DRS Geschrieben 3. Juni 2019 Share #51 Geschrieben 3. Juni 2019 Werbung (verschwindet nach Registrierung) vor 2 Stunden schrieb schorschi2: Ja wie auch? Oder gabs das bei einer Analogen Cam schon? O.K. Mit dem Zonensystem und Spotmessung gabs damals schon ein ähnlich gutes Hilfsmittel. Peter hat mit seinem Mondbild ja schon mal sehr anschaulich demonstriert was da möglich ist das Rauschen in einer "schwierigen" Aufnahme zu bändigen Natürlich gab es das nicht, aber es gab schon sehr gute Fotos, völlig unabhängig davon. Was das Mondbild betrifft, mag es sein, dass <<Peter>>, da sehr viel herausgeholt hat, aber das Ergebnis finde ich nicht überzeugend. Bitte nicht falsch verstehen, denn mir ist durchaus bewusst, wie das Bild vorher aussah und am Ende ist auch ein deutlicher Gewinn sichtbar, was außerdem beweist, dass er alles richtig gemacht hat. Trotzdem bleibt für mich am Ende ein Bild übrig, das ich persönlich niemals für irgendwas verwenden würde. Da würde ich lieber live und in Farbe den Anblick genießen und mir eingestehen, dass diese Situation mit einem Foto nicht perfekt eingefangen werden kann. Ja, sowas gibt es auch und manchmal gibt uns die Natur noch Rätsel auf, die kein Histogramm dieser Welt auf die gleiche phantastische Ebene hebt, wie wir sie mit unseren Sinnen wahrnehmen können. Das ist nur meine bescheidene Meinung und andere mögen es anders sehen, aber ich habe mir angewöhnt lieber den Augenblick zu genießen, bevor ich versuche bei privaten Fotos solange an einer Kamera herumzustellen bis noch das vermeintlich "beste" herauskommt. Und ich fotografiere wirklich mit Liebe und Enthusiasmus. Geschäftlich ist das natürlich was anderes. Da macht sich diese Methode sicherlich ab und an sehr gut, um alles Mögliche aus dem Bild herauszuholen. street discreet und schorschi2 haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Anzeige Geschrieben 3. Juni 2019 Geschrieben 3. Juni 2019 Hallo DRS, schau mal hier Grundeinstellungen X-T3 . Dort wird jeder fündig!
Parallaxe Geschrieben 3. Juni 2019 Share #52 Geschrieben 3. Juni 2019 @DRS Man muss doch unterscheiden: "Nüchterne" Kenntnis der Technik auf der einen Seite und persönliche Vorlieben auf der anderen Seite. Zunächst einmal ist es m.E. wichtig, die Grundlagen zu kennen. Hierzu gehört auch das Thema der technisch richtigen Belichtung und der hierzu zur Verfügung stehenden Hilfsmittel. Die Auseinandersetzung hiermit und das Erforschen der technischen Möglichkeiten sind Basics. Nichts anderes hat doch Peter/ MightyBo mit dem Beispiel zeigen wollen. Und das auf eine sehr einfache, einleuchtende Weise. Ob man diese ganzen technischen Möglichkeiten zur technisch korrekten Bildbelichtung nun nutzt oder nicht, steht doch auf einem ganz anderen Blatt. Manche machen es, manche machen es nicht, manche machen es zum Teil. Alles okay. Selbstverständlich können manche auch tolle Fotos machen, OHNE diese Mittel einzusetzen. Aber zu Beginn steht doch erst einmal das Kennenlernen der Möglichkeiten, nachfolgend kommt dann eventuell die bewusste Entscheidung, hierauf zu verzichten. Ob man nun das, was jemand fotografiert, gut findet oder nicht und ob man es selbst so fotografieren würde oder nicht, ist ein ganz anderes (endloses) Thema. Zu Beginn des Threads ging es ja um "empfohlene Grundeinstellungen"... street discreet und MightyBo haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rico Pfirstinger Geschrieben 3. Juni 2019 Share #53 Geschrieben 3. Juni 2019 (bearbeitet) Eigentlich ist es oft anders herum. Privat kann man es sich leisten, mehr als nur das Notwendige zu tun. Geschäftlich muss man abwägen, da ist "für den Kunden gut genug" oft das Kriterium. Deshalb sind die Fotos von engagierten Hobbyisten auch oft besser als die von Profis. Der Aufwand und die Liebe zum