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Fujifilm X-T3 offiziell vorgestellt - neue Sensorgeneration, neuer Prozessor


FXF Admin

Empfohlene Beiträge

vor 21 Minuten schrieb FotoMats:

 

Fuji geht auf jeden Fall immerhin schon mal in die richtige Richtung. Aber da geht noch mehr... ISO 50 und ich wechsel freiwillig wieder zu Fujifilm. 😎

D. h. Du warst schon mal bei Fuji?

Aber damals gab es doch auch schon keine ISO 50. Warum dann damals Fuji?

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vor 15 Minuten schrieb Taikido:

Könnt ihr Wissenschaftler das bitte so erklären, dass auch ein kreativer Kopf versteht, was ihr meint? Anhand einfacher Beispiele oder alltäglichen Fotosituationen? Ich glaube das würde vielen (auch mir) hier helfen.

ich probiere es mal:
also wir haben zwei Dinge, die für unsre Basis ISO wichtig sind. Quanteneffizienz und Full Well Kapazität.

Die Quanteneffizienz gibt an, wieviele Photonen auf ein Pixel treffen müssen, sodass ein Elektron an Ladung entsteht. (Mehr Photonen --> mehr Elektronen --> hellerer Pixel. So funktioniert die digitale Fotografie). 
Die Full Well Kapazität gibt an, wieviele Elektronen ein Pixel "speichern" kann bevor er "voll" ist. 

Ein Beispiel: wir haben bei zwei Sensoren jeweils eine Full Well Kapazität von 1000e. Der eine Sensor hat eine QE von 50%, der andere von 100% (sehr theoretisch, da das von der Wellenlängeabhängig ist, aber auf solche Dinge wollen wir hier nicht eingehen). Der Sensor A (50% QE) braucht also 2000 Photonen um den Pixel voll zu machen, der Sensor B (100% QE) nur 1000 Photonen. Sensor A hat also eine niedrigere Basis ISO. 


Die Hersteller von kleineren Sensoren versuchen wie gesagt, die QE möglichst hoch zu halten. So viele Photonen wie möglich sollen in elektrische Ladung umgewandelt werden. (Für Low Light Fähigkeit ist das ein wichtiger Punkt)
Bei größeren Sensoren wird nun her gegangen und Quanteneffizienz "geopfert". Das geht auf unterschiedliche Wege.
Beispielsweise wie bei Phase Ones Trichromatic Kamera, die angeblich sehr viel strengere Farbfilter hat. (Der Farbfilter über dem Pixel filtert und wenn er streng ist, kommen viel weniger Photonen an, die zu Elektronen umgewandelt werden können --> niedrigere QE. Deshalb hat der Trichromatic Sensor auch eine BasisISO von 35 anstatt 50 beim "normalen" Sensor")
Man kann auch mit den Mikrolinsen arbeiten. So sind "gapless Mikrolinsen" mittlerweile Stand der Technik, bei denen versucht wird möglichst das gesamte Licht zum inneren des Pixels (da wo es relevant ist) zu lenken. Fuji geht bei der GFX einen anderen weg und hat Mikrolinsen die spürbar kleiner sind. Hier wird QE geopfert um ein schärferes Bild zu bekommen).

Als Gegenbeispiel die Leica Monochrome. Durch den Wegfall des Farbfilters landet viel mehr Licht auf dem Pixel. Wie zuvor gesagt, bedeutet das, eine höhere QE und somit auch eine höhere Basis ISO. Diese liegt bei 320. 

