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vor 15 Minuten schrieb yammat:

@Nielk Mike

Du präsentierst hier eine ganze Reihe an Annahmen über Verkaufszahlen, Produktionskosten und Fujis Strategie – als hättest du direkten Draht zur Geschäftsführung. Aussagen wie „nicht profitabel“, „alles auf die X100 gesetzt“ oder „darauf kann man sich einiges ausrechnen“ klingen zwar überzeugend, basieren aber im Kern auf Spekulation oder „Berichten im Netz“. Das ist ungefähr so belastbar wie Kaffeesatzlesen.

Klar, Meinungen sind absolut legitim – nur wäre es schön, wenn sie auch als solche kenntlich gemacht würden. Denn wenn man unbelegte Vermutungen wie Fakten formuliert, wird’s schnell irreführend. Und nein, auch das Internet ist keine Primärquelle.

In dem Sinne: Vielleicht etwas mehr „ich denke, dass …“ statt „es ist so, weil …“. Dann wird’s auch für alle lesbarer, die nicht zufällig im Besitz der geheimen Fuji-Interna sind. 😉

Das was Du "Kaffeesatzlesen" nennst ist eine ganz normale Analyse auf der Basis von wenig oder nicht zuverlässigen Daten. Macht man im Unternehmen jeden Tag. Es werden die Daten genommen die man hat (hybrid Sucher kostet mehr als ein normaler Sucher), Produktionszahlen im Netzt, Berichte über schleppende Akzeptanz des X-Pro3 ... und dann setzt man daraus ein Bild zusammen. Und was soll ich da deutlich machen? Wenn ich etwas schreibe, dann ist das immer meine persönliche Meinung und Wertung. Du kannst übereinstimmen oder anderer Auffassung sein. Suche einfach nach den Eckdaten im Netzt und sag uns, wie Du die Zukunft der X-Pro Serie einschätzt.

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vor 2 Stunden schrieb outofsightdd:

Was das kausal mit dem Profit der X100-Reihe zu tun haben soll, ist nicht belegbar.

Wenn sich ein Produkt sehr gut verkauft, kann auch ein geringer Gewinn pro Stück interessant sein, zumal bei hohen Stückzahlen die Produktionskosten durchaus sinken können. Außerdem hat die X100 derzeit so eine Bedeutung für das Image von Fuji bei jungen Leuten, dass ein geringer Gewinn in Kauf genommen wird. Die X100 kostet mit hybridem Sucher und Objektiv weniger als ein X-T5 body. Da ist nicht viel Raum für Gewinn. 

Man sich auch nur anschauen, welchen Preis Fuji jetzt für die X-E5 aufruft. Auch daraus kann man Rückschlüsse darauf ziehen, wie profitabel die X-Pro Serie war und welcher Preis dafür zukünftig aufgerufen wird, wenn denn überhaupt die Serie fortgesetzt wird.  

Und wenn die Überlegungen, die ich anstelle, für Dich nicht belegt sind - kein Problem. Dann schau nach Daten im Netzt, bilde Dir eine eigene Meinung, und teile sie mit uns.

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vor 4 Minuten schrieb Nielk Mike:

Man sich auch nur anschauen, welchen Preis Fuji jetzt für die X-E5 aufruft. Auch daraus kann man Rückschlüsse darauf ziehen, wie profitabel die X-Pro Serie war und welcher Preis dafür zukünftig aufgerufen wird, wenn denn überhaupt die Serie fortgesetzt wird.  

Und wenn die Überlegungen, die ich anstelle, für Dich nicht belegt sind - kein Problem. Dann schau nach Daten im Netzt, bilde Dir eine eigene Meinung, und teile sie mit uns.