Detail, die manche engagierte Hobbyisten auszeichnet, wäre im geschäftlichen Einsatz schlichtweg unrentabel. Ich verstehe aber den Zusammenhang nicht, denn im Fall der Belichtung bedeutet die Nutzung von Histogramm, Blinkies, Belichtungsmessung etc. ja eine Erleichterung. Man hat immer korrekt belichtete Bilder und muss sich um diesen Punkt schonmal keine Gedanken mehr machen, hat also mehr Zeit und Muße für die Bildgestaltung. bearbeitet 3. Juni 2019 von flysurfer wildlife und MightyBo haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rico Pfirstinger Geschrieben 3. Juni 2019 Share #54 Geschrieben 3. Juni 2019 (bearbeitet) vor 12 Minuten schrieb Parallaxe: Zu Beginn des Threads ging es ja um "empfohlene Grundeinstellungen" Dieses Thema ist ohnehin für erfahrene Benutzer nicht arg relevant, sondern es betrifft vor allem System-Neulinge, die für ihren eigenen Weg natürlich einen passenden Ausgangspunkt finden möchten. Irgendwo muss man schließlich anfangen, deshalb gibt es auch in meinen Büchern jeweils einen mehrseitigen Tipp mit empfohlenen Grundeinstellungen. Das war's dann aber auch – denn wirklich bedeutend sind solche Empfehlungen nicht. Sie sind einfach nur populär, weil viele Anwender nach wie vor lieber Rezepte anstatt echtes Verständnis suchen. Wenn man die Funktionsweise und die Hintergründe von Einstellungen wirklich verstanden hat, braucht man nie wieder Rezepte ("Malen nach Zahlen"), sondern kann in jeder Situation selbst die passenden Einstellungen finden und ableiten. Das ist die eigentliche Emanzipation – weg vom Rezeptdenken und -handeln, hin zum eigenständigen Denken und Handeln. Das ist ja auch die Zielgruppe meiner Bücher und Workshops. bearbeitet 3. Juni 2019 von flysurfer Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Parallaxe Geschrieben 3. Juni 2019 Share #55 Geschrieben 3. Juni 2019 vor 2 Minuten schrieb flysurfer: ... Das war's dann aber auch – denn wirklich bedeutend sind solche Empfehlungen nicht. Sie sind einfach nur populär, weil viele Anwender nach wie vor lieber Rezepte anstatt echtes Verständnis suchen. Wenn man die Funktionsweise und die Hintergründe von Einstellungen wirklich verstanden hat, braucht man nie wieder Rezepte ("Malen nach Zahlen"), sondern kann in jeder Situation selbst die passenden Einstellungen finden und ableiten ... Genau. Deshalb kann man ja auch nur ständig wiederholen, dass es wichtig ist die Grundlagen erst einmal ganz neutral kennenzulernen. Klar, es ist mühsam. Klar, es kostet Zeit. Aber anders geht es nicht, wenn man souverän entscheiden und nicht an einem Fertigrezepte-Tropf hängen möchte. Jemandem zu empfehlen "Brauchst du nicht, denn ich brauche es auch nicht" ist da eher suboptimal. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rico Pfirstinger Geschrieben 3. Juni 2019 Share #56 Geschrieben 3. Juni 2019 vor 1 Minute schrieb Parallaxe: Jemandem zu empfehlen "Brauchst du nicht, denn ich brauche es auch nicht" ist da eher suboptimal. Ignoranz ist aber (nicht nur hier im Forum) der Normalzustand. Deshalb sind seichte Rezept-Videos auch ungebrochen populär. Derlei kommt jetzt übrigens auch auf den Büchermarkt, mein US-Verlag rocky nook hat sowas auch schon für die X-T3, kommt in Lizenz auch als dt. Version heraus. "Snake Oil" ist offenbar die Zukunft. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
