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vor 2 Stunden schrieb outofsightdd:

Bei einem auf Verzeichnung auskorrigierten Objektiv sind Bilder ohne LMO verglichen mit Bildern ohne elektrische Verbindung nur durch die Vignette zu unterscheiden.

Diesen Satz habe ich offengestanden nicht verstanden. Was ist denn "ein auf Verzeichnung auskorrigiertes Objektiv"? Ist das ein akademischer Fall, oder gibt es das in der Realität? Was hat die Vignette mit dem LMO (lens modulation optimizer, "Objektivmod.Opt.") zu tun? Bei meinen Fujiobjektiven wird die Vignette über die dem Objektiv beiliegenden Profildaten nachgebessert und nicht über den "Objektivmod.Opt.".

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vor 23 Minuten schrieb outofsightdd:

Eben, manche Dinge müssen in das RAW fest reingearbeitet werden, wie die Unterbelichtung bei DR400, andere Dinge kann man beliebig an- und abschalten (ergo: nicht fest verbacken).

Ich meinte es eher umgekehrt. Bei DR400 wird meines Wissens auch nicht unterbelichtet sondern auf den Punkte. Nur dass die Kamera 2 EV über Basis-ISO startet. Also bei der aktuellen Generation mit ISO 500 statt ISO 125 bei DR100. Im RAW dürfte man keinen Unterschied sehen ob ich mit DR100 oder DR400 fotografiert habe. Voraussetzung in beiden Fällen ist ISO 500. Ich kann halt nur nicht aus ein einem RAW mit ISO 125 ein DR400 mehr zaubern.

Warum das so ist, muss ich nochmal auf den Grund gehen. Bin gerade dabei Ricos Buch zur X-T5 zu lesen und genau an der Stelle ISO-Einstellungen.

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vor 28 Minuten schrieb kermit66:

Bei DR400 wird meines Wissens auch nicht unterbelichtet sondern auf den Punkte.

...und wenn ich das auch bei DR100 mache, belichte ich nur gleich durch massive Unterbelichtung oder eben komplett anders (und kann nachher die Lichter eben nicht mehr retten). Gleich ist es ja nur, wenn ich eine manuelle Belichtung mit äquivalenten Einstellungen vornehme. Egal, schlechter Vergleich für hier, mein Fehler.

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Bei DR100 und Basis-ISO belichte ich ja 2 EV länger gegenüber DR400. Dann muss die Kamera bei DR400 die Multiplikation der Pixelwerte auch um 2 EV niedriger ausführen um die Lichter retten zu können. D.h. im Umkehrschluss, dass ich mit DR400 zwei Belichtungsstufen Dynamik vergeude.

Das Thema insgesamt habe ich noch nicht so ganz durchdrungen. Die ISO-Anhebung ist ja eine rein mathematische Multiplikation der Rohdaten, die dann als RAW gespeichert werden. Warum wird eigentlich nicht einfach nur der Multiplikator als Zahl gespeichert. Die Multiplikation könnte auch der RAW-Konverter später noch erledigen. Wenn die Kamera das macht, also so wie heute Standard (Sensor auslesen, Multiplikation ausführen, Wert nach oben auf Maximalwert begrenzen, speichern), wird möglicher Weise der maximale Helligkeitwert in der RAW-Daten erreicht (Stichwort Clipping), was prinzipiell nicht notwendig wäre.

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vor 58 Minuten schrieb kermit66:

Die Multiplikation könnte auch der RAW-Konverter später noch erledigen.

Kann ein guter ja auch, einfach DR100 und dann 2 ISO-Stufen weniger und die gleiche Belichtung wählen (Zeit, Blende), heraus kommt aus der Kamera das zu dunkle JPEG und vorher der zu dunkle Sucher, der eine gute Motivfindung stört. Fotografiert man so in RAW (DR100+Basis-ISO), kann man nachher die Schatten in der Kamera aber keine 2-ISO-Stufen hochziehen, ohne die Lichter mit ausbrennen zu lassen, ergo vergibt die Chance auf schöne JPEGs direkt mit der Fuji in komplexen Belichtungssituationen.

