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Dieser Beitrag bringt mich etwas zum Stutzen:

https://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=2138626

69 Euro für einen solide arbeitenden Blitz. Den besitze ich bereits für meine Sony Kamera. Ich hatte den für etwa 100 Euro in einem minimal besseren Zustand erworben.

Der Blitz ist in allen Richtungen schwenkbar!

Für Fujifilm habe ich den EF-20. Kostete mich inkl. Originalverpackung in einem exzellenten Neuzustand: 35 Euro inkl. Versand. Der Wird aber auch gerne für 100 Euro gehandelt. Leider ist er eben nicht in allen Richtungen schwenkbar 😔

Welchen Blitz nutzt ihr im Bereich um die 100 Euro, den man in allen Richtungen schwenken kann? Gibt es da nur Drittanbieter? Mit Goddox und Co. bin ich durch, da diese zu schlechte und inkonsistente Ergebnisse liefern. Welchen Fujifilm Original-Blitz könnt ihr empfehlen? Gibt es was im unteren Preisbereich oder sind wir sofort bei 200...300 Euro?

Danke und Gruß

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Ich blitze äußerst selten. Für Notfälle, also wenn's anders wirklich nicht geht, habe ich in jeder meiner Fototaschen den kleinen Fuji EF-20. Der geht zwar nur vertikal zu schwenken, aber man könnte sich ja noch ein kurzes TTL-Kabel dazulegen, um flexibel zu sein.

Wenn man sich nicht scheut, mit der ISO etwas höher zu gehen (etwa 800) und mit relativ offener Blende zu fotografieren, ist der kleine EF-20 erstaunlich schnell und ausdauernd. Ich habe schon eine ganze Hochzeit mit nur einem Akku-Satz fotografiert.

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vor 3 Stunden schrieb twinfighter:

Welchen Blitz nutzt ihr im Bereich um die 100 Euro, den man in allen Richtungen schwenken kann? Gibt es da nur Drittanbieter? Mit Goddox und Co. bin ich durch, da diese zu schlechte und inkonsistente Ergebnisse liefern. Welchen Fujifilm Original-Blitz könnt ihr empfehlen? Gibt es was im unteren Preisbereich oder sind wir sofort bei 200...300 Euro?

In dem Preisrahmen (na ja fast) gibt es m.W. nur den EF-42 der zu deinen Vorgaben passt (aktuell 129€ bei Foto Leistenschneider). 
Erfahrungen dazu habe ich keine, da ich (offenbar im Gegensatz zu dir) die im P/L recht guten Godox Blitze bevorzuge. 

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1 hour ago, LKH said:

vllt. wäre das was für Dich

ich glaube der ist sogar baugleich mit einem von Fujifilm

Mit inkonsistente Ergebnisse meine ich: Schnelle Blitzfolgen bei Portraitshooting ohne zu warten, dass der Blitz voll geladen ist. Sonyblitze: Immer exakt der gleiche Weißabgleich, gleiche Hauttöne, gleiche Helligkeit. Goddox: Ein jedes Bild hat einen völlig anderen Weißabgleich (auch bei Rohdaten irgendwie nervig), andere Hauttöne, andere Helligkeiten. Muss irgendwie an halb geladene Kondensatoren liegen, die dann zu anderen Ergebnissen führen. Nunja... nicht bei den Originalblitzen. Da ich den EF-20 schon aus der Vergangenheit kannte, habe ich ohne nach zu denken zu gegriffen. Insbesondere bei Preisen von unter 50 Euro. Der läuft super. Nur leider nicht so schwenkbar

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Hast Du mal einen festen AW 5.600 K eingestellt? Es steht wohl oben für den EF-20 bereits ein Hinweis auf ein TTL-Kabel (Canon ist kompatibel, gibt es auch ohne Spirale). Aber ich werde nicht von Godox bezahlt und spreche nur von meinen Erfahrungen mit preiswerten Gerät. 