DRS Geschrieben 3. Juni 2019 Share #57 Geschrieben 3. Juni 2019 Werbung (verschwindet nach Registrierung) vor einer Stunde schrieb flysurfer: Eigentlich ist es oft anders herum. Privat kann man es sich leisten, mehr als nur das Notwendige zu tun. Geschäftlich muss man abwägen, da ist "für den Kunden gut genug" oft das Kriterium. Mir ging es nicht darum, sondern darum, dass ich geschäftlich auf jeden Falle auch in schwierigsten Aufnahmesituationen ein Bild brauche, während ich privat keine durchschnittlichen Ergebnisse mit ewiger Bildbearbeitung und Einstellungen in Kauf nehmen muss. Wenn dieses Mondbild wirklich am Ende ein Top Foto gewesen wäre.. (auch das ist Geschmackssache und nur meine Meinung), dann hätte sich die Mühe ja auch gelohnt. Ist es aber in meinen Augen nicht. Bei mir ist das übrigens nicht so, dass ich so an meine Arbeit gehe und "gut genug" ein Kriterium wäre, aber vielleicht liegt das daran, dass ich meine Arbeit gerne mache und nicht darauf angewiesen bin, meine Bilder frei zu verkaufen, sondern nur Aufträge annehme und diese auch oft frei interpretieren und umsetzen kann. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rico Pfirstinger Geschrieben 3. Juni 2019 Share #58 Geschrieben 3. Juni 2019 vor 4 Minuten schrieb DRS: Wenn dieses Mondbild wirklich am Ende ein Top Foto gewesen wäre Wenn jedes Demobild, mit dem man einen technischen Zusammenhang illustriert, auch noch ein Top-Foto sein muss, damit die Leser den illustrierten Unterschied erkennen und verstehen, sollte man das Ganze eh lassen. Ich schreibe jetzt erstmal dpreview, dass ihre vergleichenden Studio-Charts nichts taugen, weil es sich dabei – zumindest aus meiner subjektiven Laiensicht – nicht um Top-Fotos handelt. 😂 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
wildlife Geschrieben 3. Juni 2019 Share #59 Geschrieben 3. Juni 2019 vor 18 Minuten schrieb DRS: Mir ging es nicht darum, sondern darum, dass ich geschäftlich auf jeden Falle auch in schwierigsten Aufnahmesituationen ein Bild brauche, während ich privat keine durchschnittlichen Ergebnisse mit ewiger Bildbearbeitung und Einstellungen in Kauf nehmen muss. Welche Motive fotografierst du beruflich? Gerade wenn du, so wie es klingt, wenige Bilder verkaufst, die dafür in seh speziellen Aufträgen (was vermutlich zu nicht gerade geringen Preisen von einzelnen Bildern führt), sollte ja hohe Qualität und damit Ausreizen der technischen Möglichkeiten am Programm stehen. Ob man dafür ein Histogramm braucht (und die JPG Engine kennt), die Sättigungsgrenze des Sensors kennt und mit Spotmessung arbeitet oder auf einen externen Belichtungsmesser setzt ist ja in Wirklichkeit egal, es geht um das Ergebnis. Persönlich finde ich die Option mehrere Möglichkeiten (und damit Arbeitsweisen) zu haben, sehr gut. Wenn es nach mir ginge dürfte das RGB Histogramm ein RAW RGB Histogramm werden (oder als zusätzliche Option angeboten werden). Ich persönlich finde das Histogramm nämlich einen hervorragenden Weg um auch in hektischen Situationen stets die passende (technisch gesehen) Belichtung im Blick zu haben. Parallaxe und MightyBo haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
DRS Geschrieben 3. Juni 2019 Share #60 Geschrieben 3. Juni 2019 vor 12 Minuten schrieb flysurfer: Wenn jedes Demobild, mit dem man einen technischen Zusammenhang illustriert, auch noch ein Top-Foto sein muss Verstehen sie mich nicht falsch, aber wenn ich jemanden erläutern möchte, wie ich in einer schwierigen Situation am Ende mit technischen Hilfsmitteln ein gutes Bild herausbekommen möchte, dann müsste das Ergebnis auch so gut sein, dass es die anderen dazu bewegt, auch so zu arbeiten. Was nicht zwingend sagt, dass es bei jedem DEMO Bild so sein muss. Vielleicht gibt es ja nicht immer nur Schwarz und Weiß, sondern auch viel dazwischen. So ähnlich ist es auch mit Meinungen und Ansichten. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
