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Mal wieder der Aquarelleffekt...


RolfJ

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Ein Dankeschön an Rolf für das interessante Thema.


Ich habe das gleiche Problem und war schon am (Ver)Zweifeln. Hier ist mein Beispiel:


 


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X-E2, 60mm/f2,4, ISO 200, f22, 1/3 sec., Stativ mit Drahtauslöser, windstill, jpg direkt aus der Kamera. 


 


Da sich aus den Daten die schon angesprochenen Fehlerquellen ausschließen lassen, gehe ich davon aus, dass bei dieser Art von dichten Bildern der Sensor an seine Grenzen stößt. Nicht umsonst gab es ja auch schon zu Analogzeiten, gerade für dieses Sujet, Mittel- und Großformat – hingegen die Meßsucherkamera für die Reportage zuständig war. 


 


Und ja, der leichte Dunst erschwert sicherlich noch einmal die Bedingungen, verdeutlicht aber auch das Problem und scheint diese These zu bestätigen. Auf der anderen Seite darf man die dafür exzellenten Resultate bei wenig Licht und hohen ISO-Werten nicht vergessen, quasi dem natürliche Lebensraum der x-Familie.


 

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Sieht mir aber nicht nach klassischer Beugungsunschärfe aus

Die dürfte aber, physikalisch begründbar, ihr Teil dazu beigetragen haben.

Ich bin nicht in der Lage, den Effekt im Kopf rauszurechnen um dann zu sehen, was der Sensor dazu beigetragen hat.

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… ich danke für die deutlichen Hinweise auf die Beugungsunschärfe. Nur allein daran kann es auch nicht liegen.

 

Hier ein weiteres Bild: X-E2, 60mm/f2,4, ISO 200, f9, 1/26 sec., Stativ mit Drahtauslöser, windstill, jpg direkt aus der Kamera

 

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… und der Ausschnitt:

 

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Und bevor jetzt jemand anmerkt "ha, Streulicht, Dunst und so weiter" hätte ich gerne eine Auskunft zu den Ursachen des Aquarelleffektes, denn außer Symptombehandlungen gab es hier noch keine sachdienlichen Hinweise.

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Ich bin nur am Handy und kann die Datei deshalb nicht recht beurteilen...

 

Aber in diesem Thread wurden Ursachen und deren Bekämpfung bereits benannt.

 

Das Sensor-Array bzw. das Demosaicing des relativ komplizierten Farbmusters (im Gegensatz zum herkömmlichen Bayer-Sensor) sind m.M. nach ursächlich dafür verantwortlich.

 

Trotzdem nutze ich weiterhin "nur" Lightroom bzw den Adobe Raw Converter.

 

Meine Tips zu den Entwicklungseinstellungen findest Du weiter vorne.

 

Eine solche "Fernanalyse" kann allerdings immer nur Mutmaßung sein.

Es gibt in der (digitalen) Fotografie einfach zu viele unbekannte Variablen...

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Mir kommt das irgendwie sehr komisch vor, wo ist hier der Fokus? Sonnenblende drauf? Ist das Stativ auf dem weichen Waldboden stabil gestanden oder könnte sein, dass Bewegung des Fotografen über den weichen Waldboden übertragen wurde?

Mit Aquarelleffekt scheint mir das nicht zu tun zu haben.

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Wenn man den Ausschnitt anschaut denke ich schon, dass die jpeg-Engine hier nicht so gut gearbeitet hat... die graue Färbung rund um dichte graue Äste sieht mir ganz danach aus. Probier mal andere Einstellungen wie flysurfer geraten hat oder einen anderen Konverter. Ich habe jetzt ca. 12.000 Fotos mit der X-Pro gemacht, auch Landschaft, und ich kann mich nur an ein paar wenige Fotos erinnern, bei dem ich einen externen RAW-Konverter nehmen musste (ich nehme dann Capture one).

 

Übrigens machen auch Bayer-Sensoren gelegentlich Probleme, nur halt andere... Versuch mal, eine Frau mit blonden Haarsträhnen vor rotem Hintergrund zu fotografieren. Einzelne Haarsträhnen sind dann auch mit Bayer-Sensor rot und nicht blond - und das liegt nicht am Licht... Der Rot-Wert eines grünen Sensorpixels muss halt immer irgendwie errechnet werden. Da helfen nur viel mehr Megapixel für mehr Auflösung oder - und das ist meine Lösung - weniger Pixelpeeping und mehr Fotografieren.

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ich danke für die deutlichen Hinweise auf die Beugungsunschärfe. Nur allein daran kann es auch nicht liegen.

Allein daran sicher nicht, aber sie spielt eine Rolle, so wie andere Faktoren auch. Es sind doch vor allem weitgehend monochrome Bereiche mit geringem Kontrast, in denen sich ein Aquarelleffekt zeigt, und wenn Beugungsunschärfe, Dunst, Überstrahlungen oder was auch immer solche Verhältnisse schaffen, gibt das Demosaicing der noch verbliebenen Detailzeichnung den Rest.

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Allein daran sicher nicht, aber sie spielt eine Rolle, so wie andere Faktoren auch. Es sind doch vor allem weitgehend monochrome Bereiche mit geringem Kontrast, in denen sich ein Aquarelleffekt zeigt, und wenn Beugungsunschärfe, Dunst, Überstrahlungen oder was auch immer solche Verhältnisse schaffen, gibt das Demosaicing der noch verbliebenen Detailzeichnung den Rest.

Dann hat dieser Effekt mit dem generellen Auflösungsvermögen des Sensors zu tun und würde auch bei einem Voll-/Mittelformatsensor auftreten?

 

Wenn man den Ausschnitt anschaut denke ich schon, dass die jpeg-Engine hier nicht so gut gearbeitet hat... die graue Färbung rund um dichte graue Äste sieht mir ganz danach aus. Probier mal andere Einstellungen wie flysurfer geraten hat oder einen anderen Konverter. Ich habe jetzt ca. 12.000 Fotos mit der X-Pro gemacht, auch Landschaft, und ich kann mich nur an ein paar wenige Fotos erinnern, bei dem ich einen externen RAW-Konverter nehmen musste (ich nehme dann Capture one).

Oder ist es ein Softwareproblem?

 

Oder ist es eine Hardwareschwäche, die sich mit entsprechenden Einstellungen im RAW-Konverter in gewissem Rahmen ausgleichen lässt?

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Es ist ein Problem des Demosaicing, also der Interpolation der fehlenden Farbkomponenten, die aus den für diese Farben empfindlichen Nachbarpixeln berechnet werden müssen. Hier hat jede Anordnung der Farbfilter (Bayer, X-Trans oder noch andere) ihre eigenen Probleme, mit denen die Software – die Bildverarbeitung in der Kamera und der Raw-Konverter – fertig werden muss. Wenn es klare Kontraste im Bild gibt, kann man recht gut erraten, wie das Bild an den Stellen aussieht, an denen einem die Informationen fehlen, und es hilft auch, wenn man weiß, wie diese Stellen in einem anderen Farbkanal aussehen. Wenn der Kontrast gering ist, wird das schwierig, und wenn die Details weitgehend monochrom sind, helfen auch die anderen Farbkanäle nicht mehr weiter. Daher die Probleme bei Landschaftsaufnahmen, in denen es fast nur Schattierungen von Grün gibt; ein Bayer-Sensor mit 50 Prozent gleichmäßig verteilten grünempfindlichen Pixeln hat da die Nase vorn.

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