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Hallo zusammen,

Ich bin relativ frisch in der Fotografie unterwegs. Ich habe erst 2024 einen Kamera Basiskurs gemacht und seither immer bisschen daran gearbeitet. Wenn ich mir Bilder von anderen Fotografen ansehe, haben ihre Bilder das gewisse "Etwas". Mir fehlt hier wohl noch das fotografische Können wie auch die Technik.

Ich bin daher froh um konstruktives Feedback, was ich verbessern kann. Alle Bilder sind mit meiner Fuji XS-20 entstanden. Um sie hier präsentieren zu können, musste ich sie stark komprimieren. Es geht mir also nicht um Bildschärfe und Auflösung, sondern um Themen wie Komposition ect.

Vielen Dank.

Gruss Daniel

Nun, hier die Bilder.

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Das erste gefällt mir sehr gut, auch wenn  trotz der sehr althergebrachten Pose, weil das Licht super wirkt, die nächsten beiden finde ich zu dunkel im Gesicht, das rötliche wiederum sehr gut.  Das mit dem Schatten empfinde ich auch als etwas "zu grau", Motiv aber super und den Füßen hätte ich noch zwei Zentimeter Raum nach unten  gegeben.

Vom Motiv her gefallen sie mir eigentlich alle, bis auf das zwischen den Vorhängen. ist aber auch Geschmacksache. Man sieht jedenfalls nicht, dass du erst damit angefangen hast. Sieht schon alles sehr interessant aus. Ist mehr eine Frage von Software oder Technik, als gute Sehen. Die sind schon alle sehr gut und man freut sich auf mehr.

bearbeitet von DRS
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Beim Schattenbild, wie @DRS  schon anmerkte, etwas mehr Luft an den Füssen (oben ist genug Luft) und den Schatten vielleicht ganz mit ins Bild nehmen. Ich finde es schade, dass der Schatten abgeschnitten ist. Gerade mit der Armhaltung des linken Arms.

Bei Bild 1 würde ich links, vor dem abgewinkelten Arm, mehr Luft lassen. Den dafür benötigten Raum kannst du rechts wegnehmen.

Und etwas mehr Licht bzw. ein Catchlight für die Augen. Ansonsten schon nicht schlecht für den Anfang.

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vor 2 Stunden schrieb DanZH:

Das mit dem Licht nehme ich mir gerne zu Herzen

Das mit dem Licht ist ja keine Hexerei und man kann da auch gut experimentieren und probieren. Ich finde da meist so experimentelle Ansätze besser, weil deine Bilder auch gut dazu passen. Da geht es nicht um cleane oder spektakuläre Ausleuchtung, sondern um das Besondere im Bild, wobei eins das andere natürlich nicht ausschließt. Ich würde da ne dimmbare Dauerlichtquelle und einen Reflektor nehmen, vielleicht noch so eine Foto Taschenlampe und gut. Du siehst ja auf der Kamera sofort was passiert und was dir gefällt, wenn du das in der Position veränderst..  Von Rollei gibt's da ganz gute Lampen die wirklich gut und preiswert sin, wie die Rollei Lux 100W. Wenn man das Geld für den Akku noch investiert, kann man die auch mobil verwenden.  Von Smallrig gibts auch noch so ne sehr gute Taschenlampe RF 10, die wirklich universell und gut zu gebrauchen ist. Ein Reflektor mit schwarz und weiß macht sich auch gut.

 

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vor 3 Stunden schrieb DanZH:

[...]  Es geht mir also nicht um Bildschärfe und Auflösung, sondern um Themen wie Komposition ect. [...] 

Ein Metatipp für das Forum: Packe jedes Foto in einen eigenen Beitrag. Dann kann man explizit darauf reagieren. Auch hast Du dann pro Beitrag die Möglichkeit eine Foto einzustellen, das an der langen Kante 2048 Pixel hat. Da kannst Du dann mit der Größenbeschränkung eine gute technische Darstellung hochladen. Reduziere die Auflösung explizit, denn das Downsampling gestattet Dir Einfluss auf den Schärfeeindruck zu nehmen. Und die Schärfeanmutung ist eben auch eins der gestalterischen Mittel.

