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vor 2 Stunden schrieb stmst2011:

Aus dem Thread entnehme ich, dass die sog"Bildzähler" nicht richtig zählen können. Und: "das kann nur Fuji". 

Wie intensiv eine Kamera genutzt wurde, läßt sich also nur nach dem äußeren Zustand der Fuji erahnen. Also nehmt die Kamera genau unter die Lupe. 

Gustav

Der Bildzähler zählt schon richtig. Man muss nur wissen, was erzählt. Der Zähler heißt ja auch "Image Count" und nicht "Shutter Count". Ich wüsste auch nicht, dass von offizieller Seite eine bestimmte Eigenschaft zugesichtert ist.

Wie intensiv eine Kamera genutzt wurde, kann ich aber auch nicht am Äußeren festmachen. Es gibt sicher gut gepflegte Exemplare, die schon mehr als 100.000 Bilder auf dem Zähler haben und andere die schon nach 10.000 Bildern übler aussehen.

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Ich kann zum Zähler-Problem folgende eigene Beobachtung beitragen. Sie betrifft die X-T1 und die X-T3. Beide Apparate waren vor nicht langer Zeit bei Fuji zur Reparatur wegen verschiedener Defekte, die zur Zufriedenheit behoben werden konnten.

In beiden Fällen wurde bei dieser Gelegenheit der von mir mittels ExifTool auslesbare Bildzähler unaufgefordert auf 0 gesetzt. Bei der X-T1 geschah dies bei mir knapp 4000 Auslösungen, bei der X-T3 waren es wenige Hundert. Wer von diesem Vorgang keine Kenntnis hat, würde folglich eine Anzahl von Auslösungen auslesen, die die tatsächliche möglicherweise erheblich unterschreitet. Einen zuverlässigen Hinweis auf die Beanspruchung der Kamera können die Werte des Image Count also zumindest in meinem Fall nicht liefern.

Ob dieses Vorgehen des Fuji-Service nur bei Reparaturen obligatorisch ist oder auch bei normalen Serviceleistungen (Reinigung u.dgl.) praktiziert wird, habe ich nicht in Erfahrung zu bringen versucht.

Ausgelesen habe ich die Werte jeweils mit dem in XnViewMP integrierten ExifTool.

 

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Danke für die Hinweise, dass der Bildzähler Bilder und keine mechanischen Auslösungen zählt. Es stimmt, vom Namen her hätte ich da selbst drauf kommen können. 🙂

Immerhin: Wenn man seine Fujis so wie ich ausschließlich mit dem mechanischen Verschluss benutzt und die Kameras nie zurücksetzt, entspricht die Zahl des Bildzählers der Zahl der mechanischen Auslösungen (und in meinem Fall der Zahl der archivierten Bilddateien).

Wenn ich meine X-T2-Bodies mal verkaufen sollte, würde ich diese Zahl wahrheitsgemäß angeben. Dass man sich auf so eine Angabe bei allen Gebraucht-Anbietern verlassen kann, wird aber zu Recht bezweifelt.

Zu guter Letzt bleibt die Frage der praktischen Relevanz: Für die mechanischen Verschlüsse der Fuji-Kameras ist eine bestimmte Mindest-Lebensdauer angegeben, für die X-H2s beispielsweise 500.000 Auslösungen. Das heißt aber erstens nicht, dass der mechanische Verschluss jeder H2s bei exakt 500.001 Auslösungen die Grätsche macht; zweitens bedeutet der Ausfall des mechanischen Verschlusses auch nicht zwangsläufig das Ende der Kamera. Man kann sie entweder mit dem elektronischen Verschluss weiterbenutzen oder den mechanischen Verschluss reparieren bzw. ersetzen lassen.

bearbeitet von kernpanik
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vor einer Stunde schrieb kernpanik:

Immerhin: Wenn man seine Fujis so wie ich ausschließlich mit dem mechanischen Verschluss benutzt und die Kameras nie zurücksetzt, entspricht die Zahl des Bildzählers der Zahl der mechanischen Auslösungen (und in meinem Fall der Zahl der archivierten Bilddateien).

Nur um es auszuschliessen, würde ich mal prüfen, ob das nochmalige interne Entwicklen eines Raws den Bildzähler verändert.

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Gerade eben schrieb hybriderBildersucher:

und teilst Du uns noch das Ergebnis mit?

Aber klar doch, wenn jemand fragt: @kernpanik hat offensichtlich Recht: Wenn man die Kamera nicht zurücksetzt, enthält imageCount die Summe von Auslösungen von MS und ES. Ein nochmaliges Entwicklen verändert den Wert von imageCount nicht.

Hätte ich jetzt nicht erwartet, da für irgendwelche Filmsimulations-Bracket Serien oder so das Verhalten hier anders beschrieben war. Da habe ich mich wohl geirrt.

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vor einer Stunde schrieb EchoKilo:

Hätte ich jetzt nicht erwartet, da für irgendwelche Filmsimulations-Bracket Serien oder so das Verhalten hier anders beschrieben war. Da habe ich mich wohl geirrt.

Mich würde mal interessieren, wo diese Programme das eigentlich herholen, wenn Fuji absolut sagt, dass es nirgendwo!!! in den Bilddaten hinterlegt ist. Anscheinend ist es ja doch hinterlegt.

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vor 19 Stunden schrieb DRS:

Mich würde mal interessieren, wo diese Programme das eigentlich herholen, wenn Fuji absolut sagt, dass es nirgendwo!!! in den Bilddaten hinterlegt ist. Anscheinend ist es ja doch hinterlegt.

Dass der Bildzähler bei neueren Kameras in die MakerNotes geschrieben wird, ist ja bekannt. Fuji wird auch keine andere Auskunft geben. Hier gab es wohl ein Missverständnis darüber, nach was für einem Zähler gefragt war.

Jede Kamera hat einmal einen internen Zähler für die Bild- und Ordnernummer, der zur Generierung von Datei- und Ordnernamen benutzt wird. Dieser Zähler wird mit jeder Aufnahme oder Raw-Entwicklung um eins erhöht, und wenn man eine Karte verwendet, auf der eine Datei mit höherer Nummer gespeichert ist, wird der interne Zähler der Kamera heraufgesetzt, so dass die Nummerierung damit weiterzählt. Diesen internen Zähler kann man im Menü zurücksetzen, und über eine Datei mit einer selbstgewählten Nummer kann man ihn danach auf einen beliebigen Wert setzen.

Darüber hinaus haben einige Kameras einen internen Zähler, der die Auslösungen (mit dem mechanischen ebenso wie mit dem elektronischen Verschluss) zählt, und dessen Wert wird als ImageCount in die Maker Notes in den Exif-Daten eingetragen. Meines Wissens ist er nicht vom Fotografen zurücksetzbar.

Es wird wohl auch einen Zähler für die Zyklen des Schlitzverschlusses geben, aber dessen Wert wird weder in den Exif-Daten eingetragen, noch ist er vom Fotografen auslesbar. Das kann dann nur der Kundendienst.

bearbeitet von mjh
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