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Mea Culpa.

vor 10 Stunden schrieb Tommy43:

Von daher ist der Threadtitel m.E. komplett unpassend

vor 12 Stunden schrieb Tommy43:

Den Threadtitel finde ich zu pauschal und auch zu reißerisch.

Ich habe eine ungenaue Bezeichnung für die Verhältnise gewählt. Passender wäre Hype gewesen.

Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass es doch bei einigen Kameramodellen zu einer schwer nach vollziehbaren Preisentwicklung kam.

Auch hätte ich gleich die Objektive mit herausnehmen müssen, da hier m.E. eine normale Preisentwicklung vorliegt.

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vor 2 Stunden schrieb Don Pino:

Vielleicht noch ein bischen Klugsch.... zum Schluss: Von einer (Spekulations)Blase spricht man, wenn eine außergewöhnlich hohe Nachfrage den Preis so weit nach oben treibt, dass er weit über dem angemessenem Wert/Realwert/Listepreis liegt. Das mag derzeit bei gewissen Nike Sneakers oder einigen Patek Phillip Uhren so sein- das mag auch bei antiken Sammlermodellen so sein. Bei modernen Kameras mag ich das nicht zu erkennen.

Wenn man die Neupreise betrachtet, die stelleweise für die X100VI aufgerufen wurden, wo man zwei Wochen nach Erscheinen mehr als das Doppelte verlangt hat, ist das schon absurd, ohne zu wissen, wann man da von eiern Blase spricht. Auf alle Fälle hat das nichts mehr mit Vernunft zu tun, wenn man sich sowas dann dafür kauft.

ich habe ja auch öfters solche Nachwuchsfotografen, die ich unterstütze und wenn ich für die mal nach ne Kamera schaue, dann kann es so gut wie nie eine Fuji werden, so sehr ich mich auch bemühe. Für meinen Sohn habe ich ewig nach einem Äquivalent gesucht für seine E2, wo sich glücklicherweise ein netter Nutzer von hier bereit erklärt hat mir eine T2 zu verkaufen, die noch im Limit lag. Selbst bei den  Produkten, die nicht so viel Kundschaft haben, wie die T3/T4 kauft man sich hier ne gebrauchte 3 Jahre alte auf dem Markt oder eben ne neue Alpha 7III.  Die würde ich mindestens auf einer Höhe sehen. Bei den Objektiven ist es nicht anders.  Die liegen ja höchstens auch gebraucht auf einem erträglichen Niveau, wenn es keinen Cash back gibt oder ein Nachfolger oder eine bessere Alternative. Wer sich ein gebrauchtes 70-300 kauft ist einfach nur verstrahlt, weil es das in neu fast genauso teuer gibt. Die H2 kauft man ja auch momentan neu billiger als gebraucht, bei den Händlern sowieso. Was da diese MPB und wie sie alle heißen dafür verlangen ist einfach nicht mehr schön. da sind sie einmal mit dem Mikrofasertuch  drüber , nennen es refurbish, machen zu dem Produkt so gut wie keine Angaben etc. Da ist jeder Privatverkäufer ja informativer. 

Seit dem ich bei Fuji bin, sind die Gebrauchtpreise hoch bis absurd. Andererseits verkauft man das Zeug aber auch Ewigkeiten, wenn man sich nach diesen Preisen richtet. Für meine beiden T4 habe ich glaube drei bis vier Monate gebraucht, für mein 100-400 noch länger, obwohl das in meinen Augen alles einen fairen Preis hatte.

Genauso erging es denjenigen, die ich in Beobachtung hatte, als ich für meinen Sohn eine Fuji suchte. So ne E3 bringt immer noch um die 600-700 Euro und dafür kann man aber schon was ganz anderes erwerben, rein technisch gesehen.

Ich habe ja gerad solche Sony Camcorder geerbt, die ich ja zwecks Platz gerne wieder loswerden würde. Das ist nun wieder ein ganz anderes Extrem, weil die ja wohl kaum noch einer benutzt. Die hatten Neupreise zwischen 3000 und 1800 Euro und da ist es schon fraglich, ob man die jetzt doch behält,  verschenkt oder noch fünf Jahre wartet, bis sie wieder In sind. Über 500 Euro sind da nicht mehr drin.

