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Am 13.6.2025 um 06:52 schrieb Ergebnis:

.. gleich mit der Einschränkung, das ist eine bewusst provokante Frage.

tscha, provokante Antworten auf provokante Fragen sind hier schwierig, selbst wenn sie sachlich gefasst werden.  😉

Nur soviel: das kategorische unterteilen in Profi, Amateur, ambitonierter Amateur, Zweit-, Dritt-, Backup-, Spaziergangs- und für-richtige Fotografie-Kameras ist nicht meine Denkweise bei der Anschaffung von Kameras. Darum verstehe ich die(se) Frage(n) auch gar nicht.

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Profi-Modelle ...

Ich habe kurz vor dem Kanada Urlaub von der XT-5 auf die XH2S gewechselt.

Alles hat seinen Vor- und Nachteile ...

Vom Gewicht her machte das schlussendlich keinen Unterschied. Die XT-5 mit dem Handgriff wiegt gerade einmal 50 Gramm weniger als die XH2S. Da muss man nicht über Unterschiede Diskutieren. Die XH2S bietet dabei, unterschiedliche Funktionen mal ausser acht gelassen, vor allem mit grösseren Objektiven ein wesentlich ausgewogeneres Handling. Die Sache ist ausgezeichnet ausbalanziert.

Warum hatte ich gewechselt? 

Vor allem wegen des schnellen Umschalters zwischen verschiedener Modi. Und das hat sich ausgezahlt. Einfach von C1 nach C2 und schon ist ALLES erledigt. Braucht man das? Je nach dem .... ich wollte das für Kanada haben. Um auf unvorbereitet Ereignisse rasch reagieren zu können. Und das hat sich gelohnt. Also von daher alles richtig gemacht.

Ob man alle Funktionen dieser Boliden benötigt?

Ich für mich kann sagen ... definitiv nein.

Aber was soll ich denn für die Reisefotografie mitnehmen?

Eine sucherlose Kamera in der Größe einer Zigarettenschachtel und dann ein 70...300.. mit Konverter dranhängen?

Sicherlich nicht.

Eine XT50 ist für mich auch keine Option. Funktional bestimmt. Aber ohne D-Pads? Nein

Für mich sind auch andere, kleinere "fixed lens Kameras keine Alternative. Da sehe ich bei meinem Handy viel mehr Vorteile und Flexibilität. Warum sollte ich eine "zweite Kamera" mitnehmen? Das Handy ist doch eh dabei und wenn man sich hier im Forum die Bilder im Smartphone Fred anschaut, dann ist die Qualität doch von vielen anderen Bildern die mit hochwertigerem Equipment geschossen wurden, gar nicht mehr zu unterschieden. Ich mische auch, für den Betrachter unbemerkt, Handybilder meiner Frau mit den XH2S Bildern im Fotobuch. Der einzige Kommentar meiner Frau: "Mit deiner Kamera kannst Du die Sachen so schön nah ranholen". 

Von daher, um auf die Eingangsfrage zu antworten, ja sie sind für mich definitiv "notwendig.

Gruß

Harald

bearbeitet von HaraldB
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  • 2 weeks later...
Am 13.6.2025 um 14:02 schrieb fb68:

Ich bin Hobbyist, muß mit den Bildern kein Geld verdienen, fotografiere aber sehr gerne und seit 3 Monaten wegen Ruhestand auch oft.
Ich bin seinerzeit von der X-T5 auf die X-H2 umgestiegen und hatte die erste Zeit auch das Gefühl das kleiner wohl wirklich besser gewesen wäre.
Das hat sich mittlerweile komplett erledigt. Ich habe die neuen kleineren Modelle alle mal befummelt und könnte mir einen Umstieg bzw. "Rückstieg" aktuell nicht vorstellen.
Wir sind seit mittlerweile sechs Wochen mit dem Wohnmobil auf Tour und die X-H2 hängt permanent an mir. Mal am Gurt, mal in einer Mindshift Slingbag.
Bei jedem Blick durch den Sucher bin ich begeistert, bei jeder Benutzung von Tele oder auch schon vom 16-55 genieße ich den Handgriff, bei der schnellen Kontrolle der Einstellungen freue ich mich über das Display oben drauf und wenn mir das nächste Mal eine Elchkuh mit Jungtier vor die Linse kommt kostet mich das Umschalten von Einstellungen für die Landschaftsfotografie auf Action-Tierfotografie nur einen Dreh von C1 auf C2.