DRS Geschrieben 3. Juni 2019 Share #61 Geschrieben 3. Juni 2019 vor 11 Minuten schrieb wildlife: Welche Motive fotografierst du beruflich? Gerade wenn du, so wie es klingt, wenige Bilder verkaufst, die dafür in seh speziellen Aufträgen (was vermutlich zu nicht gerade geringen Preisen von einzelnen Bildern führt), sollte ja hohe Qualität und damit Ausreizen der technischen Möglichkeiten am Programm stehen. Ob man dafür ein Histogramm braucht (und die JPG Engine kennt), die Sättigungsgrenze des Sensors kennt und mit Spotmessung arbeitet oder auf einen externen Belichtungsmesser setzt ist ja in Wirklichkeit egal, es geht um das Ergebnis. Persönlich finde ich die Option mehrere Möglichkeiten (und damit Arbeitsweisen) zu haben, sehr gut. Wenn es nach mir ginge dürfte das RGB Histogramm ein RAW RGB Histogramm werden (oder als zusätzliche Option angeboten werden). Ich persönlich finde das Histogramm nämlich einen hervorragenden Weg um auch in hektischen Situationen stets die passende (technisch gesehen) Belichtung im Blick zu haben. Ich sehe das genauso, weil es eigentlich nur um das Ergebnis geht und ich hatte auch schon bemerkt, dass man ja nie auslernt und nach dieser Diskussion ich auch nicht abgeneigt bin mal ein Histogramm zu bemühen, wenn ich denke, dass es nützlich sein könnte. Ich fotografiere als Fotograf in einer Werbeagentur, wo ich auch für kreative Arbeit zuständig bin. Die Motive reichen von riesigen Bohrköpfen internationaler Konzerne, über Kleidung, Mode, Plakatkampagnen z.B. für die Volksbank, Media Grand Prix Reportagen, die Weltelite im Wintersport über Portraits von Politikern, Food für Restaurants und deren Webseiten, Produkte von Autozuliefereren, Immobilien AG s, bis hin zum kleinen Mitarbeiterportrait. Wie gesagt, ich verkaufe meine Bilder seltener nur als Bild, sondern meist als Plakat, Teil einer Webseite oder Kampagne usw. Ich fotografiere im Biathlon beispielsweise für die Webseite von einem Olympiasieger im Biathlon, mache auch die Portraits, die die Presse dann einsetzt, fotografiere auch für seine Autogrammkarten, Plakate, seine Sponsoren, seine Fanartikel bis hin, dass ich im Winter an der Strecke stehe und beim Weltcup Reportagefotos mache, die wir dann als Agentur für vieles verwenden. Wenige Fotos mache ich nicht gerade, da ich wirklich gut zu tun habe. Aber wie gesagt ich muss meine Sportlerin nicht als erster zu dpa hochladen, damit sie mein Bild veröffentlichen. ich habe seit einigen Monaten Fuji Kameras, bin sehr zufrieden damit und hatte vorher Nikon. Natürlich fotografiere ich auch noch Hochzeiten usw, was ich früher auch international gemacht habe, aber jetzt habe ich mich davon etwas zurückgezogen, weil man ja im Alter etwas kürzer treten sollte. Jetzt mache ich das nur noch für unsere Kunden oder aber, wenn mich mal ein Bekannter oder Freund fragt. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rico Pfirstinger Geschrieben 3. Juni 2019 Share #62 Geschrieben 3. Juni 2019 vor 17 Minuten schrieb DRS: aber wenn ich jemanden erläutern möchte, wie ich in einer schwierigen Situation am Ende mit technischen Hilfsmitteln ein gutes Bild herausbekommen möchte, dann müsste das Ergebnis auch so gut sein, dass es die anderen dazu bewegt, auch so zu arbeiten Sicherlich nicht. Wir hier nämlich nicht im Wahlkampf. Niemand muss jemanden anderen überzeugen, seinen Workflow zu verändern oder zu verbessern – und niemand bekommt etwas dafür, wenn er jemanden überzeugt, dies zu tun. Es gibt hier im Forum schlicht und einfach ein paar "nützliche Idioten", die – oft schon seit vielen Jahren – ihre Zeit dafür opfern, den Mitlesern ohne Gegenleistung ein kostenloses inhaltliches Angebot zu machen, das diese Mitleser unverbindlich annehmen können oder nicht. Alles kann, nichts muss. Es gibt für diese Mitleser sogar die Möglichkeit, die Ersteller der Inhalte nach Belieben und in der Regel ohne Konsequenzen inhaltlich und persönlich zu kritisieren, anzugreifen oder zu beleidigen, wovon ein Teil des Publikums auch regen Gebrauch macht. Es gibt hier also einige (wenige) Leute, die wissen, wie man bestimmte Dinge