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vor 1 Stunde schrieb Thomas Zeyner:

Da muss ich Dir recht geben ... bin damals von der 5 D mk2 nur auf die 3er umgestiegen, weil diese einen 2. Speicherkartenslot hatte und das für meinen Job wichtig war ...

Die Bildqualität war seitdem kein Grund mehr etwas Neues zu kaufen...

Aber es gibt ja noch andere Dinge, die "Mann" bei der Arbeit ganz hübsch finden und das Leben leichter machen ... ein Augen AF, ein genialer Stabi,... oder z.B. bei einer Hochzeit geräuschlos fotografieren zu können...

Ja... alles Dinge die man zwar nicht zwingend braucht aber doch ein Need erzeugen...

Auf welche 3 er?  Die X Pro 3 hat keinen genialen Stabi, eigentlich gar keinen, zumindest meine😉

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vor 3 Stunden schrieb Thomas Zeyner:

Aber es gibt ja noch andere Dinge, die "Mann" bei der Arbeit ganz hübsch finden und das Leben leichter machen ... ein Augen AF, ein genialer Stabi,... oder z.B. bei einer Hochzeit geräuschlos fotografieren zu können...

ich hatte ja auch geschrieben, dass es für mich der IBIS und die Motiverkennung sind, die ich als wirklich sinnreiche Neuerungen empfinde.  Was das Auslösegeräusch betrifft, fotografiere ich zwar auch oft mit dem ES, aber nie geräuschlos. ich muss das hören und wenn mich jemand als Fotograf bucht, dann rechnet man wohl auch damit, dass da Fotos gemacht werden und die meisten auch mit ein paar Klicks. Nimmt man einen Blitz, ist das ganze ja dann schon wieder völlig sinnfrei. Da stört mich dieses Zoomen und Gepiepse beim Aufladen weit mehr.

Wenn man bedenkt, was Fuji bei der H1 mal für einen mechanischen Auslöser verbaut hat, begreife ich den Rückschritt bei den neuen auch nicht ganz. Den hätte man ja durchaus beibehalten können, obwohl alles neue auch weit davon entfernt ist wirklich als Störgeräusch wahrgenommen zu werden, wenn nur ein bisschen Ton den Raum erfüllt.

Den Sensor der Nikon D800 hätte man durchaus für die nächsten 15 Jahre verwenden können, wenn ich mal die Bilder gegenüber stelle. Da wird aus Umweltschutzgründen kein Ladegerät mehr beigelegt, aber seitdem der zigte Sensor ohne spürbare Verbesserung entwickelt. Hätten die alten Profiboliden schon eine Motiverkennung gehabt, dann wäre es wohl nur noch das Gewicht und nicht der Preis( der ja nur höher ist), auch nicht die Geschwindigkeit etc, die noch einen Unterschied ausmachen. Vieles von den sogenannten "Vorteilen und Neuerungen" ist reines Marketinggehabe für mich. Irgendwann wurde mal der AF eingebaut, was ich als sehr große Innovation empfand, Auch die Objektive mit Stabi waren eine Wohltat. danach wurden die Kameras schneller und man fing digital wieder von vorne an. Man produzierte "super" Kameras, wo man den Auslöser drückte bevor der Mensch die Straße überquerte, um ihn dann in der Mitte der Straße einzufangen. Auch das fanden viele toll, weil es neu war und digital. Auch das war Innovation und die Menschen haben es gekauft. ich habe noch so ein Teil hier liegen, wo jeder Auslöser ein Glückstreffer ist. Irgendwann war das mit den digitalen SLR wieder auf 0 gestellt und sie waren schnell, präzise usw. und sie wurden schneller. Also kam wieder die Systemkamera, die wieder ein Rückschritt in der Perfomance war, wobei ich meine das Fuji das in der derzeitigen Generation egalisiert hat, aber nicht früher. Jetzt sind die so schnell wie meine letzten Nikon SLR.  Sony, Canon usw. haben das schon eins zwei Generationen früher hingekriegt, auch mit der Motiv Erkennung und Präzision sind sie noch ein Stückchen weiter. Fuji punktete ja damit, wie sie aussehen, sich bedienen lassen usw. und die BQ war ja auch konkurrenzfähig. Auch eine Sache, die viele lieben.

