Jump to content

Fujifilm X-T3 offiziell vorgestellt - neue Sensorgeneration, neuer Prozessor


FXF Admin

Empfohlene Beiträge

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

vor 2 Stunden schrieb mjh:

Wenn man es schafft, beides in gleichem Maße zu steigern, bleibt die in ISO gemessene Grundempfindlichkeit gleich; ein Sensor kann also viel besser als einer der vorigen Generation sein, ohne dass sich am ISO-Wert irgendetwas ändert.

Sprich die Dynamik des Sensors hat sich entsprechend erhöht, richtig? Auch das Rauschverhalten? Eigentlich ja, weil durch den größeren Ladungsspeicher und höherer QE das Rauschen prozentual geringer wird, richtig?

Peter

 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

  • Antworten 1,3k
  • Created
  • Letzte Antwort

Top Posters In This Topic

Top Posters In This Topic

Posted Images

vor 7 Minuten schrieb MightyBo:

Sprich die Dynamik des Sensors hat sich entsprechend erhöht, richtig? Auch das Rauschverhalten? Eigentlich ja, weil durch den größeren Ladungsspeicher und höherer QE das Rauschen prozentual geringer wird, richtig?

Eine größere Ladung dank einer größeren Kapazität verringert das Photonenrauschen (und das Ausleserauschen ebenfalls, was aber nicht so entscheidend ist) und erhöht den Dynamikumfang. Eine höhere Quanteneffizienz führt dann dazu, dass man dafür nicht mit dem ISO-Wert heruntergehen muss, was wiederum bedeutet, dass man diesen Vorteil auch noch genießt, wenn mal ein bisschen weniger Licht verfügbar ist.

Ein Sensor mit großer Kapazität der Ladungsspeicher, aber einer geringen Quanteneffizienz ist wie ein Fass mit einer ganz kleinen Öffnung: Es passt zwar viel ’rein, aber es dauert ewig, bis es voll ist. Damit kann man zwar Bilder mit einer wunderbaren Tonwertdifferenzierung, einem großen Dynamikumfang und wenig Rauschen machen, muss dafür aber lange belichten, wenn man nicht für sehr viel Licht sorgt. Und wenn man kürzer belichten will oder muss, werden die Ladungsspeicher nicht voll, womit man den Vorteil wieder verliert, den diese eigentlich bieten. Ein Ladungsspeicher hat immer dann die ideale Größe, wenn er genau so groß ist, wie er sein muss, um die größten gesammelten Ladungen zu speichern, nicht mehr und nicht weniger.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nun war es bei Fuji ja immer so, dass man bei gewählten ISO200, deutlich länger belichten musste als die meisten Konkurrenten mit Sensoren aus der gleichen Schmiede und dennoch haben die Fuji keinen Vorteil daraus schlagen können, weil Dynamik und Rauschen, gemessen an der eingestellten ISO, über eine RAW Entwicklung, nicht besser ist als bei anderen Herstellern. Siehe DPReview.com.

Wieso hat man bei der X-T3 denn auf den IBIS verzichtet?

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 3 Minuten schrieb Crusher_1991:

 

Wieso hat man bei der X-T3 denn auf den IBIS verzichtet?

Der IBIS der X-H1 ist so groß, dass er nicht in die XT-3 passt. Einen kleineren wollte Fuji bisher nicht entwickeln, weil Sie sagen, der muss so groß sein, damit er anständig funktioniert.

Vielleicht dann in der XT-4 ....

Peter

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 19 Minuten schrieb Crusher_1991:

Nun war es bei Fuji ja immer so, dass man bei gewählten ISO200, deutlich länger belichten musste als die meisten Konkurrenten mit Sensoren aus der gleichen Schmiede und dennoch haben die Fuji keinen Vorteil daraus schlagen können, weil Dynamik und Rauschen, gemessen an der eingestellten ISO, über eine RAW Entwicklung, nicht besser ist als bei anderen Herstellern. Siehe DPReview.com.