Die X-T5 kenne ich weil ich sie selber hatte, die kleinen zweistelligen Modelle kenne ich nur vom Test beim Händler. Hatte vor ein paar Jahren aber die X-T30.
X-T5 und X-H2 sind da schon eine andere Liga. Welche von den beiden man bevorzugt ist dann Geschmacksache.

Da du ja sowohl die T5 als auch die H2 eigenen Auges kennst, wie sehr unterscheiden sie sich denn in Sachen EVF-Qualität ?

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vor 5 Minuten schrieb Wolfgang X:

Da du ja sowohl die T5 als auch die H2 eigenen Auges kennst, wie sehr unterscheiden sie sich denn in Sachen EVF-Qualität ?

Da tut sich meiner "Ansicht" nach nichts. Ich zumindest bemerke die 2MP mehr in der Auflösung der X-H2 nicht. Und die Vergrößerung ist bei beiden gleich.
 

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Denke da gibt es viele Bereiche die es zu beachten gilt. Und die sind je nach Mensch und Anforderungen einfach zu unterschiedlich für ein pauschales Urteil.

Für mich als Wieder-Anfänger und reiner Hobby „Fotograf“.

Bildqualität. Bis ich (vor allem gezielt) so gute Bilder mache, dass die Kamera das limitierende Werkzeug ist, dürften noch Jahre, eher Jahrzehnte ins Land gehen. Die Qualität und Ästhetik bestimmt der hinter dem Sucher - aber als Hobby Fotograf denke ich muss noch einiges passieren, dass man diese Kamera-Klasse wirklich komplett ausreizt. 

Funktionsunfang. Nice to have teilweise. Kann einem das Fotografieren erleichtern. Muss man selber entscheiden ob man das eine oder andere Gimmick wirklich braucht oder sich nur einredet zu brauchen? Gute Bilder gibt es auch ohne diese Gimmicks.

Haptik. Das ist dann wieder ein Grund, siehe mein persönliches Dilemma mit dem Sucher der X-T50 als Brillenträger. Ein für mich besserer Sucher ist dann nicht nur einfach ein nettes Gimmick - ohne lässt sich nicht gescheit arbeiten.  

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Am 13.6.2025 um 15:41 schrieb Ergebnis:

Genau mein Argument: Was ist bildentscheidend? Der Sensor und die IBIS!

Eindeutig JEIN

Ich finde meine besten Bilder mache ich mit meiner X-Pro1 die ich mir zur T5 geholt habe.
 

Die T5 liebe ich dafür das sie eigentlich alles kann, habe aber immer mehr bemerkt wie mich dieses alles immer mehr ablenkt.

Daher ist "bildentscheidend" gar nicht so leicht zu beantworten.

 

Nach Äonen des flipperns bin ich mittlerweile der Meinung das bildentscheidend ausschließlich der Punkt ist wie wohl man sich mit dem Equipment fühlt.

Vollkommen egal welche Technik.
Aktuell überlege ich mir nicht wieder eine 5DMI oder D700 zu holen 🤩

bearbeitet von Jimothy
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Krass, wie unterschiedlich Vorlieben oder Prioritäten sein können - aber ist auch richtig so und interessant 🙂

Bei mir ists ganz anders als bei einigen hier - Stichwort Sucher / Kompaktheit:

Ich WOLLTE sowohl die T50, als auch dann mit Hoffnung bzw. Verzweiflung nach der T50 Vorstellung eine E5 kaufen- seit Jahren warte ich auf eine Kamera, die meine damalige T30II ersetzen kann. Aber: Für mich ist der Sucher leider ENORM entscheidend dafür, wie viel Spaß ich überhaupt erst beim Erlebnis des Fotografierens, der Motivsuche, des Entdeckens habe! Damit verbringe ich doch schließlich am meisten Zeit - "im Sucher". Nein, es ist kein per se minderwertiger Sucher, das sage ich nicht - aber ich habe das kleine Guckloch mit dem 2,36er Panel der X-T30II einfach überhaupt nicht gemocht und hatte nie echten Spaß damit. Mit der T4 hat sich das damals ohne Witz sofort geändert, obwohl selbst dieser Sucher verglichen zu meiner H1 oder gar einer H2, durch die ich gucken konnte, kein Wunderwerk ist . Hat alles am Ende sogar dazu geführt, dass ich sie verkauft habe und immer noch vergeblich darauf warte, dass Fuji nach X (!) Jahren nun endlich mal etwas anderes als das schon bei der ersten T30 verwendete 2,36er Panel einzubauen. Riesig wie bei einer H2 muss der Sucher ja nicht werden - aber hey, seit 2019 die gleiche Auflösung? Ne sorry, ich finde das bei dem UVP beschämend, obwohl ich Fuji Fan bin. Selbst die X100V, die ja nun auch einige Jahre her ist, bekam das höher aufgelöste Panel und soweit ich weiß auch mehr Vergrößerung als die T50/E5. Und die UVP liegt auch schon in ähnlichen Sphären, wenn man schaut, dass eine T30II damals noch dreistellige UVPs hatte... 