Am Ende ist die Fotografie vielleicht nicht besser, sondern nur einfacher geworden, bequemer und wenn man sieht über was man sich so alles aufregt, dann wohl auch noch nicht einfach und bequem genug. Die Preise steigen mit immer weniger innovativen Begründungen. Da verkauft sich so eine Fuji X-Half gut und so ein starkes Produkt wie eine X 100VI verkommt bei vielen zu einer Art moderner elektronischer Handtasche im Vintage Look für 2000 Euro.

Fuji Instax verkaufen sich wohl am besten, dazu noch das Papier in rauen  Mengen, wo ein 5cm langes Fotos einen Euro kostet. Auch die Chinesen bauen mittlerweile Gläser die voll konkurrenzfähig sind und wenn ich nicht schon das komplette Sortiment hätte, dann hätte ich da wohl auch gekauft. Nimmt man mal die drei Gläser von Viltrox aus der Pro Reihe, hat man ja schon ne komplette Kamera raus, mit dem was man spart, ohne sich zu verschlechtern. das wird sich auch rumsprechen, sodass in diesem Bereich Fuji  wohl weniger einnimmt. Wir leben ja schließlich auch nicht mehr in einer Zeit , wo mit jedem Tag das Portemonnaie dicker wird bei vielen Menschen.

Auch das wird aber nicht so bleiben, denn die werden teurer und in Kürze wird wohl rein spekulativ auch eine chinesische Kamera den Markt bereichern mit Bajonett nach Wahl oder ganz eigenem. Mein einziges AF Fremdobjektiv ist das 13er, aber auch das steht den Fujis in nichts nach. das hat keine 300 Euro gekostet und dieses Fischauge für einen 100er macht auch eine gute Figur.

Mal sehen, wo das alles hin führt. ich habe meine Ausrüstung seit Nikon sehr klein gehalten und eigentlich nur noch das, was ich brauche. Was ich jetzt sinngemäß nur einmal brauche, leihe ich mir einfach für ' nen Monat und gut. 

 

 

 

bearbeitet von DRS
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vor 27 Minuten schrieb DRS:

ich hatte ja auch geschrieben, dass es für mich der IBIS und die Motiverkennung sind, die ich als wirklich sinnreiche Neuerungen empfinde.  Was das Auslösegeräusch betrifft, f

 

[...]

 

Da meld ich mich glatt an, um meine Zustimmung zu äußern!

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vor 1 Stunde schrieb DRS:

Den Sensor der Nikon D800 hätte man durchaus für die nächsten 15 Jahre verwenden können, wenn ich mal die Bilder gegenüber stelle.

Das Modell D800E allein kam dabei schon ohne den Tiefpassfilter aus, wie das heute auf modernen hochauflösenden Sensoren der Standard ist, für 3200€.

  • Jetzt bekommt man heute eine 32MP-Kamera von Canon als Universalarbeitsgerät, welches für weniger Geld zusätzlich zur nahezu gleich großen Auflösung alles viel schneller und besser kann, leichter ist und eine ausgewachsene Videokamera mit allem Komfort auf einem bildstabilisierten Sensor enthält.
  • Für etwas mehr Geld bekommt man bei Nikon dank ständiger Rabattaktionen eine ausgewachsene Z8 mit einem gestapelten 46MP auflösenden Sensor.

Für das so lapidar beschriebene moderne "bequemere Fotografieren" hat sich die letzten 15 Jahre wahnsinnig viel bei den Sensoren getan. Die DSLM haben ja nicht einfach nur "mühevoll zum Tempo einen DSLR hingearbeitet", sondern dabei die mit den Kameras einhergehenden Funktionen erst möglich gemacht.