 

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Mit deinen gezeigten Bildern bist du schon auf einem guten Weg. Versuche mal, den Bildschnitt zu variieren und schaue, wie unterschiedlich sich das auswirkt. Deshalb beim Shooting am besten immer etwas Raum fürs Zuschneiden lassen.

Die technischen Aspekte bei meiner persönlichen Art der Portraitfotografie sind aber nachrangig. An erster Stelle steht für mich die Kommunikation zwischen den beiden vor und hinter der Kamera. Daraus entstehen Vertrauen, Offenheit, der Draht zueinander und im Endeffekt auf den Bildern "das gewisse Etwas", wie du beschreibst. Dann erst kommen bei mir Aspekte wie Licht und Komposition. Technische Makellosigkeit empfinde ich als steril.

Eine besondere Zusatzausrüstung braucht es erstmal nicht (ich habe mir haufenweise Studiokrempel gekauft, den ich kaum nutze), sondern du kannst mit vorhandenem Licht und Schatten beste Erfahrungen machen, ob beispielsweise am Fenster daheim, im Caféhaus oder an reflektierenden Wänden.

Viel Freude weiterhin!

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Moin, generell finde ich die Bilder ziemlich gut; etwas heller einerseits, etwas mehr Kontrast und dann besonders im Schwarz wieder etwas mehr Zeichnung wäre vllt. sinnvoll. Wie, womit entwickelst Du? Von Kommunikation zum Modell war ja schon die Rede. Da kommt mir der Blick des Modells vor allem in Bild 1 etwas starr, müde (?) vor, oder es hätte auch mit den Augen richtig nach links raus sehen können. Schwer auszudrücken. Ganz unten den Schatten anzuschneiden scheint mir ok zu sein; unten einen kleinen grauen Streifen anzufügen wäre ja auch leicht möglich, ob das wichtig ist? Auch da fehlt für mich etwas Dynamik, schließlich ist das eine schwierige Darbietung. 

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vor 15 Stunden schrieb DanZH:

Hallo zusammen,

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Vielen Dank.

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Nun, hier die Bilder.

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das Erste ist im Ungleichgewicht, mir würde es besser gefallen, wenn die Dame ins Bild schauen würde, statt mit der Nase am Rand zu kleben

das Zweite ist schief und der abgeschnittene Schatten sieht für mich abrupt aus, ich fände es gut, wenn der Schatten vom Stuhl voll drauf wäre und das Bild damit in zwei Seiten aufgeteilt wäre

Nr 3 siehe 1

Nr 4 hätte ich mir gewünscht, von einem etwas tieferen Standpunkt zu sehen und wenn schon die Stiefel zu sehen sind, diese auch ganz zu sehen... wo bei vom tieferen Aufnahmepunkt könnte das auch anders sein ... müsste man sehen. Ich würde mir auch mehr Zeichnung wünschen, das viele Rot erschlägt die Plastikfolie als Umgebung.. die vermutlich zur Bildidee gehört hätte

Bild 5 würde mir grundsätzlich gefallen, aber hier ist der Schatten im Hintergrund so sichtbar, dass es fast ein wenig weh tut, dass er halb abgeschnitten ist, wenn er schon da ist, dann sollte er links die Bildhälfte ausfüllen und das Bild in ein Gleichgewicht bringen (ähnlich wie bei Bild 2, aber sogar noch mehr)

 

... ist aber nur meine Meinung, ohne Absolutheitsanspruch 🙂 

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Danke euch fürs Feedback.

@Cervo Das Thema Model Kommunikation ist ein wichtiger Punkt. Da fehlt mir noch ein bisschen die Erfahrung.

@LKH Danke für deine Rückmeldung. Zu deiner Frage: Ich entwickle mit Lightroom

@nightstalker Verstehe ich absolut. Die Schatten sollten ganz auf dem Bild sein

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Hallo! Ich lese hier gerne mit, wegen der interessanten (und gut ausgedachten und ansehnlichen) Bilder und vor allem wegen der sämtliche für mich nachvollziehbaren, lehrreichen und konstruktiven Kommentare bisher. Aufgefallen ist mir noch, dass ich es etwas schade finde, dass dem Modell auf dem Stuhl die Schattenkante mitten durchs rechte Auge geht (das eigentlich schönen Licht von links hätten lieber von minimal weiter oben kommen können?) und dass dem ersten Bild irgendwie Leben fehlt, unabhängig vom bereits kritisierten Beschnitt, obwohl das Licht ja prima ist. Vielleicht sieht es in Originalauflösung besser aus oder der kleine Lichtreflex im Auge („Catchlight“) könnte noch heller sein, in Bild 3 mit dem selben Modell vermisse ich ihn auch.