Schau doch bei dpreview.com nach: Bei ISO 200 haben sie bei der X-T100 und Sony Alpha 6300 dieselbe Belichtung gewählt – Blende 5,6 und 1/80 s. Die Histogramme sind praktisch identisch. Bei der X-H1 haben sie 1/60 s genommen, weshalb das Bild (wie auch im Histogramm zu sehen) einen Tick heller ist. Da gibt es keinen Unterschied in der für ISO 200 nötigen Belichtung. Davon abgesehen gibt Fuji die Empfindlichkeit gemäß SOS an und Sony nach REI, aber das weißt Du ja sicher.

Übrigens hat Fuji bei der X-T3 nicht auf einen IBIS verzichtet – der IBIS, den sie für die X-H1 entwickelt haben, passt einfach nicht, so dass sich die Frage nicht stellte. Wenn sie irgendwann einen kleineren IBIS haben, der ihren Ansprüchen genügt, wird es vermutlich auch in der X-T-Baureihe einen geben.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Solange man noch keine RAWs in zB Lightroom entwickeln kann, wird wohl niemand richtig konkretes zu DR und Rauschen sagen können.

Dazu braucht’s dann schon den direkten Vergleich zweier identischer Aufnahmen aus ner T2 und ner T3. 

Erstmal schauen, ob beide Bilder bei der selben Grundeinstellung der jeweiligen Cam gleich hell sind.

Dann mal diverse ISOwerte direkt vergleichen, und im nächsten Schritt diverse unterbelichtete Bilder pushen. Am besten auch wieder aus bestimmter ISO heraus. 

Dann sieht man ja schnell, ob der neue Sensor ISOlos ist, irgendwo nen Sprung macht, und vor allem ob DR und/oder das Rauschverhalten wirklich spürbar besser sind. 

Ich hoffe, dass dies bald jemand mal macht, der beide Cams hat... 🙂

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

vor 29 Minuten schrieb MightyBo:

Der IBIS der X-H1 ist so groß, dass er nicht in die XT-3 passt. Einen kleineren wollte Fuji bisher nicht entwickeln, weil Sie sagen, der muss so groß sein, damit er anständig funktioniert.

Vielleicht dann in der XT-4 ....

Peter

Die Canon hat doch auch keinen, oder?

Ich hab momentan lieber eine kleine Cam. 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 12 Minuten schrieb mjh:

Übrigens hat Fuji bei der X-T3 nicht auf einen IBIS verzichtet – der IBIS, den sie für die X-H1 entwickelt haben, passt einfach nicht, so dass sich die Frage nicht stellte. Wenn sie irgendwann einen kleineren IBIS haben, der ihren Ansprüchen genügt, wird es vermutlich auch in der X-T-Baureihe einen geben.

Viel kleiner muss er gar nicht sein. Wenn die X-T4 wirklich einen Global Shutter bekommt, kann der alte Vorhang ja weg. Voila, Platz für IBIS.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 2 Minuten schrieb Benutzername:

Viel kleiner muss er gar nicht sein. Wenn die X-T4 wirklich einen Global Shutter bekommt, kann der alte Vorhang ja weg. Voila, Platz für IBIS.

Ganz so einfach ist es nicht – der Verzicht auf einen Schlitzverschluss schafft nicht einmal Platz in einer Richtung, denn er sitzt ja vor dem Sensor und der Sensor kann nicht weiter nach vorn rücken, wenn der Verschluss wegfällt. Und nach oben und unten braucht der IBIS ja auch Platz. Fuji wird ihn schon verkleinern müssen, wenn das funktionieren soll.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Okay der "IBIS". Ich nutze ja nun zum ersten Mal in meinem Berufsleben eine Kamera mit diesem Feature und finde es ganz nett, mehr nicht. Ich persönlich käme auch ohne aus. Der Stabi bietet in  manchen (für mich ganz wenigen) Situationen Vorteile, realistisch betrachtet sind das höchstens 0,1 % aller Aufnahmesituationen. Beim WW ist das gelegentlich praktisch, weil man hier Belichtungszeiten von 1/8 Sekunde ohne Stativ und mit niedriger ISO stemmen kann. Oder bei Events mit schlechtem Licht, wo ich mit dem 56er noch Schnappschussportraits bei 1/25 hinbekomme. Aber irgendwie ging das alles auch vor der H1 😀  Warum auf einmal jeder glaubt, man könnte ohne IBIS gar nicht mehr leben, erschließt sich mir nicht.

