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Ich störe mich auch an dem Ringlicht, das sich in den Augen, auf der Nase und auf den Lippen spiegelt. Wenn man den Effekt in den Augen mag, warum nicht, aber auf anderen Gesichtspartien? Dadurch, dass das Modell ohne leichte Körperdrehung portraitiert wurde, verstärkt sich der flache Bildeindruck.

 

Persönlich gefällt mir auch nicht, dass durch die Ausleuchtung das Dekolleté heller als das Gesicht wirkt, deshalb wird der Blick vom Gesicht weg gelenkt. Sorry, meine persönliche Empfindung...

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wenn Du noch nie mit Ringlicht gearbeitet hast kennst du auch die charakteristik des Lichts nicht. Der Helligkeitsunterschied ist dem Teint des Models geschuldet, eigentlich müsste ja das Gesicht heller sein da näher an der Lichtquelle.

Genau diese Spiegelungen sind das interessante für mich.

Meinungsfreiheit ist ein Pfeiler der Demokratie, zumindest bei uns in der Schweiz.

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Rolf, ich möchte dich nicht persönlich angreifen oder gar deine Arbeit kritisieren, Ich habe nur geschrieben, wie das Portrait auf mich wirkt. Ob ich schon einmal mit einem Ringlicht gearbeitet habe, ist glaube ich, hier nicht das Thema...

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Danke für deine suboptimale meinung, Neil62

 

Warum ist seine Meinung suboptimal, weil sie nicht deiner entspricht?

Er hat doch seine Kritik, sachlich durchaus zutreffend, begründet.

 

Und, was macht dieses Bild für dich sehens-/zeigenswert?

 

Warum setzt du die Ringleuchte nicht so ein, wie du es weiter oben beschrieben hast, wenn du doch ihre Wirkungsweise kennst?

Für mich ist dies ein völlig missglücktes Bild und ein anschauliches Beispiel dafür, wie man solche Lampen nicht verwenden sollte.

 

Wenn das deine Absicht war, ist die Umsetzung gelungen.

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Warum ist seine Meinung suboptimal, weil sie nicht deiner entspricht?

Er hat doch seine Kritik, sachlich durchaus zutreffend, begründet.

 

Und, was macht dieses Bild für dich sehens-/zeigenswert?

 

Warum setzt du die Ringleuchte nicht so ein, wie du es weiter oben beschrieben hast, wenn du doch ihre Wirkungsweise kennst?

Für mich ist dies ein völlig missglücktes Bild und ein anschauliches Beispiel dafür, wie man solche Lampen nicht verwenden sollte.

 

Wenn das deine Absicht war, ist die Umsetzung gelungen.

 

 

Wenn ich mich da mal kurz einmischen darf.

 

Es macht eben einen Unterschied, ob jemand schreibt :

 

# 7071 aufnahmetechnisch suboptimal gelöst. Wangen und Nasenspitze völlig plattgedrückt.

 

oder ob er sich die Mühe macht, einen ganzen Satz zu formulieren ( und auch den Zitierknopf zu benützen ), der zum Beispiel so aussehen könnte:

 

Hallo Rolf, 

aus meiner Sicht ist Deine Aufnahme technisch nur suboptimal gelöst.

Auf mich wirken Wangen und Nasenspitze wie (völlig )plattgedrückt.

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Wenn ich mich da mal kurz einmischen darf.

 

Es macht eben einen Unterschied, ob jemand schreibt :

 

# 7071 aufnahmetechnisch suboptimal gelöst. Wangen und Nasenspitze völlig plattgedrückt.

 

oder ob er sich die Mühe macht, einen ganzen Satz zu formulieren ( und auch den Zitierknopf zu benützen ), der zum Beispiel so aussehen könnte:

 

Hallo Rolf, 

aus meiner Sicht ist Deine Aufnahme technisch nur suboptimal gelöst.

Auf mich wirken Wangen und Nasenspitze wie (völlig )plattgedrückt.

 

Natürlich kann man es freundlich umschreiben, so wie du es in deinem Beispiel getan hast.

Das klingt zweifellos besser, bleibt aber im Ergebnis das gleiche; eine Kritik eben.

 

Manche Leute sind halt direkt und Neil62 gehört wohl dazu.

Wenn man das weiß, lassen sich solch einsilbige Kommentare doch gut verkraften.

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Natürlich kann man es freundlich umschreiben, so wie du es in deinem Beispiel getan hast.

Das klingt zweifellos besser, bleibt aber im Ergebnis das gleiche; eine Kritik eben.