Grüße und danke fürs zeigen und den anderen fürs Feedback, das auch dem unbeteiligten Mitleser was bringt 

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vor 1 Stunde schrieb DanZH:

Danke euch fürs Feedback.

 

einen Tip hätt' ich noch, immer ein Bild zusätzlich machen, wo man die ganze Szene sieht ... oder bei schnellen Bildern: einfach einmal abdrücken, bevor man sich daran macht, sich einen Ausschnitt und einen Aufbau zu überlegen.

Das hat in mehreren Ebenen Sinn:

- man hat schonmal einen Schuss im Kasten, falls die gesehene Szene sich verändert
- man hat noch ein Bild, auf dem sicher nichts abgeschnitten ist, für den Fall, dass man beim endgültigen Bild dann was übersieht

 

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vor 12 Stunden schrieb Frankman:

Lichtsetzung kannst du kostenlos an einem großen Fenster testen und üben.
Noch dazu ist echtes Tageslicht das ansehnlichste Licht.
Um es abzumildern genügt eine einfache Gardine, oft ist diese vor dem Fenster ja vorhanden.

Das sind Imme so ein bisschen zu rigorose Feststellungen, die man nicht so stehenlassen kann. Gerade bei dieser Art vorn Portraits muss Fensterlicht nicht zwingend das "ansehnlichste" Licht sein.  Ich sage es gleich einmal von vornherein, dass ich jetzt auch dem natürlichen Licht nicht abgeneigt bin, aber es gibt eine Menge von fotografischen Gründen, warum man sich auch mit alternativen Lichtquellen beschäftigen sollte. 

Ich gehe mal davon aus, dass man ein Bild im Kopf hat....

zuerst einmal kommt das natürliche Licht wie es kommt, wie das Fenster zum Licht steht und ob es als Strahl oder diffus durch die Scheibe dringt. Man kann da jetzt mit Sicherheit und in allen belangen ein sehr stimmungsvolles schönes Portrait machen, aber es ist nicht das , was man eigentlich möchte.

Kommt man jetzt als Hobbyist um 16-17 Uhr von der Arbeit nach Hause, dann war es das mit dem Fenster Licht sowieso. Dazu nimmt es auch nach hinten ab, wenn man jetzt, wie in diesem Falle Requisiten mit einbezieht.

Eine partielle Beleuchtung von gewissen Partien wird auch mehr durch den Zufall bestimmt als durch einen selbst.

Oft steht einen auch für eine Idee gar kein Fenster zur Verfügung und man verrückt jetzt auch nicht zwingend das Sofa, um es ans Fenster zu stellen oder man kommt irgendwohin, wo das alles sowieso tabu ist.

Wie gesagt geht es auch nicht darum ein Bild zu machen, was irgendein Portrait wird, sondern eins, was genau das Portrait wird, wo das angeleuchtet ist, was ich möchte und wo das Modell da sitzt, wo ich es gerne hätte, mit dem Hintergrund, den ich gut finde und dem Vordergrund der nur da vorhanden ist. Oft muss man da sogar das Fenster abdunkeln, damit man die Bildidee umsetzen kann. So ein Fenster ist nämlich genau wie natürliches Licht nun mal da, wo es ist, genau wie ein vorhandener Hintergrund da ist, wo er ist.

Das alles heißt wie vorangestellt nicht, dass man damit keine eindrucksvollen Portraits machen kann. Kann man sehr wohl.

Man sollte sich in meinen Augen schon etwas mit dem künstlichen Licht beschäftigen, abseits von der natürlichen Lichtquelle, obwohl man sich die als Vorbild durchaus oft zu Nutze machen kann.