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5 hours ago, LKH said:

mal einen festen AW 5.600 K eingestellt?

der Blitz mischt sich ja mit dem Umgebungslicht. Es sei denn man möchte reines Blitzlicht wie in einem Fotostudio. Bei einer Mischung kann ich keine festen Werte einstellen. Das muss der AWB der Kamera schon machen

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vor 59 Minuten schrieb twinfighter:

der Blitz mischt sich ja mit dem Umgebungslicht. Es sei denn man möchte reines Blitzlicht wie in einem Fotostudio. Bei einer Mischung kann ich keine festen Werte einstellen. Das muss der AWB der Kamera schon machen

Aber dann schaffst du doch kameraseitig die Grundlage für inkonsistente Ergebnisse. Wenn dann ggf. noch wechselndes Mischlicht dazu kommt....

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2 minutes ago, AS-X said:

Wenn dann ggf. noch wechselndes Mischlicht dazu kommt....

ne... die gesamte Lichtsituation ändert sich nicht, wenn man in schneller Folge (etwa 0,5...1 Bilder pro Sekunde) insgesamt 4...5...6 Fotos macht. Das sind dann exakt die gleichen Personen am gleichen Fleck. Da kann kein anderer Weißabgleich bei raus kommen. Funktioniert tadellos bei Nikon und Sony. Bei Fujifilm hatte ich das so noch nie benutzt. Der EF-20 schnitt aber an einer X100F und X100V schon als gut und zuverlässig ab. Bei Sony ist der Goddox raus. Der kann das nicht. Wahrscheinlich haben aber die meisten User auch nicht diesen Anwendungsfall 

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  • 2 weeks later...

So was ist halt schwer zu beurteilen. Hast du TTL genutzt? Muss der Blitz eher bei 1/32 Arbeiten oder eher bei 1/2? Wenn er nicht komplett laden darf, aber nahe seiner Maximalleistung genutzt wird, dann wirds halt irgendwie schwierig für den Blitz die angedachte Leistung ab zu geben. Hilfreich ist es, wenn der Blitz eher Studioleistung bringen kann, denn dann wird ein Blitz nur ein Bruchteil der Ladung aufbrauchen. Außerdem muss natürlich Blitzerholungszeit und möglicherweise die Abbrennzeit berücksichtigt werden. In aller Regel ist die Abbrennzeit dann auch noch von der abgerufenen Blitzleistung abhängig. Mein Godox hat eine Abbrennzeit von 1/300 - 1/20000, und eine Nachladezeit/Recycletime von 0.1-2.6s. Allerdings kommt das dann auch etwas auf den Zustand der verwendeten Akkus/Batterien an. Wie sich der Blitz bei deiner Anforderung verhält kann ich aber nicht sagen, so schnelle Bildfolgen mach ich selten, mit Blitz eigentlich nie. Bei Interesse kann ich das evtl. aber mal ausprobieren. Aber ist halt Godox.

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vor 16 Stunden schrieb Frischmilch:

So was ist halt schwer zu beurteilen.

Ich mache jetzt auch keine schnellen Bildfolgen beim Blitzen. Irgendwann hatte ich aber beim AD200 pro das Problem, dass er mir das erste Bild in normal lieferte das zweite in "Blau".

Da nützt es auch nichts, wenn man an der Kamera am WB rumschraubt, weil ja das erste passt. Dieser Sachverhalt kam aber erst nach einer gewissen Zeit beim Arbeiten. In der ersten Stunde waren die Bilder alle Top, danach wurden sie farblich anders oder gemischt. Hatte das sogar mal hier als Beispiel gepostet. Ist aber eine Zeit her. 

Der AD 200 pro hat aber so eine Einstellung , die man aktivieren kann, was mir damals geraten wurde und seitdem habe ich damit keine Probleme mehr. Müsste ich aber nachschauen,  wie die heißt, habe ich jetzt nicht im Kopf.

Bei den 860ern hatte ich das Problem nie. Die benutze ich entfesselt, manuell mit und ohne TTL, aber da wird alles so wie ich mir das vorstelle und ich blitze ja relativ oft.

 

Abgesehen davon ist es nur im Jpg problematisch, im Raw hat man das schnell korrigiert.

 

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17 hours ago, Frischmilch said:

Bei Interesse kann ich das evtl. aber mal ausprobieren. Aber ist halt Godox.

Oh, danke! Hatte ich gar nicht gelesen deinen Beitrag.

