengehen und neu gemacht werden. Testreihe 2 wäre mit TTL, um zu prüfen, ob das für Deine Arbeit überhaupt Sinn macht. 

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Ich schau mal, ob ich einen Aufsteckblitz auftreiben kann und ob sie sich dann anders verhält.
Grundsätzlich wären die Ergebnisse damit sowieso besser, das ist mir schon klar. Ich schleppe aber eh schon immer so viel Ausrüstung spazieren...

Okay, komplett zurücksetzen und testen wäre eine Idee.

Funktioniert das mit dem Wiederherstellen der Einstellungen in der App vernünftig? Hab irgendiwe wenig Bock, alles neu einzurichten, für den Fall, dass es nicht hilft.

Was wäre denn die sinnvollste Blitzeinstellung für meinen Einsatzzweck nur mit dem internen Blitz? Ich hatte jetzt immer TTL Auto eingestellt, die ergebnisse sind aber bei M auch nicht anders.

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Bei mir läuft das Auf- und Abladen der Menüstruktur mit X-Acquire.app gut. Generell ist ein anderer Blitz im Blitzschuh nicht anders, besser wird erst ein entfernterer Standort, um eine bessere Schattenzeichnung bei feinen Strukturen zu bekommen. Also über Decke oder Wand; aber beim Rohbau?).

M (später mit Erfahrung vllt. anders).

Ein geschätzter Kollege im Forum hat als (fotografisches) Lebensmotto: Blende 4 im Zimmer gelingt immer. Also f/4 fix (ich würde eher f/5,6 oder sogar f/8 versuchen; aber das Umgebungslicht hinreichend berücksichtigen).

Die Synchronzeit ist bei Fuji wohl mit 1/125 s hinreichend bedacht. Also 1/125 s fix (da wackelt der Schimmelpilz auch nicht).

Mit der Taste AF/L (oder halb auslösen) und Spot den präzisen Schärfepunkt festlegen (ebenfalls ohne Auto).

Dann bleibt noch die Blitzeinstellung (die über eine Funktionstaste oder in: Mein Menü greifbar zu machen ist: -2 bis +2). Ein Rundgang durch die Wohnung sollte reichen, sofern das System fehlerfrei ist, um über TTL oder nicht zu entscheiden.

bearbeitet von Gast
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vor 16 Stunden schrieb DaMoasta:

Ich will eigentlich nur, dass wenn ich den Blitz  ausklappe, weil ich den zum Aufhellen brauche, dass die Belichtungsmessung den auch berücksichtigt und die Belichtung entsprechend anpasst, zumindest in den Automatik- und Halbautomatikprogrammen.

Ohne Messblitz kann die Kamera da doch auch nur raten. Sie kann doch nicht wissen, wieviel Licht Dein Motiv absorbiert oder reflektiert.
Selbst mit der Funktion Füllblitz wirst Du um 1-2 Testbilder nicht umhin kommen, um dann entweder Belichtungszeit oder Blitzleistung anzupassen. 

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Ja, aber bei Blitz auf M (und die Steuerung auf einem FN) steht mir die schnelle Leistungsänderung von 1/1 bis 1/64 zur Verfügung, nicht nur TTL -2 bis +2. Aber ich sage nicht, Blitz-M sei besser, nicht mal zu mir, sollte probiert werden. Es geht doch immer darum, eine gute Einstellung der Kamera zu fixieren, mit der Beschränkung der Blitzsynchronzeit, und das im Life-View, falls der in der Situation hinreichend hell ist; sonst den Life-View ausschalten und auch abwarten, was dabei mit Blitz rauskommt.

Bei TTL geht dann der Verschluss auf, der Messblitz kommt, wird im Blitz verarbeitet, den den Messblitz als Umgebungslicht registriert, Klappe zu; oder wie geht´s im genauen Ablauf? 

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vor 2 Stunden schrieb wurzelwaerk:

Ohne Messblitz kann die Kamera da doch auch nur raten.

Da ist wohl was dran...
Aber wie stark das Blitzlich von den Oberflächen reflektiert wird, macht zwar was aus, aber nicht so viel, wie die grundsätzliche Frage, ob Blitz, oder nicht. Zumindest, wenn es z.B. in einem Keller recht dunkel ist. 