Ich bin de Meinung, dass für so ein "Basisset" eine preiswerte Fotolampe, die dimmbar ist, wo man sich zur Not ein paar Aufsätze bauen kann und die die richtige Lichtfarbe hat, wenn man jetzt auch mal in Farbe fotografiert und nicht ausschließlich s/w. Will man jetzt auch noch mit Effekten und Farben arbeiten macht sich in meinen Augen die Smallrig RF10 super. Meine hat keine 50 Euro gekostet ist so groß wie eine Taschenlampe, hat ein Stativgewinde, Farbiges Licht in Rot, Blau und Gelb,  neutrales weiß und ist dimmbar und fokussierbar und man kann , wenn man möchte auch noch die zahlreichen Schablonen für den HG verwenden. Ein kleines Wunderwerk on Location und durch den starken Akku auch sehr mobil einzusetzen und passt in jede Fototasche. Ein Reflektor ist für mich auch  wichtig weil man ja mal etwas abschatten oder aufhellen muss.  So ein Dreierset kostet vielleicht 150 Euro und man ist sehr flexibel. dazu macht die so eine Rollei Lux mit ihrer Leistung von 2-  100W auch noch wirklich Licht und ist dafür winzig.

Natürlich kann man auch viel nehmen was man zu Hause hat kann sich mit einer schnöden Styroporplatte als Reflektor behelfen oder mit einer schwarzen Jacke als Lichtschlucker. Man kann alles an Lampen nehmen, was so vorrätig ist, Kerzen, Laternen, Taschenlampe, aber man hat dann meist bei Farbbildern das Problem, dass eben die Kamera kompliziert umgestellt werden muss oder am PC dann bearbeitet werden muss, sodass das Bild erstmal so aussieht, wie es aussah.

bearbeitet von DRS
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Hallo @DanZH,

Du hast die Bildbearbeitung erlaubt. Ich war also so mutig und habe mir mal das Bild mit der Baletttänzerin vorgenommen. Ich finde es nicht schlimm, dass der Schatten abgeschnitten wurde. Ich habe allerdings die Person verschoben und etwas Boden hinzugefügt, dazu Helligkeit und Kontrast erhöht.

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

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bearbeitet von harlud
Helligkeit und Kontrast erhöht
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vor 1 Stunde schrieb Frankman:

Ich denke unsere Diskussion ist für den Ersteller nicht hilfreich.
Er hat schon verstanden um was es geht.

wenn du das sagst... Ich denke mal, dass da jede Ansicht hilfreich ist und ich mache das schon seit Jahrzehnten professionell und auch ich finde hier vieles hilfreich, was manchmal aus der Erfahrung von anderen  heraus geschrieben wird. Was mich gestört hat ist nur die Tatsache, dass du etwas verabsolutierst, was wirklich nicht hilfreich ist, besonders bei diesen Bildern. Es geht nicht darum.... "Stell deine Modelle einfach ans Fenster, wenn du wirklich das angenehmste Licht aller Zeiten haben möchtest.".. Das ist keine Patentlösung und oft auch unmöglich für viele Motivsituationen. Ich bin ganz bei allen, die da sagen, dass man mit Fensterlicht sehr gute Portraits machen kann, aber das hatte ich ja auch schon geschrieben. Wie gesagt komme ich ständig irgendwohin, wo das absolut nicht geht, weil das Motiv in meinen Kopf bereits da ist und ich denke auch, dass der TO da mit der Folie usw. schon ein Bild im Kopf hatte, auch bei dem mit den Vorhang... oder den Platz ausnutzen musste bei der Tänzerin. da kommen eben viele Dinge zusammen, die dann nur zufällig auch mit Fenster Licht gehen würden, wie der Schatten an der Wand, der ja hier als Gestaltungsmittel  dient und zum Bild gehört, was ich übrigens sehr gut finde, wenn man den mit einbezieht. Da hapert es nur ein bisschen an der Bearbeitung oder Beleuchtung und dem Beschnitt. An sich ein gutes Bild.

für jemanden, der jetzt damit anfängt. Wie gesagt ich möchte nur helfen und ich bin auch immer bereit dazu zu lernen, aber ich habe schon so viele Bilder gemacht, dass ich auch weiß, dass es so viele Situationen in der Fotografie gibt, wo man eben immer auch von Erfahrungen der anderen profitiert. ich schließe mich da nicht aus. Und je mehr Input man hier bekommt, um mal darüber nachzudenken, desto mehr kann man da für sich herausnehmen oder eben auch für sich verwerfen. Wenn du das anders siehst, dann ist das so.