Die Pro 3 war doch auch bei Erscheinen die teuerste Fuji, die es gab, mal von den GFX abgesehen. Ich habe für meine damals 1900 Euro bezahlt als sie auf dem Markt kam. Und dabei wird es nicht bleiben, wenn man alleine schon einmal die Teuerungsrate betrachtet.  Dafür ist jetzt auch kein Prophet notwendig. Und wenn sie jetzt mit den X 100 keinen Gewinn eingefahren haben, was ich absolut nicht glaube, dann würde ich mal sagen, dass es da an der Zeit ist die Führungsriege auszutauschen. Das ist doch im Kamera Segment die einzige Fuji, die anscheinend schon in sehr vielen Jackentaschen zu Hause ist. Die anderen sind doch hierzulande nur eine Randerscheinung. neben den anderen Herstellern.  ich glaube deshalb auch, dass Fuji aus dem was macht, was sie haben und dass diese schon immer am Markt befindliche Mindermenge auch profitable ist. Kommt ein Boom, dann können sie meist nicht liefern und auch das ist nur ein für Fuji Verhältnisse großer Absatz, der immer noch nicht mit den anderen Schritt hält. Von der E4 haben sie ja anscheinend nicht viele produziert, so schnell wie es keine mehr gab und die Begehrlichkeiten wurden ja dann auch erst wieder erweckt, nachdem die X 100 so ein Erfolg war. Da hätten sie im Schlepptau viele E4 absetzen können. Nun hat die E5 ja eine sehr gute Startposition und sie haben sie ja auch nicht gleich nach der Ankündigung auf den Markt geworfen, weil sie wohl daraus gelernt haben. Und diese pro5 wird wie immer etwas für den wahren  Fan sein. Da braucht es keine Millionenauflage, wenn kein Wunder passiert, aber sie ist nun mal so eine Art Imageprodukt und Aushängeschild seit der pro1. Und minus werden sie damit auch nicht machen, obwohl sie die pro3 glaube nicht gut verkauft haben, solange, wie die noch verfügbar war. Aber immerhin ist es nicht wie bei Sony, dass man quasi um Generationen zurück noch neue Kameras kaufen kann. Die haben anscheinend zu viel produziert oder verfolgen eine andere Geschäfts Strategie.

Die Zahlen, die man da selbst erreicht sind nun mal auch sehr unzuverlässig, meist sind sie auch vom asiatischen Markt oder einzelnen Handelsketten. Immer so, wie sie am besten klingen..., was man ja auch weiß... ich erinnere mich da noch an die Zeitungsmeldung vor drei Jahren wo die Zulassung an E Autos in der Stadt um 100% zugelegt hatte, und zwar von 8 auf 16 nach exakter Recherche.

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vor 28 Minuten schrieb outofsightdd:

Na klar, jetzt müssen andere die Falschaussagen widerlegen, wie üblich muss nicht der Behaupter die Nachweise bringen. 

Du musst gar nichts belegen! Entweder Du kannst das, was ich sage, nachvollziehen - oder auch nicht. Kein Problem. Teile doch einfach Deine Sicht.

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vor 10 Stunden schrieb Nielk Mike:

Die X100V VI verkaufen sich in großen Stückzahlen und sind günstiger zu produzieren als die X-Pro3.

Ersteres liegt daran, dass die X-Pro3 nicht so ganz die Wünsche der Zielgruppe getroffen hat (wer große Stückzahlen verkaufen will, muss Kameras bauen, die die Leute haben wollen), und letzteres bezweifle ich. Die Produktion einer X100VI ist schon sehr aufwendig.

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vor einer Stunde schrieb Nielk Mike:

Das was Du "Kaffeesatzlesen" nennst ist eine ganz normale Analyse auf der Basis von wenig oder nicht zuverlässigen Daten. Macht man im Unternehmen jeden Tag. Es werden die Daten genommen die man hat (hybrid Sucher kostet mehr als ein normaler Sucher), Produktionszahlen im Netzt, Berichte über schleppende Akzeptanz des X-Pro3 ... und dann setzt man daraus ein Bild zusammen. Und was soll ich da deutlich machen? Wenn ich etwas schreibe, dann ist das immer meine persönliche Meinung und Wertung. Du kannst übereinstimmen oder anderer Auffassung sein. Suche einfach nach den Eckdaten im Netzt und sag uns, wie Du die Zukunft der X-Pro Serie einschätzt.

Du nennst es „Analyse auf Basis wenig zuverlässiger Daten“ – ich nenne es: Spekulation mit Überzeugung vorgetragen. Das ist völlig in Ordnung, aber dann sollte man genau das auch klar kommunizieren. Denn Formulierungen wie „nicht profitabel“ oder „Fuji hat alles auf die X100 gesetzt“ klingen eben nicht wie Meinungen, sondern wie gesicherte Tatsachen. Und das war mein Punkt.

