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Vielleicht hat das ja schon mal jemand genauer untersucht ...

In den "Empfehlungen" für SD-Karten zu den einzelnen Kameramodellen werden immer Lese-und Schreibgeschwindigkeiten angegeben, die, wie ich vermute, nicht in der Kamera ermittelt wurden.

Mich hat mal die Geschwindigkeit in der Kamera interessiert, und, ob es Unterschiede zwischen den Karten gibt (Langeweile?). 

Meine X-Pro3 habe ich eingestellt: M 1/1000, nur RAW unkomprimiert (kein JPEG), AF-M, Serienaufnahme mit 11 Bilder / Sekunde und mit frisch formatierter SD-Karte geladen. Dann den Auslöser so lange gedrückt, bis der Puffer voll war und noch 3 "langsame" Auslösungen abgewartet (die Reaktionzeit ist auch nicht mehr so wie früher). Dann den Finger vom Auslöser und gewartet, bis die LED Ruhe gibt, die Kamera also alles auf die SD-Karte übertragen hat.

Ich habe die Zeit gestoppt vom Drücken des Auslösers bis zum Erlöschen der Kamera-LED.

18 Sekunden mit SanDisk Extreme Pro 

16 Sekunden mit Transcend SDX/SDHC 700S

Beide Karten 32GB, U3, V90, Klasse 10 UHS-II, Karten anderer Hersteller nutze ich nicht. Auch die 64GB Karte von Transcend benötigt dafür 16 Sekunden.

Diese rund 12% werden im Foto-Alltag wahrscheinlich keine Rolle spielen, aber die Abweichung von der "Papierform" finde ich schon nicht unerheblich. 

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Als ich meine X-T3 neu hatte, habe ich auch mal halbwegs systematisch durchgetestet. Um einen fairen Vergleich zu schaffen, habe ich den Fokus-Stacking-Modus benutzt. Der hat den Vorteil, dass man vorher genau festlegt, wie viele Aufnahmen gemacht werden. Diese werden dann von der Kamera so schnell es geht rausgefeuert. Wenn man dann 50 Stück nimmt (vorzugsweise mit dem elektronischen Verschluss), dann ist die exakte Bildrate auch egal, der Puffer läuft so oder so voll und man ermittelt die tatsächliche Schreibgeschwindigkeit.

Das Ergebnis weiß ich nicht mehr, aber die schnellste Karte steckt halt in der Kamera. 😎

 

bearbeitet von MadCyborg
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Der Unterschied wird nach meiner Erfahrung am deutlichsten, wenn man die Bilder hinterher auf den Rechner überträgt. Einen schnellen Kartenlesen vorausgesetzt, erkennt man die Unterschiede da recht gut. Aber: hat man dann Zeitdruck und kommt es auf ein paar Sekunden mehr oder weniger an?

Bei den Aufnahmen reicht meist der Pufferspeicher aus. Mir ist es - obwohl ich eine Zeitlang themenbedingt auch Serien aufgenommen habe - nie passiert, dass ich "im realen Fotoleben" den Puffer an seine Grenze gebracht hätte.

Daher greife ich seit Jahren zu den zweit- oder drittschnellsten Karten immer desselben, namhaften Anbieters.

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vor 1 Stunde schrieb Mattes:

Der Unterschied wird nach meiner Erfahrung am deutlichsten, wenn man die Bilder hinterher auf den Rechner überträgt. Einen schnellen Kartenlesen vorausgesetzt, erkennt man die Unterschiede da recht gut. Aber: hat man dann Zeitdruck und kommt es auf ein paar Sekunden mehr oder weniger an?

Na das ist doch Quatsch. Schön, dass es bergab schneller geht, aber hier geht es um die Geschwidigkeit bergauf? 

Und ja, da hat man (= ich und andere, du vielleicht nicht) Zeitdruck. Die X-T20 habe ich bei normaler Hobbysportausführung regelmäßig an die Grenze gebracht. Deren Puffer war für meine Zwecke zu klein und obendrein war auch die Kartenanbindung zu langsam. Wenn ich mit 5 Leuten Mountainbiken bin, mache ich an einer Stelle gern 1-2 Handvoll Auslösungen pro Nase. Wenn die 5 relativ dicht zusammenbleiben, war da schnell Ende im Gelände. Die X-T3 fängt das mit dem wesentlich größeren Puffer besser auf (obwohl sie gleichzeitig mehr Auslösungen schafft), und bringt die Bilder auch schneller in den Speicher. Und das merkt man auch mit Karten der 100 MB/s Klasse (Schreibgeschwindigkeit). Die 300er sind ja denn doch arg teuer.

Und zwischen einigen nominell gleich schnellen (langsamen..) Karten habe ich gerade beim Schreiben auch deutliche Unterschiede festgestellt.

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