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Auch zu bedenken: gerade für Anfänger finde ich Zoomobjektive eigentlich fast immer komplett falsch! Denn selten fällt ein Meister vom Himmel und mit einer Festbrennweite ist der Fotograf geradezu gezwungen sich mit seiner Komposition auseinander zu setzen. Aber gerade das würde zum Anfang wirklich schulen und den Blick schärfen. Ich habe damals auch mit so einem 18-55mm Krüppel angefangen, ich wünschte es wäre nicht so gewesen. Früher war mal eine lichtstarke 50mm Festbrennweite standard und es wurden damit geniale Aufnahmen gemacht, heute denkt jeder ohne Zoom alles zu verpassen..., aber irgendwie muss heute auch jeder alles fotografieren.

Gruß Ronny

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vor 3 Minuten schrieb RMK:

... mit einer Festbrennweite ist der Fotograf geradezu gezwungen sich mit seiner Komposition auseinander zu setzen. ...

PS: Da finde ich die X100 Modelle ja so toll!

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vor 22 Minuten schrieb RMK:

Auch zu bedenken: gerade für Anfänger finde ich Zoomobjektive eigentlich fast immer komplett falsch! Denn selten fällt ein Meister vom Himmel und mit einer Festbrennweite ist der Fotograf geradezu gezwungen sich mit seiner Komposition auseinander zu setzen. Aber gerade das würde zum Anfang wirklich schulen und den Blick schärfen. Ich habe damals auch mit so einem 18-55mm Krüppel angefangen, ich wünschte es wäre nicht so gewesen. Früher war mal eine lichtstarke 50mm Festbrennweite standard und es wurden damit geniale Aufnahmen gemacht, heute denkt jeder ohne Zoom alles zu verpassen..., aber irgendwie muss heute auch jeder alles fotografieren.

Gruß Ronny

Ich sehe es anders und halte für einen Anfänger ein Zoom für sinnvoller, weil man als Anfänger noch nicht weiß, welche Festbrennweite einem eher liegt. Das kann schnell teuer werden, denn vielleicht mag man 16mm lieber, 18mm, 23, 33...

Holt man sich jetzt z.B. ein 23mm, kann es sein das man diese Brennweite gar nicht mag. Mit einem Zoom, z.B. dem 16-55mm oder auch dem 18-55mm deckt man den kompletten Brennweitenbereich der vorher genannten Festbrennweiten ab und kann so testen und auch auswerten, welche Brennweite man mag und mit welcher Brennweite man letztendlich am häufigsten fotografiert hat. Und dann kann man entscheiden ob und welche Festbrennweite man möchte und welche Lichtstärke.

bearbeitet von WasWeißIch
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vor 53 Minuten schrieb Tommy43:

Die empfohlenen Kombis passen schon ganz gut zu den Anforderungen.

Eben nicht!

Bei den Spatzen kommst du um ein ausgewachsenes Tele nicht herum und in der Landschaft bist du mit 18mm auch oft nicht weitwinklig genug. In der Kirche reicht dann die Lichtstärke der empfohlenen Objektive nicht mehr aus. Nix für ungut!

Gruß Ronny

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vor 23 Minuten schrieb RMK:

aber irgendwie muss heute auch jeder alles fotografieren.

Das stimmt schon irgendwie, vor allem mit den Handy. Aber die wiedersprechen dann auch deiner Aussage, denn bei den meisten Handys verwenden diese Leute oft nur eine Brennweite. zumindest sind die meist geposteten Fotos dieser Nutzer alle mit der Standardeinstellungen aufgenommen und werden nur selten gecropt bzw. der digitale Zoom verwendet. So gesehen möchte ich mal behaupten, dass viele "Handyfotografen" unbewusst mit einer Festbrennweite fotografiert haben und Zoom nur von den "alten Kameras" und eben als digitalen Zoom kennen.

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vor 5 Minuten schrieb WasWeißIch:

Ich sehe es anders ...

Das ist für dich doch auch absolut OK so!

Und nichts anderes will ich hier aufzeigen, jeder Jeck ist anders!