Umgedreht kann man aber mit DR400 und der dazu passenden höheren ISO jede gewünschte Stufe bis hin zu DR100 wieder rückwärts als JPEG direkt mit der Kamera ausgeben.

vor 58 Minuten schrieb kermit66:

D.h. im Umkehrschluss, dass ich mit DR400 zwei Belichtungsstufen Dynamik vergeude.

Richtig belichtet gewinnst du Dynamik, dazu ist die Funktion ja da. Letztlich bringt das hier wenig, Rico hat das in diversen Fäden immer wieder erklärt, also z.B. da:

 

bearbeitet von outofsightdd
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vor 3 Stunden schrieb gscholz:

Diesen Satz habe ich offengestanden nicht verstanden. Was ist denn "ein auf Verzeichnung auskorrigiertes Objektiv"? Ist das ein akademischer Fall, oder gibt es das in der Realität?

Nochmal ganz in Ruhe, ein elektronisch verbundenes XF-Glas wird in der Fuji korrigiert auf:

  • Vignette / Randabdunklung
  • Verzeichnung
  • LMO-Verbesserung (optional)

Ein elektronisch getrenntes XF-Glas wird gar nicht mehr korrigiert, daher sehe ich in dem JPEG:

  • Vignette -> dunkle Ecken
  • Verzeichnung -> anderer Bildausschnitt in den Ecken, wenn das Objektiv elektronisch korrigiert ist

Für einen Schärfevergleich zur Suche nach eingebackener RAW-Schärfung (die es nicht gibt) oder der LMO-Wirkung komme ich mit etwas dunkleren Ecken klar (Belichtung beim Testbild beachten), aber eine optisch im Glas korrigierte Verzeichnung erzeugt mir zumindest in den Ecken den gleichen Bildausschnitt -> der Vergleich ist deutlich leichter. Beispiele sind die alten Objektive XF35/1.4R, XF14/2.8R, XF23/1.4R, XF56/1.2R und auch einige der neuen, großen Festbrennweiten (das XF23/1.4WR nicht), während die Zooms alle je nach Brennweite eine elektronische Verzeichnungskorrektur brauchen.

 

Will man jetzt am Sigma 10-18 testen, ob mögliche Randschärfe-Effekte irgendwas mit elektronischer Korrektur zu tun haben, sollte man für eine optimale Beurteilung mit/ohne elektrischer Verbindung eine möglichst verzeichnungsfreie Brennweite wählen. Dustin Abbott bescheinigt dem Glas bei 14mm quasi Verzeichnungsfreiheit, also würde ich es da versuchen und man kann den Trick mit der elektronischen Entkopplung mal probieren (Effekte der Fokusgruppe bei Stromtrennung könnten den Test verhageln...), natürlich bei Offenblende (weil die ohne Strom nicht mechanisch geschlossen bleiben würde).

Will man das mit einem XF10-24 daneben halten, dann sind auch da 14mm sinnvoll, weil Tester dem Objektiv dort auch ein beinahe verzeichnungsfreies Ergebnis bescheinigen: https://photozone.de/fuji_x/887-fuji1024f4ois?start=1

bearbeitet von outofsightdd
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vor 2 Stunden schrieb outofsightdd:

"Klappert" das Objektiv bei ausgeschalteter Kamera? Aber ja, könnte ein Problem sein.

Keine Ahnung ob die klappert. Warum sollte sie? Aber die Linse wird ja nicht in Position gehalten und könnte so das Bild negativ beeinflussen.

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Am 13.2.2024 um 15:35 schrieb outofsightdd:

Habe ich ja geschrieben, wie man das beweisen kann, besonders gut mit Fuji-Gläsern mit Focus Clutch.

 

Also du hast das mit 1 Festbrennweite gemacht, richtig?

Ist doch ein spannendes Thema, ich habe das 16-55 2,8 von Fuji leider nicht, aber das im Vergleich gegen das Tamron 17-70 2,8, so wie es in dem Video ebenfalls getestet wurde, fände ich schon spannend.

An einer Stelle zeigen sie die RAW, die sie aus dem Fuji bekommen, und zeigen genau, wo ihrer Meinung nach digital nachgeschärft wurde.

