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die mächtigsten Werkzeuge der Fotografie


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Mehr Handwerk, weniger Werkzeug!

 

Und was macht ein Handwerker ohne Handwerkszeug?

 

EDIT: Oh sorry, habe gerade erst gesehen, dass diese Frage bereits von Anderen angesprochen wurde.

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Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Zuerst sollte doch bei einem fotografischen Bild die Vorstellung des Fotografen im Vordergrund stehen. Was will ich eigentlich ablichten: die Bildidee.

Ein Maler nimmt nicht sofort einen Pinsel und zeichnet Striche auf die Leinwand ohne zu wissen, was er eigentlich malen will? 
Erst mit dem Wissen, was eigentlich entstehen soll läßt dann das Handwerk und das Handwerkzeug zu. Ohne entsprechende Ausbild und ohne entsprechende Erfahrung, wie man zu dem gewünschten Ergebnis kommt, kommt man auch nicht dazu. Es gehört eine Menge Übung dazu, das Vorzustellende auch umzusetzen. Dabei hilft das Werkzeug. 

 

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Handwerklich gut gemacht, macht ein Bild nicht emotional, interessant oder künstlerisch wertvoll.

 

Da will ich auch mal ein Zitat hinhauen:

 

“Fotografiere nicht wie es aussieht, sondern wie es sich anfühlt”

David Alan Harvey

 

 

 

Gruß Christian

 

 

Mehr Gefühl, weniger Können, null Technik!

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ok, aber technisches Basiswissen sollte vorhanden sein.

Ich traf mal eine Frau, die hatte ein großes künstlerisches Talent

Aber eine vollautomatische Bridgekamera und sie wollte von sämtlicher Technik gar nichts wissen

Ihr Mann versuchte es, zumindest mit einer etwas besseren Kamera und riet ihr, sich wenigstens die Grundzusammenhänge klar zu machen

Das fiel ihr ganz schwer

Ich bin sicher, wenn sie sich damit befasst hätte, wären die Bilder genial geworden

Ich denke, man lernt nie aus und es ist wichtig, sich mit theoretischen Grundlagen auseinander zu setzen.

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Sicher greift alles in einander. Oft wird ja auch versucht handwerkliche Defizite durch höheren technischen Aufwand zu kompensieren.

Handwerk ist wichtig.

Zuerst muss man halt ein Bild sehen bzw. ein Konzept haben.

Die technischen Zusammenhänge muss man schon verstehen um entsprechend die Aufnahme zu steuern.

Das geht schon los zu welchen Tageszeiten/Wetterbedingungen ich losziehe. Wenn ich heute rausschaue, kann ich die Kamera daheim lassen. Trübe, bewölkt, Mittagszeit. Ich werde heute nicht die Bilder machen können wie ich es mag. Und auch in der Nachbearbeitung werde ich hier keine Lichtstimmung reinzaubern können.

 

 

 

Gruß Christian

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Unter einem "mächtigen Werkzeug" stelle ich mir eher ein sehr komplexes Softwaretool, wie beispielweise Photoshop vor.

 

Deshalb würde ich gerne die mächtigsten Werkzeuge durch die Formulierung der bildbestimmenden (wichtigsten) Faktoren ersetzen.

 

 

....und da fällt mir eigentlich nur Motiv und Licht ein. Wenn beides zusammen passt, macht man/frau mit fast jeder Kamera exzellente Bilder.

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Alles Schmarn!

 

Fotografieren kann man immer.

Gerade vom Balkon meiner Schwiegereltern in einer tristen Plattenbau-Siedlung in Brandenburg fotografiert.

4a00548930f122e1fdd11c69585e3ca5.jpg

 

X-T10, XF18mm f/2

 

Einfach klasse wie die Schwalben hier durchpfeifen und Insekten jagen.

 

 

Gruß Christian

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Unter einem "mächtigen Werkzeug" stelle ich mir eher ein sehr komplexes Softwaretool, wie beispielweise Photoshop vor.

 

Deshalb Ich würde gerne die mächtigsten Werkzeuge durch die Formulierung der bildbestimmenden (wichtigsten) Faktoren ersetzen.