Man sieht also, es gibt verschiedene Ansätze. Wenn man sich eine größere Menge an Kameras ansieht und QE zu Full Well vergleicht wird man sehen was ich schon öfters gesagt habe, bei kleineren Sensoren wird mehr Wert auf Quanteneffizienz gelegt (wir haben doch nichts zu verschenken) 

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Gerade eben schrieb FotoMats:

wie löst das ISO-Problem denn dann z.B. Sony (?)

ich weiß nicht, was das ISO Problem sein soll und was Sony da lösen sollte. Ich habe beschrieben, auf was man bei der Herstellung des Sensor achten kann um einem Sensor eine gewisse Charakteristik zu geben. 
Mit DCG kommt ein weiteres Werkzeug hinzu und dann wissen wir ja längst, dass SOS ISO nicht REI ISO ist und dass es in jedem Standard auch noch Abweichungen gibt, von dem her kann ich nicht beurteilen um was es bei Sony genau gehen sollte

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Seid mir jetzt bitte nicht bös, aber ich hab von dem Text da oben im Prinzip immer noch nichts verstanden... 😂

Bei mir kommt an, andere ISO-Technologie zugunsten des High-ISO-Bereichs und dafür auf Kosten der Basis-ISO...

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vor 56 Minuten schrieb BFprime:

...
Als immerdrauf habe ich ja das 35f2 in silber. Da muss ich jetzt mal total oberflächlich fragen, ob das Silber der X-T3 nun dem der entsprechenden Objektive der f2 Reihe bzw. der X-T20 gleich kommt!? Oder ist das wieder so ein Graphit-Silber, was zu nix passt?

Laut Jonas Rask ist das silber hier heller geworden, er schreibt: "The silver coating is really nice, and has a little more sheen than the X-T20/X-E3 type silver."

Im oben verlinkten Artikel kannst Du Dir ja auch ein paar Bilder anschauen.

Grüße
Matthias

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vor 19 Minuten schrieb wildlife:

Die Hersteller von kleineren Sensoren versuchen wie gesagt, die QE möglichst hoch zu halten. So viele Photonen wie möglich sollen in elektrische Ladung umgewandelt werden. (Für Low Light Fähigkeit ist das ein wichtiger Punkt)

In diesem Beispiel ist dann eine niedere QE ein Nachteil, oder nicht? Wenn ein Pixel schneller voll ist, braucht man doch weniger Licht. Eine niedge Basis-ISO (hohe QE) ist doch ein Vorteil wenn es um saubere Bilder bei Tageslicht geht.

Wie schafft es Nikon eine Basis-ISO von 100 oder 80 anzugeben und gleichzeitig Max. ISO von 204800 (ok, nutzbar ist dann wohl eher 51200)?

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vor 4 Minuten schrieb FotoMats:

Seid mir jetzt bitte nicht bös, aber ich hab von dem Text da oben im Prinzip immer noch nichts verstanden... 😂

 

Ja, ich habe nicht erwartet, dass es jeder versteht. 
Ich gebe aber nicht so schnell auf, ich hab dir schnell ein Bild gemacht: einmal ein Pixel mit niedriger Quanteneffizienz und einmal einer mit sehr hoher:

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

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Die Zeichnung ist nicht schön, aber schnell beschrieben:
ganz oben sitzen die Mikrolinsen. Hier kann man eine kleinere wählen, dann kommt weniger Licht am photosensitiven Teil des Pixels an (also geringere Effizienz)
als nächstes ist der Farbfilter. Je selektiver dieser ist, desto weniger Licht kommt unten an.
Und dann noch die grundsätzliche Art, links ein FSI Sensor bei dem etwas Licht in den Leiterbahnen hängen bleibt, rechts ein etwas effizienterer BSI Sensor.

Natürlich könnte man die Full Well Kapazität vergrößern (sozusagen die Fläche bzw. das Volumen des Roten unten), aber hier ging ist nur um die Wege wie "Licht vernichtet" werden kann um die QE zu verringern und eine niedrigere Basis ISO zu bekommen
Zitat

Bei mir kommt an, andere ISO-Technologie zugunsten des High-ISO-Bereichs und dafür auf Kosten der Basis-ISO...

Darauf läuft es fast hinaus, ja. 

