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Autofokus Geschwindigkeit und Sicherheit


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Hallo liebe Fuji-Fotografen...

 

Ich bin seit einigen Tagen stolzer Besitzer einer X-PRO2. Ich bin sehr angetan von dieser Kamera. Allerdings habe ich auch eine Schwäche entdeckt. Der Autofokus bei schwachem Licht und sich bewegenden Motiven. In diesem Fall waren es auf einer Party die tanzenden Menschen welche mächtig Probleme bereiteten. Ich legte enttäuscht die Kamera zur Seite und griff wieder zur Nikon D3. Hier saß der Autofokus  auf Anhieb, nur ganz wenige Ausreißer. 

 

Hat jemand eine perfekte Lösung oder ein paar Tipps für mich?

 

Die Nikon D3 habe ich wie folgt eingestellt. Belichtung auf Zeitautomatik... Iso auf 2000... Blende 2,8 - 4... Verschlußzeit ca. 1/60 - 1/400 und mit einem SB600 leicht aufgehellt...

Die Bildergebnisse waren sehr gut.

 

Leider habe ich noch keinen Blitz für die X-Pro2. Aber ich hätte hier gern ähnliche Ergebnisse erzielt... Halt nur ohne Blitzaufhellung... Hat jemand eine Empfehlung für mich wie ich der Kamera in solchen Situationen brauchbare Bilder entlocke???

 

Nebenbei, welchen Blitz würdet Ihr empfehlen???

 

Besten Dank für Eure Hilfe!!!

 

Gruß Herb

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Der AF der Pro2 funktioniert bei mir fast im Dunklen ....bei Hochzeiten im Halbdunkel fotografiere ich Tanzende quasi ohne Ausschuss..?

 

Hochleistung an?

Schnelle Serienbilder an?

Cont. Focus an?

Die mittleren AF Felder benutzt?

Und...und....und....??

 

;)

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Welche Einstellungen hattest du an der Fuji? Welches Objektiv? AF-C und Abblenden ist zum Beispiel ein typischer Nutzerfehler. Dazu ist es, wie auch bei der DSLR, abhängig vom Objektiv. Ansonsten hat Frank schon nach den wichtigsten Dingen gefragt.

 

Ich nutze 2 X-Pro2 auf Hochzeiten und habe kaum bis gar keinen Ausschuss. Auch nicht beim Tanzen. Du kannst die X-Pro2 nicht wie deine DSLR benutzen und es benötigt eine gewisse Lernkurve, bis du weißt, wie du die X-Pro2 richtig bedienst.

 

Pauschal zu sagen, dass die X-Pro2 das nicht kann, ist Unfug, denn es gibt einige hier, die mit der X-Pro2 bestens zurecht kommen. Ich tippe mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen Benutzerfehler.

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[...]  Auch nicht beim Tanzen. [...]

 

Bin selten auf Hochzeiten. Doch wenn ich mal auf einer Hochzeit tanze und Fotos schieße, dann habe ich fast nur Ausschuss...  :lol:

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Ich habe nur Erfahrung in dunklen Hallen bei Pferdeshows.

Ich spreche hier nicht etwa von schlechten Licht, ich spreche von gar keinem Licht.

Also wegen der Show komplett abgedunkelte Arena.

Meine sonst fast perfekte Canon 1DX gab da auf (löste gar nicht mehr aus)

Meine Fuji XPro2 machte weiter und weiter und weiter

Und Pferde sind dramatisch schneller und unberechenbarer als Tänzer.

Der AF C traf immer sehr sicher und präzise.

Ohne Zögern. Und schnell.

Ich war überwiegend bei 12.800 Iso und Offenblende. Also f 2.8

Sehr, sehr  wenig Ausschuss trotz allem.

Entweder ist Deine Kamera tatsächlich kaputt....oder Du solltest wirklich intensiv probieren, es ist schon

ein anderes Vorgehen im Vergleich zur DSLR.

Grüße

Ana

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Ich kann (leider) Herbs Erfahrungen nur bestätigen. Habe ich ja auch an der ein oder anderen Stelle schon erwähnt. Auch bei meiner X-Pro2 sitzt der AF bei schlechten (!) Lichtverhältnissen nicht so gut wie bei meiner D3s. 