Gruß Ronny

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vor 6 Minuten schrieb RMK:

Eben nicht!

Bei den Spatzen kommst du um ein ausgewachsenes Tele nicht herum und in der Landschaft bist du mit 18mm auch oft nicht weitwinklig genug. In der Kirche reicht dann die Lichtstärke der empfohlenen Objektive nicht mehr aus. Nix für ungut!

Gruß Ronny

Das kann ich so nicht unterschreiben. ich nutze sehr oft das XF18mm F2.0 und das XF 23mm F1.4 für Landschaftsaufnahmen. Noch mehr WW brauche ich bei weitem weniger, als diese beiden Brennweiten bei der Landschaftsfotografie. Wenn ich es dann doch mal weiter brauche, habe ich da das 13mm von Viltrox, aber wie gesagt, nutze ich es nicht so oft wie eben besagte 18 oder 23mm. 😉

Aber wie du schon gesagt hast, jeder ist da etwas anders eingestellt.

 

bearbeitet von Dare mo
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vor 28 Minuten schrieb RMK:

Denn selten fällt ein Meister vom Himmel und mit einer Festbrennweite ist der Fotograf geradezu gezwungen sich mit seiner Komposition auseinander zu setzen. Aber gerade das würde zum Anfang wirklich schulen und den Blick schärfen.

Diese Mär ist wohl irgendwie nicht aus der Welt zu schaffen, oder? Dieses idealistische Märchen von der einzigen Festbrennweite...  Und dann stehe ich mit 16 mm und sehe diese Vögel und dann stehe ich mit 85 mm und sehe diese unglaubliche Weite an der See und jedes mal ärgere ich mich, dass ich genau, das was ich sehe, nicht einfangen kann. Nicht, weil ich es (noch) nicht kann, sondern weil das einzige Objektiv, was ich für meine sündhaft teure Kamera habe, das falsche ist. Und dann ist der Spaß am Fotografieren ganz schnell weg und es gibt die üblichen Bilder mit dem Smartphone, weil die Kamera zu Hause im Schrank liegt. Ich bin kein Freund von 18-300, aber von 16-55 und einem Tele 55-200/70-300 o.ä.  Mit 23.mm 2.0 oder 27. 2.8  hab ich angefangen, als ich genau wusste, was ich an einem Tag für eine Stimmung habe.

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Ich habe mit der T1 und 18-55 angefangen und ich finde auch, dass gerade am Anfang ein wenig Flexibilität nicht schadet. Heute würde ich das 16-80 nehmen, das gab es aber damals noch nicht. Richtig ist, dass dann irgendwann der Wunsch nach einem Tele und einer Festbrennweite aufkommen kann. Aber das kann man dann ja in Ruhe und je nach Geldbeutel regeln.

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Ich denke, beide Ansätze können zum Ziel führen. Ein Zoom gibt mir mehr Möglichkeiten, verhindert manchmal dass ich mich von der Stelle bewege und es zeigt mir schneller auf, was meine bevorzugte Brennweite ist (natürlich nur innerhalb des Zoombereichs). Eine oder 2 Festbrennweiten beschränken mich und fordern mich heraus mit dieser Einschränkung das Beste zu machen. Aber auch damit werde ich feststellen, welche Brennweite mir für meine Motive fehlen. 

Ich würde heute auf jeden Fall mit einem (nicht so großen Zoom) anfangen und mindestens eine lichtstarke FB dazu nehmen. Alles andere ergibt sich.

bearbeitet von X-dreamer
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vor 27 Minuten schrieb NeverAgain:

Diese Mär ist wohl irgendwie nicht aus der Welt zu schaffen, oder? Dieses idealistische Märchen von der einzigen Festbrennweite...

Meine Anfänge aus der analogen Zeit begannen mit eienm 55/1,6  + eine 2-fach Telekonverter an der Fujica AX-3.
Dann kam ein 80-200mm/F4,4 und kurze Zeit später ein 35-70mm/F2,8-4 dazu.
Mir fehlte dann immer die Weitwinkel-Brennweite, weil ich damals noch anders fotografiert (oder besser geknipst ;) ) habe.
Damals ging es mir auch hauptsächlich um Erinnerungen vom Urlaub oder sonstigen Ereignissen.