Auch im Unternehmensumfeld unterscheidet man übrigens zwischen fundierter Analyse und Szenarienbastelei auf Reddit-Basis. Was du da als „Daten“ anführst, ist bestenfalls fragmentarisch und basiert auf öffentlich nicht überprüfbaren Einschätzungen. Daraus ein klares Bild zu zeichnen, ist mutig – oder sagen wir: kreativ.

Meine Einschätzung zur Zukunft der X-Pro-Serie? Ich hoffe, dass Fujifilm den Mut hat, das Konzept weiterzuentwickeln – auch wenn es keine Massenkamera ist. Denn gerade Nischenprodukte wie die X-Pro oder GFX sind es, die eine Marke glaubwürdig machen – fernab vom reinen Hype um TikTok-taugliche Kompaktkameras.

Und ganz pragmatisch betrachtet: Warten wir’s doch einfach ab. 😉

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vor 20 Minuten schrieb DRS:

Die Pro 3 war doch auch bei Erscheinen die teuerste Fuji, die es gab, mal von den GFX abgesehen. Ich habe für meine damals 1900 Euro bezahlt als sie auf dem Markt kam. Und dabei wird es nicht bleiben, wenn man alleine schon einmal die Teuerungsrate betrachtet.  Dafür ist jetzt auch kein Prophet notwendig. Und wenn sie jetzt mit den X 100 keinen Gewinn eingefahren haben, was ich absolut nicht glaube, dann würde ich mal sagen, dass es da an der Zeit ist die Führungsriege auszutauschen. Das ist doch im Kamera Segment die einzige Fuji, die anscheinend schon in sehr vielen Jackentaschen zu Hause ist. Die anderen sind doch hierzulande nur eine Randerscheinung. neben den anderen Herstellern.  ich glaube deshalb auch, dass Fuji aus dem was macht, was sie haben und dass diese schon immer am Markt befindliche Mindermenge auch profitable ist. Kommt ein Boom, dann können sie meist nicht liefern und auch das ist nur ein für Fuji Verhältnisse großer Absatz, der immer noch nicht mit den anderen Schritt hält. Von der E4 haben sie ja anscheinend nicht viele produziert, so schnell wie es keine mehr gab und die Begehrlichkeiten wurden ja dann auch erst wieder erweckt, nachdem die X 100 so ein Erfolg war. Da hätten sie im Schlepptau viele E4 absetzen können. Nun hat die E5 ja eine sehr gute Startposition und sie haben sie ja auch nicht gleich nach der Ankündigung auf den Markt geworfen, weil sie wohl daraus gelernt haben. Und diese pro5 wird wie immer etwas für den wahren  Fan sein. Da braucht es keine Millionenauflage, wenn kein Wunder passiert, aber sie ist nun mal so eine Art Imageprodukt und Aushängeschild seit der pro1. Und minus werden sie damit auch nicht machen, obwohl sie die pro3 glaube nicht gut verkauft haben, solange, wie die noch verfügbar war. Aber immerhin ist es nicht wie bei Sony, dass man quasi um Generationen zurück noch neue Kameras kaufen kann. Die haben anscheinend zu viel produziert oder verfolgen eine andere Geschäfts Strategie.

Die Zahlen, die man da selbst erreicht sind nun mal auch sehr unzuverlässig, meist sind sie auch vom asiatischen Markt oder einzelnen Handelsketten. Immer so, wie sie am besten klingen..., was man ja auch weiß... ich erinnere mich da noch an die Zeitungsmeldung vor drei Jahren wo die Zulassung an E Autos in der Stadt um 100% zugelegt hatte, und zwar von 8 auf 16 nach exakter Recherche.

