dopaul Geschrieben Donnerstag um 08:39 Uhr Share #201 Geschrieben Donnerstag um 08:39 Uhr (bearbeitet) Werbung (verschwindet nach Registrierung) vor 36 Minuten schrieb Ergebnis: Die Frage ist dann, schafft man sich für einen solchen Vorteil eine monochrome Kamera an? Das sehe ich exakt genauso. Ich finde es wirklich total faszinierend, was da geht. Es reizt mich grundsätzlich auch dafür Geld zu investieren. Aber ob ich das wirklich tu.... das kann ich derzeit nicht beantworten. Auch wenn es Hobby ist stelle ich mir immer die Kosten-Nutzen Frage. Wobei ich Nutzen bei Hobby natürlich nicht rein betriebswirtschaftlich betrachte. Nutzen ist im Hobby-Bereich für mich mehr: Bereichert mich das? Wenn ja: Bereichert es mich so, dass ich bereit bin das Geld dafür auszugeben? Tja, wäre eine monochrome Kamera eine so große Bereicherung, dass es sich lohnen würde.....? 🤷♂️ Dabei geht es nicht nur um Bildqualität - auch bewusste Reduktion kann bereichernd sein. Faszinierend finde ich Monochrome Kameras auf jeden Fall sehr 😊 Ach, noch zu deinem Beispiel mit dem roten Mantel: Ich habe immer irgendwelche Einschränkungen dabei, nie kann ich mit dem mitgeführten Equipment alles erfüllen. Das ist etwas, mit dem ich sehr gut umgehen kann, ich fahre auch, wenn ich Bock habe, mit nur einer 35mm Festbrennweite in den Urlaub. Und ich werde Spaß am Fotografieren und im Ergebnis schöne Fotos haben. Von daher hätte mich das kalt gelassen, wenn ich der mit der Monochromen gewesen wäre. Ich hätte auch schöne Fotos gemacht und andere Situatonen sind dann wieder anders... bearbeitet Donnerstag um 08:40 Uhr von dopaul Schnuppes, madsector und MrFu haben darauf reagiert 3 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Anzeige Geschrieben Donnerstag um 08:39 Uhr Geschrieben Donnerstag um 08:39 Uhr Hallo dopaul, schau mal hier Wann kommt einen monochrome Fuji? Ricoh macht es vor! . Dort wird jeder fündig!
Ergebnis Geschrieben Donnerstag um 09:35 Uhr Share #202 Geschrieben Donnerstag um 09:35 Uhr vor 52 Minuten schrieb dopaul: Ach, noch zu deinem Beispiel mit dem roten Mantel: Ich habe immer irgendwelche Einschränkungen dabei, nie kann ich mit dem mitgeführten Equipment alles erfüllen. Das ist etwas, mit dem ich sehr gut umgehen kann, ich fahre auch, wenn ich Bock habe, mit nur einer 35mm Festbrennweite in den Urlaub. Und ich werde Spaß am Fotografieren und im Ergebnis schöne Fotos haben. Von daher hätte mich das kalt gelassen, wenn ich der mit der Monochromen gewesen wäre. Ich hätte auch schöne Fotos gemacht und andere Situatonen sind dann wieder anders... Da stimme ich dir grundsätzlich zu. Ich war gerade "nur" mit der X100VI (ohne TCL und ohne WCL) im Urlaub und habe nichts vermisst. Aber ich hatte, auch wegen der Diskussion um eine monochrome Kamera, fest vor, nur in SW zu fotografieren. Beim ersten farbig interessanten Motiv habe ich - für mich - entschieden, da würde mir etwas fehlen. Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen… Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder! (reisende Riesen im Wind am Westerländer Bahnhof) Ronny1976, Vector und Dare mo haben darauf reagiert 2 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
dopaul Geschrieben Donnerstag um 09:56 Uhr Share #203 Geschrieben Donnerstag um 09:56 Uhr vor 19 Minuten schrieb Ergebnis: Aber ich hatte, auch wegen der Diskussion um eine monochrome Kamera, fest vor, nur in SW zu fotografieren. Ne, auf Farbe verzichten würde ich auch nicht wollen. Monochrom, wenn, dann nur als faszinierende Ergänzung. PAFuji und Ergebnis haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
SW Knipser Geschrieben vor 6 Stunden Share #204 Geschrieben vor 6 Stunden Es gibt von Luigi Barbano eine Bericht. Der die Pentax K3 Monochrome mit der K3 Color vergleicht. https://barbano.com/2023/05/pentax-k3-monochrome-vs-k3-mkiii-color/ dopaul hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Dare mo Geschrieben vor 6 Stunden Share #205 Geschrieben vor 6 Stunden Ich denke, niemand würde eine monochrome Kamera als einzige Hauptkamera kaufen, sie würde wohl immer als Zweit- oder Drittkamera fungieren. Wenn doch, also sie als einzige Hauptkamera zulegen, würden das wohl eher sehr ambitionierten Exoten sein, die sich aber im Vergleich zum Rest der Zielgruppe im unteren, einstelligen %-Bereich bewegen würde. Und wenn man schon anschaut, wie klein generell die Käuferschaft von monochromen Kameras ist, sind das sprechen wir hier wohl eher von einer Handvoll Personen, auf die das zutreffen würde. Daher, eine monochrome Kamera wird immer eine Zusatzkamera sein und eine weitere Farbkamera notwendig machen, während Kameras mit Farbsensor durchaus alleine funktionieren und trotzdem SW-Aufnahmen ermöglichen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
