Allradflokati Geschrieben 13. Juni 2023 Share #1 Geschrieben 13. Juni 2023 (bearbeitet) Werbung (verschwindet nach Registrierung) Mein Vater bat mich von einem alten Passfoto seiner Mutter (also meiner Großmutter) eine Vergrößerung anzufertigen, weil er kein solches Foto in akteptabler Größe für einen Bilderrahmen hatte. Ich dachte zunächst an das Abfotografieren mit dem XF 60/2,4, aber das Foto selber war natürlich nicht 100% plan und auch schon von den Farben verblichen. Sie ist ja auch schon vor über 20 Jahren verstorben. Also habe ich das Foto kurzerhand auf den Falchbettscanner meines Epson ET-7750 gelegt und mit 1200-DPI als JPG eingescannt. Dabei habe ich die Scanngröße auf A8 begrenzen können. Dann musste ich noch den weißen Bildrand abschneiden und habe auch einige "Fehlstellen" mit dem Kopier-und Reparaturstempel bereinigt. Anschließend wurde das Bild noch etwas nachgeschärft (unscharf maskieren 0,7 und Stärke 64) und dann auf 13 x 18 cm ausgedruckt. Die Scansoftware hat bereits beim Einscannen schon die Farbfehler durch das Ausbleichen sehr gut korrigiert und der Ausdruck sieht fast wie ein originales Foto dieser Größe aus. Jedenfalls bin ich positiv überrascht, was mit so "einfacher" Software (Epson Scan2 + Faststone) bereits möglich ist: Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen… Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder! Das Endergebnis ist zwar leicht streifig, fällt aber nur bei extrem genauer Betrachtung auf. Auch ist die Farbwiedergabe durch das Abfotografieren etwas kräftiger, als es im Original wirkt. Was mich aber erstaunt hat, ist die Tatsache, dass beim randlosen Druck der Treiebr darauf hinweist, dass es dadurch zu Beeinträchtigungen am oberen und unteren Bildrand kommen kann - und es war auch so: Oben war das Bild dann mit einem blaßgrünen und im unteren Teil mit einem rötlichen ca. 2cm breiten Farbschatten versehen. Erst als ich die "Randlos-Option" abgewählt hatte, war der Ausdruck gleichmäßig und OK. bearbeitet 13. Juni 2023 von Allradflokati forensurfer, Jürgen Heger, kermit66 und 4 weitere haben darauf reagiert 7 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Anzeige Geschrieben 13. Juni 2023 Geschrieben 13. Juni 2023 Hallo Allradflokati, schau mal hier Alte Fotos scannen und ausdrucken. . Dort wird jeder fündig!
X-FEILE Geschrieben 13. Juni 2023 Share #2 Geschrieben 13. Juni 2023 Schön, dass das direkt für Dich zufriedenstellend geklappt hat. Wenn die Software schon einen Teil der Reparaturarbeit übernimmt - umso besser. Meine Erfahrung mit der Digitalisierung von Papierfotos und Negativen ist, dass ich mir eigentlich rigoros ein Zeitlimit bei jedem einzelnen Bild für die Restaurierung setzen sollte, denn der Job wächst sich schnell zu einem mächtigen Zeitfresser aus. Aktuell pimpe ich die Negativscans meiner Hochzeitsfotos in der BB auf. Ein runder Hochzeitstag steht vor der Türe, und es soll ein Fotobuch her, weil die Papierabzüge ausgeblichen sind. Damals an der falschen Stelle, nämlich dem Fotopapier, gespart. Allradflokati hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast Geschrieben 14. Juni 2023 Share #3 Geschrieben 14. Juni 2023 Vielleicht könnte man mit der Topaz Software Gigapixel AI mehr machen vor dem Ausdruck. Könnte man mal testen. Bei Adobe Photoshop soll man die Bilder auch hochrechnen können, das kenne ich aber nicht. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Allradflokati Geschrieben 14. Juni 2023 Autor Share #4 Geschrieben 14. Juni 2023 vor 12 Minuten schrieb Protomelas: Vielleicht könnte man mit der Topaz Software Gigapixel AI mehr machen vor dem Ausdruck. Könnte man mal testen. Bei Adobe Photoshop soll man die Bilder auch hochrechnen können, das kenne ich aber nicht. Dazu müsste man sich zumindest die Testversionen besorgen, oder die Software kaufen . Die Scansoftware gehört zum Drucker/Scanner dazu und Faststone ist ein kostenloses Programm zum Download. Das Ausgangsfoto hatte eine Größe von 36 x 45 mm - dafür ist das Ergebnis schon ordentlich. Das so etwas auch besser geht, steht außer Frage. Aber wie schon @X-FEILE schrieb, sollte man sich ein Zeitlimit für die Bearbeitung eines Fotos setzen, wenn es mehrere sein sollen, sonst bewahrheitet sich der kürzeste Standardwitz in der EDV/EBV: "Mal eben ..." 