Die X-Pro3 war in der Tat zu denm Zeitpunkt mit €1.899 (Basismodell) die teuerste Kamera bei Fuji. Aber die Produktionskosten sind auch deutlich höher als bei einer X-T3. Die X100VI macht sicherlich Gewinn, aber bei dem Preis dürfte der nicht berauschend sein. Mich wundert, dass Fuji den Preis der X100VI bei Markteinführung nicht deutlicher höher angesetzt hat, zumal es den Anschein hat, dass die Käufer fast jeden Preis bereit sind zu zahlen. Der hybride Sucher und ein Objektiv für den Preis einer X-T5! Aber natürich kann man bei guten Stückzahlen und dem Imageeffekt der Kamera auch mit einem geringen Gewinn leben. 

Die X-Pro war einmal ein Imageträge für Fuji - selbst wenn die X-Pro1 zunächst ein schreckliches Produkt war. aber spätestens seit der X-Pro 3 hat die Produktlinie diese Eigenschaft an die X100 Serie abgegeben (vielleicht auch an die GFX100RF). Wenn man im Netz nachschaut, gibt eine große Mehrheit der X-Pro Nutzer zu, den OVF so gut wie nie zu benutzen. Dann bleibt als einziger Argument, dass die Kamera aussieht wie eine Leica (weshalb ja wohl auch viele einen "roten" Softrelease Button draufschrauben 🙂 ). 

Wenn eine X-Pro etwas für "wahre Fans" ist, dann muss die Zahl dieser Fans ausreichen, um eine Produktion zu rechtfertigen. Daran habe ich Zweifel. Auch da sehe ich in den Foren immer mehr Nutzer, die sagen: "Gebt mir einen sehr guten EVF in der nächsten X-EPro und gut". Nur sehr, sehr wenige sind "die hard" OVF fans (bis hin zu dem Vorschlag, nur noch einen OVF zu verbauen).

Aber in einem stimmen wir überein: Eine nächste X-Pro wäre enorm teuer - was problematisch ist angesichts der Konkurrenz mit z.B. der a7c und a7cr, sowie den "Retroangeboten" von Nikon,

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vor 1 Minute schrieb yammat:

Du nennst es „Analyse auf Basis wenig zuverlässiger Daten“ – ich nenne es: Spekulation mit Überzeugung vorgetragen. Das ist völlig in Ordnung, aber dann sollte man genau das auch klar kommunizieren. Denn Formulierungen wie „nicht profitabel“ oder „Fuji hat alles auf die X100 gesetzt“ klingen eben nicht wie Meinungen, sondern wie gesicherte Tatsachen. Und das war mein Punkt.

Auch im Unternehmensumfeld unterscheidet man übrigens zwischen fundierter Analyse und Szenarienbastelei auf Reddit-Basis. Was du da als „Daten“ anführst, ist bestenfalls fragmentarisch und basiert auf öffentlich nicht überprüfbaren Einschätzungen. Daraus ein klares Bild zu zeichnen, ist mutig – oder sagen wir: kreativ.

Meine Einschätzung zur Zukunft der X-Pro-Serie? Ich hoffe, dass Fujifilm den Mut hat, das Konzept weiterzuentwickeln – auch wenn es keine Massenkamera ist. Denn gerade Nischenprodukte wie die X-Pro oder GFX sind es, die eine Marke glaubwürdig machen – fernab vom reinen Hype um TikTok-taugliche Kompaktkameras.

Und ganz pragmatisch betrachtet: Warten wir’s doch einfach ab. 😉

Es bleibt ja nichts anderes übrig, als abzuwarten - und bis dahin auf Basis dessen, was an Information da ist, eine Position zu beziehen. Und weshalb sollte ich in jedem Satz sagen, dass es meine Meinung ist? Ich sage nirgendwo, dass es sich bei dem was cih sage, um Fakten von Fuji handelt. 

Natürlich entwickelt man im Unternehmen Strategien auf teilweise spärlicher Datenbasis. Man nimmt was man hat und fügt Erfahrung dazu. Ansonsten könnte man keine Entscheidung treffen.

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vor 9 Minuten schrieb mjh:

Ersteres liegt daran, dass die X-Pro3 nicht so ganz die Wünsche der Zielgruppe getroffen hat (wer große Stückzahlen verkaufen will, muss Kameras bauen, die die Leute haben wollen), und letzteres bezweifle ich. Die Produktion einer X100VI ist schon sehr aufwendig.