Also zur Blitzleistung. Im Standardfall wird vom Blitz nie mehr als 10% der Leistung abverlangt. Es sei denn man Blitzt mit Basis-ISO und Blende f/8. Ja, da hat man dann wie besagt 0,0 Umgebungslicht und 100% Blitzlicht. ist ein fotografischer Stil. Mag ich jedoch gar nicht. Eigentlich mischt man Umgebungslicht mit Blitzlicht ab. Und das macht man nicht wie 1980...1990 manuell, sondern seit einem Nikon 3D-TTL bzw. dem späteren i-TTL oder einem Minolta D-TTL (hat Sony übernommen bei Ankauf von Minolta) vollautomatisch. Und das seit 25 Jahren und länger. 

Lediglich Pentax, Olympus und Panasonic können dies 25 Jahre später NICHT. Canon war Anfangs auch etwas müheselig. Man machte fleißig Werbung für die fetten Blitze. Aber als diese auf der Kamera waren schaltete eine Canon eos 7d die ISO-Automatik per Zwangseinstellung aus. Wie grauenvoll schwachsinnig. Das konnte Nikon und Minolta / Sony deutlich besser. Canon hat dann aber nachgezogen und kann es mittlerweile. Fujifilm ebenso. Konnte aber auch eine X-Pro2 schon. was eine X-T1 macht muss ich glatt mal testen. Naja... egal.

Sprich: Der Blitz kann eigentlich nie mehr als 10% Leistung auslösen. Lass es bei einem mies beleuchteten Raum mal 20% sein. Und exakt dies kann er eigentlich in schneller Folge 5x direkt hintereinander. Ohne komplette Neuaufladung in den Zwischenphasen. Alle 5 Bilder müssen völlig identisch aussehen. Inkl. Helligkeit und Weißabgleich. Eigentlich auf exakt die identische Kelvin Zahl beim Weißabgleich. Warum sollte sich hier etwas ändern?

Und bei Sony bin ich jetzt mit dem Thema durch. Habe das Goddox mit Sony vergleichen. Selbst die billigsten und kleinsten Sony Blitze arbeiteten solide. Bei Goddox war jedes zweite Bild zu dunkel, zu hell und vom Weißabgleich völlig verhauen. Fällt einem aber erst bei schnellen Serien auf (alle 1...2 Sekunden ein Bild zum Beispiel) . Einzelbilder alle 10 Sekunden sehen gut aus. 

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vor einer Stunde schrieb DRS:

Der AD 200 pro hat aber so eine Einstellung , die man aktivieren kann, was mir damals geraten wurde und seitdem habe ich damit keine Probleme mehr. Müsste ich aber nachschauen, 

 > Knopf: Menü/ F8 ON (stabile Farbtemperatur)

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Also ich habs jetzt tatsächlich mal ausprobiert. Gerade ists im Wohnzimmer ziemlich trübe, ISO 1600 bei ~1/60 mit Blitz. 6-10 Shots im Singleshot Modus, so schnell der Finger konnte, 4 Serien. Keine Farbausreißer. Meine Erkenntnis: Sobald etwas näher an der Wand oder ähnlichem HG ist würd ich immer indirekt Blitzen, wenn das Motiv quasi ein "Freisteller" mit Luft drumrum ist kann man auch direkt Blitzen und ggf. den HG sogar etwas dunkler halten. In allen Fällen pass ich den Blitz an, wobei indirekt oft auch ohne Anpassung schon gut aussieht. Stumpf TTL nutzen führt eben dazu, dass man typische Schlagschattenbilder hat. Insofern kann ich deine Aussage @twinfighter bezüglich "seit 25-30 Jahren nutzt man TTL" nicht so ganz verstehen. Zumal dieser Absatz auch ziemlich arrogant erscheint. Aber das ist vielleicht auch nur mein persönliches Problem.

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59 minutes ago, Frischmilch said:

seit 25-30 Jahren nutzt man TTL

bei den Aufsteckblitzen ist das schon state of the art. Natürlich nicht, wenn ich diese via remote mit einem Reflektionsschirm nutze oder mit Durchlichtboxen. Natürlich auch nicht Studioblitzanlagen. Diese stellt man sich oft für eine gewünschte Blende an der Kamera ein.