 

Das kuriose daran ist, dass man die so um 3-4 Jahre alten 4k Modelle schon als ebenbürtig zur H2s betrachten kann, in manchen Sachen sind sie sogar überlegen, nachdem ich jetzt mal mit einem gefilmt habe. Die ziehen nahezu bei Dunkelheit noch scharf und sind auch sehr zuverlässig. Gut, der 1 Zoll Sensor ist vielleicht ein Schwachpunkt, aber das auch nur in Grenzen. Einen werde ich wohl behalten

Derzeit ist ja wohl gerade auch wieder ein Hype im Entstehen, dass viele wieder die alten Kompaktkameras mit 2-10MP kaufen, weil die "authentischere" Fotos machen. hatte ich irgendwo mal in einer Zeitschrift gelesen.

Es ist einfach absurd und nicht mehr schön und authentisch ist daran nur der Wahnsinn.

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vor 31 Minuten schrieb th walter:

Ich habe eine ungenaue Bezeichnung für die Verhältnise gewählt. Passender wäre Hype gewesen.

Ja, da gehe ich mit. Ausgelöst durch die X100V und VI, hat das auch auf andere Linien „ausgestrahlt“. Flaut aber glaube ich mittlerweile schon wieder etwas ab. Wer also seine X-E4 zu Geld machen will, weil er sich irgendwann in 2025 die X-E5 holen möchte, der sollte das vermutlich jetzt tun, wenn er die Zwischenzeit mit einem anderen vorhandenen Body überbrücken kann.

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vor 10 Stunden schrieb Tommy43:

..  Am meisten Geld verbrennt man halt wie immer, wenn man neu kauft. 

Ich denke, da hat sich was geändert. Auch neu gibt es Angebote und die Gebrauchtpreise sind gestiegen. Auch wenn es neu dann doch etwas teurer ist, darf man nicht vergessen, dass man für diesen Preis ein neues Objektiv mit Gewährleistung/Garantie bekommt, das man zudem noch zurückschicken kann, wenn man eine Gurke erwischt hat.

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vor 41 Minuten schrieb DRS:

Was da diese MPB und wie sie alle heißen dafür verlangen ist einfach nicht mehr schön. da sind sie einmal mit dem Mikrofasertuch  drüber , nennen es refurbish, machen zu dem Produkt so gut wie keine Angaben etc. Da ist jeder Privatverkäufer ja informativer.

Fairerweise sollte man dabei allerdings mit erwähnen, dass diese Händler auch oft sehr gute Ankaufspreise bieten. Ich habe kürzlich für meine X100V in gutem Zustand von wirkaufens.de sogar ein paar Euro mehr bekommen, als ich drei Jahre zuvor für die neue Kamera im regulären deutschen Fachhandel bezahlt hatte. Früher habe ich bei Fotohändlern nie etwas in Zahlung gegeben, weil sie grundsätzlich so dafür wenig bieten konnten, dass sie meistens schon selbst empfahlen, ich solle lieber privat verkaufen.

Ansonsten stimme ich aber zu: Es ist verrückt, wie sich manche Gebrauchtpreise entwickeln. Vor allem, wenn man gebraucht kaum unterm aktuellen Neupreis liegt. Diese Entwicklung habe ich aber markenunabhängig schon länger beobachtet, schon als ich noch im DSLR Forum aktiv war (was aufgrund der irgendwann nur noch ätzenden Moderation schon länger her ist). Seitdem habe ich mir für Gebrauchtkäufe eine persönliche Obergrenze von 3/4 des aktuellen Neupreises gesetzt, sofern der Zustand gut ist. Eine Ausnahme sind natürlich Dinge, die nicht mehr erhältlich sind, die man aber sehr gerne hätte. Das trifft ja auf alle Sammlerstücke, Oldtimer aller Art und eben manchmal auch auf nicht mehr neu erhältliches Zubehör zu. Sowas mache ich selten, aber meine letzte diesbezügliche Verrücktheit war der Fuji EF-X20.