Was man aber hinsichtlich Thema 2, der Kompaktheit oder Gewicht, auch oft vergisst (inkl. mir):

Oft überlegt man wegen doofen 50, gar 100 Gramm herum, egal ob Kamera oder Glas. Hier ein paar Milimeter sparen, da nochmal 25 Gramm. Ich habe über die Jahre gelernt: Eine Cam, die gut zu den eigenen Händen passt und sich schlichtweg entspannt greifen lässt kann 150 Gramm und 2cm größer sein, wird sich aber trotzdem leichter anfühlen als ein kleiner Body, den man immer leicht verkrampft greift und nie 100% Halt findet. Oft kauft man auf Basis des Datenblattes + Erwartung, was sich im realen (!) Alltag aber durchaus komplett umgekehrt erweisen kann.

bearbeitet von zonte
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Am 13.6.2025 um 14:11 schrieb DRS:

eigentlich braucht man sie wirklich nicht, wenn man nicht an seine Grenzen stößt mit Pufferspeicher oder Regenfestigkeit, die meiner Meinung nach auch überschätzt wird. Ich empfinde weder den Sucher der T50 als K.O.  Kriterium, noch das Display und die Bilder, die herauskommen sind identisch. Der Sucher zeigt das an, was ich fotografiere und das auch in in keiner schlechten Qualität. (…) In den für ein Foto relevanten Punkten liefern die beiden völlig identisch ab, sind weder langsamer noch schneller, treffen auch nicht besser beim AF, aber auch nicht schlechter. Die BQ ist gleich. Alles nur Handling Ergonomie, bedienerfreundlichere Tasten, zwei SD Karten usw. Ich habe trotzdem fast immer nur eine drin. Wer mit der T50 klarkommt und alles hat, was er braucht, kann sie sehr gut benutzen.

WR und Puffer sind mir schnuppe, ich brauche keine 2 Slots, aber muss ich mir denn nun wirklich, nur wegen des besseren Viewfinders die X-T5 kaufen?! Ich mag den klassischen RF-Body meiner X-E lieber als die geschrumpfte Spiegelreflex mit dem mittigen Buckel, ABER benutzt habe ich dann die X-T doch weitaus häufiger, und hauptsächlich wegen, genau: des Suchers. Für mich ist das Fotografieren mindestens so wichtig wie das resultierende Bild (manchmal, z.B. im Wald bei Makros, sogar wichtiger).  

Ich gehe jetzt in den local Fujistore und schau mir das mal im Vergleich (via X-T50) an, dann weiß ich wenigstens, was ich vorbestelle - oder nicht.   

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vor 17 Stunden schrieb grimm:

ABER benutzt habe ich dann die X-T doch weitaus häufiger, und hauptsächlich wegen, genau: des Suchers. Für mich ist das Fotografieren mindestens so wichtig wie das resultierende Bild (manchmal, z.B. im Wald bei Makros, sogar wichtiger). 
 

Genau der Typ Fotograf bin ich eben auch - das Erlebnis ist bei mir nicht minder wichtig als das Bild. Das Fotografieren an sich ist es, was mir Spaß macht, nicht nur die danach idealerweise perfekten Fotos ansehen! Aber das ist nun mal Sache der eigenen Prio 🙂 Manche Menschen denken ganz pragmatisch: Der Sucher ist ok, er reicht völlig zum Beurteilen des Fotos - wichtig ist das Bild, das rauskommt. Und die haben absolut Recht! Ich muss dazusagen, dass ich Berufsfotograf bin (Nikon FF) und die Fujis rein für meine private Freude nutze. Deswegen habe ich dort wohl nochmal ganz andere Vorlieben.

