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Hallo zusammen,

ich habe mir vor kurzem die Fujifilm X-S10 zugelegt und bin eigentlich auch sehr zufrieden mit der Kamera. Ich war am Wochenende allerdings in Hamburg unterwegs und habe festgestellt, dass bei Langzeitbelichtungen komische Artefakte bei Lichtern entstehen. Das Beispielfoto habe ich mit Stativ und mit einer Festbrennweite ohne OIS gemacht, IBIS habe ich allerdings an gelassen. War das mein Fehler? Ich hoffe jemand kann mir helfen, mit den Fotos kann man leider nicht mehr so viel anfangen.

Danke im Voraus.

https://imgur.com/a/xl5XygO

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der IBIS kann nicht endlos deine Bewegungen ausgleichen🙂 , Beispiel wenn du die Kamera wärend der Belichtung um 90° drehst wird das nicht funktionieren egal wie kurz die Belichtungszeit ist.

Gruß Markus

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Das ist eindeutig die Erdumdrehung. Die Erde dreht sich während der Belichtung ein paar Grad weiter. 

 

Spass beiseite, Ich habe 2 Fehlermöglichkeiten: 1. Das Stativ wurde während der Aufnahme bewegt (Wind, Stoss, ...) oder 2. Der IBIS ist schuld.

Da ich eine Kamera ohne IBIS habe, kann ich keine Aussage treffen, ob und wie der IBIS bei Langzeitbelichtungen auf einem Stativ arbeitet. 

bearbeitet von #1923#
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vor 4 Stunden schrieb TomStt:

Hallo zusammen,

ich habe mir vor kurzem die Fujifilm X-S10 zugelegt und bin eigentlich auch sehr zufrieden mit der Kamera. Ich war am Wochenende allerdings in Hamburg unterwegs und habe festgestellt, dass bei Langzeitbelichtungen komische Artefakte bei Lichtern entstehen. Das Beispielfoto habe ich mit Stativ und mit einer Festbrennweite ohne OIS gemacht, IBIS habe ich allerdings an gelassen. War das mein Fehler? Ich hoffe jemand kann mir helfen, mit den Fotos kann man leider nicht mehr so viel anfangen.

Danke im Voraus.

https://imgur.com/a/xl5XygO

Das ist eindeutig eine extrem kurze, geradlinige Bewegung entweder des Sensors oder des Systems Kamera plus Stativ oder gar des Untergrundes, auf dem Du standest. Auch Hochhäuser und andere Bauten bewegen sich bis zu 1,5 m hin- und her. wir merken das zumeist nur nicht, weil es derart langsam passiert, daß unsere Sinne es nicht wahrnehmen.

Kann auch eine Auslösung per Hand gewesen sein. Oder eben ein ungeeignetes Stativ mit ungeeignetem Kopf,..... und/oder ein Windstoß... 

Dass nur die absolut hellsten Spitzlichter einen Streifen ziehen, deutet darauf hin, daß dieser Impuls nur einen Bruchteil der Gesamt-Auslösezeit betrug, wie beim Auslösen oder einer unbeabsichtigten Berührung des Stativs etc.

Hilfreich wären hier auch die EXIFs, insbesondere die Belichtungszeit zu kennen... ;)

bearbeitet von hybriderBildersucher
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Das war wohl ein Stoß oder eine Böe. bei einem Absackenden Kopf wären es senkrechtere Linien gewesen und wohl eher auch ein komplett verschmiertes Bild, da das im allgemeinen doch wohl recht langsam passiert und dann auch nicht plötzlich auf halbem Weg aufhört. War dein Grund solide? Wars ein Steg? Gar ein Boot 😬?

Das Bild war vermutlich Crop, eine volles Bild wäre evtl. hilfreich um die länge der Trails besser einsortieren zu können.

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Im Prinzip ist das eine normale Verwacklung – und zwar in einem Ausmaß, dass sie der IBIS (den man auf dem Stativ aber besser abschaltet) auch nicht mehr ausgleichen konnte. Warum es hier geruckelt haben könnte, kannst höchstens Du beantworten.

Der lustige Lichtschwert-Effekt ist wegen des hohen Kontrasts der Lichtquellen zum Rest des Motivs entstanden. Wenn es während einer längeren Belichtungszeit einen kurzen Ruckler gibt, macht sich das normalerweise kaum bemerkbar, weil die Verwacklung eben nur einen kleinen Teil der gesamten Belichtungszeit betrifft. Helle Lichtquellen im Bild, die den Sensor bereits stark überbelichten, hinterlassen dagegen auch in dieser kurzen Zeit schon ihre Spuren.

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vor 27 Minuten schrieb lowrider82:

Ich vermute hier IBIS als "Schuldigen". Dies ist der Versuch eine Bewegung auszugleichen, wo keine war. Stativ ohne IBIS/OIS  auch wenn dies angeblich erkannt werden soll.

