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Nachdem das Thema "Jpg oder raw" so ein großer Erfolg ist, trau ich mich mal, eine ähnlich blöde Frage zu stellen, die hier bestimmt auch schon gelegentlich rauf und runter diskutiert wurde.

Nachdem ich anfangs meine Kamera mit der Werkseinstellung mit sRGB verwendet habe, habe ich  mir auf eine Empfehlung hin das Buch "Langford's Basic Photography" zugelegt. Dort wird empfohlen, auf jeden Fall den Adobe Farbraum zu verwenden, weil der mehr Farben hat (vereinfacht ausgedrückt), daraufhin hab ich also den Farbraum in der Kamera umgestellt.

Seitdem lese ich aber im Internet praktisch überall, dass man doch besser sRGB verwenden sollte. Wie handhabt ihr das? Ich hätte schon gerne die bestmögliche Qualität, wenn ich mal Bilder zum Drucken auswähle, und ein weitestgehend Adobe-RGB-kompatibler Eizo-Monitor wäre vorhanden. Viel Ahnung davon hab ich aber nicht, und bin jetzt etwas verunsichert von den widersprüchlichen Empfehlungen.

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vor 41 Minuten schrieb Rakete:

Nachdem das Thema "Jpg oder raw" so ein großer Erfolg ist, trau ich mich mal, eine ähnlich blöde Frage zu stellen, die hier bestimmt auch schon gelegentlich rauf und runter diskutiert wurde.

[ ... ]

Ach, Du fandest die Frage also blöde? (Das mit dem "rauf und runter Diskutieren" hast Du aber schlau erkannt!

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vor 17 Minuten schrieb catweazle:

Der Schlüsselsatz ist: „Wollen Sie als Raw-Fotograf das wirklich?“ Hier geht es darum, was für einen Farbraum man in der Kamera wählen sollte, und diese Einstellung betrifft nur JPEGs. Raw-Dateien bleiben davon unbeeinflusst.

Ein anderes entscheidendes Wort ist „Workflow“. Wenn man für einen Workflow mit einem durchgehenden Farbmanagement sorgt, kann ein Farbraum mit großem Gamut – und mit Adobe RGB ist da noch lange nicht das Maximum erreicht – nützlich sein, sofern die Bittiefe dem gerecht wird; man sollte besser 48 statt 24 Bit wählen. So lange das alles nicht gewährleistet ist, und das ist leider oft die Realität, ist man mit sRGB am besten bedient.

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Adobe98, solange ich damit zu tun hatte, über 20 Jahre, auch schon beim MF-Dia-Scannen, jetzt mit RAF (mit dem Gedanken an einen Druck). Test mit Fotobüchern, für deren Druck früher hauseigene Farbräume vorgegebenen wurden, bis die jeweilige Maschine zum eigenen Farbraum umwandelt, sind ok. Ich verwende bei JPG auch immer 100%, was wenig Sinn macht. Mein Interesse an Fotografien kommt auch von ganz anderen Vorstellungen her. 

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  • 2 weeks later...

Ein Nikon-Fotograf empfiehlt Adobe, wenn man nur RAW fotografiert.. Begründung:

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Ob das bei Fuji auch so ist, wäre.. kann vielleicht Rico beantworten.. keine Ahnung. Bei der Nikon habe ich mal Adobe eingestellt. Wie gesagt, für RAW-Shooter ist es völlig egal. 

 

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vor 44 Minuten schrieb Swisshead:

Ein Nikon-Fotograf empfiehlt Adobe, wenn man nur RAW fotografiert..

Ob das bei Fuji auch so ist, wäre.. kann vielleicht Rico beantworten.. keine Ahnung. Bei der Nikon habe ich mal Adobe eingestellt. Wie gesagt, für RAW-Shooter ist es völlig egal. 

Da das Histogramm ja aus der JPEG-Vorschau generiert wird, dürfte das für alle Kameras aller Hersteller gelten, die kein Raw-Histogramm anbieten, aber ich möchte mal einen Fall sehen, in dem dieser minimale Unterschied irgendeine Relevanz hätte.