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vor 20 Stunden schrieb StefanTi:

Ich warte Vergleiche zur Bildqualität ab, wenn die sichtbar besser ist und der Preis vielleicht durch Cashback o.ä Richtung 1400€ geht könnte ich schwach werden. Gerade für die Astrofotografie könnte der neue Sensor interessant werden.

Astrofotografie ist das Stichwort.

Wer hat über Deutschland einen das letzte mal sternklaren Himmel mit funkelnden Sternen gesehen. Mit einer neuen Optik und einem neuen Sensor könnte man vielleicht die Aluminium Partikel in den künstlichen Wolken im Vollformat ablichten

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vor 8 Minuten schrieb Taikido:

In diesem Beispiel ist dann eine niedere QE ein Nachteil, oder nicht?

eine niedrige QE wird dann relevant, wenn man nicht mehr Licht im Überfluss zur Verfügung hat. Also wenn das Licht weniger wird (und mit somit mit der Belichtung an den Grenze kommt und Verstärken muss). 

Zitat

Wenn ein Pixel schneller voll ist, braucht man doch weniger Licht.

genau und daraus folgt eben die höhere Basis ISO

Zitat

Eine niedge Basis-ISO (hohe QE)  doch ein Vorteil wenn es um saubere Bilder bei Tageslicht geht.

eine niedrige Basis ISO und hohe QE wäre natürlich ein Traum und es ist das, wo man technologisch versucht hin zu kommen. Ist aber nicht so leicht, da sich die Full Well Kapazität nicht so leicht vergrößern lässt. (der organische Sensor wäre so etwas) 

Zitat

Wie schafft es Nikon eine Basis-ISO von 100 oder 80 anzugeben und gleichzeitig Max. ISO von 204800 (ok, nutzbar ist dann wohl eher 51200)?

Wie sie Basis ISO 64 bzw. 100 schaffen habe ich versucht zu erklären.
Die Frage ist, wie sie hohe ISO Werte erreichen und das ist auch ganz leicht erklärt. Verstärken. Wie sinnvoll so hohe ISOs sind, darf jeder selber beurteilen.

Man darf nicht vergessen, wenn Nikon bei einer D850 rund 1/3 Blende "opfert" haben sie noch immer rund 1 Blende Vorsprung gegenüber APS-C.

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vor 15 Minuten schrieb wildlife:

Ja, ich habe nicht erwartet, dass es jeder versteht. 
Ich gebe aber nicht so schnell auf, ich hab dir schnell ein Bild gemacht: einmal ein Pixel mit niedriger Quanteneffizienz und einmal einer mit sehr hoher:

Die Zeichnung ist nicht schön, aber schnell beschrieben:
ganz oben sitzen die Mikrolinsen. Hier kann man eine kleinere wählen, dann kommt weniger Licht am photosensitiven Teil des Pixels an (also geringere Effizienz)
als nächstes ist der Farbfilter. Je selektiver dieser ist, desto weniger Licht kommt unten an.
Und dann noch die grundsätzliche Art, links ein FSI Sensor bei dem etwas Licht in den Leiterbahnen hängen bleibt, rechts ein etwas effizienterer BSI Sensor.

Natürlich könnte man die Full Well Kapazität vergrößern (sozusagen die Fläche bzw. das Volumen des Roten unten), aber hier ging ist nur um die Wege wie "Licht vernichtet" werden kann um die QE zu verringern und eine niedrigere Basis ISO zu bekommen

Das heiß also:

Vergiss die bisherige Denke, dass eine niedere Basis-ISO wie zu DSLR-Zeiten (100) gleichzusetzen ist mit einer hohen Bildqualität.

Eine Basis-ISO (höhere Full Well Kapazität des Sensors) von 200 oder mehr ist dann im Vorteil wenn:

Ich ein Bild mit sagen wir 1/500 | ISO 100 | f2.8 korrekt belichtet würde und ich stattdessen zugunsten der Verschlusszeit (1/1000) oder der Blende (f 4) eine ISO von 200 die gleiche Bildqualität bringt.

