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Hallo!

Irgendwie verstehe ich die Philosophie hinter den Modi C1 bis C4 nicht: Meine X-S20 scheint ein wenig "vergesslich" zu sein. Geht es Euch auch so - oder missverstehe ich nur das Benutzerhandbuch?

Also: Ich konfiguriere die Kamera so, wie ich sie haben möchte. Dann gehe ich im Menü in die Filmeinstellungen -> Ben.Einst.bearbeiten/speichern und speichere den aktuellen Zustand der Kamera unter C1. Danach vergebe ich noch einen individuellen Namen und deaktivieren die Option "Autom.Aktual.Benutzerdef.Einst". Bis hier hin funktioniert alles.

Nun mache ich ein paar Aufnahmen im Modus C1, ändere dann aber ein paar Parameter. Zum Glück habe ich ja die automatische Aktualisierung der benutzerdefinierten Einstellungen deaktiviert (heißt für mich: ausgeschaltet, findet also nicht statt, wird nicht gespeichert, merkt sich die Kamera nicht). Dann schalte ich auf Zeitautomatik (A) um, mache ein paar Fotos und kehre in den Modus "C1" zurück. 

Leider ist die X-S20 jetzt nicht so konfiguriert, wie ich es anfänglich gespeichert habe. Vielmehr sind die einzelnen Aufnahmeparameter "all over the place". 

Sicherheitshalber wechsel ich noch einmal in einen anderen Modus, z. B. die Blendenautomatik, um dann wieder auf "C1" zu schalten. Aber nein, von den ursprünglich gespeicherten Parametern ist weiterhin nichts zu sehen. Alles ist kunterbunt durcheinander. Etwa so, wie ich es zuletzt händisch eingestellt hatte.

Hat also die Speicherautomatik zugeschlagen? Ich kontrolliere das noch einmal: Hmmm, nein, die ist weiterhin "deaktiviert".

Mache ich hier etwas falsch?

Grüße, Volker

 

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vor 5 Stunden schrieb VMB-HH:

Hat also die Speicherautomatik zugeschlagen? Ich kontrolliere das noch einmal: Hmmm, nein, die ist weiterhin "deaktiviert".

Hast ev. Parameter geändert, die nicht in C(x) gespeichert werden?
Dann kann natürlich auch ein C-Wechsel die nicht wieder zurücksetzen.

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Aus- und Einschalten, wie oben beschrieben, würde die ursprünglichen Einstellungen wieder aktivieren. Nun hast Du ja offenbar nur C1 mit Einstellungen belegt, aber wenn Du auch noch C2 definieren würdest, könntest Du zwischen beiden umschalten und damit jeweils die gespeicherten Werte aktivieren. Entsprechendes gilt für C3 und C4.

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Dank an @Vector - Ein- und Ausschalten der Kamera hilft in der Tat. Auch wenn ich das für ein eher ungewöhnliches Konzept halte...

@mjh Stimmt, C2 bis C4 sind derzeit nicht belegt. Das empfand ich angesichts des merkwürdigen Verhaltens von C1 als nicht zielführend. Ich werde die drei anderen Presets aber probeweise mal belegen - und schauen, ob sich dann das tatsächliche Verhalten der Kamera meiner Erwartungshaltung annähert 😉 

bearbeitet von VMB-HH
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Zugegeben: Dass Fuji C1, C2, C3 und C4 einerseits und P, A, S und M andererseits auf dasselbe Moduswahlrad gelegt hat, kann verwirren. Man denkt dann nämlich leicht, das seien prinzipiell gleichrangige Modi, aber das sind sie nicht.

Für die benutzerdefinierten Modi C1 bis C4 kann man jeweils eigene Menüeinstellungen definieren und dann zwischen diesen umschalten. Aber was für Menüeinstellungen sollen dann in den Modi P, A, S und M gelten?

Kann man in P, A, S und M wiederum eigene Menüeinstellungen definieren, so wie in C1 bis C4? Nein, ganz offensichtlich geht das nicht. Gelten also in diesen Modi die Werkseinstellungen? Dass das nicht der Fall ist, hast Du selbst schon bemerkt, und ein Zurückschalten auf die Werkseinstellungen wäre ja auch auch eine ganz blöde Idee gewesen: Wer würde in P, A, S oder M schon immer mit den Werkseinstellungen fotografieren wollen?