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vor 1 Stunde schrieb Swisshead:

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Ob das bei Fuji auch so ist, wäre.. kann vielleicht Rico beantworten.. keine Ahnung. Bei der Nikon habe ich mal Adobe eingestellt. Wie gesagt, für RAW-Shooter ist es völlig egal. 

 

Dafür müsste der Live View (also das Display) ja Adobe RGB unterstützen und nicht nur sRGB. Nachdem das kaum der Fall sein dürfte, ist das Histogramm eher ungenauer, da es bei der Farbraumumwandlungen naturgemäß zu Verlusten kommt, die dann nur annähernd "simuliert" werden können. Kann natürlich sein, dass das Histogramm bei der AdobeRGB-Simulation bei Nikon etwas flacher ist und damit "RAW-mäßiger" erscheint. Genauer wäre aber eigentlich nur ein RAW-Histogramm, das praktisch niemand hat. Oder UniWB, aber das ist mir zu unpraktisch.

Man kann übrigens auch mit der Spotbelichtungsmessung auf Highlights arbeiten, die hat mit den JPEG-Settings nichts zu tun. Diese Methode empfehle ich auch immer wieder mal in Foren und auf Workshops (und es gibt einen Tipp in meinem Büchern, der darauf anspielt), aber ich habe nicht den Eindruck, dass viele Leute in der Praxis diese Methode tatsächlich nutzen. Die Faustregel dabei ist "Mittelgrau + 3 EV", also Zone 8.

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vor 2 Stunden schrieb Swisshead:

Ein Nikon-Fotograf empfiehlt Adobe, wenn man nur RAW fotografiert.. Begründung:

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Ob das bei Fuji auch so ist, wäre.. kann vielleicht Rico beantworten.. keine Ahnung. Bei der Nikon habe ich mal Adobe eingestellt. Wie gesagt, für RAW-Shooter ist es völlig egal. 

 

ich halte dies Aussage für Quatsch ... man muss aber immer im Hinterkopf haben, dass Histogramme nicht den Umfang der RAW Datei wiedergeben, was man mit der Einstellung (möglicherweise) erreichen könnte, wäre eine stärkere Anzeige von ausreissenden Kanälen (Standardbeispiel: rote Rosen) .. aber das ist Mutmassung und von der Wirkung vermutlich nicht der Rede wert

Es gibt einen alten Satz: "wer fragen muss, stellt sRGB ein ;) ... " das funktioniert sehr gut

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vor 41 Minuten schrieb Rico Pfirstinger:

Man kann übrigens auch mit der Spotbelichtungsmessung auf Highlights arbeiten,

ich war ziemlich begeistert, dass Sony so etwas inzwischen direkt eingebaut hat 👍 ... eine Mehrfeldmessung, die automatisch versucht Lichter zu schützen, funktioniert bislang wirklich gut .. die heisst Highlight)

Die alte Methode der Kontrastausmessung ist zwar sehr genau, man muss dazu aber den Spielraum, den die Kamera in den Lichtern bietet recht genau kennen und RAW schiessen. Früher mal ("Damals" .. Opa erzählt vom Krieg ..) nutzte man als Korrekturfaktoren 1 2/3 Blenden für die Lichter und 2 1/3 Blendenstufen für die Tiefen ... dank moderner Sensoren kann man da deutlich höher gehen :) 

bearbeitet von nightstalker
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vor 18 Minuten schrieb nightstalker:

ich war ziemlich begeistert, dass Sony so etwas inzwischen direkt eingebaut hat 👍 ... eine Mehrfeldmessung, die automatisch versucht Lichter zu schützen, funktioniert bislang wirklich gut .. die heisst Highlight)

Das hat Nikon doch schon seit vielen Jahren, hat aber mit der Spotbelichtungsmessung nichts zu tun. Deshalb ist es ja auch eine Mehrfeldmessung, wie du selber oben schreibst. Natürlich ist auch das nur ein Gimmick, da auch Nikon nicht Gedanken lesen und die bildwichtigen Highlights erahnen kann.