Aber hey, egal ob nun Sucher oder was ganz anderes: Kommt mehr Spaß im Leben nicht genau oft auch DANN dazu, wenn man etwas mehr hat, als man braucht oder als ausreichend bzw. vernünftig wäre?

Wir können alle auf einem alten Röhrenfernseher oder von mir aus einem 32 Zoll TV unser Abendprogramm und unsere Filme gucken. Aber irgendwie machts auf 70 Zoll, Beamer oder gar im Kino doch noch mehr Spaß. Obwohl es zum reinen betrachten des Filmes definitiv nicht nötig wäre :D 

bearbeitet von zonte
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Die xt5 macht mir wirklich sehr viel Spaß, auch bei der Fotografie von Tieren und Vögel. Man ist dazu gezwungen sich mehr mit der Szene auseinander zusetzen weil man nicht schnell reagieren kann und sich vorher überlegen muss was man tut. Das hat was und fördert das Fotografieerlebnis so wies fürs Hobby sein soll.

Schön wäre für mich jetzt noch wenn die xt5 ein größeren Puffer hätte und ggf. Einen stacked sensor damit dann einfach die Abfolge noch etwas besser laufen kann. Aber man kommt eigentlich auch so schon überraschend weit und so super viel ist die xt5 der h2s gar nicht hinter her. 

 

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vor 14 Stunden schrieb wood:

so super viel ist die xt5 der h2s gar nicht hinter her. 

 

Ich bin direkt von der X-T5 auf die X-H2 umgestiegen und kann dir sagen das das nicht stimmt.
Wenn du einmal vor einer Szene gestanden hast in der du schnell mehrere Parameter ändern musst weil dir sonst ein Bild entgeht dann merkst du den Unterschied.
Und das liegt nicht am größeren Puffer oder an einem anderen Sensor. Sondern schlicht und einfach am Gehäuse, am oberen Display und an den C1-7-Customsettings.
 

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vor 41 Minuten schrieb fb68:

am oberen Display

erstmal ist es doch so, dass man eine T5 doch in den wesentlichen Parametern sogar  im ausgeschalteten Zustand sofort einstellen kann, wie man es braucht. da braucht man dieses obere Display doch gar nicht, weil es ja als direkte Räder auf der Kamera montiert ist. Das sehe ich wirklich nicht als Vorteil der H2 und ich habe ja auch welche. Das mit den C Einstellungen nutze ich allerdings auch nicht. Wofür ich sie bräuchte,  funktioniert nicht, weil sich dieser Parameter nicht einstellen lässt. Nun habe ich Video Einstellungen  drauf gepackt und wenn ich die mal brauche habe ich sie wieder vergessen. Da bin ich direkt schneller und ich  habe es damals an meiner T4 sehr geschätzt, dass ich mit drei Drehs sehr schnell reagieren und die Kamera quasi im Laufen schon vor einstellen konnte. Zu diesen C Einstellungen gibt es ja die unterschiedlichsten Meinungen. Manche schwören drauf, mir sparen sie eigentlich keine Zeit. Oft weiß ich, was ich zu tun habe und stelle meine Kamera ein.  Kommt mal etwas unvorhergesehenes dann weiß ich auch was zu tun ist, um das schnell umzustellen, weil man ja auch kein Wahrsager ist, wenn man das vorher schon festlegt. Da ich selbst an so einer Voreinstellung wieder herumschrauben würde, bis alles stimmt, kann ich es auch gleich live machen. Wie gesagt sehe ich das so und weiß, dass es viele anders sehen. "Cool" ist auch, dass man diese C Belegungen zwar benennen kann, aber den Namen im Display nicht mal Abkürzung sieht.

Ein weiterer  Vorteil der T5/T50/M5/E5/x100  ist auch dass man im Auto ISO Modus die Belichtungszeit kürzer als 1/500 einstellen kann, was ja bei der H2 nach wie vor nicht geht. 

Die T5/T50 hat eben ein anderes Bedienkonzept, weniger Puffer, was den Serienshootern schon ab einem gewissen Punkt Probleme bereitet oder beim Video. Ansonsten machen sie die gleichen Bilder und sind in meinen Augen nicht groß langsamer als die H2s, die ich ja auch habe.

vor 20 Minuten schrieb Jimothy:

Funktioniert dieses C Rad bei der H2 anders als die Custom Settings der T-5?