Damit nicht wieder gefragt wird: 2,8 er Zooms, Hochleistung, mittlere AF mit angepasster Größe des AF Feldes etc. pp

Trotzdem nehme ich auch bei widrigen Lichtverhältnissen mittlerweile fast nur noch die Fuji, denn man gewöhnt sich dran. Insofern schließe ich mich rednosepit an: probieren, probieren, probieren. Aber, dass meine D3s irgendwann mal nicht ausgelöst hat, nur weil es zu dunkel war, hat es noch nie gegeben. Dann würde sie auch eine Abmahnung bekommen.  :P   Zur 1DX kann ich allerdings nicht sagen, nach der 5D Mk II bin ich bei Canon ausgestiegen.

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Egal ob Kirche, Standesamt, erster tanz oder Party - ich hätte keine einzige Situation bisher gehabt, wo ich mir gedacht habe: "poa, da war die Kamera jetzt eindeutig zu langsam". Ich mag zwar nicht so gut wie andere sein, die vollkommen ohne Ausschuss arbeiten, aber solang die Bilder die ich wirklich haben will passen, gehts in Ordnung. Ob da eine DSLR besser ist? Ich mag es sehr stark bezweifeln. Je länger ich nur die Spiegellose nutze, desto besser arbeite ich mich damit ein. Da gehts nicht nur um die Einstellungen sondern viel mehr um die (unbewusste) Arbeitsweise. 

 

Leicht möglich, dass Fotografen mit ihren 1Dx, D3s, F4s für sie bessere Bilder machen. Gibt wahrscheinlich einige, die mit Leica und manuellem Fokus besser zurecht kommen. Da muss man doch froh sein, dass jeder die Wahl hat und die Produkte kaufen und nutzen kann. 

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Hallo liebe Leute...

 

Als aller Erstes möchte ich mich bei Euch für die Tipps bedanken. Ja, es mag sein das ich die X-PRO2 anders behandeln muss... Aber Hochleistung ist an... Cont. AF auch... Ok, die mittleren AF-Felder hab ich jetzt nicht ausschließlich benutzt... Zu den Objektiven... 1:1,2 56mm und 2,8 - 4 18-55mm sind die beiden Objektive die ich zur Zeit nutze...

 

Aber ich muss der D3 im Moment leider mehr Sicherheit zusprechen... Das ist echt schade, denn ich wollte mich von der großen schweren DSLR eigentlich verabschieden... Jetzt zweifle ich ein wenig ob ich das tuen soll...

 

Ansonsten Daumen hoch für die X-PRO2!!! Grandios!!!

 

Falls noch jemand Tipps oder Anregungen hat wie ich besser zu meinem Ziel komme oder was ich falsch mach, lasst es mich bitte wissen!

 

Ich sage nochmals Danke!!!!

 

Gruß Herbert Wannhoff

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Ich nutze fürs Tanzen das 1.4/35 und das 1.4/16. Damit funktioniert das Tracken hervorragend. Das 18-55 ist bei wenig Licht selbstverständlich eine schlechte Objektivwahl. Der AF wird hier durch die lichtschwache Offenblende kastriert. Im Gegensatz zur DSLR ist die Offenblende für die X-Pro2 sehr wichtig. Mit dem 1.2/56 fotografiere ich den Hochzeitstanz nicht, da mir der Bildwinkel dafür zu eng ist.

 

Beim Fotografieren mit AF-S verwendet die Kamera bei wenig Licht die Offenblende zum Fokussieren. Beim AF-C würde ich bei wenig Licht auf KEINEN FALL abblenden, da hier Arbeitsblende verwendet wird und du damit dem AF wieder Licht klaust.

 

Dass du der D3 mehr Sicherheit zusprichst liegt ausschließlich an deiner mangelnden Erfahrung mit der Spiegellosen. Dass du jetzt an deiner Entscheidung zweifelst, kann ich nicht nachvollziehen. Die Kamera macht nichts falsch. Ich traue mich zu wetten, dass es bei der D3 damals auch eine gewisse Lernkurve gab.

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Zu den Objektiven... 1:1,2 56mm und 2,8 - 4 18-55mm sind die beiden Objektive die ich zur Zeit nutze...

 

Das 1,2 56mm ist eine hervorragende Portraitlinse - AF-technisch aber wohl weniger brauchbar.

