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Auf der Suche nach dem "geringsten Rauschen" bei schlechten Lichtverhältnissen, bin ich auf die Aussage gestossen, dass geringes Rauschen ausschließlich von der Pixelgröße des jeweiligen Sensors abhängig ist. Unter Berücksichtigung dieser Aussage, schneiden da aus meiner Sicht Vollformatsensoren mit heute noch üblichen 24 MP (also wenig MP) wohl am besten ab, da hier die Pixelgröße am Sensor 6 mü (schreibt man glaub ich anders) beträgt. Mittelformatkameras schneiden da schon schlechter ab, weil in der Regel mit 50 oder 100 MP operiert wird  und das kleinere Pixel ergibt. APS-C Sensoren bei 24 MP haben dann nochmals kleinere Pixel und stehen noch weiter hinten was eine technisch mögliche Rauscharmut betrifft.

Aus der Notwendigkeit dem Sensor möglichst viel Licht zur Verfügung zu stellen, ist natürlich auf die Lichtstärke der Objektive und die erforderliche Zeit (Bewegungsfrage) eine  Größe die bestmöglich berücksichtigt werden muß. Eh klar aber irgendwann steht man da technisch am Limit und da wäre halt dann ein möglichst hoher ISO Wert ohne stark zu rauschen recht hilfreich.

Gibt es eigentlich unter den ja vielzählig vorhandenen Fuji X Modellen nochmals unterschiede bzw. haben sich Kameras mit außerordentlich guter LoW-Light Fähigkeit etabliert?

Danke für euere Meinung und Hinweise. Lg. Hans.

 

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Es ist weder richtig noch falsch. Kleinere Pixel rauschen mehr, aber durch die höhere Auflösung bei gleicher Sensorgröße sieht man es weniger. Nimmt man beispielsweise den 40Mpix Sensor und vergleicht ihn mit dem 24 Mpix Sensor in 100% Ansicht, dann sieht man bei 40Mpix mehr Rauschen. Rechnet man die 40 Mpix auf 20 herunter oder beide auf einen niedrigeren Wert, dann rauscht er sogar etwas weniger, weil mehrere Pixel zu einem zusammen gerechnet werden.

Macht man einen 24mpix Ausschnitt aus 40 Mpix, dann rauscht dieser stärker als 24 Mpix. Im Prinzip ist das, wie wenn man einen kleineren Sensor benutzt, da man nur einen Teil der Sensorfläche durch den Ausschnitt nutzt.

Das alles bezieht sich auf den gleichen ISO Wert und die gleiche Belichtung.

Wirklich weniger Rauschen bekommt man nur mit größeren Sensoren oder moderneren Sensoren. Wobei ich sagen würde, das eine heutige Fuji X nur geringfügig weniger rauscht als eine vor 10 Jahren. Ausnahme ist vielleicht die X-H2s. Aber auch bei dieser wird man nicht wie bei Kleinbild auf 1 Blendenstufe kommen.

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vor 2 Stunden schrieb herbert-50:

Ausnahme ist vielleicht die X-H2s. Aber auch bei dieser wird man nicht wie bei Kleinbild auf 1 Blendenstufe kommen

Inwiefern? Ist die X-H2s eine positive Ausnahme und rauscht weniger?

Und wie verhält es sich mit der X-S20 mit ihren ebenfalls 26 MP? Liefert die gleich (gut oder schlecht) wie die X-H2s oder gibt es da Unterschiede aufgrund der Sensorbauweise "stacked or non stacked"?

Danke mit Gruß in die Runde!

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vor 6 Stunden schrieb fotoVISION:

Auf der Suche nach dem "geringsten Rauschen" bei schlechten Lichtverhältnissen, bin ich auf die Aussage gestossen, dass geringes Rauschen ausschließlich von der Pixelgröße des jeweiligen Sensors abhängig ist.

Man liest halt viel Quatsch … Entscheidend ist, wie viel Licht am Ende an der Entstehung eines Bildes beteiligt ist. Die Größe der Sensorpixel ist dabei vollkommen irrelevant und die Größe des Sensors weitgehend auch.