Welche Einstellungen gelten also, wenn man auf P, A, S oder M umschaltet? Nun, ganz einfach die Einstellungen, die schon vor dem Umschalten galten. Wenn Du also von C1 auf A umschaltest, bekommst Du die unter C1 gespeicherten Einstellungen plus Zeitautomatik; ansonsten ändert sich nichts. Wenn Du im Modus C1 einige Einstellungen temporär verstellt hattest, bleiben diese ebenfalls erhalten. Erst nach dem Aus- und Einschalten kehrt die Kamera zum reinen C1 ohne die temporären Änderungen zurück. 

Aus diesem Grund ist es sinnvoll, von den vier Speicherbänken für benutzerdefinierte Einstellungen eine für Standardeinstellungen zu opfern – also nicht die Werkseinstellungen, sondern die Einstellungen, die man im Regelfall nutzt. So kann man immer auf einen eigenen Standard zurückschalten und die übrigen drei C-Einstellungen bleiben für spezielle Situationen übrig, in denen andere als die Standardeinstellungen nötig oder ratsam sind.

bearbeitet von mjh
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Ich lasse meine Standardeinstellungen bei der S20 und ähnlichen Kameras auf PASM, C1-C4 haben jeweils besondere Einstellungen. Kein Grund, C1 für Standardeinstellungen zu opfern. Früher war das anders, da waren die C-Settings keine Modi sondern Speicherplätze, mit deren Inhalt man die aktuellen Einstellungen ersetzen konnte. Das ist mit dem nehen globalen C-Konzept nicht mehr der Fall. 

Die globalen C-Settings sind echte Kameramodi und haben keinen Einfluss auf die Settings in den PASM-Modi. Tatsächlich beinhalten die C-Settings bei diesen Kameras auch den Belichtungsmodus (PASM). Im Endeffekt ist es analog wie beim Filmsimrad der X-E5, wo FS1-FS3 nun neben der einzelnen Filmsim auch ganze Rezepte speichern können. 

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Ich sage ja nur, wie es aktuell bei diesem Modell ist. Früher war es eben anders, damals musste man deshalb auch auch ein C-Setting (C1) "opfern", in dem die gewünschten Grundeinstellungen für die Kamera abgelegt waren. Diesen Speicherplatz brauchte man, um die aktuellen Kameraeinstellungen (typischerweise aus einem anderen C-Setting, also C2-C7) mit dessen Inhalt (also mit C1) ersetzen zu können, um wieder die persönlichen Default-Einstellungen zu haben.

Mit den globalen C-Settings ERSETZEN diese Settings nicht mehr die aktuellen Einstellungen, sondern sie WERDEN zu den aktuellen Einstellungen, aber nur solange, wie das C-Setting ausgewählt ist. Es handelt sich hier also um erweiterte/globale Aufnahmemodi, deshalb befinden sie sich sinnvollerweise auch auf dem Moduswahlrad neben PASM, Video und anderen "Modi". Man muss also nicht befürchten, dass etwa ein zuletzt benutztes C4 die Menüeinstellungen von A oder P beeinflusst. 

Zwischen "Speicherplatz" und "Kameramodus" besteht ein grundlegender Unterschied, selbst wenn beide die exakt gleichen Einstellungen speichern können. 

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Am 23.8.2025 um 16:44 schrieb VMB-HH:

Sicherheitshalber wechsel ich noch einmal in einen anderen Modus, z. B. die Blendenautomatik, um dann wieder auf "C1" zu schalten. Aber nein, von den ursprünglich gespeicherten Parametern ist weiterhin nichts zu sehen. Alles ist kunterbunt durcheinander. Etwa so, wie ich es zuletzt händisch eingestellt hatte.

Ausschalten, Einschalten hilft, ist bei der X-T5 auch so.
Manche der ggü C1 veränderten Werte (zB Filmsim) bleiben erhalten, auch wenn man C2-C4 wählt und wieder zurück auf C1 schaltet, solange die Kamera in Betrieb ist.

bearbeitet von Taloan
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  • 1 month later...

Ich hänge mich jetzt hier mal dran, weil es thematisch sehr gut passt.

