luci e ombre Geschrieben 26. Februar 2018 Share #76 Geschrieben 26. Februar 2018 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Eigenartig, dass der Photograph, wenn es um das Recht auf das Bild geht so schnell den Titel Hobbyknipser bekommt. Bei diesem Thema muss man doch eigentlich, den Menschen, der photographiert, weil er ein Künstler ist, weil er das als Hobby betreibt oder weil er ein Berufsphotograph ist nicht wirklich unterscheiden und von vornherein wertend herabsetzen. Es geht doch darum, ob man ungefragt photographiert, bzw. ob das Photo dann veröffentlicht wird. Das betrifft alle Photographen gleichermaßen. Wer den fotografierenden Kollegen (oder die Kollegin) als Hobbyknipser tituliert, wertet in erster Linie sich selber ab. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Anzeige Geschrieben 26. Februar 2018 Geschrieben 26. Februar 2018 Hallo luci e ombre, schau mal hier Menschen fotografieren - gefragt oder ungefragt oder wie? . Dort wird jeder fündig!
christian ahrens Geschrieben 26. Februar 2018 Share #77 Geschrieben 26. Februar 2018 Weil es mir persönlich egal ist, warum er das will. Ich entscheide, wann, wo und von wem ich und meine Familie fotografiert werden. Die Entscheidung darüber obliegt nicht irgendeinem Hobbyknipser, der - warum auch immer - meint, er dürfe das. Hi, zunächst einmal: ja, man darf Menschen fotografieren. Das ist nichts Verbotenes. Und: Nein, man darf solche Bilder nicht unbedingt publizieren – auch nicht im "kleinen Kreis", wie facebook oder instagram. Ich erzähle die Geschichte jetzt mal aus Sicht eines Fotografen, der sich ausdrücken möchten und ein Thema erarbeitet. nehmen wir an, ich würde ein Foto-Essay produzieren wollen. Mein Essay hat das Thema Kommunikation und ganz speziell ist meine Fragestellung: "Was können Erwachsene in Sachen Kommunikation von Kindern lernen?" Ein Teil meiner Bilder würde ich auch im öffentlichen Raum fotografieren wollen, z.b. Kinder, die hemmungslos offen mit anderen Kindern kommunizieren oder neugierig auf Erwachsene zugehen, mit ihnen eine Verbindung aufzubauen versuche, sie anlachen usw. Natürlich bin ich von meiner Idee überzeugt und begeistert. Was würde ich als Fotograf also machen? Ich würde die Räume aufsuchen, in denen ich mir Erfolg für meine Bilder verspreche. Und ich würde fotografieren, fotografieren, fotografieren. Wenn ich das Projekt einfach für mich machen würde, würde ich nicht um Erlaubnis fragen, aber gerne Rede und Antwort stehen, wenn man mich auf mein Tun anspricht. Wenn jemand partout ein Bild gelöscht haben will, würde ich das auch tun. Wenn ich die Absicht hätte, die Geschichte zu publizieren, z.B. in einer Zeitschrift, dann würde ich nach meinem Foto auf die Leute zugehen (die mich dank der unauffälligen Fujifilms in aller Regel gar nicht bemerkt haben) und ihnen von meinem Projekt erzählen. Ich würde Beispielfotos zeigen, Ihnen meine Visitenkarte geben und Ihnen anbieten, das beste Foto aus der jeweiligen Serie als Geschenk zu bekommen (gerne auch als Druck mit Signatur des Künstlers!). Da ich ein netter und überzeugender Typ bin, lautere Absichten habe und gute Fotos mache, bekomme ich voraussichtlich mindestens 90 Prozent Zustimmung, und die Leute wollen das Bild gerne haben. Dies gibt mir Gelegenheit, mich bei ihnen zu bedanken und dabei nochmals die Erlaubnis zu bekräftigen, dass sie mit einer Veröffentlichung einverstanden sind. Und schon wird aus einer scheinbar prekären Widersprüchlichkeit ein konstruktives Miteinander und Freude auf allen Seiten. Es ist eigentlich ganz einfach. VG Christian Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