 

Manche Leute sind halt direkt und Neil62 gehört wohl dazu.

Wenn man das weiß, lassen sich solch einsilbige Kommentare doch gut verkraften.

 

 

Es muss wahrscheinlich jeder für sich selbst entscheiden, ob er etwas verkraftet oder nicht.

 

 

Für mich persönlich ist diese Art, sich auszudrücken eine Entwicklung in unserer heutigen Zeit, die mir nicht sonderlich gefällt.

 

Alles, was Menschen miteinander verbinden könnte, wird eingespart.

 

(Warum? 

Ist das Faulheit?)

 

Auch die eigene Person wird auf diese Weise versachlicht und tut so, als wäre sie selbst der Maßstab, übernimmt aber durch das fehlende " finde ich" auch nicht wirklich Verantwortung....

 

Mit Direktheit hat das für mich nichts zu tun.

 

 

Für mich ist das eine Frage des Respektes, den Menschen sich entgegenbringen oder eben nicht.

 

Das wäre ein größeres Thema.

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Natürlich kann man es freundlich umschreiben, so wie du es in deinem Beispiel getan hast.

Das klingt zweifellos besser, bleibt aber im Ergebnis das gleiche; eine Kritik eben.

 

Manche Leute sind halt direkt und Neil62 gehört wohl dazu.

Wenn man das weiß, lassen sich solch einsilbige Kommentare doch gut verkraften.

 

Lieber Fujis,

 

ich finde Kritik wichtig, befinden wir uns doch alle auf einer Art Reise - die Reise zu (s)einem Stil! Und da sollten wir uns gegenseitig abholen. Der Fotograf, in dem er sein Bild präsentiert, und der Beschauer, Kritiker, in dem er seine Kritik so formuliert, das der kritisierte die Beweggründe der Kritik nachvollziehen kann - und da existieren verschiedene Aspekte, die man nicht vermischen sollte, wie, Geschmack, Vorlieben, eben die subjektive Prämissen, die einen die Welt so sehen lassen, wie man sie eben sieht - doch das sieht dein Gegenüber eben anders. Gerade Kritik bei Dingen, in denen Herzblut steckt, sollte vorsichtig formuliert werden, es sei denn, du denkst, über allem erhaben zu sein, dann darfst du natürlich wie eine Abrissbirne handeln… Schön wäre doch, Erfahrungen auszutauschen, um, und da komme ich wieder an den Anfang, seinen Stil zu finden.

 

gruß

éctor

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.... Na ja, ich habe versucht, meine Kritik an dem Bild so zu formulieren, dass diese von Rolf verstanden wird, trotzdem wurde ich daraufhin von ihm persönlich angegriffen. Dann ist es vermutlich auch egal, ob man seinen Kommentar begründet oder kurz und knapp schreibt, was man davon hält. Das nächste Mal werde ich meine Meinung für mich behalten, wenn dies nicht erwünscht ist.

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*wenn Du noch nie mit Ringlicht gearbeitet hast kennst du auch die charakteristik des Lichts nicht. ...

 

**...Meinungsfreiheit ist ein Pfeiler der Demokratie, zumindest bei uns in der Schweiz.

 

* da du die charakteristik beim einsatz von ringlicht offenbar kennst, was läge da näher als die sich bietenden vorteile optimal einzusetzen?

offenbar findest du die betonung der nachteile aber spannender - na ja...

 

**wie schön, jetzt haben wir einen - schweizerporträtrebell...   :cool:

 

...plonk.

bearbeitet von wolf
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Nur zur Aufklärung: In der Schweiz ist es im Fall keine Eigenart der Schweizer Demokratie - vielleicht der Schweizer Demokraten, das weiss ich aber nicht - dass man auf eine suboptimale Kritik eine suboptimale Retourkutsche fährt. 

 

Und das plattgedrückte Näschen und die plattgeküssten Lippen und die Ringelaugen, dürfen einem gefallen, müssen aber nicht. Mir gefällt die Aufnahme nur suboptimal.

bearbeitet von Giorgio Torelli
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wenn Du noch nie mit Ringlicht gearbeitet hast kennst du auch die charakteristik des Lichts nicht. Der Helligkeitsunterschied ist dem Teint des Models geschuldet, eigentlich müsste ja das Gesicht heller sein da näher an der Lichtquelle.

Genau diese Spiegelungen sind das interessante für mich.

Meinungsfreiheit ist ein Pfeiler der Demokratie, zumindest bei uns in der Schweiz.

 

"...zumindest bei uns in der Schweiz", ist im vorliegenden Kontext sowas von unangebracht und überheblich.