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vor 8 Stunden schrieb mjh:

Man liest halt viel Quatsch … Entscheidend ist, wie viel Licht am Ende an der Entstehung eines Bildes beteiligt ist. Die Größe der Sensorpixel ist dabei vollkommen irrelevant und die Größe des Sensors weitgehend auch.

Ist auch genau meine Ansicht. Wir haben vor zwei /drei Jahren mal drei oder vier Systeme probiert, die wir uns alle für den Preis einer MF Kamera einen Monat geliehen haben, weil wir viele große Chöre in oft sehr dunklen Kirchen oder Kathedralen haben.  Wir haben auch nur Kameras genommen, die explizit den Ruf hatten, wenig zu rauschen, sogenannte "High ISO Wunder".

Das Ende vom Lied war, dass zwar mal eine etwas weniger gerauscht hat, als die andere, aber trotzdem war das noch auf einem Niveau, was nur weniger unerfreulich war, aber trotzdem noch schlecht. Nur mit den Augen betrachtet und in der Auswahl unseres Kunden schnitten die Fujis da gar nicht schlecht ab, weil unser Kunde oft meinte, dass ihm das Bild am besten gefällt und wenn man es nicht in riesig braucht, dann empfand ich das auch so.

Mit den heutigen Software Lösungen geht da schon viel. Abgesehen davon habe ich mir angewöhnt die Session immer in die Generalprobe zu legen, wenn es möglich ist und selbst Licht zu machen. Das Live Event fotografiere ich dann zwar auch aber ich habe immer noch sehr hoch auflösende rauscharme  Bilder, wenn ich sie brauche. Meist nehmen die leider kaum Rücksicht auf die Fotografen und wenn es doch mal professionell beleuchtet ist, hat man gar kein Problem, auch live nicht und mit 3000 ISO.

Wenn man mehrere Reihen Gesichter hat, die nahezu im Dunkeln stehen, da sieht man schon, dass eigentlich keine Kamera da fähig ist, noch was schönes abzuliefern, aber das ist wohl einfach normal.

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Hier kann man sich die Unterschiede von verschiedenen Kameras in Testbildern anschauen:

https://www.dpreview.com/reviews/image-comparison?attr18=daylight&attr13_0=fujifilm_xs20&attr13_1=fujifilm_xh2s&attr13_2=sony_a7riii&attr13_3=fujifilm_xh2&attr15_0=raw&attr15_1=raw&attr15_2=raw&attr15_3=raw&attr16_0=12800&attr16_1=12800&attr16_2=12800&attr16_3=12800&attr126_2=1&attr126_3=1&normalization=full&widget=1&x=-0.03491225888125712&y=0.6172809812500586

Die RAWs kann man auch herunterladen und selbst damit experimentieren. Etwas vorsichtig muss man mit den ISO Angaben sein. Hier verwenden die Hersteller unterschiedliche Standards: REI und SOS. 

Ich kann bei größeren Sensoren schon einen Vorteil im Rauschverhalten sehen. Sowohl bei diesen Beispielen, als auch im eigenen Vergleich. Wäre das nicht so, dann könnten die winzigen Smartphone Sensoren problemlos bis ISO 1600 gehen. 

Aber zwischen KB und APS-C ist es nur knapp eine Blende. Wesentlich mehr bringt da eine KI zum Entrauschen, wie PureRaw, auch wenn ab und an Artefakte hinein gerechnet werden.

bearbeitet von herbert-50
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Gibt es da nur Kerzen? Wir haben hier schon unter dem Titel "Isoloser Sensor" manche in Teilen "schwarze" Bilder gesehen, die sich ohne extremes Rauschen entwickeln liessen, wenn die Lichter gerade an die Grenze belichtet wurden, ohne auszufressen, so dass sie mit dem Regler "Lichter" (in C1) hinreichend wieder abgedunkelt werden können, um die Tiefen genug hochzuziehen. Das sollte bei dunklen Räumen und hellen Gesichtern, wie Jazz-Kellern oder bei Chören etc. eigentlich kein Problem sein ohne mit 1:5,6 über ISO 3.200 zu gehen und ohne KI zu entrauschen. 

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