Trotzdem ein interessantes Feature, es steht deshalb auch seit 2016 auf der Wunschliste, die ich Fuji übermittelt hatte, und es wird seit 2016 offensichtlich ignoriert. Stattdessen kam die mittenbetonte Messung, die natürlich wirklich jeder ständig unbedingt braucht. 😜

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vor 35 Minuten schrieb Rico Pfirstinger:

hat aber mit der Spotbelichtungsmessung nichts zu tun

es ist eine Mehrfachmessung mit Gewichtung ... wobei man das früher auch als Multispotmessung (/sogar mit aufaddierenden Werten ) in Olympus OM Kameras finden konnte ... genau wie die HighlightSpot/Shadowspot Messung

Deinen Beitrag mit der Spotmessung habe ich unter "Kontrastmessung" besprochen .. wie gesagt, tolle Belichtungsart, aber halt umständlich, weil man mit Korrekturen arbeiten muss ... je nach Zeit und der Bereitschaft des Fotografen sicher eine gute Methode

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vor 10 Minuten schrieb nightstalker:

Mehrfachmessung mit Gewichtung

Mehrfachmessung hat immer eine Gewichtung. Das ist gerade ihr Wesen, sonst wäre sie mit der Integralmessung identisch. Bei Fuji ist es übrigens so, dass das Fokusfeld (Position) diese Gewichtung festlegt, wenn man Fokusfeld und Spotmessung(!) im Menü verknüpft. Da hat also de Benutzer selbst die Möglichkeit, die Gewichtung zu beeinflussen.

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vor 13 Minuten schrieb nightstalker:

Deinen Beitrag mit der Spotmessung habe ich unter "Kontrastmessung" besprochen .. wie gesagt, tolle Belichtungsart, aber halt umständlich, weil man mit Korrekturen arbeiten muss ... je nach Zeit und der Bereitschaft des Fotografen sicher eine gute Methode

Man muss nicht mit Korrekturen arbeiten. Man stellt einfach die Belichtung richtig ein, so wie man es auch mit den Blinkies oder dem Histogramm macht. Oder mit Waveforms, Zebras oder dem Live-View per se. 

Am Ende ist der Aufwand immer gleich, man muss halt ISO, Blende und Zeit einstellen. Da ISO und Blende in der Regel schon stehen, ändert man meistens nur die Zeit, sodass es passt. Ob man dafür nun den Live-View oder die Spotmessung benutzt, ist egal. Kann jeder so machen, wie es am besten passt. Ich komme mit allen Methoden gut klar.

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vor 9 Minuten schrieb Rico Pfirstinger:

Mehrfachmessung hat immer eine Gewichtung. Das ist gerade ihr Wesen, sonst wäre sie mit der Integralmessung identisch. Bei Fuji ist es übrigens so, dass das Fokusfeld (Position) diese Gewichtung festlegt, wenn man Fokusfeld und Spotmessung(!) im Menü verknüpft. Da hat also de Benutzer selbst die Möglichkeit, die Gewichtung zu beeinflussen.

Ja, wie bei den meisten Kameras ... aber ich meinte die Gewichtung auf helle Stellen ;) das ist etwas anderes

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vor 56 Minuten schrieb nightstalker:

Da nutzt man ja auch eine Belichtungskorrektur oder nimmt halt M ... läuft aufs gleiche raus

Spotmessung macht eigentlich auch nur in M Sinn, insofern ist das für die allermeisten User gesetzt. Alles andere ist deshalb eher graue Theorie, denn in der Praxis kann man Spotbelichtung nicht erfolgreich umsetzen mit AE-Modi. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Aber das ist ein völlig anderes Thema, und natürlich soll das jeder so machen wie er mag, es gibt da keine bindenden Vorschriften. Hauptsache, die Ergebnisse stimmen, sprich die technische Belichtung ist korrekt bzw. perfekt. Ich sage den Leuten gerne, wie man das machen kann, und wenn sie dann alles doch ganz anders machen und dadurch häufig falsch belichtete Bilder erzeugen, dann ist das eben so. Man darf auch nicht vergessen: Viele merken es nicht einmal, und vielen ist es auch einfach egal. Das ist dann natürlich nicht die Zielgruppe, wenn man wie Swisshead über Feinheiten spricht, wie man vielleicht mit einer Änderung des Farbraums das RGB-Histogramm noch ein klein bisschen genauer machen könnte. 

bearbeitet von Rico Pfirstinger
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