dopaul Geschrieben vor 5 Stunden Share #206 Geschrieben vor 5 Stunden vor einer Stunde schrieb SW Knipser: Es gibt von Luigi Barbano eine Bericht. Der die Pentax K3 Monochrome mit der K3 Color vergleicht. https://barbano.com/2023/05/pentax-k3-monochrome-vs-k3-mkiii-color/ auch sehr spannend - danke dafür. Wenn ich die K3 als Kamera nicht so hässlich und so finden würde.... ich mag sie einfach gar nicht🤷♂️ Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
lukas1128 Geschrieben vor 5 Stunden Share #207 Geschrieben vor 5 Stunden Werbung (verschwindet nach Registrierung) Am 8.1.2026 um 09:03 schrieb Ergebnis: Ich habe es mal auf einem Fotowalk erlebt, dass eine aufnehmenswerte SW-Szene vorhanden war, durch die eine Frau mit einem knallroten Mantel lief. Ich war mit meiner X-T5 damals sehr zufrieden, der Kollege mit der M11 Monochrom hat etwas sparsam geschaut. Ja, aber denkt man so als Monochrom-Fotograf i.d.R.? Dein Kollege in dem Moment scheinbar schon. Manch andere juckt der rote Mantel vielleicht gar nicht, weil Farbe gar nicht wahrgenommen wird sondern nur Kontraste dopaul hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
th walter Geschrieben vor 5 Stunden Share #208 Geschrieben vor 5 Stunden Ich verfolge den Thread schon einige Zeit und ich frage mich, ob die Teilnehmer tatsächlich wissen, was sie da einfordern, d. h. Erfahrungen mit einem reinen S/W Sensor haben. Auf Grund meiner eigenen Erfahrung ist eine eine reine S/W Kamera (Digital) ein absolutes Nischenprodukt. Wer keine Vergrößerungen größer als DIN A 4 anfertigt, kein HighEnd Drucker samt den notwendigen Papier sein eigen nennt bzw. einen Dienstleister zum Druck einschalten kann, wird bei bis ISO 6400 kein Unterschied gegenüber einem gut ausgearbeiteten S/W Bild, welches aus einem RAW entwickelt wird, feststellen. Über 6400 verhält es sich langsam anders zu Gunsten eines Bildes aus einem reinen monochrome Sensor. Fuji kann von mir aus ruhig eine reine S/W Kamera auf dem Markt bringen und wenn sie auch nicht teurer würde als eine normale x 100, ich würde sie mir nicht kaufen, da ihr Nutzen grenzwertig bleiben würde. Das Leica und Ricoh Kameras mit solchen Sensoren anbieten, so what. Dare mo und MrFu haben darauf reagiert 1 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
uwe1956 Geschrieben vor 4 Stunden Share #209 Geschrieben vor 4 Stunden vor 6 Minuten schrieb th walter: Auf Grund meiner eigenen Erfahrung ist eine eine reine S/W Kamera (Digital) ein absolutes Nischenprodukt. Wer keine Vergrößerungen größer als DIN A 4 anfertigt, kein HighEnd Drucker samt den notwendigen Papier sein eigen nennt bzw. einen Dienstleister zum Druck einschalten kann, wird bei bis ISO 6400 kein Unterschied gegenüber einem gut ausgearbeiteten S/W Bild, welches aus einem RAW entwickelt wird, feststellen. Über 6400 verhält es sich langsam anders zu Gunsten eines Bildes aus einem reinen monochrome Sensor. Rational betrachtet ist das so. Vielleicht sieht man gedruckt sogar nie wirklich einen Unterschied. Und selbst wenn, hat das auf die Wirkung des Bildes an sich keinen wirklichen Einfluss. Aber in der Fotografie spielen halt Emotionen auch eine Rolle. Und da hat eine S/W Kamera als emotionales Werkzeug durchaus ihren Reiz. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
lukas1128 Geschrieben vor 4 Stunden Share #210 Geschrieben vor 4 Stunden (bearbeitet) Was man nicht unterschätzen darf ist folgendes: Fotografie ist eine Kunst. Klar, es wird auch ohne Hobby mit Smartphone zum Erinnerungen festgehalten verwendet. Das ist ja unabhängig davon auch Aufgabe der Fotografie. Aber Fotografie im künstlerischen Bereich geht nicht nur um Fakten und weniger Rauschen bei höheren ISO-Empfindlichkeiten, sondern auch um die tatsächlich echt vorhandene Einschränkung. Es hat etwas spirituelles (nicht ganz das richtige Wort aber ihr wisst glaube ich was ich meine) oder philosophisches sich bewusst (Farbe rein technisch ausgeschlossen) nur auf S/W zu beschränken. Und auch wenn die Disziplin vorhanden wäre, eine Kamera mit Farbsensor genauso nur S/W zu betreiben, sind 1. doch die RAWs immer Farbe und 2. ist eine selbst auferlegte Beschränkung gedanklich noch mal anders als eine technisch auferlegte, die - sobald man sich selbst entschieden hat die Kamera zu erwerben und verwenden - nicht mehr verändert werden kann. Für mich wäre das nichts. Aber ich sehe den Reiz, der über die rein technischen Fakten hinaus geht. @uwe1956Danke! Genau das was du während ich noch getippt habe geschrieben hast bringt es auf den Punkt. bearbeitet vor 4 Stunden von lukas1128 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