😁 Die ganzen Bildfehler zu erkennen (sieht man ja erst nach der "Vergrößerung" auf dem Bildschirm) und richtig zu beseitugen, dauert auch etwas länger, vor Allem, wenn man es zum ersten Mal macht und das Programm in seiner Funktionsweise zunächst einmal verstehen muss. Es ging mir ja auch darum, das Ganze mal zu versuchen, ob es mit den begrenzten Mitteln, die mir zur Verfügung stehen. praktikabel ist. Ich habe ein S/W-Bild von mir aus frühen Kindertagen (Kindergartenalter) in der Größe 30 x 44 cm an der Wand hängen, wo aber die Ausgangsgröße deutlich größer war, als in dem von mir geschilderten Fall. - und das war wohl von einem Fotografen vergrößert worden. forensurfer hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
fujirai Geschrieben 14. Juni 2023 Share #5 Geschrieben 14. Juni 2023 Für ein gutes ausbelichtetes bzw gedrucktes Foto braucht man 300dpi. Wenn das Passbild mit 1200dpi gescannt wurde und dann um Faktor 4 vergrößert witd dann passt es eigentlich. Man braucht also nichts hochrechnen. exContax hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Allradflokati Geschrieben 14. Juni 2023 Autor Share #6 Geschrieben 14. Juni 2023 (bearbeitet) vor 15 Minuten schrieb fujirai: Wenn das Passbild mit 1200dpi gescannt wurde Das sind ja nur die Angaben im Scannertreiber/Programm. Ob der Scanner das uch so liefert, steht auf einem anderen Blatt ! Wenn ich von den Maßen der Vorlage in meinem Fall ausgehe sind aus den 36 mm an der schmalen Kante etwa 34 mm übrig geblieben und nachher auf etwa 121 mm ausgedruckt worden. Dann kommt das in etwa hin. Der Scanner selber ist ja primär für Kopien gedacht und kein ausgewiesener Fotoscanner. Ich probiere es auch noch in einem größeren Format zu drucken, weil ich weiß, dass die 300 DPI für den Ausdruck nicht in Stein gemeißelt sind. P.S.: Hobbies sind dazu da, die Zeit mit "nutloser" Zeit oder Dingen zu verbringen, damit man(n) keine anderen Dummheiten macht 😁! bearbeitet 14. Juni 2023 von Allradflokati fujirai hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Neuling_0216 Geschrieben 14. Juni 2023 Share #7 Geschrieben 14. Juni 2023 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Passfoto anno 1916/18 Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen… Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder! tomassini hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast Geschrieben 15. Juni 2023 Share #8 Geschrieben 15. Juni 2023 Hi, ich würde den Abzug doch mal mit doppelten Klebeband oder sogar unter einer Glasplatte plan machen und mit zwei Leuchten und genügend Schärfebereich zum Vergleich fotografieren (Macro?). Das auszuprobieren ist ein überschaubarer Aufwand, scheint mir. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kermit66 Geschrieben 15. Juni 2023 Share #9 Geschrieben 15. Juni 2023 vor 23 Stunden schrieb Allradflokati: Der Scanner selber ist ja primär für Kopien gedacht und kein ausgewiesener Fotoscanner. Ich finde das Ergebnis ist schon sensationell für die größe Vorlage. Selbst die feinen Haare sind zu erkennen. Ich habe schon einige tausend Fotos gescannt (Dias, Nagative und Abzüge) und viel Zeit und Mühe investiert. Viel mehr kann man nicht erwarten. Bei Dias oder Negativen könnte man eventuell noch etwas mehr herausbekommen. Bei 6 bis 8 MP war aber auch hier meist Schluss. Das liegt aber auch an den preiswerten Kameras, die damals in der Familie verwendet wurden. Das Problem mit den Streifen bei Fotoabzügen hatte ich bei meinem Epson WorkForce Pro WF-4740DTWF auch. Ich hatte mir dann für relativ kleines Geld den reinen Flachbettscanner Canon CanoScan LiDE 400 zugelegt. Insgesamt war die Bildqualität des Canon besser. Die Streifen sind bei dem Gerät nicht mehr sichtbar. Bzgl. Auflösung ist bei den Abzügen spätestens bei 300 dpi Schluss. Ich selbst scanne immer mit 600dpi damit noch ein wenig Reserve bleibt für die Nachbearbeitung. Allradflokati hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