 

 

....und da fällt mir eigentlich nur Motiv und Licht ein. Wenn beides zusammen passt, macht man/frau mit fast jeder Kamera exzellente Bilder.

 

Da gehen die Ansichten auseinander, für mich muss ein Foto schon so sein dass man kaum nachbearbeiten muss. Dass heißt für mich dass Bild im Kopf entstehen lassen, bobachten was sich entwickeln könnte, zu sehen ob das Motiv passt für das gerade angesetzte Objektiv. 

 

Ich sag extra "für mich" weil natürlich das jeder anders sehen kann, aber ich empfinde ein Werkzeug als was das man mit den Händen  gebraucht. Etwas damit formt  was eigentlich dann endgültig ist. Photoshop und dergleichen verändern dann ja das gefertigte oder das aufgenommene.

 

So sehe ich als das wichtigste Werkzeug die Kamera selber zur Umsetzung dessen was ich sehe.

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Da gehen die Ansichten auseinander, für mich muss ein Foto schon so sein dass man kaum nachbearbeiten muss. Dass heißt für mich dass Bild im Kopf entstehen lassen, bobachten was sich entwickeln könnte, zu sehen ob das Motiv passt für das gerade angesetzte Objektiv. 

 

Ich sag extra "für mich" weil natürlich das jeder anders sehen kann, aber ich empfinde ein Werkzeug als was das man mit den Händen  gebraucht. Etwas damit formt  was eigentlich dann endgültig ist. Photoshop und dergleichen verändern dann ja dass gefertigte oder aufgenommen.

 

So sehe ich als das wichtigste Werkzeug die Kamera selber zur Umsetzung dessen was ich sehe

 

 

Anscheinend habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich halte Photoshop für ein mächtiges Werkzeug, aber nicht für einen bildbestimmenden oder wichtigen Faktor.

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Alles Schmarn!

 

Fotografieren kann man immer.

 

Du hast dich also erfolgreich selbst widerlegt.

Das gefällt mir, denn genau diese Gedanken gingen mir durch den Kopf, als ich deinen Beitrag #61 las.

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aber ich empfinde ein Werkzeug als was das man mit den Händen  gebraucht. Etwas damit formt  was eigentlich dann endgültig ist. Photoshop und dergleichen verändern dann ja dass gefertigte oder aufgenommen.

So sehe ich als das wichtigste Werkzeug die Kamera selber zur Umsetzung dessen was ich sehe.

 

Ist das denn wirklich so, dass man mit dem (Hand-) Werk(s)zeug etwas endgültiges erschafft, das nicht mehr verändert wird?

 

Wenn der Schreiner ein Möbelstück fertigt, dann ist es mit dem Zuschneiden und Zusammenleimen der Einzelteile nicht getan.

Das Rohprodukt muss weiter bearbeitet werden.

 

Es wird geschliffen und lackiert, lasiert oder gebeizt und das oft mehrmals, um ihm das gewünschte "Finish" zu verleihen.

Die Redewendung "etwas den letzten Schliff" zu geben, kommt nicht von ungefähr.

 

Der RAW-Konverter ist die "Abteilung", in der das Rohprodukt diesen Feinschliff bekommt und mit Photoshop u.ä. kann es darüber hinaus noch veredelt (vgl. z.B. Intarsien) werden.

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Anscheinend habe ich mich falsch ausgedrückt....

 

Ich fand das sehr klar ausgedrückt.

 

Man braucht ja auch nicht mehr zu erwähnen, dass die analoge Fotografie in der Entwicklung genauso manipuliert hat, wie es heute die Aufgabe von Lightroom zukommt.

Die ganzen Bezeichnungen der Tools der Bearbeitungsprogramme wie Maske, Abwedeln, etc stammen ja von dort. Aber das wurde schon oft genug hier und anderswo diskutiert.

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Ist das denn wirklich so, dass man mit dem (Hand-) Werk(s)zeug etwas endgültiges erschafft, das nicht mehr verändert wird?

 

Wenn der Schreiner ein Möbelstück fertigt, dann ist es mit dem Zuschneiden und Zusammenleimen der Einzelteile nicht getan.

Das Rohprodukt muss weiter bearbeitet werden.