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Also, ich wage jetzt mal eine Frage zu stellen, die mir sowieso schon länger auf der Seele liegt:

 

Was gefällt Dir ( und offensichtlich auch anderen Menschen) an dieser Art von Blitz, der sich dann als weißer Kringel im Auge widerspiegelt ?

 

 

Noch, sozusagen nebenbei: ich persönlich kann weder dieser Art von Beschnitt - Kopf abgeschnitten und dafür unten soviel Fläche - noch diesem insgesamt unscharfen und für mich farblich so uneinheitlichen Porträt nicht so sehr viel abgewinnen und komme mir fast ein wenig spießig vor, indem ich das so schreibe. Nur, so sehr ich mich auch darum bemühe, das Foto dann wenigstens unter künstlerisch einzuordnen, es gelingt mir nicht.

 

Ohje, das klingt vernichtend, ist nicht so gemeint und ja nur mein ganz eigener einzelner Eindruck.

 

​Aber vielleicht kannst Du mir ja auch draufhelfen, dass ich eventuell besser verstehe, was Dich fasziniert?

 

Hallo Soleil, 

 

bin erstaunt wie meine kurze knappe Kritik hier aufgefasst wird:) und gleich seitenlange Diskussionen auslöst. In der Summe sagst Du ja nichts anderes als ich, nämlich dass Dir dass das Bild nicht gefällt, es formal Dir nicht gefällt,

Mängel aufweist und das Licht in diesem Fall unpassend eingesetzt wurde. Klar kann man die Dinge " höflicher" und "netter" umschreiben und rüberbringen. 

Bei der Anzahl von Bildern hier im Netz mache ich mir bestimmt nicht jedesmal die Mühe ewig lange Kommentare darüber zu schreiben. 

Dazu habe ich a) nicht die Zeit und :cool: keine Lust dazu.

Zum Beschnitt des Bildes. Ich mag ihn. Er macht den Blick konzentrierter und ist schon längerer Zeit  modern und Trend ( Stichwort Headshot ) Hier sei Peter Hurley genannt. Das dabei entstehende Seitenverhältnis ist für das Web gut geeignet und deshalb up to date. Auf dem amerikanischen Portraitmarkt ( Schauspieler, Künstler, Bewerbungsbilder etc ) voll etabliert. Ohne sogenannte Headshots brauchst Du Dich nirgends bewerben. Das Bild hat unten zuviel Fläche, sehe ich genauso. Hier fehlt dem Fotografen das Gefühl für Flächenverteilung und Proportionen, die ein ausgewogenes harmonisches Bild ausmachen. Dies kann man üben. 

So jetzt habe ich doch mehr geschrieben als ich wollte:) was folgt daraus. Mein Kaffee wurde in der Zwischen zeit kalt.

bearbeitet von Neil62
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Hallo Soleil, 

 

bin erstaunt wie meine kurze knappe Kritik hier aufgefasst wird:) und gleich seitenlange Diskussionen auslöst. In der Summe sagst Du ja nichts anderes als ich, nämlich dass Dir dass das Bild nicht gefällt, es formal Dir nicht gefällt,

Mängel aufweist und das Licht in diesem Fall unpassend eingesetzt wurde. Klar kann man die Dinge " höflicher" und "netter" umschreiben und rüberbringen. 

Bei der Anzahl von Bildern hier im Netz mache ich mir bestimmt nicht jedesmal die Mühe ewig lange Kommentare darüber zu schreiben. 

Dazu habe ich a) nicht die Zeit und :cool: keine Lust dazu.

Zum Beschnitt des Bildes. Ich mag ihn. Er macht den Blick konzentrierter und ist schon längerer Zeit  modern und Trend ( Stichwort Headshot ) Hier sei Peter Hurley genannt. Das dabei entstehende Seitenverhältnis ist für das Web gut geeignet und deshalb up to date. Auf dem amerikanischen Portraitmarkt ( Schauspieler, Künstler, Bewerbungsbilder etc ) voll etabliert. Ohne sogenannte Headshots brauchst Du Dich nirgends bewerben. Das Bild hat unten zuviel Fläche, sehe ich genauso. Hier fehlt dem Fotografen das Gefühl für Flächenverteilung und Proportionen, die ein ausgewogenes harmonisches Bild ausmachen. Dies kann man üben. 

So jetzt habe ich doch mehr geschrieben als ich wollte:) was folgt daraus. Mein Kaffee wurde in der Zwischen zeit kalt.