Bei Fuji war es halt zum Teil  eine Mischung aus Hype und geringem Angebot, teilweise eben auch überraschendes Aus. Mir ging es mit der X-E4 so, ich war noch am Überlegen (manchmal überlege ich halt sehr lange :D ), als es sie — für mich überraschend — nicht mehr gab. Danach gingen die Gebrauchtpreise hoch. Kein Nachfolger in Sicht. Ich habe da aber der Versuchung widerstanden, das war mir dann doch zu heftig, zumal die Kamera für mich nicht frei von Nachteilen ist. Ich kann aber insofern zum Teil verstehen, wenn Leute z.B. für eine X100VI einen höheren Preis gezahlt haben. Zum Teil ist das sicher einfach nur ein moderner Hype, gepaart mit Ungeduld und zu viel Geld, aber mancher wird vielleicht auch befürchtet haben, dass nach langer Warterei plötzlich die Nachricht kommt, die Produktion sei  aufgrund irgendeines Chipmangels eingestellt worden.

bearbeitet von Leicanik
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vor 44 Minuten schrieb DRS:

Wenn man die Neupreise betrachtet, die stelleweise für die X100VI aufgerufen wurden, wo man zwei Wochen nach Erscheinen mehr als das Doppelte verlangt hat, ist das schon absurd, ohne zu wissen, wann man da von eiern Blase spricht. Auf alle Fälle hat das nichts mehr mit Vernunft zu tun, wenn man sich sowas dann dafür kauft.

Das war tatsächlich ein paar Monate absurd und diese Phase könnte man vielleicht Blase nennen. Mittlerweile verkaufen sich X100VI zum Neupreis bzw. auch knapp darunter. Mit Aufschlag geht da nichts mehr weg. Was aber dennoch für die Verkäuferseite super ist.

vor 44 Minuten schrieb DRS:

Seit dem ich bei Fuji bin, sind die Gebrauchtpreise hoch bis absurd. Andererseits verkauft man das Zeug aber auch Ewigkeiten, wenn man sich nach diesen Preisen richtet. Für meine beiden T4 habe ich glaube drei bis vier Monate gebraucht, für mein 100-400 noch länger, obwohl das in meinen Augen alles einen fairen Preis hatte.

Diese Sätze zeigen es ja. Es werden bestimmte Preise aufgerufen, die aber selten realisierbar sind. Vor allem dann nicht, wenn gerade Nachfolger mit deutlichen Verbesserungen da sind wie in dem Fall die T5 mit Motiverkennung, Rückkehr zu mehr Kompaktheit oder das 150-600, dass trotz f8 einfach mehr bietet. Das 100-400 hatte zudem zuletzt im Vergleich auch nicht mehr den besten Ruf bzgl. BQ. Habe ich damals Monate vor Erscheinen des 150-600 zum guten Preis vertickt. Ich habe letztens mein 18-55, 16-80 und 50-140 verkauft und die waren in Windeseile weg. Kommt halt auf den Preis an und zudem halt auch noch auf die Plattform an, wo man es anbietet. Ich bleibe bei Verkäufen gern knapp unter den Vergleichspreisen, wenn ich etwas schnell weghaben möchte.  Aber ich verramsche nicht. Seit EBay wieder kostenfrei für Private ist, verkauft es sich da eigentlich ganz gut.

bearbeitet von Tommy43
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vor 7 Minuten schrieb Tommy43:

Ja, da gehe ich mit. Ausgelöst durch die X100V und VI, hat das auch auf andere Linien „ausgestrahlt“. Flaut aber glaube ich mittlerweile schon wieder etwas ab. Wer also seine X-E4 zu Geld machen will, weil er sich irgendwann in 2025 die X-E5 holen möchte, der sollte das vermutlich jetzt tun, wenn er die Zwischenzeit mit einem anderen vorhandenen Body überbrücken kann.