luci e ombre Geschrieben 26. Februar 2018 Share #78 Geschrieben 26. Februar 2018 Hi, .... Und schon wird aus einer scheinbar prekären Widersprüchlichkeit ein konstruktives Miteinander und Freude auf allen Seiten. Es ist eigentlich ganz einfach. VG Christian Natürlich ist es ganz einfach. Und trotzdem wird dieser Thread noch seitenweise ausufern. Warum? Es geht doch nur darum: "Du musst doch einsehen, dass ich Recht habe!" Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
christian ahrens Geschrieben 26. Februar 2018 Share #79 Geschrieben 26. Februar 2018 Natürlich ist es ganz einfach. Und trotzdem wird dieser Thread noch seitenweise ausufern. Warum? Es geht doch nur darum: "Du musst doch einsehen, dass ich Recht habe!" Wer weiß? Vielleicht entsteht hier und da auch eine neue Sicht auf das Thema? Lass es uns probieren! :-) VG Christian Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Mattes Geschrieben 26. Februar 2018 Share #80 Geschrieben 26. Februar 2018 ... Extra für dich: Ich habe kein Problem mit Überwachungskameras, weil sie präventiv und bei der Aufklärung von Handlungszusammenhängen helfend wirken. Nicht ich kann mich schützen, dafür ist der Staat mit seinen Institutionen da. Er handelt damit sogar in meinem Auftrag. ... Interessant. Die meisten Überwachungskameras stellt übrigens nicht der Staat auf, sondern Geschäfte und Privatleute. Mangels Sachkenntnis auch schon mal mit dem Standard-Password, damit jeder etwas davon hat. Und dem Staat vertraust Du? Dem Staat, der Dich z. B. zur Abgabe Deiner Daten beim Einwohnermeldeamt zwingt und mit diesen Daten dann handelt? Das ist nicht nur legal, sondern gelebte Praxis. Wenn das "in Deinem Auftrag" geschieht, okay. Mich persönlich stören Hobbyfotografen weit weniger als die staatlichen Datensammler jeglicher Couleur und Herkunft, die sich mittlerweile bei uns tummeln. Grüße Matthias Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast 22944 Geschrieben 26. Februar 2018 Share #81 Geschrieben 26. Februar 2018 Hallo Ich möchte nicht von Kameras vom Staat überwacht werden , auch nicht zu meiner angeblichen Sicherheit . Wie sieht es jetzt aus . Gehöre ich nun nicht mehr zum Staat ? Muss sicher der Mensch mit seiner nicht vorhandener Angst gegenüber den allmächtigen Bösen und den fehlenden bedingungslosen vertrauen ich den Staat ( früher sagte man doch mal Kadaver gehorsam ) , den Gutmenschen , die schon wissen was für mich gut ist unterordnen ? Bin ich was schlechteres , weil ich nicht genauso Spielende Kinder aufnehmen darf , wie der Staat ? Bin ich automatisch Kinderschänder oder Hehler für solche Bilder wen ich sie mache ? Nein ich mache keine Kinder Photos . Ich mag gerade Bilder von Lachenden Spielenden Kindern mit extrem Bunden Sachen An und als Spielzeug . Sie sind für mich das Bild an ursprünglicher Lebensfreude und grenzenlosen Optimismus . Warum . Ich will mich nicht in Diskussionen mit Eltern einlassen , die meinen , das sie in ihren Dasein endlich mal jemanden zeigen können was eine Hage . Es gibt genug andere Fotosachen die mich begeistern . Zum Glück . Gruß Oli Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Mattes Geschrieben 26. Februar 2018 Share #82 Geschrieben 26. Februar 2018 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Hi. Ich denke, hier herrscht Einigkeit darüber, dass wir (gemeint sind: wir Street-Fotografen) Menschen nicht in in herabwürdigender Weise zeigen wollen. Natürlich gibt es da eine subjektive und eine objektive Seite: der Betrunkene, der sich in die Hose uriniert hat, ist der objektive und damit einfache Fall (und übrigens auch vom Gesetz geschützt, weil "hilflos" in diesem Moment). Allerdings ist die Grauzone riesig, denkt nur mal an das Thema Frisuren bei den Damen. Hier zählt dann das Fingerspitzengefühl des Fotografen, und mir fällt kein Bild ein, dass hier gezeigt