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Interessant finde ich das Gerät allemal. Ich nutze zwar kaum bis gar nicht die Videofunktionen meiner Kamera, aber diese Kamera macht schon neugierig. Ich könnte mir vorstellen, dass das (ebenso wie die Sofortbildkameras) manche dazu bringt, sich intensiver mit dem Medium Video zu befassen, als nur mit dem Handy schnell abzufilmen.

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Am 8.1.2026 um 15:47 schrieb Michel64:

Woher weißt du denn, dass die Bilder "schlecht" sind?

Steht im oben von @micaelo verlinkten Docma-Artikel. Zitat daraus: 

„Gleichzeitig müssen professionelle Anwender die Grenzen des Systems klar erkennen. Die Bildqualität des digitalen Sensors ist mit 4,9 Megapixeln für anspruchsvolle Zwecke deutlich zu gering und kann mit aktuellen Smartphones, geschweige denn Systemkameras, nicht mithalten. Die Videoaufzeichnung ist mit 15 Sekunden pro Clip stark limitiert und primär für kurze Social-Media-Schnipsel gedacht, nicht für ernsthafte filmische Arbeiten. Die Weiterverarbeitung ausschließlich über die App schränkt den professionellen Workflow zusätzlich ein.“

Wobei es natürlich ganz unterschiedliche Kriterien dafür gibt, was ein „schlechtes“ Bild ist …

bearbeitet von Leicanik
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vor 4 Minuten schrieb Leicanik:

Steht im oben von @micaelo verlinkten Docma-Artikel. Zitat daraus: 

„Gleichzeitig müssen professionelle Anwender die Grenzen des Systems klar erkennen. Die Bildqualität des digitalen Sensors ist mit 4,9 Megapixeln für anspruchsvolle Zwecke deutlich zu gering und kann mit aktuellen Smartphones, geschweige denn Systemkameras, nicht mithalten. Die Videoaufzeichnung ist mit 15 Sekunden pro Clip stark limitiert und primär für kurze Social-Media-Schnipsel gedacht, nicht für ernsthafte filmische Arbeiten. Die Weiterverarbeitung ausschließlich über die App schränkt den professionellen Workflow zusätzlich ein.“

Wobei es natürlich ganz unterschiedliche Kriterien dafür gibt, was ein „schlechtes“ Bild ist …

Die Bilder werden technische Limitierungen haben, aber macht sie das zwangsläufig schlechter. Ich denke nicht. 

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vor 43 Minuten schrieb Schlonzbronz:

Die Bilder werden technische Limitierungen haben, aber macht sie das zwangsläufig schlechter. Ich denke nicht. 

Deswegen schrieb ich auch, dass es ganz unterschiedliche Kriterien dafür gibt. Unter technischem Aspekt sind sie garantiert schlechter als das, was eine X-T5 liefert. Aber in Bezug auf interessanten Inhalt, Gestaltung und Kreativität hängt es natürlich vom Fotografen ab, und vom Betrachter, was ein gutes oder schlechtes Bild ist. Aber das ist ja nicht neu.

Ebensowenig neu ist die Pendelbewegung, die im von @Inspire6501 oben verlinkten Artikel angesprochen wird: Erst wird immer weitere Perfektion angestrebt, dann wird die Perfektion einfacher / billiger zu erreichen und damit einer großen Masse Menschen leichter zugänglich, dann entsteht haufenweises Nachäffen und eine Überflutung, mit der Folge, dass es irgendwann als langweilig empfunden wird. Und dann kommt irgendwann die Gegenbewegung, welche das Unperfekte als authentischer und spannender empfindet und propagiert. Mal sehen, wann das dann wieder langweilig wird. Wobei ich persönlich das z.B. bei dem Hundefoto-Beispiel ganz anders sehe und diese vermeintlich „authentische“ einfach nur nichtssagend oder langweilig finde, unambitoniert drauflos geknipst. Aber so ist es eben: über Geschmack soll man nicht streiten.

Ich finde den Artikel zwar auch interessant, sehe aber keinen direkten Zusammenhang mit der neuen Fuji. Die lässt sich sicher sehr verschieden einsetzen, der Docma-Artikel zeigt das ja sehr schön auf.

Ich kann mir vorstellen, dass diese Kamera einer Menge Leuten richtig Spaß machen kann, vor allem jüngeren. Und dass sich gut damit experimentieren lässt. Gespannt wäre ich auch auf die technische Qualität der Clips, wenn man sie an einem etwas größeren Bildschirm betrachtet (also zumindest mal am Tablet, nicht nur am kleinen Smartphone-Display). Ich habe zwei, bald drei kleine Enkel und könnte mir vorstellen, dass so etwas z.B. auch für junge Eltern durchaus sehr interessant sein könnte. Wobei sich noch die Frage stellt, wie man die Clips längere Zeit archivieren kann.

bearbeitet von Leicanik
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Bei der X-Half habe ich die Risikofreude und Kreativität von Fuji gelobt. Im Prinzip würde ich das hier auch machen, aber ich hoffe gleichzeitig, das sie sich nicht zusehr auf solche Spielzeug Kameras fixieren. Als Nutzer des GFX Systems würde ich mich zb über weitere lichtstarke Festbrennweiten freuen, und bin etwas irritiert ob der Tatsache, das es da überhaupt gar keine Aussicht auf baldige Neuerscheinungen zu geben scheint.

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