Da bleibt allerdings die Frage, ob es eine E5 geben wird, was sie besser kann und was sie kostet. Wenn das bekannt ist, wird sich zeigen, wie der Preis der E4 darauf reagiert. Und wenn die E5 dann sofort vergriffen ist, dann steigen die Preise der E4 wieder. Aktien kaufen ist vielleicht einfacher.

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vor 15 Stunden schrieb th walter:

Seit geraumer Zeit beobachte ich den Markt für gebrauchte Fuji Kameras ( X-T, X-H, X 100).Mir fiel auf, dass das Preis - Niveau doch sehr hoch liegt; viele Kameras werden höher als noch vor ein bis zwei Jahren gehandelt.

Seit 2014 bin ich auf Fuji umgestiegen. Immer wieder mal habe ich die Kameramodelle gewechselt und z.B. die X-Pro 2 schon mehrfach besessen. Nun würde ich mir gerne eine Pro 2 wieder kaufen, aber seit Monaten schwebt der Preis bei rund € 800. Vor 1 1/2 Jahren habe ich sie mal für € 650, ein Jahr davor für € 550 gekauft. Aus eigenen Beobachtungen stelle ich fest, dass es zwar ein großes Angebot gibt, die Kamera aber zu diesem Preis fast unverkäuflich ist. Monatelang findet man sie in verschiedenen Foren, ohne das jemals eine weg geht. Sie liegen sprichwörtlich wie Blei in den Regalen. Funktioniert hier noch der Markt? Großes Angebot und hohe Preise müssten sich bei einem nach Angebot und Nachfrage funktionierenden Markt eigentlich ausschließen. Wer bestimmt den Preis? Spekulieren hier vielleicht die Händler? Jazzt man sich bei der Preisfindung gegenseitig hoch? Wie und wann kommen die Verkäufer wieder von ihrem Hochpreis-Sockel runter? Fragen über Fragen! Jedenfalls mache ich da nicht mit und habe mir trotz G.A.S-Anfälle und gefüllter "Spielgeld-Kasse" äußerste Zurückhaltung auferlegt. 

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Ich beobachte den Gebrauchtmarkt in der Schweiz seit 4 Jahren. Er hat sich in dieser Zeit vollständig verändert. Das wichtigste, das Angebot hat massiv abgenommen. Auch von der reinen Menge her. Bei beliebteren Modellen komplett ausgetrocknet. Das gab es in dieser Art vor 3-4 Jahre nicht. Da fand man problemlos jedes Modell gleich in mehreren Ausführungen und entsprechend teilweise wirklich absolut billig.

Was sich geändert hat, ist der Hype auf Retro und alt. Scheint von Asien nach hier übergeschwabt zu sein. Auch auf Fotoseiten sieht man heute immer mehr Tests und Berichte von Kameras, die vor langer Zeit erschienen sind. Gerade vorgestern einen Retro-Test der Nikon D200 gelesen, so quasi an eine Homage an eine fast 20-jährige Kamera. Dies passiert auch bei anderen und löst dann wieder Käufe aus und das in einem Markt, der sowieso mittlerweile klein ist. Gerade alte Kameras in guten Zustand findet man kaum noch.