Heute bei der digitalen Technik wäre ein XF 18-55+ XF 55-200 für mich der richtige Einstieg, zumal man viel schneller seine Ergebnisse begutachten kann.
Und so habe ich auch mit Fuji-X an der X-T1 digital auch angefangen - und da war ich bereits schon einige Jahre mit Canon-APS-C bei Brennweiten von 10mm - 400mm unterwegs :).
Und das waren bis auf ein 100mm-Makro alles Zoomobjektive!

Das ich jetzt auch mal mit Festbrennweiten unterwegs bin, liegt aber daran, dass ich sehr lange (seit Anfang der 1980-er) herumprobiert habe, was für Fotos mir persönlich wichtig waren.
Dieses missionarische
"lerne mit einer Brennweite Fotografieren" kommt mir so vor, wie bei einem Musiklehrer, der einem im 1. Jahr nur Tonleitern spielen lässt - das macht keinen Spass ;) !

Deshalb: @gambler Fange ruhig mit zwei Zooms an - eines für die Standardbrennweiten 18-55 oder 16-80 und einem Telezoom.
Das XF 55-200 ist gebraucht recht günstig zu bekommen, auch wenn das 70-300 vielleicht die bessere Wahl wäre - kostet aber deutlich mehr und gibt es seltener gebraucht.
Wenn du dann feststellst, dass so eine Kamera doch nicht für dich ist, hast bei gebraucht gekauftem Equipment weniger Verlust, aber keine schlechtere Technik.
Später kannst du immer noch mit Festbrennweiten - auch rein manuellen - losziehen, wenn du dein fotografisches Portfolio abgesteckt hast.
Für den anfänglichen Spass sind die Zooms deutlich flexibler - und nach meiner bescheidenen Meinung auch sinnvoller 😁.

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vor 13 Minuten schrieb Allradflokati:

Für den anfänglichen Spass sind die Zooms deutlich flexibler - und nach meiner bescheidenen Meinung auch sinnvoller 😁.

Nicht nur für den Anfang. Die Flexibilität hat man nur bei Zooms. Bei mir ist es z. B. umgekehrt. Ich fotografiere mittlerweile mehr mit Zoom als mit Festbrennweite. Es gibt viele Situationen, wo man mit FB nicht das gewünschte Bild bekommt. Man kann schließlich bei einer Landschaftsaufnahme nicht über Klippen springen, weit in den See reinlaufen oder bei Tierfotos den Hintergrund per Hand ranziehen, dass es harmonischer wird. Ebenso kann man das Tier nicht so bewegen, dass es passt....das es nicht zu weit weg ist oder zu nah, dass alles abgeschnitten oder das Motiv ins Bild gequetscht wird. Sowas geht wenn eher geplant mit Futterplatz, für die meisten Situationen oft nicht. Dann lieber aufs letzte Fünkchen Schärfe verzichten (wobei gute Zooms scharf genug sind) und alles andere passt dafür auch....ist ja nicht unwichtiger, eher wichtiger.

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vor 3 Stunden schrieb RMK:

Früher war mal eine lichtstarke 50mm Festbrennweite standard und es wurden damit geniale Aufnahmen gemacht, heute denkt jeder ohne Zoom alles zu verpassen...,

Wann genau war früher? 😉

Meine erste richtige Kamera (eine analoge KB SLR) habe ich 1982 gekauft. Nach intensiver Beratung durch einen guten Verkäufer mit einem 35-70 Zoom. 
Es kam dann relativ schnell ein Telezoom, eine 28er FB und nach einiger Zeit auch ein 1.7/50mm dazu. 
Seither habe ich eigentlich meistens (Ausnahmen Mittelformat und Contax G) mit Zooms und FB in trauter Eintracht gelebt. Besonders bei Reisen landen bevorzugt Zooms in der Tasche. 

Zu lichtschwach in einer Kirche? Hast du schon mal mit IBIS ggf. +OIS fotografiert?