Bis dato hat mir auch der eingebaute IS in meinem 50-140 genügt, der am "langen" Ende noch Belichtungszeiten von 1/30 zugelassen hat. Klassischer Einsatz sind Redner am Pult, die man aus größerem Abstand schießen kann.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor einer Stunde schrieb mjh:

Davon abgesehen gibt Fuji die Empfindlichkeit gemäß SOS an und Sony nach REI, aber das weißt Du ja sicher.

 

Nö, wusste ich nicht, mir ist nur aufgefallen, dass ich bei der X-T1 entweder länger belichten muss oder aber in Lightroom die Belichtung um 0,5-2/3 erhöhen muss, wenn ich mit gleichem Objektiv und gleicher Blende gegen die D7200 vergleiche. Nikon AiS am Blendenring eingestellt.

Zum IBIS, dann hätten sie also die X-T3 größer bauen müssen, OK.  Hätte ich im Vergleich zu anderen Kameras nicht gedacht. Schade eigentlich, der IBIS wäre interessant gewesen, mal schaun, vielleicht wirds dann eine X-H1, wenn die Preise noch etwas fallen.

Edit: Nebenher bemerkt, hatte ich das Gefühl, dass die ganzen Erklärungen zu Fullwell usw., dazu dienten, um diesen Unterschied von ISO200 zu den anderen zu erklären.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn

vor 8 Minuten schrieb Crusher_1991:

mir ist nur aufgefallen, dass ich bei der X-T1 entweder länger belichten muss oder aber in Lightroom die Belichtung um 0,5-2/3 erhöhen muss, wenn ich mit gleichem Objektiv und gleicher Blende gegen die D7200 vergleiche. Nikon AiS am Blendenring eingestellt.

Dabei muss man dann auch noch die Transmission der beiden Obijektive vergleichen. Auch das macht Belichtungsunterschiede.

Peter

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 8 Stunden schrieb Taikido:

Keinesfalls überflüssig. Es gehört zum Erlebnis der Bedienung (gut für manche ist es eine, für andere nicht) und es gibt doch auch einige, die die ISO auch mal begrenzen wollen.

Es ist Teil der nützlichen Errungenschaft Auto ISO, die Limits für obersten ISO- Wert und unteres Zeitlimit (also längste Zeit) festzulegen. X-H1 hat dafür 3 Presets. Die maximale Zeit hängt vom Motiv- Typ und der Linse ab. Beim 90er mit Menschen (die nicht Sport machen) stelle ich 1/100s oder so ein. Sobald ISO200 nicht mehr reicht, stellt die Kamera hoch. Die ISO zu limitieren macht da keinen Sinn, da sonst Verwackelung droht. Ich schalte die Auto ISO nur aus, wenn ich ein Stativ verwende und lange Zeiten gewünscht/ möglich sind. In allen anderen Situationen stellt Auto ISO jeweils die niedig möglichste Zeit (für den Motivtyp) ein, schneller als jeder Fotograf.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor einer Stunde schrieb Crusher_1991:

Nebenher bemerkt, hatte ich das Gefühl, dass die ganzen Erklärungen zu Fullwell usw., dazu dienten, um diesen Unterschied von ISO200 zu den anderen zu erklären.