 

Neil62: Deine länger als gewollte Antwort, hat mehrere positive Ergebnisse. Ein nicht unwichtiges ist, das Du bitte bedenken möchtest: Kalter Kaffee macht schön! Ich mag schöne, unmissverständliche Bildkritiker.

 

PS: Zwischen zeit ist eine schöne Formulierung. Zwischen der Zeit.

bearbeitet von Giorgio Torelli
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.... Na ja, ich habe versucht, meine Kritik an dem Bild so zu formulieren, dass diese von Rolf verstanden wird, trotzdem wurde ich daraufhin von ihm persönlich angegriffen. Dann ist es vermutlich auch egal, ob man seinen Kommentar begründet oder kurz und knapp schreibt, was man davon hält. Das nächste Mal werde ich meine Meinung für mich behalten, wenn dies nicht erwünscht ist.

 

 

Ich fände es schade wenn Du beim nächsten mal Deine Kritik hinter den Berg hälst, Kritik ist wichtig und wenn man es krass formulieren möchte egal ob höflich nett oder

knapp und "arrogant" formuliert. Vielleicht minimiert sich dadurch die Anzahl weniger zeigbaren Bilder bzw. der kritisierte Protagonist " lernt" was daraus und die Qualität der Bilder steigt

bearbeitet von Neil62
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Es muss wahrscheinlich jeder für sich selbst entscheiden, ob er etwas verkraftet oder nicht.

 

 

Für mich persönlich ist diese Art, sich auszudrücken eine Entwicklung in unserer heutigen Zeit, die mir nicht sonderlich gefällt.

 

Alles, was Menschen miteinander verbinden könnte, wird eingespart.

 

(Warum? 

Ist das Faulheit?)

 

Auch die eigene Person wird auf diese Weise versachlicht und tut so, als wäre sie selbst der Maßstab, übernimmt aber durch das fehlende " finde ich" auch nicht wirklich Verantwortung....

 

Mit Direktheit hat das für mich nichts zu tun.

 

 

Für mich ist das eine Frage des Respektes, den Menschen sich entgegenbringen oder eben nicht.

 

Das wäre ein größeres Thema.

 

Stellt sich die Frage, was respektloser ist, jemanden mit schmeichelhaften Worten ins Verderben rennen zu lassen oder ihn direkt und unverblümt davor zu bewahren.
Nur, weil man auf Umschweife verzichtet ist man nicht zwangsläufig respektlos und Höflichkeit ist nicht unbedingt mit Respekt gleichzusetzen.
 
Floskeln wie "finde ich" u.ä. sind mir zu ich-bezogen.
Wer bin "ich", dass ich meine Ansicht zum Maßstab mache und wessen Meinung sollte ich denn sonst vertreten als die meine, wenn ich "finde ich" oder "meine Meinung" nicht dazu schreibe?
Sonst müsste ich ja sagen: "Nach Meinung von yx ist dieses Bild nicht optimal."
 
Was du zum "Einsparen" von verbindenden Elementen in der Kommunikation sagst, sehe aber ganz ähnlich wie du.
Faulheit? Vielleicht, Bequemlichkeit wahrscheinlich eher.
Zu dieser Spezies gehöre auch ich (hier in diesem Forum) was mich auch schon länger beschäftigt.
 
Hier gibt es so viele gute und sehr gute Fotos, die eigentlich mehr verdient haben als ein schnödes "Gefällt mir".
Wenn sich der Fotograf viel Mühe gegeben und viel Zeit und Herzblut in die Aufnahme investiert hat, dann sollte es dem Betrachter eigentlich auch so viel Zeit wert sein, ein paar Zeilen dazu zu schreiben.
 
Leider tun die meisten hier das nicht (mich eingeschlossen).
Andererseits wird Kritik sehr gerne persönlich genommen, sodass sich selbst fleißige Rezensenten immer seltener zu Wort melden.
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.... Na ja, ich habe versucht, meine Kritik an dem Bild so zu formulieren, dass diese von Rolf verstanden wird, trotzdem wurde ich daraufhin von ihm persönlich angegriffen. Dann ist es vermutlich auch egal, ob man seinen Kommentar begründet oder kurz und knapp schreibt, was man davon hält. Das nächste Mal werde ich meine Meinung für mich behalten, wenn dies nicht erwünscht ist.

 

Bernd, ich glaube wir haben beide aneinander vorbei geschrieben. Ich wollte dir keineswegs auf den Schlips treten und wen mein geschreibsel bei Dir änliches ausgelöst hat

tut mir das leid, war nicht meine Absicht

Ich lass den Stand der Dinge wie er ist.