und bei dem dagegen verstossen worden wäre. Bei meinen Fototouren in der Stadt geraten mir immer wieder Exemplare vor die Kamera, die ich bemerkenswert finde; Menschen, die nach Stunden vor dem Kleiderschrank und Schminktisch irgendwann die Entscheidung getroffen haben: "Perfekt, so gehe ich raus". Nicht selten fotografiere ich sie, weil sie mir auffallen und in der einen oder anderen Art typisch sind für bestimmten Gegenden, Situationen etc. Allerdings landen diese Bilder dann nicht im Netz, sondern in meinem privaten Fotobuch. Nicht aus Angst vor einem evtl. Gerichtsverfahren, sondern weil ich nicht den Anschein erwecken möchte, mich über diese Menschen lustig zu machen. Ich möchte dokumentieren, nicht werten. Anders sieht das bei Kindern aus. Ich fotografiere sie extrem selten bewußt (also nicht als Beiwerk). Zum einen mag ich Kinder nicht besonders und finde sie fotografisch eher uninteressant, zum anderen kann ich Bedenken vieler Eltern verstehen, auch wenn ich sie im Einzelfall vielleicht übertrieben finde. Hier beschränke ich mich also auf Szenen wie diese: Es gibt natürlich genügend Negativbeispiele, wie der in diesem Zusammenhang immer wieder erwähnte Bruce Gilden. Für mich liegt in seinen Bildern etwas (ab)wertendes, auch wenn er selbst das immer wieder abstreitet. Diese Fotografen machen es für alle anderen schwierig. Etwas mehr Rücksichtnahme auf die Befindlichkeiten und Interessen beider Seiten hilft da meines Erachtens deutlich weiter als Konfrontation. Grüße Matthias Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Altländer Geschrieben 26. Februar 2018 Share #83 Geschrieben 26. Februar 2018 Natürlich ist es ganz einfach. Und trotzdem wird dieser Thread noch seitenweise ausufern. Warum? Es geht doch nur darum: "Du musst doch einsehen, dass ich Recht habe!" Darum ging es mir (scheinbar war ich der Auslöser für diese Diskussion, was mir im Nachhinein peinlich ist) in der Ausgangsfrage ganz ehrlich nicht. Meine Aussage war, dass ich nicht so fotografiert und öffentlich "ausgestellt" werden möchte und deshalb schloss sich die Frage an, ob die Leute dazu gefragt wurden? Ich finde die Bilder ausgesprochen gut, und rein von meinem Empfinden (nicht Rechtsempfinden!) fände ich es gut, wenn man nach den Aufnahmen zu den Leuten gegangen wäre, ihnen die Aufnahmen gezeigt hätte und sie um Einverständnis zum Veröffentlichen gebeten hätte. So wäre es für mich der richtige Weg gewesen. Ob es für Andere richtig ist, kann und will ich hier nicht entscheiden, denn ich bin weder Hobbyjurist, noch Paragraphenreiter. Jedoch hätte ich gefragt werden wollen, hätte man mich fotografiert. Und weil dem so ist, hätte ich es auch so gehandhabt. Im Nachhinein betrachtet, würde ich diese Frage heute in keinem Forum mehr stellen, sondern mir mein Teil dazu denken und gut ist. Von daher wünsche ich mir, dass das alles sachlich, in geordneten Bahnen verläuft und wir sinnvoll darüber diskutieren können. Es war zu keinem Zeitpunkt mein Ansinnen, ein Thread zu "zerstören". Mein Schluss daraus, wieder was gelernt! Und von meiner Seite alles zu dem Thema gesagt. (Vielleicht war das schon wieder zu viel?) Gruß Wolfgang Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