Muss ich wohl nochmal in Ruhe probieren das Ganze. Ich würde ja sagen RTFM, aber in der Anleitung steht halt nicht wirklich was drin zu dem Thema. Würde mich schon interessieren, wie die Belichtungsmessung beim Blitzen funktioniert.

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Am 9.7.2025 um 15:14 schrieb DaMoasta:

Unabhängig vom Blitz habe ich zudem das Gefühl, dass die Kamera die ISO gerne schnell hochfährt, anstatt etwas länger zu belichten. Kann man das irgendwie beeinflussen?

Na klar, Du kannst einen niedrigeren ISO-Wert einstellen. Die ISO-Automatik wird den Wert sonst hochregeln. Oder Du schaltest gleich ganz auf M um, weil die Belichtungsautomatik sonst eine verwacklungsträchtige Verschlusszeit wählt. Die automatische Belichtung wird dann von der Blitzbelichtungsautomatik übernommen. Die Blitzhelligkeit kannst Du ja passend regeln, wenn Dir diese Automatik ein zu helles Ergebnis liefert – minus 1 wäre mal ein Anfang, um es auszuprobieren.

bearbeitet von mjh
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vor 10 Stunden schrieb DaMoasta:

Das weiß ich und das war ja auch mit ein Grund, eine anständige Kamera zu kaufen. Die ist um Welten besser für Lowlight geeignet.

Aber darum soll es hier nicht gehen, deswegen hab ich ja oben geschrieben, dass es um Dokumentation geht, nicht um Bildgestaltung. Manchmal ist ein Blitz sehr hilfreich, und sei es nur, um Schattenwurf aufzuhellen. Ich suche später mal ein Beispiel raus.

Es ging mir um das direkte Aufblitzen ...

vor 10 Stunden schrieb DaMoasta:

KFZ-Gewerbe ist was anderes, da sind die Oberflächen im Regelfall glänzend, das ist am Bau selten der Fall.

Bau ist auch dreidimensional ... sprich: um zB Struktur zu sehen, baucht mal einen anderen Lichtwinkel ... bei unserem Nachbarn war zB eine Wand leicht wellig, mit direkten Blitz fast unmöglich zu sehen

vor 9 Stunden schrieb DaMoasta:

Ich schau mal, ob ich einen Aufsteckblitz auftreiben kann und ob sie sich dann anders verhält.
Grundsätzlich wären die Ergebnisse damit sowieso besser, das ist mir schon klar. Ich schleppe aber eh schon immer so viel Ausrüstung spazieren...

der muss garnicht gross und schwer sein .. es reicht, wenn man ihn schwenken kann .. denn nicht der Aufsteckblitz ist der Trick, sondern das Licht zB von Wänden, oder Decken reflektieren zu lassen ... das muss man natürlich auch ausprobieren, bis man weiss, was für den Zweck am besten ist

Schau Dir mal den hier an, sehr günstig, kompakt und auch noch sehr tauglich in der Funktion ... wenn man weiter ausbauen will, kann man den mit einem kleinen Steuergerät auch noch als Funkblitz nutzen und steuern

https://www.amazon.de/Godox-TT350F-Flash-Speedlite-Fuji/dp/B072N56B12/ref=sr_1_4?crid=146R9XXFVJJVO&dib=eyJ2IjoiMSJ9.Sd9xQwJ5eRFZ0c84hBdhaIzYVopZIGr9C29DylQer25yp194rtJ1mPx-p8EoXXGpUc4KRyaNSrZ4ca3bYAt83kTSM20kvidJgrvHaGUHasuY7xmVEdMeqvF6wHxyO1qpNbOPX1jhAD2PQB65NVSVsP60ELTDBsbbf9bzRtci2FYlxuvg5oHqjxlyoWthRNpJAmjRrDObHW-jbQQmI0F5lvjUBNkjLLQydJDP9-W62Sc.Ke4Ae3D7GxUqE83WKZ1RZT1YW5fah3sAVc2OuviqWw0&dib_tag=se&keywords=godox+350+fuji&qid=1752162081&sprefix=godox+35%2Caps%2C90&sr=8-4