Wenn man dann alternativ mit einer winzigen Fuji X-T50 oder X-E5 Landschafts- oder Architekturfotos frei von Moiré mit mehr Auflösung als eine D800 und weniger Artefakten als eine D800E aufnehmen kann, dabei aber Kamera und Objektiv zusammen nicht mal 1kg wiegen, dann würde ich schon sagen, die Entwicklung der letzten 10 Jahre ist deutlich mehr als nur Komfortgewinn, denn mit den präziseren Möglichkeiten zur Belichtung holt man ja auch Bildqualität heraus, wenn man das in Grenzsituationen braucht.

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vor 18 Stunden schrieb DRS:

. Da verkauft sich so eine Fuji X-Half gut und so ein starkes Produkt wie eine X 100VI verkommt bei vielen zu einer Art moderner elektronischer Handtasche im Vintage Look für 2000 Euro.

Nicht nur eine X 100VI wird zur elektronischen Handtasche, beim Spaziergang durch‘s Oktoberfest vielen mir zweimal junge Mädels auf die eine X-Half bei sich hatten. Perfekt gestylt kleines Lebkuchenherz und zum dunkel gehaltenen Dirndl noch eine silbern blitzende X-Half an einem naturfarbenen Ledergurt um den Hals. Das sah natürlich schon verdammt schnicke aus ja Lifestyle Produkt Accessoire dann noch ein bischen damit Insta machen und schon sind die nicht gerade günstigen Anschaffungskosten vergessen. Glaube das ist genau die Zielgruppe die FUJIFILM da im Visier hat.

bearbeitet von X-10ler
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vor 17 Stunden schrieb outofsightdd:

Für das so lapidar beschriebene moderne "bequemere Fotografieren" hat sich die letzten 15 Jahre wahnsinnig viel bei den Sensoren getan. Die DSLM haben ja nicht einfach nur "mühevoll zum Tempo einen DSLR hingearbeitet", sondern dabei die mit den Kameras einhergehenden Funktionen erst möglich gemacht.

Wenn man dann alternativ mit einer winzigen Fuji X-T50 oder X-E5 Landschafts- oder Architekturfotos frei von Moiré mit mehr Auflösung als eine D800 und weniger Artefakten als eine D800E aufnehmen kann, dabei aber Kamera und Objektiv zusammen nicht mal 1kg wiegen, dann würde ich schon sagen, die Entwicklung der letzten 10 Jahre ist deutlich mehr als nur Komfortgewinn, denn mit den präziseren Möglichkeiten zur Belichtung holt man ja auch Bildqualität heraus, wenn man das in Grenzsituationen braucht.

Wenn du das sagst, wird es schon so sein. Ich nutze wie gehabt auch öfter Fotos aus meiern D800 von 2012 und stelle praxisrelevant für mich  und in Bezug auf die Bildqualität und Bearbeitungsmöglichketen  keinen nennenswerten Unterschied fest. Die BQ ist für mich gleich und Grenzsituationen hatte man da auch, wie heute. Gemeckert wird komischerweise auch viel mehr als früher, obwohl ja alles so perfekt ist. Genauso wie ein Unterschied von 36 und 40MP für mich rein praxisbezogen nicht da ist, obwohl du ihn auch anführst. Genauso wie ein reduziertes Gewicht im Bereich der Fotografie für mich ein Komfortgewinn ist, für dich anscheinend nicht. Das hat nichts mit dem Bild zu tun, worauf es ja in der Fotografie nun mal ankommt. Auch die sogenannten Artefakte sind wohl sicherlich nicht von der Hand zu weisen, aber nicht die Regel. Bei mir zumindest nicht. 

Ich habe ja geschrieben, was ich als Vorteil sehe, u.a. auch das Gewicht, aber mehr eben nicht. Komisch, das auch immer wieder die Filmmöglichkeiten angeführt werden, die ich wohl noch  mit am meisten nutze, von den gefühlt weiteren vier Personen hier im Forum. Dem Rest scheint das ja eher eine Bürde zu sein, als ein Feature, aber wenn's drauf ankommt führt man die auch gerne zu Felde. Fest steht jedenfalls, dass die meisten die eine Fotokamera benutzen wohl lieber und besser mit dem Smartphone filmen.