Zu Fuji. Ja da haben vor allem die alten Modelle massivst angezogen. Habe da vor 3 Jahren div. alte Modelle gekauft. X-E1 für 150 in tadellosem Zustand. Heute zahlt man das Doppelte. X-E2 auch für 150. Heute auch das Doppelte. X-E3 hatte ich vor 3 Jahren neu am Black-Friday im Set mit 18-55 für 498 gekauft. Für die Kamera alleine kriegt man heute 700-800. Von der X-E4 reden wir gar nicht, schon ewig keine mehr gesehen, die angeboten wird. Pro1 hatte ich damals wie neu für 400 gekauft. Heute wesentlich höher, bzw. gibts kaum noch. Pro3 neu gekauft. Ausgetrocknet und wenn ja, 1500-1800. Hatte vor 3 Jahren bei einem Fotohändler eine Ur-X100 fabrikneu in OVP und Garantie für 490 gekauft. Wäre heute das Doppelte. Eine X100S für 250 neuwertig. Heute das Doppelte. Meine damals neu gekaufte X100V sind um die 1000, teilweise bis 1300. Wie gesagt, vieles findet man schlicht gar nicht mehr. Man müsste via ebay im Ausland kaufen, was viele einfach nicht machen. Die neuen Kameras laufen eher schlecht. Hab dieses Jahr T4 und H2 verkauft, Preis eher mässig. Jetzt stehen noch T5 und H2s an die gehen müssen. Warte da noch, bis die Jahresend-Aktionen auslaufen, dann sollte es hoffentlich mehr geben. Vor allem H2s sind mittlerweile nicht mehr einfach gut zu verkaufen. Da scheint der Ruf ruiniert zu sein. Geht nur noch über den Preis. Objektive auch sehr mässig. Vor allem Durchschnittslinsen. Die FB 2.0er da zahlt kaum einer was dafür. Hatte diesen Sommer mal gut 15 Linsen aussortiert, alle relativ billig. Stehen jetzt nochmals div. an, aber keine grossen Hoffnungen.

Nikon. Vor 3 Jahren F-Sachen spotbillig, wurde einem nachgeworfen. Übermässiges Angebot an sämtlichen Typen. Preise habe sich da teilweise auch verdoppelt und mehr und der Markt bei vielen Modelle auch praktisch leer. Spreche nur von gut erhaltenen. Defekte oder völlig ausgelaugte gibt es genug. Vor einem Jahr sehr schöne D200 gekauft für 150. Heute in diesem Zustand auch das Doppelte, wenn nicht noch mehr. Glück hatte ich letzten Monat. Praktisch fabrikneue D300s für 150 erhalten mit 2000 Auslösungen. War aber nicht in den üblichen Orten inseriert und er wusste scheinbar nicht, was die heute wert sind. Heute zahlt man in diesem Zustand 300-400. Dann die rareren Modelle kaum noch zu kriegen. Nikon Df. Hatte da Glück im Sommer und bei einem Händler eine gesehen für 900. Nur 2000 Auslösungen wie neu. Sofort zugeschlagen. Wird heute, wenn überhaupt im Angebot, für 1500 gehandelt in diesem Zustand. (Ja die Kamera ist wesentlich besser wie ihr Ruf und macht extrem Spass und absolut hervorragende Bilder). Hoch gehandelt sehr gute Exemplare von D800/D800E, D810 und auch D850 sehr hoch, obwohl jetzt die letzten neuen sehr billig abverkauft werden. Ebenso D700 und D750 sehr hoch. Im APS-C am beliebtesten die D7200. Auch extrem im Preis gestiegen. Von der D500 reden wir gar nicht. Sehr teuer in gutem Zustand und vielen (inkl. Thom Hogan) sagen ja, dass sie die H2s heute noch schlägt.😉 Bis vor 4 Jahren kriegt man die alten AI/AI-S/AF Linsen praktisch geschenkt. Niemand wollte die haben. Heute haben die Preise extrem angezogen. Vor allem gute Exemplare. Kommt auch durch den Boom bei den Nikon SRL, die ungeahnte Höhen erleben. Hatte da noch günstig eine F3 Press, FM2 Titan und eine FM3a gekauft. War damals schon nicht billig, heute würde ich das doppelte dafür kriegen. Neue Objektive für die SLR gibt es nicht mehr viele, Voigtländer hat noch, welche man analog und digital nutzen kann. Aber von Nikon nichts. Muss man also gebraucht kaufen, was Auswirkungen auf den Preis hat. Für gute AF-FB zahlt man heute wieder 250-300, die kriegt man früher für 50. Extrem rar die Raritäten wie AI 50/1.2. Nur noch in Japan zu kriegen zu enormen Preisen. 