Man hat in der Fotografie als Fotograf einen Raum, in dem man sich bewegt, hat einen Hintergrund der auch manchmal sehr wichtig für das Motiv ist und gegebenenfalls auch einen Vordergrund und Licht, was vorhanden ist. Nun ist es manchmal weitaus schwerer mit dem vorhanden Licht dieses Bild zu machen, was man sich vorstellt, als einfach eins zu setzen. man hat Abstände, die manchmal großzügig und manchmal gering sind etc.

Für meine Begriffe hat der TO hier wirklich motivmäßig schon sehr viel abgeliefert, was nicht so nach " Anfänger aussieht" Im Gegenteil. Das Auge, die Motiv Wahl, Idee und die Location sind schon sehr gut gewählt. Ich finde selbst diesen schiefen Stuhl Klasse, wenn es denn beabsichtigt war, genauso die Lichter auf dem ersten Bild. Da gibt es nur technisch, bearbeitungsmäßig und  oder lichtmäßig erst einmal Raum für Optimierungen, nach meinem Geschmack. Manche mögen es aber auch genau so. 

Für mich haben wir ein paar sehr gute Bilder hier,  die wenn sie denn ein Anfang sind, schon weit darüber hinaus gehen und man kann hier auch dann alles an Meinungen und Infos mitnehmen, um sich auf diesen guten weg begleiten zu lassen.  Es ist ja hier auch nicht selbstverständlich, dass viele über die wirklichen Ergebnisse der Fotografie sich an so einer Diskussion beteiligen. Da hat jemand der  wie im Titel steht,  eine " abgenutzte X100F kaufen will oder nicht ", schon zehn Seiten mehr an Tipps.

Wenn dem TO meine Ansichten nichts bringen, dann soll er das gerne selbst entscheiden und nicht jemand anderes in meinen Augen. Vielleicht hilft es ja dann jemand anderen. Ist ja ein Forum mit vielen Benutzern.

bearbeitet von DRS
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vor 44 Minuten schrieb DRS:

Wenn dem TO meine Ansichten nichts bringen, dann soll er das gerne selbst entscheiden und nicht jemand anderes in meinen Augen. Vielleicht hilft es ja dann jemand anderen. Ist ja ein Forum mit vielen Benutzern.

Ich glaube daher kommt das Missverständnis! 
Ich habe doch keine deiner Aussagen widerlegt, du hast meine entkräftet.
Wie kann man denn bitte als Fotograf, ich bin bei Portraits sogar nur Betrachter, den wichtigsten Parameter, das Licht, klein reden.
An der Bearbeitung von @harlud sieht man doch sehr gut, welche veränderte Bildwirkung die Veränderung der Lichtverhältnisse zur Folge hat.
Er hat kurz viele Hilfestellungen hier in seiner Bearbeitung umgesetzt und das Ergebnis zeigt dem Ersteller schnell, an welcher Stellschraube er drehen kann.
Da zählt auch die von dir genannte Ausrichtung des Bildes dazu.

Weiter möchte ich auch auf deine Beiträge nicht eingehen, es geht hier weder um dich noch um mich. 

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vor einer Stunde schrieb Frankman:

ch glaube daher kommt das Missverständnis! 

genau... Ich könnte mich jetzt selbst zitieren... und ich rede das Licht auch nicht klein, denn ich habe ja geschrieben, dass es gerade in den Bildern daran hapert, weil zu viel grau im Bild ist zu wenig Kontrast und ab und an eben Licht an gewissen Stellen fehlt. lese es einfach nach.  Und ich habe auch dich nicht widerlegt, sondern nur geschrieben, dass man nicht einfach behaupten kann, dass echtes Tageslicht, " sowieso das angenehmste Licht" ist, weil es auch kompliziert sein kann, wenn man etwas im Kopf hat, wie ein Bild aussieht..

"Lichtsetzung kannst du kostenlos an einem großen Fenster testen und üben."