besser machen kann (nicht muss) und die dieses Wissen nicht für sich behalten, sondern im Forum mit den anderen teilen – manchmal nicht nur mit textlichem Content, sogar mit illustrierenden Aufnahmen, die einzelne Mitleser evtl. nicht als "Top-Fotos" charakterisieren. Was mich betrifft, so ist es mir egal, ob einzelne Leser meine Hinweise annehmen oder nicht. Wir sind schließlich kein Umerziehungslager. Schön wäre es natürlich, wenn sich bei Sachthemen dümmlich-ignorante Kommentare wie "das braucht man eh nicht", "das haben wir schon immer so gemacht", "alles nur Schnickschnack" etc. vermeiden ließen, aber das ist naturgemäß ein frommer Wunsch, wie zahllose Thread-Verläufe eindrucksvoll belegen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
DRS Geschrieben 3. Juni 2019 Share #63 Geschrieben 3. Juni 2019 vor 2 Minuten schrieb flysurfer: Wir hier nämlich nicht im Wahlkampf. Niemand muss jemanden anderen überzeugen, seinen Workflow zu verändern oder zu verbessern – und niemand bekommt etwas dafür, wenn er jemanden überzeugt, dies zu tun. Das sehe ich genauso, aber es gibt auch meine Meinung und die wollte ich einfach mal kundtun, ohne zu fordern, dass sie jemand annimmt. Das habe ich auch immer deutlich gemacht. Das was sie im restlichen Text geschrieben haben, sollten sie sich vielleicht erst einmal selber zu Herzen nehmen.... Ich erwarte auch nicht, dass jemand meine Meinung annimmt oder meine Erfahrungen für sich entdeckt. Ich sage nur, wie ich es mache und dass ich gut damit unterwegs bin. mehr nicht. "Wer schrieb denn zum Beispiel in einem Thread vor kurzer Zeit ..... "Das diese Filmsimulations Belichtungsreihen schlichtweg sinnlos sind", ohne Rücksicht darauf, dass dies vielleicht dem ein oder anderen auch von Nutzen sein kann. Ja, das waren sie... und genau darüber haben sie sich gerade echauffiert. Ich achte ihre Erfahrung, Ihre Arbeit hier im Forum und bin mir auch sicher, dass sie wohl einer der größten Experten sind, was die Fuji Kameras betrifft, nur wie gesagt..... es gibt auch grau zwischen schwarz und weiß. M1604 und street discreet haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
MEPE Geschrieben 3. Juni 2019 Share #64 Geschrieben 3. Juni 2019 vor einer Stunde schrieb wildlife: ... ist ja in Wirklichkeit egal, es geht um das Ergebnis. ... und wenn das passt, hat der Fotograf bei diesem Bild schon einmal alles richtig gemacht. 🤞 Fast immer gibt es mehrere gleich gute Wege, um zum Ziel kommen. Workflows und Kameraeinstellungen sind individuell äußerst verschieden, die lassen sich nicht standardisieren. Nicht umsonst haben sich Fujifilm und auch alle anderen Hersteller dazu entschieden, ihre Systemkameras sehr unterschiedlich konfigurierbar zu gestalten. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
MightyBo Geschrieben 3. Juni 2019 Share #65 Geschrieben 3. Juni 2019 Ursprünglich ging es dem TO (ist XT3_AP überhaupt noch hier dabei?) um eine erste Einstellung der Kamera. Dann wurde durch „Octane“ ein YT Video verlinkt bei der mögliche Einstellungen vorgeschlagen wurde. „Parallaxe“ hat daraufhin die Qualität des Authors angezweifelt, da dieser u.a. empfiehlt keine Histogramm zu verwenden, weil im RAW eh alles korrigiert werden kann. Soweit alles gut. Dann kam in Person von „DRS“ die Fraktion „Histogramm braucht kein Mensch“ und meint „habe ich noch nie gebraucht, stört nur, usw“. Aber warum so eine Aussage? Einen Anfänger damit für die ersten Gehversuche zu helfen? Oder doch nur zeigen wie toll man die Belichtung auch ohne Histogramm im Griff hat? Gerade als Anfänger für spiegellose Kameras sollte man die Vorzüge (hier: Histogramm, Blinkies, WYSWIG EVF) verstehen und erst mal verinnerlichen, dann akzeptiert mann auch eher die Nachteile. Klar, vor 35 Jahren habe ich auch mit Handbelichtungsmesser