 

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vor 3 Stunden schrieb Altländer:

 

Oh je, und ich habe die immer an, jetzt weiß ich auch warum meine Bilder so schlecht sind. Zudem verwende ich dann ncoh Zeitautomatik mit zuhilfenahme der Belichtungskorrektur. Stimmt, mit Automatik fotografieren kann ja nur in die Hose gehen. Im Ernst, was spricht gegen eine intelligent eingestellte Iso Automatik? Genau - Nichts! Denn diese Automatik arbeitet so gut, dass ich ihr die Arbeit überlassen und mich getrost anderen Themen widmen kann. Ich muss sie nur im richtigen Moment abschalten. ;)

Mir ging es nicht darum damit anzugeben sondern um darauf hinzuweisen, dass es auch Menschen gibt die das Iso-Rad benutzen und es kein "überflüssiges Ornament ist ;)

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vor 14 Minuten schrieb StefanTi:

Mir ging es nicht darum damit anzugeben sondern um darauf hinzuweisen, dass es auch Menschen gibt die das Iso-Rad benutzen und es kein "überflüssiges Ornament ist ;)

Jeder wie er will. Ist doch gut, wenn man die Möglichkeit hat, es nach seinen Vorlieben einzustellen.

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vor einer Stunde schrieb argus:

Astrofotografie ist das Stichwort.

Wer hat über Deutschland einen das letzte mal sternklaren Himmel mit funkelnden Sternen gesehen. Mit einer neuen Optik und einem neuen Sensor könnte man vielleicht die Aluminium Partikel in den künstlichen Wolken im Vollformat ablichten

Wer wohnt schon in so lichtverschmutzten Gegenden... selber schuld!!! Dass man so wo nur noch Street und Architektur knipsen kann, und am WE mal ne Hochzeit ist ja dann klar... SMILE 

Da Lob ich mir die Alpen vor meiner Haustüre zu haben glücklicherweise! 

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vor 12 Stunden schrieb alba63:

Also meine X-T1 ist schon fast so alt wie eine X-T1 eben sein kann, Belederung ist noch original, und ohne abstehende Stellen. ISO- Rad berühre ich gar nicht, dafür gibt es eine programmierbare Auto- ISO, die verstellt das schneller als jeder Fotograf. Ich mag die X-T1 immer noch...

Mich beschleicht das Gefühl, dass du den Sinn des ISO Rads nicht verstanden hast.

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vor 3 Stunden schrieb X-Ercist:

Einen Tag später warte ich immer noch darauf, daß ernsthaft an der T3 herumgekrittelt wird.
Das läßt zwei Schlüsse zu: Entweder das Forum ist kaputt oder die T3 ist wirklich gut geworden.

Das Forum ist kaputt. Ist auch kein Wunder bei den vielen Serverausfällen. ;)
Ob die T3 daran Schuld ist lässt sich jedoch nicht eindeutig beantworten, völlig ausschließen kann man es aber auch nicht.
Es gibt bekanntlich Dinge zwischen Himmel und Erde, von denen keiner etwas ahnt. ;)

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vor 1 Minute schrieb FXF Admin:

Sorry für die Serverausfälle, die haben mich gestern fast in den Wahnsinn getrieben.

Alles gut, Andreas. Alles gut.
Wahnsinn ist, wenn die User wegen der Ausfälle wahnsinnig werden. :lol:

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vor 3 Stunden schrieb Taikido:

Könnt ihr Wissenschaftler das bitte so erklären, dass auch ein kreativer Kopf versteht, was ihr meint? Anhand einfacher Beispiele oder alltäglichen Fotosituationen? Ich glaube das würde vielen (auch mir) hier helfen.

Eigentlich ist es ganz simpel.