"Wahnsinnig viel", fühlt sich das für mich nicht an, was sich da bei den Sensoren getan hat, zumindest nicht in Bezug dazu, was ich brauche oder sehe. Das ist aber bei jeden anders. Du hattest sicherlich früher  total mit Moire zu kämpfen im täglichen Einsatz, genießt die 4Mp mehr, die dir sonst immer gefehlt haben und kannst jetzt endlich komplexe Videoprojekte in die Tat umsetzen mit 8k. Wie gehabt muss das jeder für sich entscheiden, was da so wahnsinnig neu und fortschrittlich ist und wie viele Generationen da dazwischen liegen, seit der D800. ich brauche öfter mal alte Bilder wieder für Kunden und sehe keinen Unterschied. Bin eigentlich eher davon angetan,  was diese Kamera 2012 bereits geleistet hat.

 

 

 

 

 

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vor 4 Minuten schrieb DRS:

Genauso wie ein Unterschied von 36 und 40MP für mich rein praxisbezogen nicht da ist, obwohl du ihn auch anführst.

Es ging um den Unterschied der 36MP-Varianten (denn Fuji schließt sich technisch der höher auflösenden an), die D800 hat einen die Auflösung reduzierenden Tiefpassfilter, den ich damit angesprochen habe. Der Unterschied ist/war damals groß genug, das Nikon mit der D800E extra ein separates Modell für mehr Geld (und als Kompromiss mehr Moiré) gebaut hat. Das ist damals ja sicher umfangreich dokumentiert worden, was so eine verbesserte Kamera kann.

Es gab wohl auch den einen oder anderen mit großen Bedenken vor diesem Schritt, aber dessen ungeachtet sind danach schrittweise bei allen Herstellern von MicroFourThirds bis zum kleinen, digitalen Mittelformat die AA-Filter vor den Sensoren entfernt worden um das Maximum an Auflösung zu holen.

vor 8 Minuten schrieb DRS:

Genauso wie ein reduziertes Gewicht im Bereich der Fotografie für mich ein Komfortgewinn ist, für dich anscheinend nicht.

Wie kommst du darauf? Nein, ganz falsch verstanden.

vor 17 Stunden schrieb outofsightdd:

Wenn man dann alternativ mit einer winzigen Fuji X-T50 oder X-E5... Kamera und Objektiv zusammen nicht mal 1kg wiegen...

Ich könnte den Satz künftig kürzer formulieren. Wie man auf die Idee kommt, mir das Gegenteil von Zuneigung zur seit jeher genutzten leichten, fotografischen Ausrüstung zu unterstellen, will ich gar nicht mehr wissen.

vor 13 Minuten schrieb DRS:

Du hattest sicherlich früher  total mit Moire zu kämpfen im täglichen Einsatz, genießt die 4Mp mehr, die dir sonst immer gefehlt haben und kannst jetzt endlich komplexe Videoprojekte in die Tat umsetzen mit 8k.

Da bleibt nur festzustellen, dass Annahmen meistens daneben sind, hier nicht nur inhaltlich.

X-Trans hat ja schon immer Moiré unterdrückt, das ist bei mir seit 2013 primäres System und davor digital fotografiert mehrheitlich noch so niedrig auflösend, dass man sich darüber keine Gedanken machen musste. Fuji hat damals zur Vorstellung des Systems wohl vorgeführt, wie der X-Trans 16MP durch das spezifische Design den 22MP KB-Sensor der Canon 5dII (noch mit AA-Filter) in der Auflösung einholt. Das war hier mehrfach auch Thema im Forum, wen so was interessiert, also nicht die später oft aufgewärmte Diskussion X-Trans-vs-Bayer. Das Thema hohe erzielbare Auflösung begleitet das System eigentlich von Anbeginn und wird inzwischen wohl auch von der Kundschaft mehrheitlich geschätzt, ist also Bestandteil der Erfolgsgeschichte/Rekordquartal, um die es ging.

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