ALPHA Geschrieben 26. Februar 2018 Share #84 Geschrieben 26. Februar 2018 Eigenartig, dass der Photograph, wenn es um das Recht auf das Bild geht so schnell den Titel Hobbyknipser bekommt. Bei diesem Thema muss man doch eigentlich, den Menschen, der photographiert, weil er ein Künstler ist, weil er das als Hobby betreibt oder weil er ein Berufsphotograph ist nicht wirklich unterscheiden und von vornherein wertend herabsetzen. Es geht doch darum, ob man ungefragt photographiert, bzw. ob das Photo dann veröffentlicht wird. Das betrifft alle Photographen gleichermaßen. Den Begriff habe ich aus dem Zitat in meinem Beitrag entliehen. Du kannst - wenn es dienlich ist - auch gerne Photograph(in), Fotograf(in), Künstler(in), Lichtbildner(in) oder was auch immer sagen. Das ändert letztlich nichts, wie der letzte Beitrag von "Crischi74" zeigt. Da ticken Eltern völlig irrational aus, delektieren sich an reinen Machtdemonstrationen und natürlich auch wieder einmal die "Paranioa" der anderen beschworen. Was steckt dahinter? Was zwingt einen Fotografen, eine Fotografin dazu, andere zu fotografieren, die nicht fotografiert werden wollen, wenn man die "heimlich", "verdeckt" oder auch "offen" - Motto: "ich trage eine Kamera und die sehen mich ja" - gemachten Fotos eigentlich auch nicht veröffentlichen darf? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast Geschrieben 26. Februar 2018 Share #85 Geschrieben 26. Februar 2018 Natürlich ist es ganz einfach. Und trotzdem wird dieser Thread noch seitenweise ausufern. Warum? Es geht doch nur darum: "Du musst doch einsehen, dass ich Recht habe!"Mag sein, dass du das so handhabst. Ich möchte für mich nicht als Objekt dienen und damit respektiert werden. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Mattes Geschrieben 26. Februar 2018 Share #86 Geschrieben 26. Februar 2018 ...Was steckt dahinter? Was zwingt einen Fotografen, eine Fotografin dazu, andere zu fotografieren, die nicht fotografiert werden wollen, wenn man die "heimlich", "verdeckt" oder auch "offen" - Motto: "ich trage eine Kamera und die sehen mich ja" - gemachten Fotos eigentlich auch nicht veröffentlichen darf? Hi Alpha. Ich kann hier natürlich nur für mich sprechen, aber ich (und ich vermute, auch die meisten anderen hier) fotografieren Menschen nicht, wenn diese ihre Ablehnung ausdrücken. Aber das ist ja nicht die Regel. In aller Regel bemerken die Fotografierten nichts davon, weil sie einfach nicht darauf achten. Ich verstecke mich nicht (wäre bei 196 cm und 120 kg auch schwierig), aber ich trage auch keine Warnweste. Ich bin einfach einer von vielen in der Menge. Darüberhinaus fotografiere ich auch nicht mit dem primären Ziel einer Veröffentlichung. Ich möchte die Welt und die Menschen um mich herum dokumentieren, und dabei handele ich nach eigene Maßstäben. Und die Eingangsfrage "was zwingt" halte ich für nicht zielführend. Was "zwingt" Menschen zur Ausübung ihres Hobbies? Nichts und niemand, in aller Regel. Aber wenn "aus Spaß" als Argument nicht mehr reicht, geht das in eine meines Erachtens sehr bedenkliche Richtung. Grüße Matthias Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Captcha Geschrieben 26. Februar 2018 Share #87 Geschrieben 26. Februar 2018 Naja, es liegt auch gerade im Trend, dass Eltern völlig irrational austicken, wenn es ums Kind geht. Hat selten im Interesse des Kindes und mit sachlichen Gründen zu tun. Oft sind es reine Machtdemonstrationen zur eigenen Erbauung. Es wird ja dann gleich weiter erzählt, dass „sowas ja gar nicht geht!“ und wie man den potentiellen Kinderschänder in die Schranken verwiesen hat. Das geschieht zum kleinen Teil durch instinktives Beschützerverhalten, zum großen Teil aber beeinflusst durch die Angstmacherei der Medien. In unserer Gesellschaft kann man solche Themen nur noch mit Ärzten und Wissenschaftlern sachlich diskutieren. Die anderen sind gleich beim „Eier abschneiden“ und „vergasen“. Das ist das was ich sehe, grad hier in den Eigenheimsiedlungen, mit gewissem Wohlstand. Da wird dem Lehrer mit dem Rechtsanwalt gedroht, wenn er schlechte Noten verteilt und wehe dem man packt das fremde Kind am Arm wenn es grad dabei ist sein Auto zu zerkratzen. ... Das ist die Paranoia in der Gesellschaft. Gruß Christian ◟(◔ั₀◔ั )◞ happy wife, happy life. https://www.instagram.com/chrischi74/ Ganz dünnes Eis! Wenn man als Eltern von zwei kleinen Mädchen, wohnhaft in einer spießigen Wohnanlage, miterleben muss, wie ein Pädophiler aus dem Fenster die niedlichen Kindlein künstlerisch ablichtet, bekommt man leichter Schnappatmung bei solcher Argumentation. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
