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Seltsam … Einer der Gründe, weshalb Hersteller einen Cashback anbieten, statt den empfohlenen Verkaufspreis zu senken, ist doch gerade der, dass die Händler weiterhin zum vollen Preis verkaufen können. Wenn stattdessen der Händler die Erstattung vorstrecken soll, ist es kein echter Cashback mehr.

Bei Fujis Cashback-Aktionen bekommt man die Erstattung ja auch vom Hersteller, nicht vom Händler – also so, wie es sein soll.

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Ich glaube, dass eher die Sofortrabatte gemeint sind, bei denen der Kunde tatsächlich direkt weniger zahlt.

Beim Cashback bin ich bei Michael: Das sollte keinen negativen Einfluss auf den Händler haben. Er kann vielmehr vorher den Preis leicht anheben, da ja der Kunde in Summe trotzdem weniger zahlt.

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vor 28 Minuten schrieb Konverter:

Beim Cashback bin ich bei Michael: Das sollte keinen negativen Einfluss auf den Händler haben

Sogar im Gegenteil, da es die Umsätze ankurbelt ohne mehr vom Händler zu fordern als ggf. darauf hinzuweisen oder sogar damit zu werben. 

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Eine Zeit lang hat man doch direkt beim Händler das Cashback bekommen.
Also an der Kasse, ist aber schon länger her.

Wahrscheinlich hat es sich dann der Händler bei Fuji zurückgeholt.

Eventuell wurde das in diesem Fall weiterhin so gehandhabt und Fuji hat sich Zeit gelassen, + den Rückgabezeitraum den man eh einhalten muss.

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vor 9 Minuten schrieb Jimothy:

Eventuell wurde das in diesem Fall weiterhin so gehandhabt und Fuji hat sich Zeit gelassen, + den Rückgabezeitraum den man eh einhalten muss.

Wie kommst du darauf, das ausgerechnet Fuji sich Zeit gelassen hat?

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Eben. Fuji macht weiterhin Cashback, was den lokalen Händlern die Luft zum Atmen lässt. Die anderen haben lt. Artikel auf Sofortrabatte umgestellt, die den Händler dazu bringen, in Vorleistung zu treten und anschließend lange auf den Ausgleich des Rabatts vom Hersteller zu warten. Die Händler finanzieren also die Rabatte vor. Diesem hat das konkret das Genick gebrochen.

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Nur noch mal zur Erinnerung, wozu Cashback gut ist (außer dazu, den Verlauf in Zeiten anzukurbeln, in denen der Verkauf zäh ist) … Der Hersteller könnte den empfohlenen Verkaufspreis zeitweise herabsetzen, aber das hat verschiedene Nachteile. Natürlich freuen sich Kunden über eine Preissenkung, aber die unweigerlich ein paar Wochen später folgende erneute Steigerung auf den alten Preis sorgt für Ärger – die vorangegangene Preissenkung ist bis dahin schon wieder vergessen. Cashback erlaubt es dagegen, der Preis im Handel auf konstanter Höhe zu belassen, und trotzdem bekommt der potentielle Kunde ein Argument, zu einer Zeit zu kaufen, in der sonst nur wenige kaufen. Der Händler hat bei temporären Preissenkungen das Problem, dass er die Ware ja nicht auf Kommission verkauft, sondern sie beim Hersteller bestellen und bezahlen muss. In seinem Lager liegen also Kameras und Objektive, die er zum UVP oder nicht viel darunter zu verkaufen hofft, und wenn der UVP ohne sein Zutun plötzlich sinkt, stimmt seine Kalkulation nicht mehr. Der Hersteller erstattet ihm ja nicht den Differenzbetrag, weil er, wie es sich nun herausstellt, zu teuer eingekauft hat – auch weil der Hersteller noch gar nicht weiß, wie viel im Preis gesenkte Ware tatsächlich während des Aktionszeitraums verkauft werden wird. Für den Händler spräche das dafür, nur geringe Stückzahlen vorrätig zu halten, aber dann müsste er einen zum Kauf entschlossenen Kunden möglicherweise mangels Ware wegschicken, und irgendeiner seiner Konkurrenten würde schon noch Ware haben – dieser Umsatz entgeht ihm also.

Cashback beseitigt all diese Probleme. Der UVP bleibt stabil, die Händler bleiben dem Hersteller gewogen, und der Kunde spart trotzdem Geld. Das wiederum kurbelt den Verkauf an, was die jahreszeitlichen Schwankungen der Verkaufszahlen dämpft – für den Hersteller ist es am besten, wenn über das Jahr hinweg in jedem Monat ähnlich hohe Stückzahlen abgesetzt werden, weshalb man gerne Käufe aus einer Zeit ohnehin hoher Nachfrage in eine Zeit geringer Nachfrage vorzieht.

Eine Preissenkung, bei der der Händler den Preisnachlass vorstrecken muss, wäre also genau die Situation, die man mit dem Instrument des Cashback vermeiden möchte. In einer Zeit, in der es der lokale Handel ohnehin schon nicht leicht hat, kann das dann fatal sein.

bearbeitet von mjh
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vor 4 Stunden schrieb Vector:

Wie kommst du darauf, das ausgerechnet Fuji sich Zeit gelassen hat?

Zumal Fuji ja stur jedes Jahr seine Cashback-Aktionen durchzieht, bei denen der Käufer seinen Kauf bei Fuji anmelden muss, um das Cashback ausgezahlt zu bekommen. Der Händler ist dabei nicht involviert (kann aber natürlich nach eigenem Gutdünken eigene Rabatte anbieten).

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Ich habe es auch gelesen. Schade ist das, es war sozusagen fast das einzige Fachgeschäft in der Umgebung (bin auch aus dem Saarland). Ein guter Freund hat jahrelang eine Filiale eines Fotogeschäfts geleitet. Die letzten Jahre waren immer härter für die.

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