dj69 Geschrieben 15. Juni 2023 Share #10 Geschrieben 15. Juni 2023 Ich habe mir vor einigen Jahren den Epson Perfection V700 Photo als wenig gebrauchtes Gerät, und zudem recht günstig, gegönnt. Der hat eine sehr große Durchlichteinheit, welche fast die ganze Scanfläche abdeckt, und viele Halterungen für Dias und Negative in verschiedenen Größen, bis hin zu 6x9cm Mittelformat. Die Ergebnisse sind super. Aus Interesse habe ich gerade mal nach Gebrauchtpreisen in der Bucht geschaut und bin fast rückwärts umgefallen... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Allradflokati Geschrieben 15. Juni 2023 Autor Share #11 Geschrieben 15. Juni 2023 vor 50 Minuten schrieb dj69: Aus Interesse habe ich gerade mal nach Gebrauchtpreisen in der Bucht geschaut und bin fast rückwärts umgefallen... Bei Preise bis zu ca. 500€ kann ich das nachvollziehen ! Ich habe jetzt mal die gescannte Vorlage auf DIN-A4 ausgedruckt und bin durchaus positiv überrascht, was der Druckertreiber noch aus der nur 1444 x 2057 Pixel großen Datei herausholt. Natürlich wirkt der kleinere Ausdruck auf 13 x 18 cm etwas schärfer, aber der Bildeindruck ist absolut OK. Früher zu analogen Zeiten wäre ich froh gewesen, wenn meine Vergrößerungen von Farbfotos diese Qualität gehabt hätten. Es war ja nur eine auf Fotopapier ausbelichtete und ausgeblichene Vorlage und kein Film-Negativ oder gar Dia-Positiv! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kermit66 Geschrieben 15. Juni 2023 Share #12 Geschrieben 15. Juni 2023 (bearbeitet) Die Geräte kann man heute zum damaligen Neupreis verhökern. Ich wollte mir damals eine Nikon Coolscan 5000 zulegen. Mir war der Spaß - 2005 um den Dreh - für gebraucht ca. 1000€ zu teuer. Mittlerweile gibt's die Geräte für 1500€ plus. Wenn man heute einen guten Flachbettscanner mit Durchlichteinheit benötigt, kann man besser zu Neuware, wie der Epson Perfection V600 greifen. Für Dias und Negative sind aber die rein dafür vorgesehenen Geräte besser. Da gibt's immer noch Neugeräte von Plustek. Bei Altgeräte ist das so eine Sache mit den Treibern. Ich hatte einen Canoscan 8000 (Flachbett mit Durchlicht) und eine Minolta Scan Elite II. Für beide Geräte wurden von den Herstellern nie 64-Bit Treiber rausgegeben. Vuescan liefert aber einen 64-Bit-Treiber für den Minolta, so dass ich das gerät immer noch unter Windows 10 nutzen kann. Apropos vuescan! Die Software (https://www.hamrick.com/de/) kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen. Die Software funktioniert auch mit aktuellen Geräten (6500 Scanner und Multifunktionsgeräte) zusammen. So z.B. meinem Canon CanoScan LiDE 400 und dem Epson Workforce. Die Handhabung ist nach einer Einarbeitung dann für alle Geräte nahezu gleich und die Ergebnisse viel besser. Zudem kann man in TIF (^bis 48-Bit Farbtiefe) und JPEG ausgeben, auch beides parallel. Alternativ kann die Software Art Negativ erstellen. Bei den Filmscannern mit IR inkl. der IR-Daten. Auch noch wichtig ist die mögliche Kalibrierung des Scanner. bearbeitet 15. Juni 2023 von kermit66 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