 

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vor 56 Minuten schrieb StefanMeier:

Also du hast das mit 1 Festbrennweite gemacht, richtig?

Ist doch ein spannendes Thema, ich habe das 16-55 2,8 von Fuji leider nicht, aber das im Vergleich gegen das Tamron 17-70 2,8, so wie es in dem Video ebenfalls getestet wurde, fände ich schon spannend.

An einer Stelle zeigen sie die RAW, die sie aus dem Fuji bekommen, und zeigen genau, wo ihrer Meinung nach digital nachgeschärft wurde.

 

Ist das tatsächlich die RAW-Datei. Das sieht für mich eher aus, wie ein Vergleich in Lightroom.

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vor 14 Stunden schrieb kermit66:

Aber die Linse wird ja nicht in Position gehalten und könnte so das Bild negativ beeinflussen.

Das ist auch egal, weil beim Trennen der elektrischen Verbindung bei den Zooms mit einem deutlichen Klack das ganze Objektiv auf eine Nullstellung gefahren wird, wie ich selber noch ausprobiert habe. Ob das jetzt Fokusgruppe oder OIS ist, eigentlich egal.

Die K&G-Aussagen dürfen andere weiter diskutieren, bei der Aussage "das sieht wie von LR überschärft aus" ist ja ziemlich klar, was er da sieht, denn Rohdaten kann man nicht ansehen.

 

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vor 47 Minuten schrieb kermit66:

Ist das tatsächlich die RAW-Datei. Das sieht für mich eher aus, wie ein Vergleich in Lightroom.

Das ist LR. Und sie sagen und zeigen, sie hätten an den Einstellungen nichts verändert. Heißt aber auch, dass Schärfe bereits beim Standardbetrag von 40 steht, der für Fuji in Kombi mit anderen Parametern bereits too much sein kann. Allerdings trifft das dann auch für das 17-70 an Fuji zu. Im Vergleich sieht das 16-55 beim Pixelpeeping schon einen Tacken überschärft aus im Vergleich. Von daher könnte da was dran sein, dass der Schärfeunterschied nicht nur durch die Optik verursacht ist, egal ob schon für das RAW oder über Anwendung von Objektivkorrekturen in LR. Wäre mal interessant zu sehen, wie das aussähe, wenn auch die LR Standardschärfung rausgenommen würde.

bearbeitet von Tommy43
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vor 1 Stunde schrieb XFujigraf:

Beispielbilder etc. konnte ich hier noch keine finden. 

Der Forenteilnehmer @riddance77 hat 2...3 Landschaftsfotos mit dem Sigma eingestellt und das auch neben den Fotos genannt. Seinen Bildern habe ich entnommen, das vorher auch ein XF10-24 in Benutzung war. Ob das Sigma in seinem Fall ein Ersatz ist oder nicht, mag er uns vielleicht beantworten?

Ansonsten stimmt es schon, ein Bilderfaden ist überfällig.

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vor 2 Stunden schrieb lichtschacht:

Aber ich bin nicht so der Testfoto Typ.

Ich nutze dafür mitunter normale Fotos in einer typischen Verwendung und entwickle sie mit der Kamera, um zu zeigen, dass es nicht der Verdienst einer umfangreichen Nachbearbeitung ist, die alle Unzulänglichkeiten vom Glas ausbügelt. Wenn ich dann noch Lust auf eine komplexe Bearbeitung habe, ist deren Ergebnis dann was für einen thematischen Faden.

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Ihr wollt Testfotos? Ich habe heute mit meinem Sigma 10-18 Testaufnahmen auf Kirchturmspitze und den aktuell daneben stehenden Kran gemacht. Mit 10, 14 und 18mm bei Blende 2.8 und 5.6 in alle Ecken. Bei 2.8 auch auf links, Mitte und rechts – Zentrierung sieht für mich okay aus. Zuletzt mit 5.6 nochmal mittig bei den 3 Brennweiten. Fokushebel stand auf M, ich habe vor jeder Aufnahme mit Backbutton-Fokus scharfgestellt. Leider immer nur eine Aufnahme gemacht. Von 4 Ausreißern hatte ich 2 noch bemerkt und die Serie neu gemacht. 2 unscharfe sind aber drin - aus dem Rest ergibt sich für mich, dass es Ausreißer sind, die nichts mit dem Objektiv zu tun haben – da ist beim Fokussieren etwas schief gelaufen. Ich habe mal einen Ordner auf der NAS freigegeben. Ihr dürft daraus gern hübsche Testbildchen zusammenklöppeln und hier mitsamt eurer Meinung kundtun.