So, wie ich die Funktion eines IBIs verstehe, handelt es sich um einen geschlossenen Regelkreis. Fehlfunktionen kann es m.E.n. nur in zwei Fällen geben:

- mögliche maximale technische Auslenkungsstrecke der jeweiligen IBIS_Achse überschritten. 

- Störimpulse derart hochfrequent und/oder erratisch, daß die mögliche Regelungsfrequenz und/oder Regelungsstrecke technisch überschritten werden

- Stör-Impuls derart stark beschleunigend, (=heftig)  daß die Summe aus Berechnung und Ausführung der Kompensation durch IBIS teilweise oder gänzlich verspätet erfolgt.

DA zunächst zwingend eine gemessene Beschleunigung zur Kalkulation der Auslenkung erfolgen muss, ist bei intaktem Sensor und Regelkreis auch keinerlei IBIS-Aktion zu erwarten. Kein Anlass ---> keine Auslenkung des IBIS. 

bearbeitet von hybriderBildersucher
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Ja, der IBIS war’s wohl eher nicht, auch wenn man ihn als mögliche Fehlerquelle zur Sicherheit besser abschaltet. Der Ruckler könnte beim Auslösen entstanden sein (ein Fernauslöser oder, falls keiner zur Hand ist, der Zeitauslöser empfehlen sich), aber auch ein Windstoß wäre möglich. Oder ein Bein des Stativs stand auf einem Kieselstein, der dann kippte – die Möglichkeiten sind vielfältig.

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Für so eine recht  geradlinige Bewegung würde ich auch die Möglichkeit einer sich kurz lösenden, nachrückenden und/oder etwas verschiebenden Verriegelung EINES oder zweier  Beins des Stativs in Erwägung ziehen. Kann schnell mal passieren, wenn man nicht sorgfältig und fest verriegelt oder billige, aber angeblich "genausogute Stative wie die teuren Marken" verwendet, die eben oft genug NICHT genauso gut sind bzw hohe Qualitätsstreuung aufweisen...

WAS dafür spricht, ist die schräge Verlaufsrichtung der Artefakte..

Wenn man im Internet sucht, findet man bei der Homepage von Pölking und anderen wie "centercolumn.com" viele hinweise, welche Dinge man beachten muss, um beste Voraussetzungen zu haben. der leider längst verstorbene Pölking hat bereits vor Jahrzehnten seine umfangreichen Erfahrungen als Naturfotograf zu u.a. empfehlenswerten und weniger empfehlenswerten Belichtungszeiten weiter gegeben...

Das Gute an teuren, aber überragend guten (und nicht billigen) Stativen und Stativköpfen ist, daß die regelmäßig von Leuten verkauft werden. Oft kann man locker 50% des Neupreises sparen, bisweilen (mit etwas Geduld und dann schneller Reaktion) sogar noch mehr. Stative altern nicht, Kugelköpfe bei solider Pflege auch nicht. Hat man die richtigen ein Mal erworben, können sie einen das Leben lang begleiten. Nachdem jetzt alle eh aus Kolhelfaser gefertigt werden, ist auch beim Gewicht kein nennenswerter Fortschritt mehr zu erwarten.

Hier gibt es auch einen guten Stativ-Thread, wo viele Vorschläge gemacht werden - und auch ein Blick auf Stativfreak.de ist durchaus interessant.

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vor 3 Minuten schrieb hybriderBildersucher:

Für so eine recht  geradlinige Bewegung würde ich auch die Möglichkeit einer sich kurz lösenden, nachrückenden und/oder etwas verschiebenden Verriegelung EINES oder zweier  Beins des Stativs in Erwägung ziehen.

Das würde aber eher einen Kreisbogen erzeugen, wenn dies das komplette Foto wäre.
Mich würde deshalb mal das komplette Bild, falls dies nur ein Crop ist, interessieren.
 

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vor 18 Minuten schrieb Allradflokati:

Das würde aber eher einen Kreisbogen erzeugen, wenn dies das komplette Foto wäre.
Mich würde deshalb mal das komplette Bild, falls dies nur ein Crop ist, interessieren.
 

richtig, ich weiß  - aber wenn es nur ein wenig nachsackt. es voll ausgezogen ist  und je nach Original-Bildformat, könnte es ein fast gerader Kreisbogenausschnitt sein.

Was wohl fast 100% sicher ist: kein IBIS-defekt.

Die Tips zum Stativ sind trotzdem hilfreich. ;)

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Danke schon einmal für die vielen Hinweise. Hier noch einmal das komplette Bild.