 

Es wird geschliffen und lackiert, lasiert oder gebeizt und das oft mehrmals, um ihm das gewünschte "Finish" zu verleihen.

Die Redewendung "etwas den letzten Schliff" zu geben, kommt nicht von ungefähr.

 

Der RAW-Konverter ist die "Abteilung", in der das Rohprodukt diesen Feinschliff bekommt und mit Photoshop u.ä. kann es darüber hinaus noch veredelt (vgl. z.B. Intarsien) werden.

Dann ist es aber nicht mehr das wichtigste Werkzeug, denn ohne das wichtigste, mein Seh-und Beurteilungsvermögen wie auch die Kamera nützt mir Photoshop nix. 

 

So sehe ich als wichtiges Werkzeug die Kamera. Ich war hauptberuflich Flugzeugmechaniker und auch in der Röntgenprüftechnik tätig, das Bild habe ich dann auch oft nochmal nachbearbeitet, aber wenn ich keine ordentliche genaue Aufnahme vollbracht habe hätte mir die ganze Nachbearbeitung nix genutzt. Aus einen schlechten Bild konnte ich kein gutes mehr machen um etwaige Materialfehler zu entdecken. So war das wichtigste die Aufnahme selber. 

 

Hier habe ich ein Video entdeckt welches in etwa mit dem übereinstimmt was ich so empfinde.

 

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So lange der Thread-Ersteller sich nicht meldet und spezifiziert, was genau unter dem Titel und der Beschreibung zu verstehen ist, ist diese eine etwas sinnlose Diskussion, die eventuell noch dazu geeignet ist, Klicks zu generieren.

Einige Verstehen unter dem Thema die Motivation, andere die Kamera, andere nur spezielle Funktionen an einer Kamera, andere den Umfang der Bearbeitung. Dabei ist unklar, ob es allgemein um Fotografie geht oder "wie mache ich ein ansprechendes Foto?". Und jeder versucht den anderen Beitrag mit etwas zu überzeugen, was nicht klar umschrieben ist. Da kann man sich schon ein paar mal im Kreis drehen.

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Hallo

Was ist ein gutes Foto ?

Das was die Masse als gut empfindet !

Dem Großteil ist es doch scheiß-egal wie du das zu Stande gebracht hast ! Nur ein paar die es ihr Hobby nennen Philosophieren darüber .

Deswegen gibt es Photos vom ende des 19. Jahrhundert , wo wir mit offen Mund davor stehen und Bilder die mit allen was man an Technik und Werkzeugen anbieten können , die einen nichts geben .

Das wichtigste ist doch , die Bilder sind doch alles längst da , man muß sie nur mit der Kamera fangen können .

Gruß

Oli

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...und da fällt mir eigentlich nur Motiv und Licht ein. Wenn beides zusammen passt, ...

... und der Knipser das erkennt, dann sind schon mal ein paar wichtige Punkte erfüllt.

Dann geht's tatsächlich in die Technik.

Aber, das weiß ja jeder hier.

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Wenn ich von Anfang an ein Bild im Kopf habe und plane das Foto aus der Kamera zu bearbeiten?

Bei meiner alten analogen 6*9er habe ich oft mit Zwischennegativen und Skalpellen gearbeitet. Wie sonst sollte man Colorkey machen oder Kanten verstärken.Wenn das kein Handwerk war, dann weis ich es nicht.

Aber wenn heute die Bildbearbeitung kein echtes Fotografieren ist, dann war sie es damals auch schon nicht. Heute nimmt man Ebenen in Gimp oder was auch immer. Es ist nur leichter geworden durch den Computer.

Für die Puristen dürfte es dann nur einen Film geben, den der etwas naturgetreu wiedergibt. Schwarzweiss, Velvia, Chrome und Konsorten sind dann schon die Anfänge der teuflichen Bildbearbeitung.

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Hallo

Was ist ein gutes Foto ?

Das was die Masse als gut empfindet !

...

Gruß

Oli

 

Sicherlich nicht!

 

Ich zumindest bin mir da sehr oft viel zu individuell, um mich einer Masse anzuschließen.

Somit mag ich auch sehr oft Bilder, die der Masse (wie immer man diese definiert) nicht gefallen und umgekehrt.

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