und ohne Histogramm fotografiert und trotz Diafilm meist gut belichtete Aufnahmen hinbekommen. Heute kann man bei der RAW Konvertierung viele Belichtungsfehler ausgleichen. Aber bei optimale Belichtung, kann man manchmal den Nachteil gegenüber KB Kameras wettmachen und dass mit nur 2-3 Klicks am Belichtungsrad wenn man die dafür bereit gestellten Hilfsmittel der spiegellose Kameras nützt! Warum sollte man einen Anfänger so etwas nicht empfehlen? ich empfehle heute auch keinen Schüler sich mit dem Rechenschieber vertraut zu machen (Nach dem Motto, mach ich seit 40 Jahren und hab mich damit noch nie verrechnet und wenn mich schon einer vom Taschenrechner überzeugen will, dann muss er mindestens so elegant sein wie mein Schieber Typ „Mannheim“ und dann sehe ich mir das evtl. mal an). Mir ist auch klar, dass sich eingefahrene Fotografen mit so einem Wandel in der Arbeitsweise schwer tun, dass sollte man dann aber zumindest selbst erkennen und entsprechend sich auch verhalten. Über manches Verhalten hier kann man nur den Kopf schütteln. Peter magos, Parallaxe, M1604 und 3 weitere haben darauf reagiert 3 2 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
X-T3_AP Geschrieben 3. Juni 2019 Autor Share #66 Geschrieben 3. Juni 2019 (bearbeitet) vor einer Stunde schrieb MightyBo: bearbeitet 3. Juni 2019 von X-T3_AP Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
X-T3_AP Geschrieben 3. Juni 2019 Autor Share #67 Geschrieben 3. Juni 2019 Hallo Peter, ja, ja, ich bin noch voll dabei und habe die mehr als 30 Kommentare seit gestern mit Interesse verfolgt, auch wenn Sie fast nichts mit meiner ursprünglichen Frage zu tun hatten. Ich habe mittlerweile viel fotografiert, viel ausprobiert und mir so viele Dinge erschlossen. Da ich aber wirklich totaler Anfänger bin, hatte ich gehofft, mir mit meiner Frage über mögliche Grundeinstellungen der X-T3 den Einstieg etwas zu erleichtern. So arbeite ich mittlerweile z.B. viel mit dem Histogramm und dem WYSWIG EVF, wo hingegen ich Blinkies überhaupt nicht nutze. Fast jede Foto- und Videosession wirft neue Fragen auf, die ich versuche mir zu erschließen. So ist es wahrscheinlich auch nachhaltiger und ergiebiger; jeder arbeitet eben anders, hat andere Erfahrungen gemacht und es gibt nicht nur den EINEN Weg. Was Foren angeht, so habe ich die Erfahrung gemacht, dass nur ganz ganz spezifische Fragen auch ganz ganz spezifisch beantwortet werden (können). Die Herausforderung für absolute Anfänger ist vielleicht, dass sie nicht genau wissen, was sie fragen sollen.. Viele Grüße Andreas MightyBo, Parallaxe, schorschi2 und 2 weitere haben darauf reagiert 5 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
MightyBo Geschrieben 3. Juni 2019 Share #68 Geschrieben 3. Juni 2019 vor 57 Minuten schrieb X-T3_AP: ja, ja, ich bin noch voll dabei Dass finde ich ja Klasse, dass wir es noch nicht geschafft haben dich zu vergraulen 😁. Nimm dir Zeit, sehe dir alle Dinge genau an und dann wird das schon werden! Viel Spass weiterhin. Peter Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast Geschrieben 3. Juni 2019 Share #69 Geschrieben 3. Juni 2019 (bearbeitet) vor 3 Stunden schrieb X-T3_AP: Ich habe mittlerweile viel fotografiert, viel ausprobiert und mir so viele Dinge erschlossen. Das ist der beste Weg. vor 3 Stunden schrieb X-T3_AP: Da ich aber wirklich totaler Anfänger bin, hatte ich gehofft, mir mit meiner Frage über mögliche Grundeinstellungen der X-T3 den Einstieg etwas zu erleichtern. Die Grundeinstellungen kommen schon ab Werk. Für die einen passen sie. Für die anderen nicht. Man kann damit aber definitiv fotografieren. vor 3 Stunden schrieb X-T3_AP: So arbeite ich mittlerweile z.B. viel mit dem Histogramm und dem WYSWIG EVF, wo hingegen ich Blinkies überhaupt nicht nutze. Fast jede