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Ich habe bald eine Fuji XH-2 und während meiner Recherche ist mir aufgefallen, dass Fuji Kameras keine Einstellung für niedrigere Auflösung bei ihren Raw Files haben. Andere Firmen machen das schon und bei dem 40MP Sensor der XH-2 und der XT-5 mache ich mir da doch etwas gedanken wegen der teils 80MB raw und 50MB lossless compressed Dateien. Da wäre es doch sehr praktisch, falls man die hohe Auflösung gerade nicht braucht einfach die Größe der Raw files auf 26, oder gar 16 MP reduzieren zu können. Mit downsampling sollte so etwas ja möglich sein. Die Konkurrenz macht das ja auch und es würde fuji usern viele Kopfschmerzen ersparen.

Was haltet ihr so davon ?

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Hallo Alessio,

Downsampling geht nur nach dem Demosaicing. Das Ergebnis wäre dann natürlich kein RAF mit X-Trans Pattern.

Ich weiß auch nicht, wie andere Hersteller das trotz des einfacheren Bayer-Pattern hinbekommen sollen.

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vor 3 Stunden schrieb Alessio B.:

Mit downsampling sollte so etwas ja möglich sein.

Man verliert dabei den Vorteil der hohen Auflösung, und wozu? Karten mit hoher Kapazität sind doch recht erschwinglich geworden, Festplatten oder SSDs auch. Da speichert man besser alles, was der Sensor hergibt.

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vor 3 Stunden schrieb Alessio B.:

Was haltet ihr so davon ?

Hier eine Kurve zum Preisverfall bei Festplatten:

backblaze2.png

Auch SSDs sind aktuell schon unter 5 ct / Gigabyte zu haben. Der verfügbare Speicher steigt also sogar etwas schneller als Fuji die Datenmenge mit Megapixeln erhöht. Von daher halte ich Anstrengungen zur Verkleinerung der Dateien für gar nicht nötig. Auch wenn es etwas verschwenderisch klingt, der Effekt an Einsparung ist kaum merkbar.

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vor 15 Stunden schrieb mjh:

Man verliert dabei den Vorteil der hohen Auflösung, und wozu? Karten mit hoher Kapazität sind doch recht erschwinglich geworden, Festplatten oder SSDs auch. Da speichert man besser alles, was der Sensor hergibt.

Wozu? Ich hätte da eine Antwort 😉

Bei Hochzeiten reichen mir für fast alles die 26MP vollkommen aus. Die höhere Auflösung von 40MP würde ich somit nur beim Shooting des Brautpaares nutzen und würde sonst eine niedrigere Auflösung nutzen. Das würde dafür sorgen, dass ich weniger oft Karten wechseln muss und auch der Import ins Bearbeitungsprogramm würde schneller gehen, was bei einem Tag mit ca. 3000 Bildern nicht unerheblich wäre. Und auch wenn SSDs und andere Speichermedien nicht mehr so teuer sind wie früher, muss man sie ja nicht grundlos zumüllen, v.a. wenn man die Bilder auch noch für eine bestimmte Zeit archivieren muss.

Also ja, ich würde diese Funktion bei Sensoren mit mehr MP begrüßen. Meine Nikon D850 konnte das damals z.B. auch und das war bei der hohen Auflösung durchaus praktisch.

bearbeitet von WasWeißIch
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vor 10 Minuten schrieb WasWeißIch:

Bei Hochzeiten reichen mir für alles die 26MP vollkommen aus. Die höhere Auflösung von 40MP würde ich somit nur beim Shooting des Brautpaares nutzen und würde sonst eine niedrigere Auflösung nutzen. Das würde dafür sorgen, dass ich weniger oft Karten wechseln muss und auch der Import ins Bearbeitungsprogramm würde schneller gehen, was bei einem Tag mit ca. 3000 Bildern nicht unerheblich wäre. Und auch wenn SSDs und andere Speichermedien nicht mehr so teuer sind wie früher, muss man sie ja nicht grundlos zumüllen, v.a. wenn man die Bilder auch noch für eine bestimmte Zeit archivieren muss.