An dem Rad drehst du halt nur das eine Rad und hast diene Voreinstellung

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vor einer Stunde schrieb Jimothy:

Funktioniert dieses C Rad bei der H2 anders als die Custom Settings der T-5? ( Also Q drücken und Daumenrad drehen)

Ja, weil du mit dem Rad Settings anlegen kannst, bei denen du mit einem Dreh oben links Parameter verstellst für die du bei der X-T5 erst ins Kamera-Menu oder an drei Rädern drehen müsstest.
Es sei denn du hast dir die Parameter ins Q-Menu oder auf eine Taste gelegt, dann musst du nur die Q-Taste drücken, dann den Parameter anwählen, dann den Parameter einstellen... Wenn du
Das mag wenn es gemütlich zugeht oder du vorher weisst was kommt ja alles noch gut klappen, es gibt aber nun einmal Situationen wo das nicht funktioniert.
Bei der X-H2 muß ich im Fall der Fälle nicht einmal die Kamera vom Auge nehmen.

Die Kamera schon vorm Fotografieren einstellen geht bei der X-H2 auch. Ich kann sie ja wie die X-T5 auf PASM schalten und mit drei Reglern (Blende am Objektiv, Zeit vorne, ISO oder Belichtungskorrektur hinten) verstellen, ich sehe alle Parameter oben auf dem Display. Und zumindest diese drei Parameter stelle ich genau da ein wo meine Finger sowieso sind. Natürlich muß die Kamera dazu eingeschaltet sein, aber ausgeschaltet wird die bei mir meist erst abends.

Und mal ein praktisches Beispiel: 
Wir waren mehrere Wochen auf Wohnmobiltour. Ich fotografiere hauptsächlich Landschaft und Architektur. Und als ich in Schwedisch-Lappland mal so wieder meinem Hobby nachging habe ich wohl eine Elchkuh mit Jungtier gestört, die dann von dannen zogen. Zum ersten Mal in 13 Jahren da oben bekomme ich sowas vor die Linse. Ohne einen Dreh von C1 (Landschaft vom Stativ mit Blendenvorwahl, mechanischer Auslöser, Einzelaufnahme, Einzelpunktfokus, Pre-AF aus, keine Objekterkennung, 2 Sekunden-Timer und noch ein paar Kleinigkeiten) rüber auf C3 (Action mit Zeitvorwahl, elektronischer Auslöser, 10 Bilder/Sek., Zonenfokus, Pre-AF an, Objekterkennung, kein Timer usw.) hätte ich das Bild nicht gemacht. Und wenn ich dann noch ein Porträt von meiner vom Motiv begeisterten Frau hätte machen wollen wäre das ein Dreh auf C4 gewesen. Das wäre so schnell gegangen, das hätte sie nicht einmal mitbekommen. In kleinen schwedischen Städten wo ich Architektur fotografiere und sich eine spontane Situation ergibt drehe ich auf C6 und habe da ein "Streetprogramm". Danach wieder zurück auf C1 und ich muß mir keine Sorgen machen das ich einen Parameter tief unten in irgendeinem Menu verbogen habe der mir beim nächsten Foto überhaupt nicht passen würde. Meine 6 Programme (eins habe ich frei zum Spielen und Testen) habe ich benannt und mir einen kleinen Spickzettel unter die Kamera geklebt. 

Aber wie @DRS schon schrieb mag das jeder anders sehen. Und jeder arbeitet ja auch anders, für mich passt die X-H2 momentan einfach besser.
Auch das Buttonlayout kommt mir entgegen da ich den Joystick, den Backbutton-Fokus (AF-ON) und die Belichtungskorrektur direkt nebeneinander habe. Bei der X-T5 habe ich den Joystick wegen seiner Position nie genutzt.

 

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vor 3 Stunden schrieb fb68:

Ich bin direkt von der X-T5 auf die X-H2 umgestiegen und kann dir sagen das das nicht stimmt.

Mir ging es jetzt um die Objekterkennung, AF Geschwindigkeit, Puffer leer schreiben usw.

Dass die klassische Bedienung der PASM-Bedienung etwas nachsteht würde ich schon auch sagen ja. 