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@mjh Hi, bitte, wann genau kommt der Messblitz TTL, vor oder nach dem Öffnen des Verschlusses? Werden alle Infos über dem Kamerablitzfuß übertragen, oder wie wird das Umgebungslicht einbezogen? Irgendwo las ich was von Boden der Kamera, auf den Licht gelenkt wird? 

bearbeitet von Gast
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vor einer Stunde schrieb LKH:

@mjh Hi, bitte, wann genau kommt der Messblitz TTL, vor oder nach dem Öffnen des Verschlusses? Werden alle Infos über dem Kamerablitzfuß übertragen, oder wie wird das Umgebungslicht einbezogen? Irgendwo las ich was von Boden der Kamera, auf den Licht gelenkt wird? 

das ist eine Info aus den SLR Zeiten, heute macht die Kamera einfach vor dem Hauptblitz einen Messblitz und misst dann was sie sieht

bitte mach es nicht so kompliziert, Du musst den Blitz nicht neu erfinden, einfach nur nutzen 🙂 

 

Blitzen auf M (also von 1/ bis 1/64) ist schon bei direktem Blitz nicht einfach (Leitzahlrechnung ... Gott wie habe ich das gehasst) indirekt wird es vollkommen unberechenbar ... da muss man ausprobieren, bis es passt. super Methode, wenn man im Studio ist, sehr unangenehm, wenn man vor Ort ist und Blickwinkel und Ausleuchtung dauernd wechselt (es geht ja um Baufehler)

wieso tun sich eigentlich so viele Leute so schwer, einfach einen automatischen Blitz zu nutzen? Ist es der Versuch möglichst viel selbst zu machen, ohne das dafür nötige Wissen zu haben? Wenn man mehr Erfahrung mit Blitz sammelt, kommt der Punkt automatisch, an dem man weis, wenn man etwas ändern will .. oder halt nicht 😉 
Der wichtige Teil am blitzen ist immer die Lichtformung (da ist man mit Aufsteckblitz eh sehr eingeschränkt ... aber die Reflektion zu planen reicht normalerweise vollkommen, um zum Erfolg zu kommen ... eine Bouncecard zu nutzen kann auch helfen ... Aufsätze sind bei den meisten Blitzen auch dabei, die einem viel Überlegung ersparen)

vor 12 Stunden schrieb DaMoasta:

In P, A, S und Auto funktioniert es ganz gut wenn ich die Iso manuell festsetze. Bei Iso-Automatik nicht, da regelt die Automatik anscheinend gegen. Muss aber nochmal testen, was passiert, wenn ich die min. Belichtungszeit festsetze, hier hab die Auto stehen.

Ja, ISO Automatik ist brauchbar, wenn man einfach nur Aufhellen will, gerade draussen ... drinnen würde ich ISO 800 einstellen und gut ists (800, weil dann a) der Blitz stärker wirkt und b) das Umgebungslicht stärker einbezogen wird ... gerade wenn viel Tiefe im Raum ist, neigt der dazu schwarz zu werden, weil das Licht stark abfällt) ... das ist natürlich nur ein Daumenwert, von dem aus man sich orientiert. Min Belichtungszeit brauchst Du nicht, gib einfach einen sinnvollen Wert vor, bei wenig Licht ist 1/60s bis 1/125s eigentlich immer ein guter Ausgangspunkt. Für Sachfotografie würde ich es mit F8 versuchen, als Ausgangswert

bearbeitet von nightstalker
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vor 2 Stunden schrieb LKH:

Hi, bitte, wann genau kommt der Messblitz TTL, vor oder nach dem Öffnen des Verschlusses?

Beim Messvorblitz muss der Verschluss offen sein, denn onst kann die Kamera ja nicht messen, wie viel Licht zurück kommt. Nun ist der Verschluss bei einer spiegellosen Kamera aber ohnehin fast immer offen; er schließt sich nur einmal ganz kurz vor einer Belichtung und dann nach einmal nach der Belichtung (etwas länger, aber ebenfalls recht kurz). Nach den Regeln der Logik wäre zu vermuten, dass er zündet, kurz bevor sich der Verschluss vor Beginn der eigentlichen Belichtung schließt.