Foto- und Videosession wirft neue Fragen auf, die ich versuche mir zu erschließen. So ist es wahrscheinlich auch nachhaltiger und ergiebiger; jeder arbeitet eben anders, hat andere Erfahrungen gemacht und es gibt nicht nur den EINEN Weg. Der letzte Satz ist der wichtigste. Mach es wie es für dich passt. vor 3 Stunden schrieb X-T3_AP: Was Foren angeht, so habe ich die Erfahrung gemacht, dass nur ganz ganz spezifische Fragen auch ganz ganz spezifisch beantwortet werden (können). Die Herausforderung für absolute Anfänger ist vielleicht, dass sie nicht genau wissen, was sie fragen sollen.. Alte Regel in Foren: 10 Antworten = 10 verschiedene Meinungen 😂 bearbeitet 3. Juni 2019 von Gast Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
street discreet Geschrieben 4. Juni 2019 Share #70 Geschrieben 4. Juni 2019 (bearbeitet) Ich verstehe die ganze Diskussion um das Histogramm nicht. Wenn ich ein Foto mache dann schaue ich mir das Foto (dank EVF) doch vor der Aufnahme an, ob es für mich belichtungs-technisch passt. Mit meinen Nikons vor ein paar Jahren hab ich dazu auf die Belichtungswaage geschaut, da gab's auch kein Live-Histogramm und ich hab das Fotografieren trotzdem gelernt. Wozu soll ich mir in den Millisekunden vor der Aufnahme einen Kopf über das Histogramm machen, wenn dadurch der Moment flöten geht, der eigentlich das Foto sein sollte? Als Naturfotograf oder Architekturfotograf oder so mag das anders sein aber sobald man etwas fotografiert, was sich bewegt (Studio mal ausgenommen), ist das Schauen auf das Histogramm eher kontraproduktiv. Beim Fotografieren geht es doch nicht nur um technische belichtungs-Perfektion. Manchmal habe ich den Eindruck dass hier Ingenieure und keine Fotografen die Beiträge schreiben. Für den Einen ist es wichtig und brauchbar, für den Anderen nicht. Zudem müssen solche Fotos hinterher immer angefasst werden. Für einen Anfänger ist es viel wichtiger, den Zusammenhang von Blende, Belichtungszeit und ISO zu verstehen und wenn damit brauchbare Ergebnisse zustande kommen, dann kann man über die technische Perfektion durch das Histogramm reden. Es kommt allgemein gesehen dann zum sowieso komplizierten Einstieg noch der "komplizierte" Nachbearbeitungsvorgang dazu. Ihr müsst auch mal praktisch und anfängerfreundlich denken. Und dann geht es vor allem darum, dass der Ton die Musik macht. bearbeitet 4. Juni 2019 von Taikido M1604, MEPE und snooopy haben darauf reagiert 3 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
schorschi2 Geschrieben 4. Juni 2019 Share #71 Geschrieben 4. Juni 2019 Auch wenn es am technischen Inhalt nichts aus zu setzten gibt fände ich es etwas weniger deftig angemessener. Klar ist, wenn ich auf jeden Zapper der Lichtwaage (oder der Belichtungsanzeige wie auch immer) mit Korrektur reagiere habe ich eine richtige Belichtung i.d.R. nicht im Griff, nicht verstanden. Wie auch wären richtig belichtete Aufnahmen mit dem weit weniger tollerierenden Analogmaterial früher zu Zeiten als es noch keine Automatik gab möglich gewesen? Als es Spotbelichtungsmesser nur als Handheld oder jedenfalls in den wenigsten Cams gab. Da war gar keine andere Möglichkeit vor (und das wie schon beschrieben mehr als Millisekunden zuvor) der Eigentlichen Aufnahme das vorhandene Licht aus zu messen und die Belichtung zu bestimmen und auf die Cam zu übertragen. Klar gehörte damals wesentlich mehr handwerkliches Fotografenkönnen dazu. schorschi, der sich etwas mehr Ruhe in der Diskussion wünschen würde. Jürgen Forbach und MEPE haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Eddy Geschrieben 4. Juni 2019 Share #72 Geschrieben 4. Juni 2019 (bearbeitet) vor 7 Stunden schrieb flysurfer: Naturgemäß belichtetet man deshalb weitestgehend (also bis auf wenige Ausnahmen) im Modus M – alles andere wäre ja sinnlos, Natürlich ist es nicht richtig wie oben, einen Satz aus einem Kontext herauszureißen, sorry Rico dass ich dies hier trotzdem gemacht habe. Das Ganze wäre ein interessantes Thema in einer Diskussionsrunde wo man stundenlang drüber reden oder fachsimpeln könnte. Ich befürworte zwar die manuelle Belichtung, ertappe mich trotzdem allzu oft, wenn ich mich gerade auf die Automatik verlasse ... genau wie in der analogen Zeit. bearbeitet 4. Juni 2019 von Eddy Textfehler Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