Kann durchaus sein, dass die Produktion der X100VI auch in großen Mengen keine Synergien bringt. Normalerweise ist das aber der Fall, wenn ich 100.000 und nicht nur 10.000 produziere. Aber egal: Fuji wird die X100 als Imageträger auch mit nur kleinem Gewinn verkaufen.

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vor 1 Stunde schrieb Nielk Mike:

Mach Dich doch selbst auf die Suche. Einfach Google benutzen oder mir glauben. Und wenn Du meiner Analyse nicht traust - auch gut. Dann ziehe Deine eignen Schlüsse auf der Basis dessen was Du weist.

Von Fuji gibt es jedenfalls keine Verkaufsstückzahlen, lediglich Umsatzzahlen ohne Bezug auf die Modelle. Gib einfach die Webseite woher Du Deine Daten hast.

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vor 13 Minuten schrieb Nielk Mike:

Es bleibt ja nichts anderes übrig, als abzuwarten - und bis dahin auf Basis dessen, was an Information da ist, eine Position zu beziehen. Und weshalb sollte ich in jedem Satz sagen, dass es meine Meinung ist? Ich sage nirgendwo, dass es sich bei dem was cih sage, um Fakten von Fuji handelt. 

Natürlich entwickelt man im Unternehmen Strategien auf teilweise spärlicher Datenbasis. Man nimmt was man hat und fügt Erfahrung dazu. Ansonsten könnte man keine Entscheidung treffen.

Klar, eine Meinung braucht kein „meiner Meinung nach“ in jedem Satz – das wäre stilistisch ermüdend.

Aber je bestimmter die Formulierungen, desto größer die Wirkung. Wenn jemand mehrfach so schreibt, klingt das für viele Leser eben weniger nach Meinung – und mehr nach gesichertem Hintergrundwissen.

Das kann man machen. Man sollte sich nur darüber im Klaren sein, wie es wirkt.

Im Unternehmenskontext wird mit unvollständigen Daten gearbeitet, keine Frage – aber dort unterscheidet man meist sehr klar zwischen: „Das wissen wir“, „Das vermuten wir“ und „Das interpretieren wir gerade kreativ, weil uns sonst nichts bleibt.“

In Foren hingegen verschwimmen diese Kategorien manchmal – was dann dazu führt, dass am Ende alle über Annahmen diskutieren, als wären sie belegte Tatsachen.

Aber gut – ich denke, wir haben unsere Positionen nun beide dargestellt.

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vor 19 Minuten schrieb Nielk Mike:

Die X-Pro war einmal ein Imageträge für Fuji - selbst wenn die X-Pro1 zunächst ein schreckliches Produkt war.

„Schreckliche“ Einlassung. 😊 Die X-Pro1 war sicher kein perfektes Produkt (AF-Probleme, üble Firmware ...), aber sie war technologisch interessant und ein Meilenstein für Fujifilm (1. X-Trans-Kamera, neues System …)

vor 22 Minuten schrieb Nielk Mike:

aber spätestens seit der X-Pro 3 hat die Produktlinie diese Eigenschaft an die X100 Serie abgegeben

Die X100 Serie ist zwar ziemlich populär … die X-Pro Serie spricht aber eine andere Zielgruppe an (Wechselobj. / Ausführung) Dass die X100-Serie den Platz der X-Pro als Imageträger übernommen habe, ist eine steile These …  

 

vor 26 Minuten schrieb Nielk Mike:

Wenn man im Netz nachschaut, gibt eine große Mehrheit der X-Pro Nutzer zu, den OVF so gut wie nie zu benutzen. Dann bleibt als einziger Argument, dass die Kamera aussieht wie eine Leica (weshalb ja wohl auch viele einen "roten" Softrelease Button draufschrauben 🙂 ). 

Wenn eine X-Pro etwas für "wahre Fans" ist, dann muss die Zahl dieser Fans ausreichen, um eine Produktion zu rechtfertigen.

Natürlich spielt das Design bei solchen Kameras eine Rolle - das gilt letztlich für fast alle Retro-Kameras. Aber die X-Pro-Serie wird von vielen wegen des Bedienkonzepts, der Haptik, des Suchersystems, des Formfaktors etc. geschätzt … dh. Dinge die Leica nicht bietet. 