Ich habe mir verschiedene Settings auf C1 bis C4 gesetzt. Eines davon für Langzeitbelichtungen. Die passe ich dann immer noch an, von der genauen Belichtung her, aber es vieles schon vorkonfiguriert.

Ich wollte ein Feuerwerk konfigurieren. Hab einiges umgestellt, aber die Kamera dann nicht ausgestellt, sondern sie hat sich von alleine ausgeschaltet nach der eingestellten Zeit. So weit vorhersehbar, musste halt einfach noch warten, bis es wirklich los ging.

Aufwecken der Kamera geht dann ja über den Auslöser. Nur hat sie dann leider alle Anpassungen vergessen und ist wieder im voreingestellten Cx Modus.

Kann man das irgendwie ändern, dass sie die Einstellungen vergisst beim automatischen Abschalten?

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Ja, Du musst die C-Einstellungen nach dem Einstellen auch über „Änderungen Speichern“ sichern. Sonst sind sie weg.

Unter I..Q.: Auto-Update-Benutzerdefinierungs- Einstell. aktivieren/deaktivieren kannst Du dann zudem noch einstellen, ob weitere Änderungen beim Benutzen dann direkt gespeichert werden oder die einmal eingestellten Einstellungen nach Änderungen beim Fotografieren wieder zurückgesetzt werden. 

bearbeitet von Tommy43
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Ja das ist mir klar, aber das will ich ja nicht, weil es halt jedesmal was anderes ist und ich die Grundeinstellungen nicht ändern will. Wenn ich die Kamera aus- und wieder einschalte, dann ist das ja auch gewollt, dass die gespeicherten Einstellungen wieder gelanden werden . Aber während einem Shooting, man wartet aufs Feuerwerk oder aufs Polarlicht, etc., dann nervt es halt.

Aber ich habe jetzt einfach nur bei C2 eingestellt, dass die Kamera nicht automatisch abschaltet, weil da kommt es irgendwie am öftesten vor.

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Wenn sich die Kamera Änderungen beim Ausschalten nicht merken soll, darf man sie naturgemäß nicht ausschalten, wenn man die Änderungen nicht verlieren will. Ob das Ausschalten manuell oder automatisch passiert, ist dabei egal. AUS ist AUS – und dann sind alle Änderungen weg, weil das ja auch genau so eingestellt wurde. Es gibt deshalb auch die Option, Änderungen langfristiger zu behalten. Oder man lässt die Kamera eben so lange an, wie man die Änderungen behalten will. 

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vor 3 Stunden schrieb DaMoasta:

Ja das ist mir klar, aber das will ich ja nicht, weil es halt jedesmal was anderes ist und ich die Grundeinstellungen nicht ändern will.

Das ist dann allerdings ein Dilemma, wenn sich kein Slot findet, wo man solche Einstellungen speichern könnte 🤷‍♂️. Ich würde allerdings eher empfehlen, einen der C Slots zu nehmen und dort abzuspeichern, wenn das so wichtig ist. Sind ja immerhin 7. Falls man tatsächlich mehr als die vorhandenen 7 benötigt, könnte man sich die immer noch über die X-App sichern und für eine spezielle Reise 7 andere konfigurieren und nach der Reise wieder durch die ursprünglichen 7 ersetzen.

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vor 12 Stunden schrieb Rico Pfirstinger:

Ob das Ausschalten manuell oder automatisch passiert, ist dabei egal. AUS ist AUS – und dann sind alle Änderungen weg, weil das ja auch genau so eingestellt wurde. E

Anscheinend ja, aber für mich ist es ein Unterschied , ob ich über den Powerschalter ein und ausschalte, oder ob die Kamera sich selbst abschaltet. Dann, und nur dann, kann ich sie auch über den Auslöser wieder anschalten. Das könnte man ja auch für eine Art Ruhezustand nutzen, in dem die Kamera dann alles so lässt, als ob sie nicht abgeschaltet wurde.

Ist am Ende aber auch nicht das Problem, wenn man es weiß und dann halt die automatische Abschaltung deaktiviert. Ich war nur überrascht davon, weil ich sie mit Bedacht nicht abgeschaltet hatte, damit sie die Einstellungen nicht überschreibt. Und so lange läuft so ein Feuerwerk nicht, da wird's dann schnell stressig , obwohl ich vorher alles so schön konfiguriert hatte... 😉

vor 11 Stunden schrieb Tommy43:

Sind ja immerhin 7.