TTL ist ja nur ein Verfahren, dass die kleinen Dioden in den Blitzen abgelöst hat. Zuvor musste man am Blitz auch noch Iso und Blende einstellen, da es keinerlei Kommunikation zwischen Blitz und Kamera gab. Da gab es Bestenfalls den Mittenkontakt zum Auslösen. Erst später kamen Techniken wie Vorblitze hinzu. Oder ein Motorzoom zur Blitzverstellung. Heutzutage findet eine umfassende Kommunikation statt zwischen Blitz und Kamera. Bei Sony wird dem Blitz das erkannte Gesicht mitgeteilt. Dieses und nur dieses ist möglichst korrekt zu belichten. Zum Beispiel das Gesicht der Braut auf einer Hochzeit.

Sachen wie indirekt oder direkt blitzen haben damit nichts zu tun. Natürlich blitzt man bei einer verfügbaren Decke auch gerne gegen die Zimmerdecke. Ich nutze auch gerne die kleinen Milchkappen auf den Blitzen. Nicht, um wie fälschlicherweise gedacht das Licht weicher zu machen, sondern um das Licht besser im Raum zu verteilen. Dann habe ich nicht nur die Zimmerdecke angeblitzt, sondern auch die Wand und mit einem kleinen Teil direkt ins Gesicht. Das Ganze natürlich nur in Innenräumen. Draußen macht das alles kein Sinn. Da kannst du nur den Blitz direkt auf die Person richten. Auch die Milchkappe macht Draußen keinerlei Sinn, weil da nichts ist was reflektieren könnte. Vielleicht der Boden 😅

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Am 16.5.2023 um 11:19 schrieb Frischmilch:

Also ich habs jetzt tatsächlich mal ausprobiert. Gerade ists im Wohnzimmer ziemlich trübe, ISO 1600 bei ~1/60 mit Blitz. 6-10 Shots im Singleshot Modus, so schnell der Finger konnte, 4 Serien. Keine Farbausreißer.

Ich arbeite ja meist entfesselt und nutze da natürlich die manuelle Einstellung, wenn ich den Blitz auf der Kamera habe, z.B. bei einer Reportage nehme ich meist die TTL Steuerung und korrigiere über den ISO Wert die Umgebungshelligkeit. Wie gesagt passiert bei den Aufsteckblitzen gar nichts ungewöhnliches, nur bei dem AD 200 ist mir das schon mal aufgefallen, dass plötzlich das Motiv eine andere Färbung bekam, bei gleichen Einstellungen und kurz hintereinander. Da habe ich aber auch rein manuell gearbeitet. Zugegeben war es ein langes Shooting und seit ich die besagte Einstellung  aktiviert habe, ist das auch nie wieder passiert. Gerade beim indirekten Blitzen, muss man ja auf die Reflektionsflächen achten, weil deren Farbe ja prompt zurückkommt. Ob man jetzt TTL nimmt oder nicht....Man kann ja beides korrigieren.

 

vor 23 Stunden schrieb twinfighter:

Da kannst du nur den Blitz direkt auf die Person richten. Auch die Milchkappe macht Draußen keinerlei Sinn, weil da nichts ist was reflektieren könnte.

Es gibt ja "draußen" und "draußen" und das kann man meiner Ansicht nach nicht so pauschalisieren. Man kann den Blitz durchaus als " Sonne " einsetzen, wenn ansonsten keine da ist, kann auch bei einem Modell im Schatten noch durch einen indirekten Blitz ein bisschen Licht in die Auge bringen, ohne den direkt aufs Gesicht zu richten. Man kann auch eine zusätzliche reflektierende Fläche an die Stelle halten, wo sonst die Zimmerdecke wäre oder die Wand. Ich arbeite immer mit dem Diffusor auf dem Blitz.

Manchmal macht es auch Sinn das Modell abzuschatten um dann wieder gezielt Licht in die Situation zu bringen. Auch da macht ab und an ein indirekter Blitz mehr Sinn als die volle Ladung ins Gesicht.

Der direkte Weg ist eigentlich nur dann notwendig, wenn der Blitz sowieso schon Probleme hätte mit seiner Leistung aufzuhellen oder man es genauso möchte. Solange man da noch Reserven hat kann man unterschiedliche Wege gehen, um sein Motiv optimal zu beleuchten. Wie gesagt ist das nichts anderes als in Innenräumen, man braucht nur für einiges ein bisschen an  Zubehör.

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