übrigens, Fotoforen sind nicht unbedingt repräsentativ für die Gesamtnutzerschaft  … Foren ziehen oft besonders kritische, technikaffine Leute an … 

Ansonsten: Nur Fujifilm selbst kennt die Verkaufszahlen und Kalkulationen … und ist bekannt dafür, Nischenprodukte zu pflegen, wenn sie ins Markenbild passen.

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vor 2 Stunden schrieb Nielk Mike:

Mach Dich doch selbst auf die Suche. Einfach Google benutzen oder mir glauben. Und wenn Du meiner Analyse nicht traust - auch gut. Dann ziehe Deine eignen Schlüsse auf der Basis dessen was Du weist.

Hab ich gemacht: Die X Pro 3 ist die meistverkaufte Kamera.😆 Zweifel? Macht Dich doch selbst auf die Suche. Einfach Google benutzen.

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Klar, manchmal sind die Leute ja wirklich nur zu faul zum Suchen, aber in den sozialen Medien ist „Google selbst“ inzwischen zum Synonym für „Sorry, ich kann meine Behauptung nicht belegen, bin aber hundertprozentig von ihr überzeugt“ geworden.

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vor 52 Minuten schrieb Nielk Mike:

was problematisch ist angesichts der Konkurrenz mit z.B. der a7c und a7cr, sowie den "Retroangeboten" von Nikon,

wer eine  Fuji X-Pro gut findet, der würde doch in meinen Augen niemals eine Sony kaufen und auch das Retro Angebot von Nikon hat damit nicht viel  zu tun, weil das schon eher Konkurrenz für die T5 ist. Außer der ZfC und einigen  APS_C Gläsern haben sie ja auch in diesem Sektor nichts im Angebot.  Die ZF hat eben auch nur 24 MP, was ja auch schon wieder mit in den Kauf einfließt bei vielen Nutzern. 

Und richtig lohnen wird sich glaube diese Kamera nur, wenn sie wieder so ne Art Euphorie auslöst und vielleicht lässt sich Fuji ja deswegen Zeit. Mir ist das völlig egal. Sie ist mir lieber als dieses Spielzeug, dass sie kürzlich auf dem Markt geworfen haben, aber ich habe daran absolut keine Interesse. Ich hatte eine und bin dann wieder zur klassischen Variante zurück, weil ich das besser fand. Den optischen Sucher brauche ich nicht und ich fand die Bedienung fummelig. Das Display hatte auch nur den Vorteil das man es zuklappen konnte. Aber es gibt wohl Menschen, die sich eine wünschen, manche sogar ne monochrome, was das Feld der Interessenten  dann schon  langsam zum Kleingarten macht.

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vor 51 Minuten schrieb mjh:

Klar, manchmal sind die Leute ja wirklich nur zu faul zum Suchen, aber in den sozialen Medien ist „Google selbst“ inzwischen zum Synonym für „Sorry, ich kann meine Behauptung nicht belegen, bin aber hundertprozentig von ihr überzeugt“ geworden.

Einmal kurz gegoogelt: https://petapixel.com/2025/03/11/fujifilm-increased-x100vi-production-is-closer-to-shipping-outstanding-orders/

Aber erst einmal negativ kommentieren. Hilft keinem weiter.  

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vor einer Stunde schrieb Lighthouse:

Hab ich gemacht: Die X Pro 3 ist die meistverkaufte Kamera.😆 Zweifel? Macht Dich doch selbst auf die Suche. Einfach Google benutzen.

Warum sollte ich das googeln? Wir alle wissen, dass das nicht stimmt 🙂

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vor einer Stunde schrieb Nielk Mike:

Warum sollte ich das googeln? Wir alle wissen, dass das nicht stimmt 🙂

Oh,  ich dacht der Pluralis Majestatis wird nicht mehr verwendet.

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vor 4 Stunden schrieb Lighthouse:

Oh,  ich dacht der Pluralis Majestatis wird nicht mehr verwendet.