Der Eindruck täuscht; das hat nichts miteinander zu zu tun. Wenn Du verstehen willst, warum ISO-Werte unterschiedlich interpretiert werden, verweise ich auf meinen Blog-Artikel zu diesem Thema (https://www.docma.info/blog/streit-um-iso) sowie den Artikel bei dpreview.com, der dort verlinkt ist.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 1 Stunde schrieb uli-P:

Der Stabi bietet in  manchen (für mich ganz wenigen) Situationen Vorteile, realistisch betrachtet sind das höchstens 0,1 % aller Aufnahmesituationen.

  • Landschaft und Architektur ganz allgemein können außerhalb von Sonnenlicht immer den IBIS gebrauchen, sind bei mir etwa 1/4 aller Aufnahmen mit suboptimalen Lichtverhältnissen.
  • Architektur in dunklen Räumen mit dem XF90, z.B. Kirchen usw., mit min. 1/200s ohne IBIS ist man permanent an der Grenze unterwegs.
  • Allgemein kann man per IBIS mit Fuji-Festbrennweiten alles das machen, was ich jetzt mit dem XF18-55 und seinem OIS mache, ohne bei den Festbrennweiten bei gleicher Blende wenigstens 2 ISO-Stufen mehr Rauschen zu produzieren und damit den Schärfe/Detailauflösungsvorteil der Festbrennweiten wieder zu verlieren. 

Möglicherweise wird aber das XF16-80/4 R WR OIS so gut, dass ich für Architektur/Landschaft keine Festbrennweiten und keine IBIS-Kamera brauche. Daher sehe ich mir die X-T3 bis zum kommenden Reisezoom von weitem an.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 10 Stunden schrieb FotoMats:

Habe ich da jetzt was nicht mitbekommen, oder betrifft dieses ISO-Problem nicht nur alle neuen (Quer-) Einsteiger wie Fujifilm, Olympus und Panasonic? 

Ich kann mich nicht erinnern jemals eine Grund/Basis-ISO von 200 irgendwann schon mal gehabt, geschweige denn gesehen bzw. dann auch akzeptiert zu haben... 

Gerade die ISO 64 bei Nikon ist für Landschaftsfotografen ein Big-Selling-Point, man kann mit ISO 100 aber auch gerade noch so leben.

Vielleicht hängst du mit deinem Verständnis noch in der Welt der analogen Rollsensoren ;) .

Damals war es so, dass die niedrigempfindlichen Filme mit 64 oder 50 ISO ein feineres Korn hatten und somit schärfere Bilder erzeugen konnten.
Die Größe des "Korns" - also die Auflösung - ist bei digitalen Sensoren ja schon durch die Anzahl der Pixel festgelegt.
Wie die Abhängigkeit von Basis-ISOs der Sensoren und deren Effizienz ist, haben Wildlife und Michael ja ausreichend und (hoffentlich auch für dich ;) ) verständlch beschrieben.

Deshalb sollte es nicht die Forderung sein, eine komplette Analogie zum chemischen Film herzustellen, sondern die technischen Grenzen der Sensortechnik so auszunutzen, dass eine maximale "Performace" für möglichst viel Anwendungsfälle heraus kommt.

Streng genommen gab es ja auch zu analogen Zeiten den Gardationswechselfilm, der es ermöglichte, verschiedene Empfindichkeiten auf einer Filmpatrone zu realisieren - wenn ich das richtig erinnere. Insofern hat man damit die heutige Sensortechnik für den S/W-Film in gewissen Grenzen schon analog (chemisch) vorweg genommen ;) ...

Jedenfalls bringt es nix, die alten ISO-Werte der damals hervorragenden 50/64 ASA/ISO-Filme für heutige Sensoren einzufordern.
Die technischen Grundlagen sind einfach zu verschieden - und die heutigen Sensoren dem chemischen Film in jeder Hinsicht weit überlegen :).

 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Archiviert

Dieses Thema ist jetzt archiviert und für weitere Antworten gesperrt.

×
×
  • Neu erstellen...