Aber iso ist ja mehr oder weniger eh egal geworden, also steht die bei mir sowieso auf automatik. Blende muss ich noch bisschen üben um direkt die passende zu haben, aber klappt auch ganz gut und Verschlusszeit weiß ich mittlerweile auch ganz gut was ich brauche. Geht also ganz gut finde ich

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vor 46 Minuten schrieb wood:

Mir ging es jetzt um die Objekterkennung, AF Geschwindigkeit, Puffer leer schreiben usw.

Okay, sorry, das hatte ich dann anders verstanden.

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vor 16 Stunden schrieb fb68:

Auch das Buttonlayout kommt mir entgegen da ich den Joystick, den Backbutton-Fokus (AF-ON) und die Belichtungskorrektur direkt nebeneinander habe. Bei der X-T5 habe ich den Joystick wegen seiner Position nie genutzt.

Aufgrund der ganzen Knöpfe finde ich die H2 auch besser, weil man sie wirklich gut konfigurieren kann. Auf denen, oben neben dem Display verdrücke ich  mich aber auch noch mal, wenn es schnell gehen muss, auch wenn sie die unterschiedlich groß gemacht haben und man die Kamera nicht runter nehmen möchte.

Was dieses PSAM vs. Klassisch betrifft, sehe ich da keine Vor-oder Nachteile. Alles nur eine Gewöhnungsfrage, weil man ja immer auf das kommt, was man möchte. Den AF verstellt man z.B. mit einer Hebelbewegung bei der T5, die Blende hat man bei beiden am Objektiv und die Verschlusszeit kann man entweder oben einstellen oder wie bei der H2 auf ein Rad legen. Ich wüsste da jetzt nicht, was da schneller oder langsamer gehen soll. Man kann da zwar oben auf Zeit Automatik drehen, aber trotzdem muss man es noch einstellen und bei der T5 dreht man auf A. Es ist bei jeder nur ein Handgriff und danach stellt man sie auf die gleiche Weise ein. Mit der M Einstellung verhält sich genauso. 

Die H2 fasst sich eben auch sehr gut an und liegt gut in der Hand. Diesen Joystick fand ich am Anfang schlechter als bei der T4, aber auch da habe ich mich dran gewöhnt und jetzt geht es gut. Bei der T50 liegt er in meinen Augen ungünstig, aber das ist eben auch eine ganz andere Kamera.

Mit dem Backbutton Fokus habe ich zu der Zeit mal experimentiert, als sie den AF ruiniert hatten, aber das ist bei mir ein NOgo. Damit komme ich gar nicht klar und vielleicht liegt es daran, dass ich meine letzten Kameras fast immer auf AF_C stehen  hatte und mich  nie mehr darum kümmern musste, was da nun besser oder schlechter geht. 

Landschaften mache ich jetzt nicht so oft, außer im Urlaub oder wenn mal was vom Tourismusverband  kommt.  Ging aber bis dato auch immer. Da meine Kameras ja solange es möglich ist immer auf  relativ kurze Zeiten eingestellt sind und ich auch fast immer AF-C eingestellt habe, wäre es bei plötzlich outdoor auftauchender Elchkuh absolut kein Problem, die auch noch abzulichten. Ein Druck auf Tiererkennung und alles andere stimmt bereits halbwegs. Zur Not nimmt man die auch ganz gut mit falschen Einstellungen auf. Bei Portraits arbeite ich meist über die Blende und habe die Hand ja eh am Objektiv, sodass es quasi in jedem Falle sehr schnell geht, wenn ich die verstellen möchte. Am Ende muss ich ja nur die Blende oder die Zeit verstellen, wenn man AUTO-ISO gewählt hat und auch mit diesem leider nur möglichen 1/500 ist da schon ein größeres Tier gut eingefangen. Dazu kann man sich ja seine M Einstellung schon mal, was die Zeit betrifft vorkonfigurieren. 

Ich könnte diese C Einstellung eigentlich nur dazu gebrauchen, dass ich den Blitzmodus einstelle und da geht es nicht, dass man auch die Belichtungsvorschau mit einbezieht, denn die bleibt dann auch für alles andere auf Aus. Das kann gefährlich sein, wenn man es nicht merkt, weil die einen ja immer das gleiche Bild anzeigt und wenn es noch so falsch belichtet ist. 