Normalerweise nicht - aber in diesem Fall sehr angebacht. Kannst Du auch inhaltlich etwas zur Diskussion beitragen? Irgendeine eigene Meinung zum Thema? Woher die Zahlen zur Produjtion der X100VI kommen, habe ich bereits gesagt. 

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vor 10 Stunden schrieb Nielk Mike:

Normalerweise nicht - aber in diesem Fall sehr angebacht. Kannst Du auch inhaltlich etwas zur Diskussion beitragen? Irgendeine eigene Meinung zum Thema? Woher die Zahlen zur Produjtion der X100VI kommen, habe ich bereits gesagt. 

Gerne, das Thema ist die X Pro und nicht die X100V wie wir alle wissen. Alles gut

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Danke für den Link – die Produktionssteigerung der X100VI ist Fakt, keine Frage.

vor 45 Minuten schrieb Nielk Mike:

Die Relevanz ergibt sich, wenn man der Diskussion gefolgt wäre.

Die entscheidende Frage ist aber: Ist das tatsächlich die Grundlage für all deine Aussagen der letzten Beiträge? Also für die Einschätzungen zur Unprofitabilität der X-Pro3, zu Fujis strategischen Entscheidungen, zur Priorisierung von Modellen, zur Zukunft der X-Pro-Serie?

Falls ja, wäre das – freundlich formuliert – eine recht ambitionierte Extrapolation.

Einen PR-Artikel zur Produktionsanpassung heranzuziehen und daraus gleich ganze Geschäftsstrategien abzuleiten, ist weniger Analyse als Wunschdenken mit Struktur. Oder anders gesagt: ein Meinungsbild mit dem Tonfall eines Abschlussberichts.

Dass du deine Schlüsse überzeugend formulierst, ist unbestritten. Nur liegt zwischen „überzeugend formuliert“ und „belastbar begründet“ eben ein gewisser Unterschied – den du, mit Verweis auf „die Diskussion“, leider konsequent ignorierst.

Kurz: Wer laut spricht, hat nicht automatisch recht. Er klingt nur so.

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Es stand ja die These im Raum, Fuji hätte die X-Pro3 auslaufen lassen, weil deren Hybridsucher zu kostspielig gewesen sei. Dem steht weiterhin entgegen, dass Fuji bis heute die X100-Reihe mit genau so einem Hybridsucher produziert und dessen Kosten insofern nicht der Grund für die Einstellung der X-Pro3 sein können.

Dass die X100-Modelle den Geschmack zahlreicher Fotografen getroffen haben, die X-Pro3 aber weniger, erscheint mir als plausiblere Erklärung. Fuji hatte mit der X-Pro3 etwas probiert, das nicht wie erwartet eingeschlagen hat, und seitdem grübeln sie, wie sie es anders und besser machen könnten. So lange sie zu keinem Ergebnis gekommen sind, gibt es auch keine X-Pro.

bearbeitet von mjh
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vor 40 Minuten schrieb yammat:

Danke für den Link – die Produktionssteigerung der X100VI ist Fakt, keine Frage.

Die entscheidende Frage ist aber: Ist das tatsächlich die Grundlage für all deine Aussagen der letzten Beiträge? Also für die Einschätzungen zur Unprofitabilität der X-Pro3, zu Fujis strategischen Entscheidungen, zur Priorisierung von Modellen, zur Zukunft der X-Pro-Serie?

Falls ja, wäre das – freundlich formuliert – eine recht ambitionierte Extrapolation.

Einen PR-Artikel zur Produktionsanpassung heranzuziehen und daraus gleich ganze Geschäftsstrategien abzuleiten, ist weniger Analyse als Wunschdenken mit Struktur. Oder anders gesagt: ein Meinungsbild mit dem Tonfall eines Abschlussberichts.

Dass du deine Schlüsse überzeugend formulierst, ist unbestritten. Nur liegt zwischen „überzeugend formuliert“ und „belastbar begründet“ eben ein gewisser Unterschied – den du, mit Verweis auf „die Diskussion“, leider konsequent ignorierst.

Kurz: Wer laut spricht, hat nicht automatisch recht. Er klingt nur so.

Dann bilde Dir doch eine eigene Meinung und teile sie mit uns. Wäre interessanter als die Methodenkritik.

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