MightyBo Geschrieben 4. Juni 2019 Share #73 Geschrieben 4. Juni 2019 Ich kann Rico schon verstehen, so viel Ignoranz und boshaftigkeit schon so viele Jahre ertragen zu müssen ist nicht einfach. Nachdem Rico den Post #71 geschrieben hat, muss ich nichts mehr zum Thema schreiben, aus meiner Sicht ist alles gesagt worden. Peter Parallaxe und MEPE haben darauf reagiert 1 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rico Pfirstinger Geschrieben 4. Juni 2019 Share #74 Geschrieben 4. Juni 2019 (bearbeitet) vor 16 Minuten schrieb schorschi2: Klar gehörte damals wesentlich mehr handwerkliches Fotografenkönnen dazu. Damals? Das ist heute nicht anders. Der Unterschied ist einfach der, dass sich bei der digitalen Fotografie eine in Foren ziemlich dominante Gruppe herausgebildet hat, die technisch-handwerkliches Können als "unnötigen Schnickschack" denunziert. Wer das Handwerk beherrscht, wird in diesen Kreisen gern zum "Ingenieur" degradiert, der das Wesentliche aus dem Blick verliert – als eine Art Gegenpol zum "Fotografen". Wie absurd und unsinnig das ist, kann man selber sehen, indem man eine Blick zum Bewegtbild wirft. Nicht nur auf Spielfilme und Serien, sondern auch auf Dokumentationen, etwa hochwertige Naturfilme. Dort wird natürlich manuell belichtet, manuell fokussiert und das Motiv bewegt sich oft sehr schnell und unvorhersehbar. Die Kameraleute müssen Belichtung und Fokus nicht nur in einem entscheidenden Augenblick richtig manuell einstellen, sondern immer, solange die Kamera läuft. Und das können sie auch, wie man an den herausragenden Ergebnissen sieht, die im Fernsehen, im Kino oder auf Netflix zu bewundern sind. Inkl. Aufnahmen vom Mount Everest oder unter Wasser aus dem arktischen Meer, gerne auch mal mir riesigen, schweren, zickigen IMAX-Kameras. Diese Filmemacher messen ihre Belichtung selbst und stellen sie auch selber ein. Sie benutzen natürlich auch Zebras, Waveforms und Histogramme (wenn verfügbar und sinnvoll), und sie verstehen ihre Ausrüstung. Sonst klappt es nämlich nicht mit den Filmaufnahmen von jagenden Pinguinen oder Seelöwen unter Wasser im Eismeer. Diese Leute müssen auch nicht Millisekunden vor dem Auslösen auf Histogramme gucken, sondern haben das Motiv im Blick – und das nicht OBWOHL sie Handwerk und Technik im Griff haben, sondern WEIL. bearbeitet 4. Juni 2019 von flysurfer Merlin7597 hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Michael_H Geschrieben 4. Juni 2019 Share #75 Geschrieben 4. Juni 2019 vor 9 Minuten schrieb schorschi2: Wie auch wären richtig belichtete Aufnahmen mit dem weit weniger tollerierenden Analogmaterial früher zu Zeiten als es noch keine Automatik gab möglich gewesen? Da kommt es drauf an, ob wir über Positiv- oder Negativmaterial reden. Negativmaterial hat schon extreme Überbelichtungsreserven. Da war mehr die Frage genug Licht für die Schatten auf den Film zu bekommen. Die große handwerkliche Kunst besteht/bestand darin extreme Kontraste aufs Papier zu bringen. Da gehört schon einiges an Dunkelkammertechnik dazu, wie diffuse Vorbelichtung um die Gradation abzuflachen, bis zur partiellen (bekannten) Nachbearbeitung "Abwedeln" ect. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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