Da ich Fuji-X eigentlich nicht mehr nutze, überlege ich immer wieder, da die älteren Modelle abzuverkaufen, da man jetzt eben gute Preise kriegt. Die einzigen, die ich behalten würde, wäre die Pro1/Pro3/E4 und X100. Vom Rest könnte ich mich jederzeit trennen. Hab mich dieses Jahr grösser in Nikon eingekauft, daher nutze ich die zu über 90% zur vollsten Zufriedenheit und bei Fuji noch die GFX. Aber "Arbeitspferde" sind heute Z7ii und Z6ii. Für die H2s habe ich gerade die Z6iii gekauft, welches eine sensationelle Kamera ist. Für Nikon spricht bei mir die wesentlich einfachere Bedienung, welche logischer ist und mal perfekt ins Deutsche übersetzt. Ebenso funktionieren sie einfach. Keine Hänger, nichts. Und der Hauptgrund ist, dass ich dort die Linsen kriege, die ich will und die mir bei Fuji-X so immer gefehlt haben. Habe viele FB aber die meist genutzten dort sind das 14-28/2.8S und das 24-70/2.8S. Einfach sensationell. Gibt es schlicht nichts gleichwertiges bei Fuji-X. 

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vor 5 Minuten schrieb Swisshead:

Habe viele FB aber die meist genutzten dort sind das 14-28/2.8S und das 24-70/2.8S. Einfach sensationell. Gibt es schlicht nichts gleichwertiges bei Fuji-X. 

Das ist das ja nichts Neues. Wer KB kauft, landet oft irgendwann bei 2.8 Zooms und nutzt die als Allrounder mit allen Vor- und Nachteilen. Ich glaube, hätte ich KB, würde ich mir zusätzlich maximal 2 FB zulegen. Wer APS-C hat, nutzt eher die lichtstarken FB, von denen nutze ich derzeit 4, wobei das 16-55 2.8 auch als Allrounder taugt. Ebenso wie natürlich die f4 Zooms bei KB, wenns nicht so groß sein soll wie die 2.8er.

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Ich habe ja gerade aus verschiedenen Gründen mein Fuji apsc und Mittelformat-Zeugs verkauft und mit Schrecken festgestellt das ein Neukauf zu regulären Preisen fast immer bestraft wird mit ordentlichem Verlust beim Wiederverkauf.Das Fuji-Cashback ruiniert die Gebraucht-Preise mit schöner Regelmässigkeit.😝

Aber auch die Objektive für Mittelformat lagen wie Blei in meinem Schrank und konnten nur mit viel Verlust weggehen.

 

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Man sieht es nicht nur bei Fujifilm direkt.

Sucht man mal z.B.nach den Viltrox 23mm f1.4.

Das kostet sowohl gebraucht als auch bei den Händlern für Fujifilm mehr als für E- und Z-Mount. Selbst das TTArtisan 27mm f2.8 ist für X-Mount teurer.

Der einzige Grund hierfür kann nur der künstliche Hype sein.

Als ich damals bei Fujiflm eingestiegen bin war das das System mit der besten P/L vor allem auch gebraucht. Leider nicht mehr so. 

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vor 13 Minuten schrieb cvl:

Ich habe ja gerade aus verschiedenen Gründen mein Fuji apsc und Mittelformat-Zeugs verkauft und mit Schrecken festgestellt das ein Neukauf zu regulären Preisen fast immer bestraft wird mit ordentlichem Verlust beim Wiederverkauf.

Wow - das ist ja mal 'ne Erkenntnis...

Was würde ich nur ohne dieses Forum machen? 😉 

bearbeitet von hanshinde
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vor 20 Stunden schrieb AS-X:

Nein, 2016 habe ich von einem Mitglied aus diesem Forum für 140€ eine neuwertige X-M1 mit OVP und Rechnung erworben. Die UVP lag bei 679€. Heute, acht Jahre später, liegen die Gebrauchtpreise regelmäßig über 300€. 

Es gab im April 2015 eine Aktion für die X-M1 incl. 35mm 1.4 für 449.-- Euro, leider war die Kamera nicht mehr lieferbar. Da war ich sicher nicht der einzige Besteller, der leer ausgegangen ist.