Für dich kann das natürlich nachvollziehbar nützlich sein. Ich habe das für mich noch nie vermisst.  Für die Sachen, wo ich Zeit habe nehme ich immer M , AFC-C ist ja an und da jetzt an den zwei Rädern zu drehen, wo ich eh die Hand habe, wenn mal was auftaucht, was nicht geplant ist geht bei  mir auch so schnell. Es richtet sich eben genau wie du sagst nach der Arbeitsweise. Dazu kommt bei mir noch, dass ich mir den Kram auch nicht merke,  was wohl daran liegt, dass ich es selten brauche oder einfach nur sehr  vergesslich bin, wenn es um  sowas geht. 

 

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Eine T50 wäre mir persönlich einfach zu klein. Meine Dienstkamera ist eine X-T5 mit einem Tamron 17-70/2.8, das ist ein ganz schöner Klopper, auch im Vergleich zum XF16-80. Stelle ich mir nun eine X-T50 an dieser Linse vor... Ich weiß nicht.

Mir ist ein zweiter Kartenschacht, der größere Puffer, der Sucher und vor allem der große Akku sehr wichtig. WR ist eher neutral bzw. nice to have. Und ich will meine Kamera ordentlich in den Händen halten können, vor allem wenn man sie den ganzen Tag in den Händen hat. Momentan laufen wieder die Verabschiedungen der Abschlussklassen an unserer Schule, welche ich fotografisch begleite und alleine der Gedanke das mit einer noch kleineren und kompakteren Kamera machen zu müssen ist doch unschön. Ein weiteres Argument ist die gewohnte Bedienung der einstelligen T-Serie, ich bin seit der T1 dabei... :) 

Letztendlich ist es immer eine persönliche abwägung die Jeder für sich selbst treffen muss. Was "brauche" ich, was möchte ich, was passt zu mir und meiner Art der Fotografie, solche Frage sind entscheident. 

In einem durchaus emotionalen Hobby wie der Fotogrfie ist die rein rationale Abwägung von Equipment in meinen Augen eher schwierig. :) 

Man könnte auch die Gegenfrage stellen: Warum soll ich mit etwas gutem zufrieden sein, wenn es etwas besseres gibt?  ;) 

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vor 22 Minuten schrieb DRS:

Für dich kann das natürlich nachvollziehbar nützlich sein. Ich habe das für mich noch nie vermisst.

Ich denke wir dürfen hier nicht vergessen, das du das beruflich machst. Ich bin reiner Hobbyfotograf, der sich mit Mitte 50 jetzt zwar den Luxus leistet nicht mehr zu arbeiten, aber trotzdem die Kamera lange nicht jeden Tag in die Hand nimmt. Es kommt durchaus mal vor, das ich zwei oder drei Wochen den Fotorucksack nicht aufmache. Ich finde es schön, das grad im Fuji-Lineup ein jeder zur Zeit ein Gehäuse finden kann das seinen Vorlieben entspricht. Das ist einer der großen Anziehungspunkte dieses Herstellers für mich. Auch wenn ich ab und an wieder Richtung Vollformat schiele käme ich momentan wohl eher auf die Idee noch ein zweites Gehäuse zu kaufen.

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vor 3 Minuten schrieb fb68:

Ich denke wir dürfen hier nicht vergessen, das du das beruflich machst. Ich bin reiner Hobbyfotograf, der sich mit Mitte 50 jetzt zwar den Luxus leistet nicht mehr zu arbeiten, aber trotzdem die Kamera lange nicht jeden Tag in die Hand nimmt. Es kommt durchaus mal vor, das ich zwei oder drei Wochen den Fotorucksack nicht aufmache. Ich finde es schön, das grad im Fuji-Lineup ein jeder zur Zeit ein Gehäuse finden kann das seinen Vorlieben entspricht. Das ist einer der großen Anziehungspunkte dieses Herstellers für mich. Auch wenn ich ab und an wieder Richtung Vollformat schiele käme ich momentan wohl eher auf die Idee noch ein zweites Gehäuse zu kaufen.