dj69 Geschrieben 15. Juni 2023 Share #13 Geschrieben 15. Juni 2023 vor 9 Minuten schrieb kermit66: Wenn man heute einen guten Flachbettscanner mit Durchlichteinheit benötigt, kann man besser zu Neuware, wie der Epson Perfection V600 greifen. Absolut. Die Epson Software Epson Scan ist zum Glück Geräteübergreifend und somit aktuell. Läuft problemlos auf Win11Pro 64Bit. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Allradflokati Geschrieben 15. Juni 2023 Autor Share #14 Geschrieben 15. Juni 2023 vor 2 Stunden schrieb dj69: Die Epson Software Epson Scan ist zum Glück Geräteübergreifend und somit aktuell. Leider nicht immer ! Wenn ich die Mutlifunktionsdrucker von Epson durch ein aktuelleres Gerät beim Kunden austauschen muss, funktioniert die installierte Epson-Scannsoftware nicht automatisch mit dem neueren Gerät. Auch, wenn ich den Scanner neu suchen lasse, klappt das meist nur, wenn ich die zum Drucker passende Software neu installiere (nachdem ich die "alte" Version deinstalliert habe ). Vermutlich funktioniert die Software abwärtskompatibel, aber nicht aufwärtskompatibel - was ja auch eher logisch klingt. Nur meist wird ja ein älteres Gerät durch ein neueres ersetzt. vor 3 Stunden schrieb kermit66: Wenn man heute einen guten Flachbettscanner mit Durchlichteinheit benötigt, kann man besser zu Neuware, wie der Epson Perfection V600 greifen. Für Dias und Negative sind aber die rein dafür vorgesehenen Geräte besser. Als Zugabe zum Dia-Scannen mag das für einzelne Dias funktionieren, aber ich habe schon öfters im Netz diverse Test gelesen, die nicht besonders gut über den Diascan bei Flachbettscannern berichten (so wie hier: https://www.diafix.de/diascanner/diascanner-test-der-epson-perfection-v600/ , oder hier: https://www.filmscanner.info/EpsonPerfectionV600Photo.html ) Aber das kommt auf den persönlichen Qualitätsanspruch an. Der Epson Perfection V600 kann nur im mittleren Bereich durchlichfähige Vorlagen scannen. Der V700 und die Nachfolger V750 + V850 können das über eine größere Fläche. Die liegen dann auch gebraucht bei 800€ und darüber. Angeregt durch mein kleines Experiment habe ich mal wieder nach reinen Diascannern herum gestöbert und bin dann ebenfalls in dieser Preisregion gelandet. Komfortabler geht es mit den Scannern von Reflecta, die aber auch in halbwegs aktueller Version (Digitdia-6000) bei 1400€ gebraucht liegen. Refecta hat sogar ein autarkes Gerät, dass als Diabetrachter mit einem 1/2,33"-Sensor die Dias abfotografiert und dann aus einem7"-LCD anzeigen und auf eine SD-Karte abspeichern kann. Aber etwa 1850 € sind mir für eine solche Spielerei eindeutig zu viel. Die Nikon-Scanner benötigen ja aich noch diverse Einschübe für mehr als Dias, die auch gebraucht 300-400 € kosten sollen. Das Projekt meine Dia-Sammlung zu digitalisieren habe ich zwar noch nicht aufgegeben, aber der dann erforderliche Zeitaufwand schreckt mich regelmäßig ab. Vielleicht versuche ich es mit einem Reflecta RPS 10M oder dem Reflecta RPS 10T - auch wenn diese nur mauelle Bedienung bei den Vorlagen bieten. kermit66 und dj69 haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kermit66 Geschrieben 15. Juni 2023 Share #15 Geschrieben 15. Juni 2023 vor einer Stunde schrieb Allradflokati: Aber das kommt auf den persönlichen Qualitätsanspruch an. Genau! Der Qualitätsanspruch ist das entscheidende Kriterium! Die Qualitätunterschiede bei den Scannern erkennt man am einfachsten am Dichteumfang des Scanners. Gute Scanner, die eigens zum Scannen von Dias und Negativen gebaut werden/wurden haben einen Dichteumfang von 4 oder mehr. Z.B. der Reflecta RPS 10M mit einem Dichteumfang von 4.2 Dmax. Flachbettscanner liegen da eher bei 3 bis 3.2 oder etwas darüber. Die Dichte bestimmt den Dynamikumfang des Scanners. Wobei 10 hoch Dichte gleich dem Kontrastumfang entspricht, also 10 ^ 4.2 = 15848. Dies entspricht in etwa 14 Bit. Eine Dichte von entspricht dann 10 Bit Kontrastumfang, was für Film eindeutig zu wenig ist (siehe auch https://www.filmscanner.info/Dichte.html). Ich hatte mich früher immer über die Seite https://www.filmscanner.info informiert, die von https://www.scandig.de betrieben wird. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