Im März 2015 kaufte ich bei Brenner eine Pro1 +27mm 2.8 + 18mm 2.0 für 899.-- Euro da hatte ich echtes Glück, das 18er ist heute noch meine Lieblingsbrennweite.

Die heutigen Preise sind ziemlich hypegeprägt.

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vor 18 Stunden schrieb Tommy43:

Und was sollen uns diese Anekdoten sagen? Gibt es eine Blase? Die demnächst platzt? Das ist doch hier die Behauptung im Threadtitel.

 

Es gibt gerade bei jüngeren Leuten eine Renaissance der analogen Fotografie, weshalb auch digitale Kameras und Zubehör mit Retro-Eigenschaften stärker nachgefragt wurden und werden. Inwiefern dieser Trend nachhaltig ist, kann wohl niemand sicher sagen. Fujifilm partizipiert an diesem Trend, weil sie diese Nische seit 2011 erfolgreich bedienen und somit längst in einem fahrenden Zug sitzen, dem andere Hersteller noch hinterherlaufen. 

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vor 2 Stunden schrieb max2331:

Als ich damals bei Fujiflm eingestiegen bin war das das System mit der besten P/L vor allem auch gebraucht. Leider nicht mehr so. 

Das System mit noch besserem P/L Verhältnis lebt leider nicht mehr 😔. Unfassbar wie klein die NX20 im Vergleich zur ja damals auch nicht sehr großen T1 war. Vermutlich noch kleiner als eine T10? Und dazu das schnuckelige 30 2.0 (nicht 2.8 wie beim XF 27).

By the way: Die Kombi hab ich damals gegeneinander getestet. Eine FB hatte ich da für die Fuji noch nicht. Gaben sich aber bei 30mm nichts und vor allem konnte man mit den Fotos superschön die Schärfeentwicklung der RAWs in LR genüberstellen und sehen, wann bei welchem Sensor die Artefakte begannen. Fazit damals: Ich muss die Fuji RAWs überhaupt nicht so massiv schärfen, um den gleichen Schärfeeindruck wie beim Samsung Bayer zu bekommen. Damals war ja noch „Wurmzeit“ 😂. Konnte ich aber auch mit der Samsung produzieren.

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bearbeitet von Tommy43
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vor 2 Stunden schrieb max2331:

Man sieht es nicht nur bei Fujifilm direkt.

Sucht man mal z.B.nach den Viltrox 23mm f1.4.

Das kostet sowohl gebraucht als auch bei den Händlern für Fujifilm mehr als für E- und Z-Mount. Selbst das TTArtisan 27mm f2.8 ist für X-Mount teurer.

Der einzige Grund hierfür kann nur der künstliche Hype sein.

Als ich damals bei Fujiflm eingestiegen bin war das das System mit der besten P/L vor allem auch gebraucht. Leider nicht mehr so. 

Das ist mir auch bereits hinsichtlich der Zeiss Touit-Objektive aufgefallen. Das gleiche Objektiv kostet für Sony 150 € weniger als für Fuji. Das ist schon skurril.

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vor 4 Minuten schrieb MattBlue:

Das ist mir auch bereits hinsichtlich der Zeiss Touit-Objektive aufgefallen. Das gleiche Objektiv kostet für Sony 150 € weniger als für Fuji. Das ist schon skurril.

Nun, Zeiss ist allerdings die einzige Firma, die den Unterschied beim Blendenring macht. Sony ohne, Fuji mit. Ob der dann 150€ kosten muss, ist natürlich eine andere Frage.

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vor 3 Stunden schrieb hanshinde:

Wow - das ist ja mal 'ne Erkenntnis...

Was würde ich nur ohne dieses Forum machen? 😉 

Ich denke mal das auch du (!) mich verstanden hast, auch wenn ich mich nicht glasklar ausgedrückt habe.Die Gebrauchtpreise geben zu stark nach, wenn irgendwo 

100erte Euro Cashback gegeben werden.Man fällt beim Wiederverkauf sehr tief wenn man zum regulären Preis gekauft hat.

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