Eine niedrige Grundempfindlichkeit kann bedeuten, dass der Sensor schlicht weniger lichtempfindlich ist – er kann aus dem auftreffenden Licht nicht so viel machen. Das ist fast immer schlecht, außer wenn man sonst ein ND-Filter brauchte, aber man braucht es ja nun nicht immer und die Lichtempfindlichkeit solcher Sensoren ist immer schlecht. Bei sehr kleinen Sensoren – Stichwort Smartphone – ist meist die geringe Lichtempfindlichkeit der Grund für einen niedrigen ISO-Wert.

Die Grundempfindlichkeit kann aber auch deshalb gering sein, weil die Sensorpixel große elektrische Ladungen speichern kann – der Sensor muss mehr Licht sammeln, wenn die großen Ladungsspeicher auch ausgenutzt werden sollen. Das ist generell gut. Es bedeutet nämlich, dass der Sensor viel Licht verkraftet, und das ist der Qualität förderlich. Natürlich bringt das nur dann etwas, wenn man den Ladungsspeicher der Pixel auch wirklich ausnutzt; wenn man mit wenig Licht auskommen muss und den Speicher gar nicht anständig füllen kann, bringt es gar nichts, und es wäre dann sogar besser, wenn er kleiner wäre, aber dafür gibt es ja „Dual Conversion Gain“ – die Speicherkapazität ist umschaltbar und bei hohen ISO-Werten wird der Speicher künstlich verkleinert. Eine niedrige Grundempfindlichkeit aufgrund einer hohen Kapazität für elektrische Ladungen ist also durchweg gut, und wenn sie mal nicht so gut ist, gibt es Abhilfe für diesen Nachteil, so dass sie wenigstens nicht schadet.

Quintessenz: Wenn Dir jemand eine Kamera mit dem Argument verkaufen will, dass sie eine besonders niedrige Grundempfindlichkeit hätte, dann sei skeptisch und frage erst einmal nach, warum die Grundempfindlichkeit so niedrig ist.

Tatsächlich ist sowohl eine hohe Lichtempfindlichkeit (= hohe Quanteneffizienz) wie auch eine große Kapazität für elektrische Ladungen  (= hohe Full-well Capacity) erstrebenswert und wird von den Sensorherstellern auch angestrebt. Wenn man es schafft, beides in gleichem Maße zu steigern, bleibt die in ISO gemessene Grundempfindlichkeit gleich; ein Sensor kann also viel besser als einer der vorigen Generation sein, ohne dass sich am ISO-Wert irgendetwas ändert.

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Mir ist das ISO Rad extrem wichtig.

Ich arbeite höchst selten mit Iso Automatik, wie ich überhaupt nur manuell belichte.

Dank des EVF ist manuelle Belichtung wesentlich praktikabler als früher bei den DSLR mit dem optischen Sucher.

Ein wichtiger Punkt ist für mich, dass ich die Spotmessung nutze, weil ich die AF Feld verknüpfte Spotmessung liebe.

In dem Moment, wo ich etwas auf A habe, kommt es bei Spotmessung schnell zu Fehlbelchtungen.

Daher muss ich dann nicht vergessen, die Mehrfeldmessung zu wählen und kann dann die gute AF Verknüpfung nicht mehr nutzen.

( Bei Sport bleibt nicht viel Zeit, das sauber auszumessen...)

Ich drehe das Iso Rad beim Fotografieren auf M so,wie andere das Belichtungskorrekturrad nutzen.

Die Auto Iso funktioniert bei den Fujis allerdings wirklich gut.

Es gibt Situationen, wo sie hilfreich ist. Aber trotzdem nutze ich sie möglichst wenig.

Ich möchte auch nicht unbedingt ein „korrekt“ belichtetes Bild, sondern sehe die Belichtung durchaus als Stilmittel.

Ich denke gerade an Himmel, Wolken und so.

Deswegen hat mich bei der XPro2 auch am Ende das fummelige Iso Rad tierisch genervt, weil ich es ständig nutze. 

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