Und das würdest du bei den vorliegenden Motiven empfehlen? Erkläre mir das mal, wie man das darauf dann anwenden kann, bei diesen Bildern. Das ist doch was völlig anderes. manchmal benötigt man auch punktuelles Licht usw. Auch wenn ich ein Verfechter und Befürworter  von natürlichem Licht bin ist es manchmal weitaus schwerer das in die Richtung zu bringen, wie man sich sein Motiv beleuchtet vorstellt. Da ist es was anderes, wenn ich mich probiere und mit Fenster Licht Bilder mache und die Wirkung nutze. Das kann etwas sehr schönes entstehen, aber wenn ich etwas möchte, wie geschrieben... dann wird das schwer. Man testet sowas am besten da, wo es am ende passiert.

Nur noch mal als Beispiel:

Ich komme in einen Raum

Der Hintergrund gefällt mir, weil die Blümchentapete mein Bild hervorragend ergänzt

Das Sofa steht da, wo es steht, wie fast immer

Das Fenster ist da, wo es ist, wie  immer

Ich möchte das Motiv beleuchten, so, dass es sich hervorhebt, den Hintergrund beleuchten, damit er nicht in Dunkelheit versinkt oder ihn eben ins schwarze laufen lassen. den Fußboden möchte ich am liebsten auch nicht auf dem Bild haben.

Habe ich jetzt zufällig gleisendes Licht durchs Fenster, kann ich das mit einer Gardine (auf und zu) vielleicht gut in die Richtung lenken, wo ich es gerne hätte. Wird aber schwer und geht bei hellem diffusen Licht besser. Mit Glück landet es da, wo es hin muss Mit einem Reflektor kann ich da noch Bereiche beleuchten oder abdunkeln. Wird es jetzt eine monochrome Aufnahme, dann ist die Lichtfarbe egal und es ist für meine Verhältnisse einfacher sich da zwei Nachtischlampen zu nehmen, die in der Helligkeit so zu reduzieren oder zu verstärken (geht auch durch  Entfernung zum Motiv und lässt sich mit einem zur Rolle gemachten Stück Papier auch begrenzt  richten.  Da zählt nämlich nur noch Licht und Schatten und im besten Falle bei gewissen Farben noch ein Farbfilter digital oder eben analog.

 

Genauso wie ich schrieb, dass die Reserven der Bilder im Licht, der Bearbeitung und dem Beschnitt liegen, nicht im Motiv. ich habe also auch geschrieben, was du hier im letzten Post schreibst. Vielleicht solltest du einfach noch mal lesen, was ich von Anfang geschrieben habe, bevor du solche Dinge behauptest.

Für mich ist Tageslicht auch das angenehmste Licht, aber in der Fotografie und bei einer Reduzierung auf s/w, dem bewussten Beleuchten von Teilen des Bildes, dazu noch einer räumlichen Basis, in der mich befinde, wo ich Requisiten einbeziehe usw. ist manchmal Kunstlicht eben hilfreicher und auch einfacher. wenn ich mit einem Modell arbeite, dann weiß ich , was ich vorhabe, einiges ergibt sich auch spontan, manchmal führt auch alles von meiner Grundidee weg, aber Tageslicht geht eben bei weitem nicht immer. manchmal kann es sogar stören, weil es eben da ist wo es ist und nicht immer da, wo man es gerne hätte. Kompliziert wird es, wenn z.B. wie gestern Portraits am Arbeitsplatz anstehen und die Sonne durchs Fenster scheint. da steht alles wo es steht, da sitzt die Person, da wo sie arbeitet und ich tue mich leichter, wenn ich die Jalousie herunter lasse und selbst beleuchte.

Ich habe deine Aussagen eben gerade nicht entkräftet, sondern nur zu Bedenken gegeben, dass es eine zu absolute Aussage ist. Alles andere habe ich ja genauso geschrieben. wie du es wohl auch siehst.  jetzt sollte alle Missverständnisse ausgeräumt sein, denke ich.

bearbeitet von DRS
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Hallo @DanZH, ich würde dir folgendes Buch empfehlen:

https://dpunkt.de/produkt/gestalten-mit-licht-und-schatten-2/

Der Auto erklärt sehr fundiert die unterschiedlichen Arten mit natürlichem und künstlichem Licht zu arbeiten, wobei Portraitfotografie das Hauptaugenmerk des Buches ist. Auf der von mir verlinkten Seite finden sich auch Leseproben zum Inhaltsverzeichnis und einigen weiteren Auszügen.

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