Vielleicht sogar noch mit aktueller Software bearbeitet? Das ist 2023 überhaupt kein Problem mehr. 

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Am 26.7.2023 um 23:25 schrieb gambler:

Was macht es für ein Unterschied ob die Kamera, das Objektiv oder beides eine Stabilisierung hat und wieso kann ich auch ohne Stabilisierung freihändig scharf Bilder machen? 

Kapier ich nicht :)

Ich kenne zwar Leute, die können freihändig Fahrrad fahren, aber freihändig fotografieren geht auch mit dem besten Stabi nicht. Vielleicht mit Stativ und Selbstauslöser 😁.

Ok, Spass beiseite. Scharfe Fotos haben nicht unbedingt was mit einem Stabi zu tun, sondern in erster Linie mit der Belichtungszeit. Ist genügend Licht vorhanden, dann werden die Fotos mit Stabi nicht schärfer. Ist zuwenig Licht vorhanden, dann geht die Belichtungszeit in die Höhe, damit trotzdem ausreichend Licht auf den Sensor kommt. Durch die eigene Bewegung und die des Motivs entsteht dann die (Bewegungs)Unschärfe. Jetzt kann man die ISO hochdrehen (Nachteil Rauschverhalten), die Blende weiter öffnen, ein Stativ verwenden oder eben die Stabilisierung im Body IBIS und oder im Objektiv OIS. Eine Stabilisierung (auch das Stativ ist eine) bringt jedoch nichts bei Bewegung des Motivs, wie beispielsweise bei den Spatzen. Um die Blende aufzudrehen, muss das Objektiv eine entsprechende Lichtstärke liefern. Hohes ISO-Rauschen bekommt man durch eine Nachbearbeitung in den Griff (Stichwort DxO und Co).

Hinzu kommt noch, dass bei langen Brennweiten die Belichtungszeiten kürzer sein müssen. Alte Faustregel ist 1/Brennweite. Die passt zwar auch noch bei modernen Kameras, aber nicht mehr, wenn man die hohe Auflösung ausnutzen will.

Also ein Stabi macht dann Sinn, wenn wenig Licht vorhanden ist, geringe Lichtstärke, lange Brennweite und keine Bewegung des Motivs.

Die meisten Zooms haben einen Stabi. Ein zusätzlicher Stabi in der Kamera bringt meiner Erfahrung nach keinen großen Vorteil.

Mit dem Fuji18-55mm lässt sich beispielsweise in der Nacht oder in einer Kirche ganz gut fotografieren, wenn man die ISO zusätzlich hoch dreht und die Blende offen läßt. Wobei 55mm bei f4 schon grenzwertig sind. Alternativ dazu kann man eine lichtstarke Festbrennweite ohne Stabi verwenden - zB XF 35 1.4, hat dann allerdings eine andere Schärfentiefe (Stichwort Hintergrund-Unschärfe), was gewünscht sein kann oder nicht.

Kombiniert man die lichtstarke Festbrennweite mit einem Stabi (der dann in der Kamera sein muss), dann kann man sogar die ISO etwas reduzieren und damit auch das Rauschen.

Mittlerweile finde ich einen Stabi in der Kamera zwar ganz gut, aber ich denke, man kommt auch ganz gut ohne aus. Die langen Brennweiten und die lichtschwachen Zooms besitzen sowieso einen OIS. Bei den wenigen Situationen mit sehr wenig Licht braucht man sowieso ein Stativ (weil IBIS, OIS nicht ausreichend) oder es ist doch noch soviel Licht vorhanden, dass das hochdrehen der ISO genügt. Das Rauschen kann dann später in der Bildbearbeitung entfernt werden, was heute dank KI gut funktioniert.

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Am 26.7.2023 um 23:25 schrieb gambler:

Die xt5 ist wetterfest, wegen Regen, Staub und Co hatte ich meine bisherige Kompaktkamera nämlich über den Jordan geschickt und das würde ich bei den Preisen dann schon gern vermeiden. 