(Wie es der Zufall will, habe ich gerade einen Artikel über die Belichtung mit elektronischem ersten Verschlussvorhang geschrieben; wenn dieser Modus aktiviert ist, ist es eh kein Thema: https://www.docma.info/blog/der-elektronisch-mechanische-schlitzverschluss)

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vor 39 Minuten schrieb mjh:

Beim Messvorblitz muss der Verschluss offen sein

Danke! Ich dachte noch nie über TTL nach schrieb oben nur wenig reflektiert: nach Öffnung. Ich habe wohl manchmal angenommen, die Blitze machen das Messen selbst, einige haben ja rote durchsichtige Fenster. Aber wenn Daten per Hotshoe getauscht werden, kommt die Kamera in den Blick dafür. Gruß

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vor 3 Minuten schrieb LKH:

Ich habe wohl manchmal angenommen, die Blitze machen das Messen selbst, einige haben ja rote durchsichtige Fenster.

Das waren die sogenannten „Computerblitze“, wie man das früher hochtrabend nannte, als echte Computer noch ganze Schränke füllten und in den Blitzen natürlich kein Computer steckte. Die Blitzgeräte hatten lediglich eine Messzelle, die das zurückgeworfene Licht vom Hauptblitz (einen Messvorblitz gab es noch nicht) maß und den Blitz stoppte, sobald genug Licht gesammelt war. Mit der TTL-Technik ist das längst obsolet.

Die allerersten Spiegelreflexkameras mit TTL-Blitzsteuerung (von Olympus und Pentax) maßen das zurückgeworfene Licht während der Belichtung mit Messzellen im Spiegelkasten und stoppten wiederum den Blitz, sobald genug Licht angekommen war. Später nutzte man den Belichtungsmessensor im Prismensucher zur Blitzbelichtungsmessung, der allerdings nur vor der Belichtung überhaupt Licht (über den Rückschwingspiegel) bekam, so dass ein Messvorblitz nötig wurde. Das sind aber alles Entwicklungen aus dem vergangenen Jahrhundert. Heutzutage wird die Belichtung – auch die Blitzbelichtung – allein mit dem Bildsensor selbst gemessen.

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Fein, ich hatte es verstanden, kehren wir doch zum Ausgangspunkt zurück, ein Fehler im System einer S20 mit dem internen Blitz. Und ich frage @DaMoasta , ob eine Lösung gefunden ist? Die würde mich interessieren. 

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Geschrieben (bearbeitet)

Vielen Dank erstmal an @LKH, @nightstalker, @mjh@Captcha und @wurzelwaerk für den reichhaltigen Input!

Das Zurücksetzen der Kamera habe ich noch nicht gemacht, weil ich diese gebraucht habe und keine Zeit hatte für eine Neueinrichtung. Werde ich am Wochenende probieren.

Ich bin mir nicht mehr so ganz sicher, wo der Fehler eigentlich liegt. Ich glaube fast, dass tatsächlich zu viele Automatiken mitspielen wollen...
Wenn ich Iso fest vorgebe und DR auf 100, dann bekomme ich verwertbare und rekonstruierbare Ergebnisse und in P, S und A auch eine Anpassung im Belichtungsmesser, wenn ich den Blitz aktviere. Nur in M nicht, da rührt sich die Belichtungswaage kein bischen, wenn ich den Blitz zuschalte, die Ergebnisse sind entsprechend überstrahlt, wenn ich nichts anpasse. Warum das so ist weiß ich immer noch nicht, das kann schon eine Fehlfunktion sein.

Habe mir jetzt eine C-Position angepasst mit den Empfehlungen Blendenvorwahl F8, ISO 800, DR100 und Blitzkorrektur -1. Damit werden die Ergebnisse auf Anhieb ganz gut und ich hab eine gute Basis, die ich enstprechend schnell anpassen kann. Das ist ein gangbarer Weg im Moment. Ist ehrlich gesagt auch ein guter Weg, mit der Balance aus Blitzlicht und verbleibendem Umgebungslicht zu spielen, das gibt deutlich bessere Ergebnisse als volles Blitzen.

Ansonsten muss ich mich noch ein wenig einarbeiten in die Kamera, hab sie erst seit einer Woche. 

Was genau ist eigentlich dieses DR? 

bearbeitet von DaMoasta
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