Mit dem 2,8 - 4 18-55mm sind viele zufrieden; Ana hat wohl die 2.8-Zooms eingesetzt.

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Das 1,2 56mm ist eine hervorragende Portraitlinse - AF-technisch aber wohl weniger brauchbar.

Mit dem 2,8 - 4 18-55mm sind viele zufrieden; Ana hat wohl die 2.8-Zooms eingesetzt.

 

Ich werde mir sehr wahrscheinlich als nächstes Objektiv das 1:1,4 23mm gönnen... Vielleicht funktioniert das ja besser?

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Hallo Herb, danke für das Lob.

Ich habe anfangs ähnliche Erfahrungen wie Du gemacht.

Wenn es um tobende Hunde ging (die sind viel schwerer zu fotografieren als Pferde)

Da habe ich bei den ersten Versuchen meine XT1 verflucht und  ganz schnell meine Canon 1DX mit dem 2.8 70 - 200 L II

aus dem Schrank geholt. Sofort fühlte ich mich wieder zuhause und es klappte alles bestens.

Bei der T1 lag das aber vor allem an dem verzögernden EVF mit dem lästigen Blackout.

Das war in der Tat sehr hinderlich. Aber Hunde sind auch extrem unberechenbar und schnell.

Reitsport ging mit der XT1 immer sehr gut.

Die XPro2 ist aber noch einmal eine ganz andere Liga, was den AF C und die Treffsicherheit, auch im Dunkeln, angeht.

Das hätte ich nicht erwartet.

Aber, wie gesagt, mit den entsprechenden Objektiven.

Das 56er liebe ich sehr, aber für Action ist es doch etwas langsamer.

Da ist das 90er super und die 2,8 er Zooms.

Grüße

Ana

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  • 2 months later...

Hai.

 

Ich bin auch gerade von Nikon weg. 

D700 und habe 4 SB900. Und siehe da die funktionieren bestens Manuel.

 

Also brauchst du keine Blitze kaufen. Du verzichtest einfach auf TTL. Aber das wird überbewertet.

Viele Profis die ich kenne brauchen es anch dem Moto wenn es im Preis in begriffen ist, dann los. Aber eher bei Produkt Fotografie mit spezial belichtung. 

Aber ansonsten nur ohne.

Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht.

Gruss

Pedro

 

PS: Ab und zu habe ich Probleme mit dem AF-C bei schlechtem licht.

meistens stelle ich mittlerweile auf AF-M und arbeite so besser. Hätte es nie gedacht.

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Im Gegensatz zur DSLR ist die Offenblende für die X-Pro2 sehr wichtig.

 

Beim Fotografieren mit AF-S verwendet die Kamera bei wenig Licht die Offenblende zum Fokussieren. Beim AF-C würde ich bei wenig Licht auf KEINEN FALL abblenden, da hier Arbeitsblende verwendet wird und du damit dem AF wieder Licht klaust.

 

Wie jetzt? Was mache ich denn, wenn die erforderliche Tiefenschärfe nicht ausreicht? Ist das bei der X-T2 auch so?

 

Ich setze bislang vorwiegend Canon ein und habe diesbezüglich keine Probleme. Da würde ich mich bei einem evtl. Umstieg ungerne verschlechtern wollen. Und AF-C bei weiter geschlossener Blende wg. eforderlicher Tiefenschärfe für das Motiv kommt bei mir durchaus häufiger vor?

 

Da wäre ich für eine Aufklärung dankbar.

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Hi,

 

meine Empfehlung wäre auch:

 

- die schnellen 2.8er Zooms einsetzen

- Handling der Kamera "erlernen" und üben. Mir ist das mit X-Pro2 und X-T2 auch so gegangen, dass die volle Performance nicht beim ersten Mal von Fotograf/Kamera abrufbar war

- der winzige Aufhellblitz, den es separat gibt, ist erstaunlich gut nutzbar

 

Die beiden von Dir genannten Kameras sind einfach "anders". Keine ist "besser" als die andere. Meine Canon 1Dx steigt in manchen Situationen aus, in denen die X-Pro2 noch munter und zuverlässig weiter fotografiert. Und umgekehrt.

 

Also: dranbleiben und das Potenzial der Kamera ausschöpfen.

 

VG

Christian 

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