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mit viel Widerspruch rechnen muss: die XT-5 ist nicht wetterfest. Sie wird lediglich als wetterfest beworben. Der Hersteller gibt keinerlei Garantie, dass man damit beispielsweise im Regen fotografieren kann, ohne das Kamera und Objektiv Schaden nehmen. Sie mag mehr Dichtungen haben und besser gegen Wasser und Staub geschützt sein, als die nicht WR-Modelle. Aber trotzdem ist das ein Unterschied zu echten wetterfesten Produkten mit IP Zertifizierung.

Ich denke, das sollte man bei seiner Kaufentscheidung berücksichtigen.

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vor 17 Minuten schrieb herbert-50:

Mittlerweile finde ich einen Stabi in der Kamera zwar ganz gut, aber ich denke, man kommt auch ganz gut ohne aus.

Vollkommen richtig für die meisten Situationen über Tag. Ich finde es dennoch faszinierend, in welche Bereiche der Dämmerung oder durch Beleuchtung erhellten Nacht in Städten oder Bars/Restaurants man ohne Stativ vordringen kann, wenn man einen IBIS und eine lichtstarke FB dabei hat. 

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vor 45 Minuten schrieb herbert-50:

Mittlerweile finde ich einen Stabi in der Kamera zwar ganz gut, aber ich denke, man kommt auch ganz gut ohne aus.

Ja, man kommt durchaus auch ohne aus, aber der IBiS schiebt den Bereich, bei dem man ein Stativ benötigt, weit nach hinten. Für nächtliche Foto Spaziergänge durch die Stadt braucht man nicht mehr unbedingt ein Stativ. Selbst Langzeitbelichtungen von fließendem Wasser funktionieren bis zu einem gewissen Punkt. Oder wenn man Bewegungsunschärfen des Motivs (z.B. Tanzen) visualisieren möchte, funktioniert das. Insofern kommt der Appetit (auf IBIS) mit dem Essen 😉.

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vor 7 Stunden schrieb gambler:

hi, den Punkt mit Brennweite und Zoom habe ich glaub noch nicht verstanden :)

zumindest kann ich mir selber überhaupt nicht erklären welches Objektiv für beispielsweise ein Hund der 15m entfernt, dabei formatfüllend fotografiert werden soll, benötigt wird.

gibt's da keine Faustregel oder so? wenn ich Google bekomme ich nur sehr ausführliche Antworten über die Zusammenhänge usw. aber weis dann immer noch nicht welches Objektiv für den beschrieben Fall geeignet wäre.

Welchen Abstand hat man mit einem Tele 100-300 typischerweise zum Fotoziel?

 

Das Verständnis kommt mit der Erfahrung.

Die Brennweite hat nur bedingt was mit dem Abstand zu tun. Mit dem 70-300mm kann der Abstand von 83cm bis unendlich gehen. Ich nutze alle möglichen Abständen bei diesem Objektiv.

Aber ja, je länger die Brennweite, desto weiter kann bei gleichem Bild-Ausschnitt der Abstand sein. Eine andere Möglichkeit besteht darin näher ran zu gehen, statt eine lange Brennweite zu verwenden. Das bringt den gleichen Bild-Ausschnitt, aber eine ganz andere Perspektive. Brennweite hat also auch was mit Perspektive zu tun. Und letztendlich geht es selten darum nur den Hund möglichst Format füllend abzubilden, sondern eine gewisse Bildwirkung zu erzielen.

Ich kann dich verstehen, dass du einfach gerne eine Kamera hättest, mit der du gute Bilder machen kannst. Möglichst in allen Situationen und ohne Nachbearbeitung. Aber ich muss dich enttäuschen, gute Bilder entstehen nicht alleine durch gutes Equipment (obwohl es entgegen der Meinung anderer für mich bis zu einem gewissen Punkt dazu gehört).