mjh Geschrieben vor 3 Stunden Share #211 Geschrieben vor 3 Stunden vor 1 Stunde schrieb lukas1128: Ja, aber denkt man so als Monochrom-Fotograf i.d.R.? Dein Kollege in dem Moment scheinbar schon. Manch andere juckt der rote Mantel vielleicht gar nicht, weil Farbe gar nicht wahrgenommen wird sondern nur Kontraste Es kommt auf die Szene an. Mir fallen da spontan Saul Leiters Farbfotos aus New York ein, fotografiert im Schneematsch oder bei anderweitig schlechtem Wetter, die ihre besondere Wirkung gerade den Farbakzenten in insgesamt eher unbunten Bildern verdanken (https://www.saulleiterfoundation.org/color) – zum Beispiel „Blue skirt, 1950s“, „Untitled, undated“, „San Carlo Restaurant, 1952“ oder „Snow, 1970“. „Canopy, 1958“ wiederum ist ein nahezu schwarzweißes Farbfoto, dessen Witz eben in der realen Abwesenheit von Farbe besteht, statt in einer künstlichen Schwarzweißumsetzung durch das Filmmaterial oder den Sensor. Nur ein Farbfilm oder ein Farbsensor können festhalten, dass es da (fast) keine Farben gibt. uwe1956 und Dare mo haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
mjh Geschrieben vor 2 Stunden Share #212 Geschrieben vor 2 Stunden vor 1 Stunde schrieb uwe1956: Rational betrachtet ist das so. Vielleicht sieht man gedruckt sogar nie wirklich einen Unterschied. Und selbst wenn, hat das auf die Wirkung des Bildes an sich keinen wirklichen Einfluss. Aber in der Fotografie spielen halt Emotionen auch eine Rolle. Und da hat eine S/W Kamera als emotionales Werkzeug durchaus ihren Reiz. Alles richtig … aber wenn die Entscheidung getroffen werden soll, ein monochromes Kameramodell zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, sind es nicht die Fotografen, also die Kunden, die diese Entscheidung treffen, sondern das Management. Manager wiederum sind bloße (wenn auch sehr gut bezahlte) Angestellte eines Unternehmens, deren Aufgabe ist, für die Rendite zu sorgen, die sich die Aktionäre erhoffen. Und die Aktionäre sind dann oft Fonds, die wiederum dafür sorgen müssen, dass beispielsweise Rentner, deren Geld in den Fonds angelegt ist, auch ihre Rente bekommen. Einige der involvierten Entscheidungsträger mögen durchaus einen emotionalen Bezug zu ihren Produkten haben, aber die Regel ist es nicht. Der Fall, dass ein großes Unternehmen einem einzelnen Unternehmer oder einer Familie gehört, ist heutzutage eine Seltenheit, aber so ein Unternehmer hätte die Freiheit, sich aus seiner Leidenschaft für bestimmte Produkte heraus zu entscheiden – nach Ernst Leitz’ II Motto „Ich entscheide hiermit, es wird riskiert“ (nämlich: die schon Jahre vorher entwickelte Leica auf den Markt zu bringen). Ob solche emotionalen Entscheidungen dann richtig sind, bleibt im einzelnen Fall abzuwarten; bei einem ungünstigen Ausgang können sie sich auch als Anfang vom Ende des Unternehmens erweisen. Jedenfalls: Mit einem emotionalen Plädoyer für eine monochrome Kamera allein aus Fotografensicht kommen wir nicht weit. Wir müssten vielmehr plausibel machen, dass man mit einem monochromen Modell mehr Geld verdienen könnte, als es mit einem Portfolio allein aus Farbkameras möglich wäre. uwe1956, MrFu, Dare mo und 1 weiterer haben darauf reagiert 3 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
uwe1956 Geschrieben vor 2 Stunden Share #213 Geschrieben vor 2 Stunden (bearbeitet) vor 27 Minuten schrieb mjh: Mit einem emotionalen Plädoyer für eine monochrome Kamera allein aus Fotografensicht kommen wir nicht weit. Das ist klar. Ich hatte es auch nur auf diesen Aspekt, wegen der vorangegangenen Fotografensichtbeiträge, bezogen. Aus Herstellersicht sieht das sicher anders aus. Wobei ich mich als potentieller Kunde ja auch selbst überzeugen oder überreden muss, eine solches Modell zu kaufen. bearbeitet vor 2 Stunden von uwe1956 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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