Allen anderen, vielen Dank für die anregende Diskussion.

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Hallo Detlef,

 

Stellt sich die Frage, was respektloser ist, jemanden mit schmeichelhaften Worten ins Verderben rennen zu lassen oder ihn direkt und unverblümt davor zu 

bewahren.

 

Du vermischst hier in einem Satz gleich mehrere Dinge.

Wer sagt denn, dass ein ausgeschriebener Satz gleichbedeutend mit schmeichelhaft ist oder

dass man gar damit den Angesprochenen gleichzeitig ins Verderben rennen läßt?

Wer sagt, dass eine Anhäufung von 3, bzw 5 Worten , denen durch den Gebrauch eines Punktes der Anschein eines Satzes verliehen wird, vor dem Verderben bewahren?

Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?

 

Davon war nicht die Rede.

 

Was soll denn bitte eine Kritik bewirken, die der andere nicht annehmen kann, weil sie ihn nicht da abholt wo er ist?

 

Nur, weil man auf Umschweife verzichtet ist man nicht zwangsläufig respektlos und Höflichkeit ist nicht unbedingt mit Respekt gleichzusetzen.

Für mich ist es eine Frage des Respektes, dass man sich die Zeit nimmt und einen anständigen Satz formuliert.

 

Floskeln wie "finde ich" u.ä. sind mir zu ich-bezogen.
Wer bin "ich", dass ich meine Ansicht zum Maßstab mache und wessen Meinung sollte ich denn sonst vertreten als die meine, wenn ich "finde ich" oder "meine Meinung" nicht dazu schreibe?

 

Sonst müsste ich ja sagen: "Nach Meinung von yx ist dieses Bild nicht optimal."
Es ist doch ein riesiger Unterschied zwischen "Ich finde, das Bild ist... " und "das Bild ist ..."
 
Mit dieser " Floskel" grenzt die Sprache eindeutig das Individuum von der Allgemeinheit ab,
sprich " ich finde" heißt, dass im Augenblick nur DU der bist, der seine Meinung äußert, andernfalls ( wenn Du Dich dieser "Floskel" nicht bedienst) aber der individuell formulierten Meinung ein allgemeingültiger Charakter verliehen wird. 
 
(Genauso, wie der Satz, den ich bisweilen lese " das Bild gefällt" : WEM gefällt es ? Als, traute sich derjenige nicht zu seiner Meinung zu stehen oder warum schreibt er nicht Das Bild gefällt MIR"?)
 
Andererseits wird Kritik sehr gerne persönlich genommen, sodass sich selbst fleißige Rezensenten immer seltener zu Wort melden.
An dieser Stelle beißt sich die Katze in den Schwanz:
 
Wenn Du die richtigen Worte findest, wird sich der Kritisierte nicht so leicht angegriffen fühlen.
​Dass jeder, der hier ein Bild einstellt, auch ein Stück seiner Person damit präsentiert, beinhaltet, dass er eben auch verletzlich ist, da er sich damit ins Licht wagt.
Warum darf er nicht verletzlich sein?
Warum sollte man darauf keine Rücksicht nehmen?
Bzw. statt zu akzeptieren, dass derjenige verletzlich ist und zu versuchen damit umzugehen, sich zurückzuziehen und nicht mehr kritisieren zu wollen, halte ich persönlich nicht unbedingt für die folgerichtige Lösung.
 
Abgesehen davon, dass ich schon oft beobachtet habe, dass alleine dadurch, dass der Fotograf sich, nachdem sein Bild kritisiert wurde,
nocheinmal zu Wort meldet und seine eigene Sicht der Dinge darlegt, ihm schon unterstellt wird, er könne keine Kritik ertragen oder annehmen.
bearbeitet von Soleil
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Gast Heinrich Wilhelm

Ich fände es schade wenn Du beim nächsten mal Deine Kritik hinter den Berg hälst, Kritik ist wichtig und wenn man es krass formulieren möchte egal ob höflich nett oder

knapp und "arrogant" formuliert. Vielleicht minimiert sich dadurch die Anzahl weniger zeigbaren Bilder bzw. der kritisierte Protagonist " lernt" was daraus und die Qualität der Bilder steigt

Wenn diese Art der Diskussion hier überhand nimmt, vermute ich mal, dass auch die Anzahl der zeigbaren Bilder abnimmt.    :(

(26 Einträge für die Kritik an einem Bild, das soll verstehen wer will)

Gruß Heinrich

bearbeitet von Heinrich Wilhelm
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