Mein Vorschlag wäre, besorge dir eine Kamera. Das kann eine neue T5 sein, oder eine gebrauchte T2 oder T20. Beides genügt für den Einstieg und auch für viel viel mehr. Dazu ein Standardzoom (XF 18-55mm oder 16-50mm), ein Tele ( XC 50-230mm ist gut günstig und relativ leicht) und eine Festbrennweite mit 35mm (2.0, besser 1.4) oder auch 50mm. Damit hast du alles irgendwie abgedeckt, wenn auch nicht vollständig. Aber du kannst ausprobieren, Erfahrungen sammeln und feststellen, was du brauchst, was du nicht brauchst und was dir fehlt. Das hängt zum einen von deinen Motiven ab, aber auch von dir selbst. Vor allem lernst du die Grenzen kennen und siehst wie sie sich auswirken und findest heraus, wie man sie umgehen kann.

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vor 5 Stunden schrieb RMK:

Ich habe damals auch mit so einem 18-55mm Krüppel angefangen, ich wünschte es wäre nicht so gewesen.

Du meinst nicht etwa das XF 18-55 Kit Zoom? Dass war damals eines der besten Kit Zooms aller APS-C Hersteller. Kirche ist dank OIS tagsüber kein Problem mit ISO 800 bei 18mm und f/2,8und Scharf genug für einen 26 mp- sensor ist es bei Offenblende.

Obwohl ich zwischen 1968 und 1990 Erfahrungen mit SRL und Festbrennweiten von 28 bis 280 mm gesammelt habe, habe ich mit dem "Krüppel" gelernt, welche Festbrennweiten ich brauche: Ein Lichtstarkes 35mm als Ersatz für die KB- Standardbrennweite und ein 55er Macro. Ein preiswetes 18er suche ich noch. 28, 50, 105 und 135 Altgläser habe ich auch.

Sonst bin ich mit "Krüppel"zooms von Fuji im Bereich von 10 - 300 mm unterwegs und nutze den gesamten Bereich, obwohl ich nicht alles knipse...

@gambler: Für den Einstieg in die Fotografie empfehle ich Dir diese Lektüre. Da geht es zwar viel um Bildgestaltung, es werden aber auch technische Zusammenhänge gut verständlich erklärt.

vor 43 Minuten schrieb herbert-50:

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mit viel Widerspruch rechnen muss: die XT-5 ist nicht wetterfest... Aber trotzdem ist das ein Unterschied zu echten wetterfesten Produkten mit IP Zertifizierung.

Damit hast Du natürlich Recht. Trotzdem habe ich mit der T1 und dem XF 18-135 vor sechs Jahren  ein Firmenevent zwei Stunden lang im Dauerregen fotografiert. Beide funktionieren noch wie am ersten Tag :)

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vor 42 Minuten schrieb Tommy43:

Vollkommen richtig für die meisten Situationen über Tag. Ich finde es dennoch faszinierend, in welche Bereiche der Dämmerung oder durch Beleuchtung erhellten Nacht in Städten oder Bars/Restaurants man ohne Stativ vordringen kann, wenn man einen IBIS und eine lichtstarke FB dabei hat. 

Ja, das finde ich auch faszinierend. Die Frage ist nur, wieviel solcher Fotos macht man und sind es einem diese Fotos wert, die Auswahl der Kameras einzuschränken.

Leider hat meine T-20 kein IBIS und eine T-40 mit IBIS ist nicht in Sicht und wenn es sie gibt, ist es fraglich ob ich bereit bin den Preis dafür zu zahlen.

Wenn ich solche Fotos mache, dann könnte ich auch die H1 nehmen, ich nehme aber trotzdem oft die T-20 mit, weil sie klein und leicht ist. Dann stelle ich eben auf ISO 12800.

Ich bin kein Verfechter von KI, aber als ich die Ergebnisse von DXO gesehen hab, war mir klar, dass dies jetzt meine Einstellung zum Thema IBIS geändert hat. Ja, IBIS ist gut, aber nicht mehr soo wichtig.

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vor 13 Stunden schrieb herbert-50:

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mit viel Widerspruch rechnen muss: die XT-5 ist nicht wetterfest. Sie wird lediglich als wetterfest beworben. Der Hersteller gibt keinerlei Garantie, dass man damit beispielsweise im Regen fotografieren kann, ohne das Kamera und Objektiv Schaden nehmen. Sie mag mehr Dichtungen haben und besser gegen Wasser und Staub geschützt sein, als die nicht WR-Modelle. Aber trotzdem ist das ein Unterschied zu echten wetterfesten Produkten mit IP Zertifizierung.