exContax Geschrieben 2. Juli 2023 Share #16 Geschrieben 2. Juli 2023 Am 15.6.2023 um 10:00 schrieb kermit66: Ich wollte mir damals eine Nikon Coolscan 5000 zulegen. Mir war der Spaß - 2005 um den Dreh - für gebraucht ca. 1000€ zu teuer. Mittlerweile gibt's die Geräte für 1500€ plus. Den hatte ich mir damals mit 2 Gleichgesinnten gekauft, kostete im Blödmarkt 1800€. Jeder hatte 3 Monate Zeit, seinen Krempel einzuscannen, dann wurde das Teil mit Restgarantie für 1200€ verkauft. War ne runde Sache, wenn man einmal davon absah, dass alle Dias aus ihren Magazinen zuerst in das Magazin des Scanners einsortiert und dabei Hochformat gedreht werden musste, weil der Scanner nur Querformat in seinem eigenen Magazin konnte. Waren 100 Dias drin, konnte man erstmal ne Folge Baywatch gucken oder ein Bier trinken, dann war der Scanner fertig. Die Ergebnisse waren richtig gut, und man konnte sogar vor dem Scan Farbkorrekturen vornehmen. Die Teile sind längst aus dem Handel und werden heute in der Bucht für astronomische Betrage verhökert. Was in den eBay-Anzeigen nicht drinsteht: Die laufen noch auf Windows XP. Aktuelle Treiber gibt's nicht, und moderne Betriebssysteme lachen sich kaputt, wenn man vom Gerät Ergebnisse erwartet. Wer noch einen funktionierenden Uralt-Rechner hat: Glück gehabt. Alle anderen: Finger weg! Es gab vor wenigen Jahren noch ein einziges Gerät, das normale Leitz-Magazine mit Dias einziehen und scannen konnte. Von der Firma Braun (Diaprojektoren etc., nicht Rasierer), das kostete bei Calumet etwa 2200€. Auf eBay inserierte einer, der das gerät mit Funktionsgarantie Wochen- oder monatsweise verlieh. kermit66 hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Allradflokati Geschrieben 2. Juli 2023 Autor Share #17 Geschrieben 2. Juli 2023 vor 14 Minuten schrieb exContax: Es gab vor wenigen Jahren noch ein einziges Gerät, das normale Leitz-Magazine mit Dias einziehen und scannen konnte. Von der Firma Braun (Diaprojektoren etc., nicht Rasierer), das kostete bei Calumet etwa 2200€. Baugleiche Geräte gab es auch von Reflekta - und bei denen braucht man auch nicht die Dias verdrehen, weil der Sensor für 36 x 36 mm ausgelegt ist . Aber trotzdem sind die Nikon-Geräte wohl besser in der Scanqualtität ! Was das Betriebssystem angeht, sollten sich die USB-fähigen Geräte alle auch unter Windows 10/11 betreiben lassen - es gibt ja auch den Kompatibilitätsmodus für die Programme ! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kermit66 Geschrieben 3. Juli 2023 Share #18 Geschrieben 3. Juli 2023 vor 22 Stunden schrieb Allradflokati: Baugleiche Geräte gab es auch von Reflekta - und bei denen braucht man auch nicht die Dias verdrehen, weil der Sensor für 36 x 36 mm ausgelegt ist . Aber trotzdem sind die Nikon-Geräte wohl besser in der Scanqualtität ! Was das Betriebssystem angeht, sollten sich die USB-fähigen Geräte alle auch unter Windows 10/11 betreiben lassen - es gibt ja auch den Kompatibilitätsmodus für die Programme ! Das ist leider nicht so. Jedenfalls nicht bei Canon und Minolta - hatte ich weiter oben schon einmal beschrieben. Bei beiden gibt's nur 32-Bit Treiber. Zum Scannen hatte ich mir neben meiner 64-Bit Windows Installation parallel eine 32-Bit-Version installiert. Auch in vuecan gibt es keinen Treiber für den Canoscan 8000F, glücklicherweise aber für den Minolta Scan Elite II. Ich könnte mir vorstellen, dass andere Hersteller ebenfalls keine 64-Bit Treiber mehr angeboten haben, da die meisten Nutzer erst mit Windows 7, dass 2009 auf den Markt kam, auch auf 64-Bit umgestiegen sind. Und da war die große Ära der Filmscanner schon zu Ende. Nur ein paar wenige Marken haben die Nische genutzt und weiterproduziert, w.Z. Reflecta. Für die Coolscan Geräte von Nikon wird es aber sicher noch Treiber geben, z.B: von vuescan. Das sollte man vor dem Kauf eines Gebrauchtgerätes prüfen. Allradflokati hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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