Wie man sehen kann, wurde das Bild auf festem Untergrund aufgenommen, auch mit zwei Sekunden Selbstauslöser. Die Belichtung war bei F/11 relativ lange, so 50 Sekunden. Ich kann mir inzwischen auch vorstellen, dass die Ruckler durch einen kurzen Windstoß ausgelöst worden sind. Oder auch durch andere Passanten. Da hilft dann wahrscheinlich nur ein besseres, robusteres Stativ, oder halt eine kürzere Belichtungszeit.

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vor einer Stunde schrieb TomStt:

 

Wie man sehen kann, wurde das Bild auf festem Untergrund aufgenommen, auch mit zwei Sekunden Selbstauslöser. Die Belichtung war bei F/11 relativ lange, so 50 Sekunden. Ich kann mir inzwischen auch vorstellen, dass die Ruckler durch einen kurzen Windstoß ausgelöst worden sind. Oder auch durch andere Passanten. Da hilft dann wahrscheinlich nur ein besseres, robusteres Stativ, oder halt eine kürzere Belichtungszeit.

 

Wenn Du nicht gerade eins der  allerallerbesten Stative benutzt, könnte es noch vom Auslösen und irgend einer Berührung kommen. suboptimale Stative schwingen durchaus bis zu 10 sek. nach. Daher stets 10 sek. Selbstauslöser nehmen, falls möglich. 

(Quelle: centercolumn.com)

bei Windstößen ohne Pause nützt auch warten oft nicht - dann stelle ich mich stets schützend vor das Stativ, so daß es in meinem Windschatten ist. Das ist nicht perfekt, aber wenn ständig eine Böe kommt oder wechselnd starker Wind herrscht, ist das eine einfache, kostenlose und durchaus hilfreiche Methode zur Abmilderung des Problems. ;) 

 

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vor einer Stunde schrieb Allradflokati:

Das würde durchaus eine Erklärung sein, wenn man das gesamte Foto sieht ;) !

jetzt sehen die Lichtschwerteffekte auch minimal nach oben Konvex aus, finde ich. Einen minimalen Kippeffekt durch Wind o.ä. halte ich weiterhin für möglich... zumal ja offenbar absolut kein Windschutz gegeben war  und man auf weit freiem Grund war... 

bearbeitet von hybriderBildersucher
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vor 2 Stunden schrieb TomStt:

Wie man sehen kann, wurde das Bild auf festem Untergrund aufgenommen

Ich sehe da eine nasse Wiese. Fest ist anders.

Es scheint so, als hätte sich die Bewegung entweder kurz nach dem Auslösen, oder kurz vor Belichtungsende ereignet. Eventuell ist ein Stativbein Eingesunken oder dessen Klemmung hat nachgegeben? 

Bei Wind oder einem Stoß wären die Lichtspuren nicht so schön gerade. 

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vor 5 Minuten schrieb dj69:

Ich sehe da eine nasse Wiese. Fest ist anders.

Es scheint so, als hätte sich die Bewegung entweder kurz nach dem Auslösen, oder kurz vor Belichtungsende ereignet. Eventuell ist ein Stativbein Eingesunken oder dessen Klemmung hat nachgegeben? 

Bei Wind oder einem Stoß wären die Lichtspuren nicht so schön gerade. 

ja - oder ein Bein (dem Verlauf der Lichteffekte nach am ehesten das rechte) ist auf schrägem, nassen (?) Untergrund minimal kurz gerutscht...  ich glaube auch nicht, daß es die Kamera ist.

 

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Dass es recht windig war, sieht man am Ausstoß des Schornsteins rechts neben der Elphie. Daher meine Vermutung, dass der Wind in Verbindung mit dem "festen Untergrund" = Rasen für die Verwacklung schuld ist.

Ist eigentlich ein Bein des Stativs tiefer eingesackt während der Belichtung?

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vor 18 Minuten schrieb #1923#:

Dass es recht windig war, sieht man am Ausstoß des Schornsteins rechts neben der Elphie. Daher meine Vermutung, dass der Wind in Verbindung mit dem "festen Untergrund" = Rasen für die Verwacklung schuld ist.

Ist eigentlich ein Bein des Stativs tiefer eingesackt während der Belichtung?

Der "feste Untergrund" war ein gepflasterter Weg. Ich hatte keine Lust mich auf die nasse Wiese zu stellen 😉

Eventuell hab ich mich während der Aufnahme auch zu sehr bewegt. Beim nächsten Mal bin ich etwas geduldiger ...

Trotzdem danke für die Tipps!

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vor 1 Minute schrieb TomStt:

Der "feste Untergrund" war ein gepflasterter Weg. Ich hatte keine Lust mich auf die nasse Wiese zu stellen 😉

Eventuell hab ich mich während der Aufnahme auch zu sehr bewegt. Beim nächsten Mal bin ich etwas geduldiger ...

Trotzdem danke für die Tipps!

Pflastersteine sind oft genug (unmerklich) locker... ;)

 

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