Ich denke, das sollte man bei seiner Kaufentscheidung berücksichtigen.

Dem stimme ich zu. Die Bezeichnung "Wetterfest" kann sehr irreführend sein, gerade auch für ein oder Umsteiger. Es wäre einfach besser, wenn man es wirklich korrekt beim Namen nennen würde, also dass kameras und Objektive, die mit WR gekennzeichnet sind, einfach Dichtungen gegen Spritzwasser und Staub haben, dass aber sicher nicht einer Schutzklasse IP68 gleichkommt.

Generell sehe ich diese andauerenden Diskussionen über WR und Non-WR Modellen als sehr überspitzt an. Klar, einen Schutz gegen Spritzwasser und Staub ist sicherlich von Vorteil, aber wenn man mal ehrlich ist, wie oft kommt der Durchschnittsfotograf (also ich meine Leute wie mich, die das als Hobby betreiben) in die Situation, dass er mit seiner Ausrüstung in eine sehr staubreichen oder feuchte Umgebung fotografiert? Doch eher sehr selten, und wenn, dann gehe ich eben etwas sorgsamer um. Ich habe sehr lange mit Kameras und Objektiven ohne Wetterschutz fotografiert und war bisher nie auf WR wirklich angewiesen. Ganz klar, Vorsicht ist immer besser als Nachsicht, aber ich habe die Wahl meiner Ausrüstung nie abhängig davon gemacht, ob nun etwas WR ist oder nicht. Wenn es zu Regnen begann, habe ich immer meine Kamera wieder in die Tasche (oder Rucksack) verpackt und selbst das Trockene gesucht. Und auch am Meer, wo Salzwasser und Sand gefährlich werden können, habe ich eben etwas mehr Sorgfalt walten lassen. Aber das waren eben wenige Situationen wo WR sinnvoll ist, Aber die restliche Zeit, wo ich Fotografiert habe, war es völlig unnötig.

Also macht es Sinn, für Leute, die nur sehr selten in solche Situationen kommen, dann so auf WR zu achten? Man könnte es vielleicht als "übervorsichtig" bezeichnen, wenn man für den Fall der Fälle vorgesorgen möchte, aber wenn ich wirklich so gut wie nie in solche "WR-Situationen" komme, warum also unbedingt WR kaufen? Ich lese so oft "das XF18-55 ist so gut, aber nicht WR" ja und? Ich möchte mal behaupten, dass 9 von 10 Fotografen mit dem 18-55 noch keinen Ausfall des Objektives hatten, weil es nicht WR war. Warum? Nun ich denke, dass sie zum Teil dann einfach etwas vorsichtiger damit umgehen und trotzem Foto machen konnten. Ich bin froh das 18-55 zu haben und ich möchte es nicht gegen ein anderes Objektiv (wie z.B. das Sigma 18-50) eintauschen, "nur" weil das WR ist. Denn damit würde ich wiederum auf Eigenschaften zu Gunsten des WR verzichten, dass das XF18-55 hat und das Sigma eben nicht. Das macht eben nur Sinn, wenn man wirklich öfters in solche Umgebungen kommt, das trifft aber nicht auf mich zu. Darum ist das eine sehr individuelle Sache und solte auch individuell betrachtet werden.

Natürlich gibt es auch andere Fotografen, die andere Arbeitsbereiche, wie z.B. Wildlife, Sport etc. haben, wo sie öfters als ich, in staubige oder feuchte Umfelder fotografieren. Da macht WR natürlich viel mehr Sinn und würde ich, wenn ich das machen würde, auch vorziehen. Darum denke ich, macht es Sinn, wenn man hier eine klare Trennung ziehen würde, wie der Einzelne mit seiner Kameraausrüstung unterwegs ist. Pauschal immer auf WR zu setzen ist nicht zielführend, das wäre so, als würde man generell jedem raten, einen Kühlschrank zu kaufen egal ob er in den Tropen oder am Nordpol lebt. 😄