Ich bleibe erstmal bei Fuji und ich sehe keinen Unterschied zum Vollformat, wenn ich mir so meine Bilder betrachte. Ich habe damals keine T5 gekauft, weil sie sehr spät kam und meine Kameras mal wieder an der  Reihe waren sie zu tauschen. Nach dieser Service Odyssee habe ich  mir noch ne H2 auf Halde gelegt.  Für 1580 Euro kriegt man definitiv nichts besseres, außer vielleicht beim AF. Wenn ich das heute noch mal entscheiden müsste, dann würde ich auf die H2s verzichten und lieber zwei H2 kaufen. Bei der T5 stört mich auch als wohl einer der Wenigen das Display.  Ich finde, dass sie schon nachgelassen haben, vor allem in der Update Politik. Ich kriege ja auch immer noch die Nikon Mails und guck dir mal an, was sie jetzt wieder alles der Z8 spendiert haben. Für die Neuerungen gibt es sogar ne eigene Webseite. So kennt man das von Fuji früher. Stattdessen kriegt man nicht mal dieses AUTO ISO Update als Fuji Nutzer, sodass ich mit dem Klopfer von Tele lieber an der T50 arbeite, weil das da geht. Dazu kommen noch die Lieferungszeit , die Engpässe und für mich der unterirdische Service.

Wegen der Kamera schiele ich da nicht zum Vollformat, aber das ganze Drumherum stört mich. Auch den AF hätten sie längst soweit verbessern können, wie es vielen bereits gereicht hätte, ohne auf das Niveau der anderen zu kommen. Aber sie bringen so eine Spaßkamera raus. Da geht es nur um Nuancen in der Verbessrung nicht um bahnbrechendes. Natürlich haben sie da für jeden was, aber haben das die anderen nicht?  Sorry, aber ich habe gerade diese Nikon Mail gekriegt und das lässt einen wehmütig zurückdenken, auch an Fuji.

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vor 22 Stunden schrieb fb68:


Wir waren mehrere Wochen auf Wohnmobiltour. Ich fotografiere hauptsächlich Landschaft und Architektur. Und als ich in Schwedisch-Lappland mal so wieder meinem Hobby nachging habe ich wohl eine Elchkuh mit Jungtier gestört, die dann von dannen zogen. Zum ersten Mal in 13 Jahren da oben bekomme ich sowas vor die Linse. Ohne einen Dreh von C1 (Landschaft vom Stativ mit Blendenvorwahl, mechanischer Auslöser, Einzelaufnahme, Einzelpunktfokus, Pre-AF aus, keine Objekterkennung, 2 Sekunden-Timer und noch ein paar Kleinigkeiten) rüber auf C3 (Action mit Zeitvorwahl, elektronischer Auslöser, 10 Bilder/Sek., Zonenfokus, Pre-AF an, Objekterkennung, kein Timer usw.) hätte ich das Bild nicht gemacht. Und wenn ich dann noch ein Porträt von meiner vom Motiv begeisterten Frau hätte machen wollen wäre das ein Dreh auf C4 gewesen. Das wäre so schnell gegangen, das hätte sie nicht einmal mitbekommen. In kleinen schwedischen Städten wo ich Architektur fotografiere und sich eine spontane Situation ergibt drehe ich auf C6 und habe da ein "Streetprogramm". Danach wieder zurück auf C1 und ich muß mir keine Sorgen machen das ich einen Parameter tief unten in irgendeinem Menu verbogen habe der mir beim nächsten Foto überhaupt nicht passen würde. Meine 6 Programme (eins habe ich frei zum Spielen und Testen) habe ich benannt und mir einen kleinen Spickzettel unter die Kamera geklebt. 



 

Danke, das beantwortet meine Frage komplett und ist wirklich ein großer Vorteil. Nur leider brauche ich jetzt eine X-H2.

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Am 2.7.2025 um 14:23 schrieb Jimothy:

Funktioniert dieses C Rad bei der H2 anders als die Custom Settings der T-5? ( Also Q drücken und Daumenrad drehen)

Das Schulterdisplay an der H finde ich generell super und vermisse ich immer.

Das hängt von der Art der Bedienung ab, bzw wie du die Buttons konfiguriert hast. 

Ich hatte die X-T5 z.b so konfiguriert, dass ich auf dem hinteren Drehrad, das man ja auch drücken, kann die C-Auswahl hatte. Also musste ich nur das Hinterrad reindrücken und habe mit dem Rad dann C1 bis C7 ausgesucht. Das entspricht in etwa dem Verstellen des Rades oben auf der XH-2. Meine x100vi habe ich übrigens genauso konfiguriert.

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