http://gofile.me/5k5fs/AzlAfRCbG 

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  • 1 month later...
Am 16.2.2024 um 18:32 schrieb olafg:

Ihr wollt Testfotos? Ich habe heute mit meinem Sigma 10-18 Testaufnahmen auf Kirchturmspitze und den aktuell daneben stehenden Kran gemacht. Mit 10, 14 und 18mm bei Blende 2.8 und 5.6 in alle Ecken. Bei 2.8 auch auf links, Mitte und rechts – Zentrierung sieht für mich okay aus. Zuletzt mit 5.6 nochmal mittig bei den 3 Brennweiten. Fokushebel stand auf M, ich habe vor jeder Aufnahme mit Backbutton-Fokus scharfgestellt. Leider immer nur eine Aufnahme gemacht. Von 4 Ausreißern hatte ich 2 noch bemerkt und die Serie neu gemacht. 2 unscharfe sind aber drin - aus dem Rest ergibt sich für mich, dass es Ausreißer sind, die nichts mit dem Objektiv zu tun haben – da ist beim Fokussieren etwas schief gelaufen. Ich habe mal einen Ordner auf der NAS freigegeben. Ihr dürft daraus gern hübsche Testbildchen zusammenklöppeln und hier mitsamt eurer Meinung kundtun.

http://gofile.me/5k5fs/AzlAfRCbG 

Den Link gibts nicht mehr, korrekt?
Schade, hätte mich interessiert … trotzdem danke.

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vor 4 Stunden schrieb T. B.:

Den Link gibts nicht mehr, korrekt?

Der Link war abgelaufen. Es gab ja anscheinend auch wenig Interesse. Der Link solltem jetzt wieder funktionieren – ich habe ihn bis Ende des Jahres verlängert.

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Ich hatte das Sigma 10-18 jetzt einige Zeit zum testen, speziell gegen mein XF 10-24 WR, mit dem ich eher so semi-happy bin, und kam für mich zu folgenden Ergebnissen:

- Bei 10 mm war mein XF 10-24 besser

- Bei 12-18 mm war das Sigma besser - nicht um Welten, aber bei 100% doch sichtbar. Bei Normalansicht war der Unterdurchschnittliche allerdings für mich nicht wahrnehmbar.

- Bei 19-24 mm war mein XF um Welten besser ;)

- Die Naheinstellgrenze ist beim Sigma der Hammer, allerdings darf man da auch keine knackscharfen Bilder mehr erwarten.

- Die Bedienung des Sigma (Drehrichtung Zoom, Anordnung Zoom- und Fokusring) ist konträr zum XF System. Mich hat das auch nach einiger Zeit noch stark irritiert.

- Die Abwesenheit eines Blendenrings hat mich massiv gestört - gerade für Landschaft mit Stativ hat es sich für mich als sehr wichtig erwiesen, das Belichtungsdreieck auf einen Blick zu haben (XT5).

- In der Bauweise und Verarbeitung legen für mich WELTEN zwischen dem XF (Metall, WR etc.) und dem Sigma (Vollplastik).

Obwohl mir mein Händler für das Sigma ein wirklich gutes Angebot gemacht hat, wäre ich mir bei einem  Tausch meines 10-24 gegen das Sigma unterm Strich ein bisschen wie Hans im Glück vorgekommen und so habe ich mich entschieden, das XF zu behalten.

Letztlich warte ich auf ein UWW von Fuji mir folgenden Specs:

- 10-18 mm (reicht für mich)

- XF (mit Blendenring etc.)

- gerne 2.8

- WR

- OIS kann weg

- deutlich kompakter als das 10-24

- gerne sichtbar knackiger als das 10-24

 

 

bearbeitet von XFujigraf
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