WR ist gut, aber kein Allheilmittel und mit Non-WR Kameras und Objektive kann man trotzdem fotografieren und sie geben nicht sofort den Geist auf, wenn sie von dem der ersten Regentropfen oder Staubkörnchen berührt werden. 😉

Ich habe meine ersten Schritte mit Fujifilm mit der X-S10 und dem XF18-55 gemacht. Beides Non-WR. Und nach rund 2 1/2 Jahren funktioniert beide noch tadellos. Ich habe inzwischen Objektive die sowohl WR als Non-WR sind und auch zusätzlich eine X-T5 die WR ist. WR war und ist kein Kriterium für den Kauf für mich, sondern viel mehr als "nettes" Beiwerk, weil ich nicht darauf angewiesen bin. Das trifft aber nur auf mich und meine Art zu Fotografieren zu. Für andere mag das wieder ganz anders aussehen. Da mag WR durchaus sehr wichtig sein und es ist gut, dass es bei Fuji auch eine große Auswahl dazu gibt. Aber ich denke auch, dass es sehr viele Leute wie mich gibt, die eigentlich ganz gut ohne WR auskommen und darum sollte man das Ganze nicht so heikel ansehen, wie es oft den Anschein hat. Denn manchmal kommt es mir so vor, als wenn Leute die keine WR Kamera oder Ovjektive empfehlen, als Dilettanten angesehen werden und man grundsätzlich WR nutzen "muss", um als "echter Profi" zu gelten. 😅

bearbeitet von Dare mo
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fühle mich nach wie vor bei der xt5 gut aufgehoben. aber ich Frage mich wie sie bei der tierfotografie abschneidet?

Angenommen ihr habt das 70-300mm Objektiv und wollte einen Entenanflug im afc ablichten. Wie viel Bilder sind dann gut? Gelesen hab ich 85%, was mir locker reichen würde.

Zur Tierfotografie, abgesehen von Hunden, finde ich im Netz eher weniger dazu, würde mich aber interessieren wo die Grenzen liegen. Falls wer ein paar Beispielbilder von der Vogelfotografie hat, ein Link vielleicht?

kann ich mit der xt-5 zum Vollmond während der blue hour gute Bilder machen oder ist der ISO dann zu hoch?

 

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vor 56 Minuten schrieb gambler:

fühle mich nach wie vor bei der xt5 gut aufgehoben. aber ich Frage mich wie sie bei der tierfotografie abschneidet?

Angenommen ihr habt das 70-300mm Objektiv und wollte einen Entenanflug im afc ablichten. Wie viel Bilder sind dann gut? Gelesen hab ich 85%, was mir locker reichen würde.

Zur Tierfotografie, abgesehen von Hunden, finde ich im Netz eher weniger dazu, würde mich aber interessieren wo die Grenzen liegen. Falls wer ein paar Beispielbilder von der Vogelfotografie hat, ein Link vielleicht?

kann ich mit der xt-5 zum Vollmond während der blue hour gute Bilder machen oder ist der ISO dann zu hoch?

 

Ich weiß jetzt nicht so richtig was du dir vorstellst?

Kann man mit einer X-T5 Enten in Anflug fotografieren?

Bestimmt.

Hast du dann 85% Erfolgsquote? Keine Ahnung. Wenn du dich auskennst und übst vielleicht. Vielleicht aber auch 0%. 

Blue Hour im Vollmond? Wenn man weiß wie, kriegt man das hin, keine Frage. 

Kommt mir so vor, als wenn du einen Sportwagen kaufst und vorab beim Verkäufer die Rundenzeiten abfragst. 

Die X-T5 ist eine leistungsstarke Systemkamera mit der man alle gängigen Genres bedienen kann (wobei es sicher Spezialisten gibt, die in bestimmten Disziplinen noch leistungsfähiger sind, aber ist das der Punkt?).

Warnung: Die X-T5 ist kein Automat wo hinten automatisch perfekte Bilder rauspurzeln. Auch nicht zu 85% 😉

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