ALPHA Geschrieben 26. Februar 2018 Share #88 Geschrieben 26. Februar 2018 ... Und die Eingangsfrage "was zwingt" halte ich für nicht zielführend. Was "zwingt" Menschen zur Ausübung ihres Hobbies? Nichts und niemand, in aller Regel. Aber wenn "aus Spaß" als Argument nicht mehr reicht, geht das in eine meines Erachtens sehr bedenkliche Richtung. Fotografieren aus Spaß ist doch völlig okay, Matthias. ich stelle (mir) nur die Frage, warum ich andere Menschen fotografiere, wenn die nicht (ausdrücklich oder konkludent) fotografiert werden wollen. Darauf bezog sich "was zwingt ..." . Dafür habe ich keine überzeugende Antwort gefunden, insbesondere nicht in den Verweisen, die anderen - es sind immer die anderen, oder? - würden sich ja bloß anstellen. Thomas Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Mattes Geschrieben 26. Februar 2018 Share #89 Geschrieben 26. Februar 2018 Fotografieren aus Spaß ist doch völlig okay, Matthias. ich stelle (mir) nur die Frage, warum ich andere Menschen fotografiere, wenn die nicht (ausdrücklich oder konkludent) fotografiert werden wollen. Darauf bezog sich "was zwingt ..." . Dafür habe ich keine überzeugende Antwort gefunden, insbesondere nicht in den Verweisen, die anderen - es sind immer die anderen, oder? - würden sich ja bloß anstellen. Thomas Hallo Thomas (hatte Deinen Vornamen bisher nicht gefunden). Ich habe den für mich entscheidenden Teil oben mal hervorgehoben. Woraus schliesst Du, dass sie nicht fotografiert werden wollen? Sie tragen ja kein Schild vor sich her, auf dem steht "Bitte fotografieren Sie mich (nicht)". Nach meiner Beobachtung ist es den meisten egal, einigen wenigen nicht (die sich dann entsprechend äussern, verbal oder nonverbal, was ich nach Möglichkeit respektiere), und ganz wenigen sogar recht. Viele Situationen, z. B. die oben von mir gezeigte, lassen gar keine Zeit, Zustimmung einzuholen. Das ist keine Frage des Wollens, sondern schlicht des Ablaufs. Das Hobby Fotografie ist nun einmal weit gefasst. Fotografie ohne Menschen (Natur, Industrie, Food...) kann auch reizvoll sein, aber viele - darunter auch mich - reizt eben auch der Mensch als Sujet. Das können Portrait- oder Aktmodels ebenso sein wie Menschen in Alltagssituationen im öffentlichen Raum. Grüße Matthias Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast Geschrieben 26. Februar 2018 Share #90 Geschrieben 26. Februar 2018 ... Der Staat handelt in meinem unmittelbaren Interesse. ... In meinem aber nicht. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast Geschrieben 26. Februar 2018 Share #91 Geschrieben 26. Februar 2018 Mag sein, dass du das so handhabst. Ich möchte für mich nicht als Objekt dienen und damit respektiert werden. In der von dir offensichtlich goutierten staatlichen Überwachung bist du genau das. Und gar nix anderes. Und du wirst nicht respektiert. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Crischi74 Geschrieben 26. Februar 2018 Share #92 Geschrieben 26. Februar 2018 Ganz dünnes Eis! Wenn man als Eltern von zwei kleinen Mädchen, wohnhaft in einer spießigen Wohnanlage, miterleben muss, wie ein Pädophiler aus dem Fenster die niedlichen Kindlein künstlerisch ablichtet, bekommt man leichter Schnapatmung bei solcher Argumentation. Deine Angst ist zum größten Teil von Dir selbst konstruiert. Als Außenstehender kann ich das nüchterner betrachten. Ich kann nachvollziehen wie es zu solchen Ängsten kommt und kenne es aus eigener Erfahrung gut, wie es ist wenn die Wut das Sagen im Körper übernimmt und wie du sagst „die Schnappatmung einsetzt“.Spätestens dann wird einem auch klar, dass man nicht mehr ganz Herr der Lage ist, und sollte versuchen sich zu beruhigen und sich nach dem warum fragen. Gruß Christian ◟(◔ั₀◔ั )◞ happy wife, happy life. https://www.instagram.com/chrischi74/ Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Captcha Geschrieben 26. Februar 2018 Share #93 Geschrieben 26. Februar 2018 Ok, er soll weiter fotografieren? Das war kein konstruiertes Beispiel sondern Realität. Sollen sich schonmal vergewaltigte Frauen entspannen, wenn wieder mal in der Stadt Übergriffe stattfanden? Wenn bei dir mal eingebrochen wurde und jemand rät dir: lass gut sein, hat nichts mit dir zu tun, wenn ich mir mal deinen Rasenmäher "ausleihe"? Gebranntes Kind scheut das Feuer und ein nicht betroffener sollte zumindest Respekt vor der Meinung anderer haben, solange er nicht weiß, warum jemand was NICHT möchte. Das NICHT möchten, was ein Fremder mit mir tut muß ich jetzt rechtfertigen? Ich bin Künstler, ich darf: -dich fotografieren -dir Marmelade ins Gesicht schmieren -dir unter den Rock fassen -dir beispielhaft für das Leid der Welt Kratzer oder mehr zufügen... Wo ist wessen Grenze? Komische Welt! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Captcha Geschrieben 26. Februar 2018 Share #94 Geschrieben 26. Februar 2018 Hallo Thomas (hatte Deinen Vornamen bisher nicht gefunden).Ich habe den für mich entscheidenden Teil oben mal hervorgehoben. Woraus schliesst Du, dass sie nicht fotografiert werden wollen? Sie tragen ja kein Schild vor sich her, auf dem steht "Bitte fotografieren Sie mich (nicht)".Nach meiner Beobachtung ist es den meisten egal, einigen wenigen nicht (die sich dann entsprechend äussern, verbal oder nonverbal, was ich nach Möglichkeit respektiere), und ganz wenigen sogar recht.Viele Situationen, z. B. die oben von mir gezeigte, lassen gar keine Zeit, Zustimmung einzuholen. Das ist keine Frage des Wollens, sondern schlicht des Ablaufs.Das Hobby Fotografie ist nun einmal weit gefasst. Fotografie ohne Menschen (Natur, Industrie, Food...) kann auch reizvoll sein, aber viele - darunter auch mich - reizt eben auch der Mensch als Sujet. Das können Portrait- oder Aktmodels ebenso sein wie Menschen in Alltagssituationen im öffentlichen Raum.GrüßeMatthias Wenn ich raus auf die Straße gehe, gehe ich zuerst nicht davon aus, fotografiert zu werden also trage ich dieses Schild nicht.Wenn ich fotografiert werden möchte, kommuniziere ich das. Das ist logischerweise meine Entscheidung.Ich verstehe es nicht, dass sich Leute, nicht von ihnen unbekannten Fotografen fotografiert werden wollen, rechtfertigen müssen.Sie werden selten in für sie schmeichelhafter Situation dargestellt sondern meist in für den Vojeur aufreizender. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Mattes Geschrieben 26. Februar 2018 Share #95 Geschrieben 26. Februar 2018 ...Ich bin Künstler, ich darf: -dich fotografieren -dir Marmelade ins Gesicht schmieren -dir unter den Rock fassen -dir beispielhaft für das Leid der Welt Kratzer oder mehr zufügen... Wo ist wessen Grenze? Komische Welt! Komisch finde ich allenfalls Deine Argumentation. Du willst also das Anfertigen eines Fotos in der Öffentlichkeit tatsächlich vergleichen mit einem tätlichen Angriff? Nicht im Ernst, oder? Grüße M. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Captcha Geschrieben 26. Februar 2018 Share #96 Geschrieben 26. Februar 2018 Sicher! Es geschieht etwas mit mir, was ich nicht will. Wenn dein facebook Account geknackt wird empfindest du das bestimmt auch als Angriff, oder? Außerdem sollte doch der, mit dem was geschieht seine Grenze bestimmen dürfen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Mattes Geschrieben 26. Februar 2018 Share #97 Geschrieben 26. Februar 2018 ...Ich verstehe es nicht, dass sich Leute, die nicht von ihnen Unbekannten Fotografen werden wollen, rechtfertigen müssen. Sie werden selten in für sie schmeichelhafter Situation dargestellt sondern meist in für den Vojeur aufreizender. ... Du musst Dich nicht rechtfertigen. Du wirst aber nicht verhindern können (weil im öffentlichen Raum eben nicht nur Deine Regeln gelten), dass das passieren kann. Du kannst auch in einen Hundehaufen treten, von einer Überwachungskamera gefilmt oder von einem flüchtenden Ladendieb umgerannt werden. Das hast Du Dir dann (unterstelle ich mal) auch nicht ausgesucht, diese Dinge passieren aber im öffentlichen Raum. Der zweite Satz ist eine Unterstellung, die ich z. B. auf Basis der in diesem Forum gezeigten Bilder nicht bestätigen kann. Was mich angeht, kann ich diesen Vorwurf klar ablehnen. Grüße Matthias Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Mattes Geschrieben 26. Februar 2018 Share #98 Geschrieben 26. Februar 2018 Sicher! Es geschieht etwas mit mir, was ich nicht will. Wenn dein facebook Account geknackt wird empfindest du das bestimmt auch als Angriff, oder? Außerdem sollte doch der, mit dem was geschieht seine Grenze bestimmen dürfen. Nein, diese Grenzen zieht der Gesetzgeber. Was er ja in Deutschland auch getan hat, in dem z. B. schon das Anfertigen eines Fotos unter bestimmten Umständen verboten sein kann. Als Beispiele werden hier z. B. Unfallopfer oder Betrunkene genannt, die dem fotografiert werden nicht widersprechen können und bei denen eine entwürdigende oder zumindest nachteilige Darstellung als gegeben angenommen wird. Was Du oben anführst, sind Straftaten, egal ob es um einen physischen Angriff oder das Hacken eines Accounts geht. Dies ist selbstverständlich illegal und wohl auch vollkommen unstrittig. Dennoch sehe ich es als verharmlosend gegenüber z. B. Vergewaltigungsopfern an, sich als Fotografierter als gleichwertig "geschädigt" zu betrachten. Grüße Matthias Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Ronny1976 Geschrieben 26. Februar 2018 Share #99 Geschrieben 26. Februar 2018 Sicher! Es geschieht etwas mit mir, was ich nicht will. Wenn dein facebook Account geknackt wird empfindest du das bestimmt auch als Angriff, oder? Außerdem sollte doch der, mit dem was geschieht seine Grenze bestimmen dürfen. Du bist wirklich lustig: Dein Recht auf Dein eigenes Bild ist Dir wichtig, nutzt aber das Fratzenbuch. Stark. Man hofft, Du bist nicht wirklich so naiv wie Du hier tust... Bevor Du Dich weiterhin zum Moralapostel aufspielst: überlege mal bitte, wie oft Du selbst in anderer Leben eingreifst. Egal ob bewusst oder unbewusst, egal ob privat oder beruflich. Ein Foto tut nun wirklich nicht weh (wenn es nicht gerade ehrverletzendes zeigt), ein Foto ist auch weit weniger gesundheitsschädlich wie jeder VW-Diesel oder jede Zigarette... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Captcha Geschrieben 26. Februar 2018 Share #100 Geschrieben 26. Februar 2018 @Ronny ich bin nicht auf facebook Es ist ein Beispiel. Alle Beispiele sind gelöscht, weil ich, wie ihr Recht habt, nicht an dieser Maschinerie teilnehmen möchte. Ich habe nicht weit genug gedacht. Also ICH möchte trotzdem in keiner dieser Art von Schnappschüssen (auch nicht ungefragt, weil, dann weiß ich das ja nicht) in irgendeiner Form im Internet erscheinen. Und das waren nur auf die Schnelle ein paar Treffer. Ist das jetzt Kunst? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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