Ich weiß nicht ob das soviel bringt, die Auflösung von 40 auf 26MP zu reduzieren. Die RAW-Dateien speichere ich ja, falls die JPEG-Dateien nicht optimal geworden sind. Also hätte ich da gerne auch das volle Potential für die Nachbearbeitung. Zudem müssten die Daten bei einer Umrechnung von 40 auf 26MP in irgendeiner Form interpoliert werden. Insbesondere bei dem X-Trans-Sensor sehe ich das als nicht zielführend an.

Um Speicherplatz zu sparen, würde ich versuchen die Anzahl der Aufnahmen zu reduzieren. Ich weiß nicht, wie viele Fotos andere Fotografen auf einer Hochzeit anfertigen. Aber 3000 Fotos finde ich schon extrem hoch. Die Bilder müssen im Anschluss ja auch alle gesichtet und gegebenenfalls nachbearbeitet werden. Das dauert doch x-mal länger, wie die Übertragung der Daten auf den Rechner. Der Ausschuss geht eh ins Datennirwana. Am Ende bleiben eine Hand voll Dateien, die ein paar GB auf der Platte belegen.

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vor 1 Stunde schrieb kermit66:

Ich weiß nicht ob das soviel bringt, die Auflösung von 40 auf 26MP zu reduzieren. Die RAW-Dateien speichere ich ja, falls die JPEG-Dateien nicht optimal geworden sind. Also hätte ich da gerne auch das volle Potential für die Nachbearbeitung. Zudem müssten die Daten bei einer Umrechnung von 40 auf 26MP in irgendeiner Form interpoliert werden. Insbesondere bei dem X-Trans-Sensor sehe ich das als nicht zielführend an.

Um Speicherplatz zu sparen, würde ich versuchen die Anzahl der Aufnahmen zu reduzieren. Ich weiß nicht, wie viele Fotos andere Fotografen auf einer Hochzeit anfertigen. Aber 3000 Fotos finde ich schon extrem hoch. Die Bilder müssen im Anschluss ja auch alle gesichtet und gegebenenfalls nachbearbeitet werden. Das dauert doch x-mal länger, wie die Übertragung der Daten auf den Rechner. Der Ausschuss geht eh ins Datennirwana. Am Ende bleiben eine Hand voll Dateien, die ein paar GB auf der Platte belegen.

Es ist sehr wohl ein Unterschied, ob ich Dateien mit einer Auflösung habe, die ich nicht brauche oder ob ich gleich das habe, was ich letztendlich brauche. Selbst wenn man nur 20MB spart, ist das bei der Menge einiges, was man nicht bräuchte. 

Da du anscheinend keine Ahnung von Hochzeitsfotografie hast, solltest du auch nicht mit Vorschlägen um die Ecke kommen, was die Anzahl der Fotos betrifft 😉 Ein Hochzeitstag ist gerne mal 8-10 Stunden lang. Das sind dann im Durchschnitt lediglich ca. 300 Fotos pro Stunde. Da es sich um Situationen handelt, die man nicht wiederholen kann, macht man von einer Situation lieber mehrere Fotos, denn meistens haben irgendwelche Leute die Augen geschlossen oder der AF lag mal wieder daneben. Dann ist man froh, wenn man mehr Fotos hat von einer Situation hat.

Eine Handvoll GB sind es vielleicht bei dir im privaten Gebrauch. Wenn du die Dateien, die behalten werden, von mehreren Events ansammelst und das auch für ein Jahr, ist es deutlich mehr und wenn es pro Datei nur 10-20MB sind, die man nicht bräuchte, dann ist da sehr viel "Datenmüll". 

Ich wollte damit auch lediglich verdeutlichen, warum es z.B. für mich sinnvoll wäre und wollte keine Diskussion über Hochzeitsfotografie entfachen.

 

bearbeitet von WasWeißIch
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