Nein, an der X-S20 sind es nur 4!

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Ok, ich ging von der E5 aus, schade, dass die S20 nur 4 Plätze hat.

Es gibt von daher 2 Lösungen: 

Wenn Du einen C-Platz konfigurierst, nicht speicherst und die Kamera auf Standby geht, dann ist die Einstellung weg. Von daher müsstest Du da die automatische Abschaltung ausschalten, wie schon besprochen oder eben den C-Platz erst sichern mit der Konsequenz, dass Du ihn dann halt belegt hast und einen anderen dafür stornieren müsstest bei nur 4 Plätzen.

Wenn Du aber die Kamera in der Einstellung P,A,M oder S konfigurierst, also nicht in ein C-Setting gehst, dann ist das nicht der Fall. Dann bleiben alle getroffenen Einstellungen sowohl nach Standby als auch nach kompletter Abschaltung bestehen. Klar, wenn Du das was exotisches einstellst, hast Du natürlich hinterher die Mühe, das alles wieder zurückzunehmen. Aber in der beschriebenen Situation wäre die Einstellung erhalten geblieben. 

bearbeitet von Tommy43
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vor 52 Minuten schrieb DaMoasta:

Das könnte man ja auch für eine Art Ruhezustand nutzen, in dem die Kamera dann alles so lässt, als ob sie nicht abgeschaltet wurde.

Diese "Art Ruhezustand" gibt es nur bei der GFX als Möglichkeit, nicht bei den APS-C-Kameras. Da gibt es nur das Abschalten, bisher offenbar mit allen daraus resultierenden Konsequenzen. Dass Fujifilm das auch besser oder smarter lösen könnte, ist denkbar, aber es wird bisher nicht besser oder smarter gelöst. 

Für mich selbst ist das bisher kein Thema, da ich die C-Settings organisch verwalte, also automatisch gespeicherte Änderungen durchaus begrüße. Die Chance ist ja groß, dass beim nächsten Einschalten der Kamera die Situation ganz ähnliche Einstellungen braucht wie beim letzten Mal, und nicht wie beim "ersten Mal", als ich das Setting irgendwann mal angelegt habe. Man lernt ja auch dazu und macht Fine-Tuning. 

Dabei ist es smart, die C-Settings für Aufnahmesituationen (Anwendungsfälle) zu konfigurieren und nicht etwa für Dinge wie "Rezepte".

Aber wenn alles am Ende doch mal zu sehr vom Ursprung abweicht und man evtl. sogar die Übersicht verloren hat, kann man immer noch ruckzuck per XApp zur letzten Komplettsicherung der Kameraeinstellungen zurückgehen. Das betrifft dann auch die C-Settings und dauert auch unterwegs nur wenige Sekunden.

 

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vor 5 Stunden schrieb Tommy43:

Wenn Du aber die Kamera in der Einstellung P,A,M oder S konfigurierst, also nicht in ein C-Setting gehst, dann ist das nicht der Fall.

Genau, deswegen hat mich das Verhalten ja auch gewundert und eiskalt erwischt ;-)

vor 4 Stunden schrieb Rico Pfirstinger:

Diese "Art Ruhezustand" gibt es nur bei der GFX als Möglichkeit, nicht bei den APS-C-Kameras.

Ah, gut zu wissen.

 

vor 4 Stunden schrieb Rico Pfirstinger:

Dabei ist es smart, die C-Settings für Aufnahmesituationen (Anwendungsfälle) zu konfigurieren und nicht etwa für Dinge wie "Rezepte".

Ja, das seh ich auch so und hab es auch so gemacht.

Langzeit ist halt z.B. das einzige, wo ich in RAW fotografiere, weil sonst bin ich im Regelfall zu faul zum Bearbeiten.

vor 4 Stunden schrieb Rico Pfirstinger:

Aber wenn alles am Ende doch mal zu sehr vom Ursprung abweicht und man evtl. sogar die Übersicht verloren hat, kann man immer noch ruckzuck per XApp zur letzten Komplettsicherung der Kameraeinstellungen zurückgehen. Das betrifft dann auch die C-Settings und dauert auch unterwegs nur wenige Sekunden.

Stimmt, guter Tipp. Das hatte ich irgendwie nicht auf dem Schirm.

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