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Ich lagere meine Akkus voll geladen (bis die Ladelampe am Ladegerät erlischt). Das mache ich seit 2006 so und habe bisher bei den

Original-Akkus damit keine Probleme gehabt. Bei Fremdakkus sah das deutlich anders aus.

Man kann aber auch aus allem eine Wissenschaft machen...

Ingo

 

P.S. Die ersten Akkus von 2006 habe ich immer noch und sie funktionieren weiterhin.

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vor 2 Stunden schrieb Konverter:

Ich lagere meine Akkus voll geladen (bis die Ladelampe am Ladegerät erlischt). Das mache ich seit 2006 so u

Ich auch.  Auch ohne Probleme. 
Ob wohl ich Elektroniker bin, viele Jahre Elektromodellflug mit Antrieben auch über 1kW und Traktionsbatterien ein Teil meines Berufs ausmachen und die Tricks und Eigenheiten kenne.

Irgendwann ist auch mal der Schluss erreicht wo man mit optimierten Prozessen die Praxistauglichkeit verlässt und dann den Akku um des „Akku-Willen“ hegt und pflegt, und vergisst welche Aufgabe er hat.  

bearbeitet von Crischi74
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vor 7 Stunden schrieb platti:

Seit ich Akkus für Kameras brauche, mache ich das so, wie du es beschreibst. Damit hatte ich noch nie Probleme, weder mit Canon noch mit Fuji.

Ganz genau so, "Keep things simple and stupid"

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vor 3 Stunden schrieb Crischi74:

Irgendwann ist auch mal der Schluss erreicht wo man mit optimierten Prozessen die Praxistauglichkeit verlässt und dann den Akku um des „Akku-Willen“ hegt und pflegt, und vergisst welche Aufgabe er hat.

So seh ich das auch. Wenn ich den Akku zwecks Pflege nur mit 80-90% Lade hab ich halt weniger Saft drin. Wenn ich den Akku zu 100% Lade hab ich mehr Strom (für den Moment). Dass der Akku eventuell schneller abbaut als der besser gepflegte merkt man gar nicht. Der Gepflegte hätte ja nur in der Theorie mehr Kapazität, die aber nie benutzt wird und der Akku altert ja trotzdem auch. 

Eneloops sind Nickel-Metallhybrid Akkus keine LI-ION. Die sind wiederum robuster was hohe Ströme angeht (deshalb auch so gerne in Aufsteckblitzen drin), einfacher zu laden und insgesamt etwas "unkomplizierter". Allerdings haben die halt nur eine halb so hohe Energiedichte wie LI-ION Akkus. Deshalb nix für Stromfresser wie Knipscomputer.

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vor 17 Stunden schrieb HerrP:

... oder ist das schon wieder eine andere Technologie als in den Fuji-Akkus?
Verwirrung macht sich breit... 😉

Das ist eine andere Chemie, außer dem Namen Akku  wenig Gemeinsamkeit.

Fast voll macht dem Akku ja auch nichts aus. Und in einer halben Stunde geht da auch viel rein. Wenn mehr alls ein Akku je Cam vorhanden ist sollte es auch für spontane Ausflüge reichen. 2 fast volle sind mehr als einer der voll ist.

schorschi

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Praktischerweise lade ich auch immer voll, wie soll man das mit den Standardladegeräten auch anders machen? Auch bei mir funktionieren die Fuji Akkus aus 2014 immer noch gut. Wer merkt auch schon, dass seine Akkus nur nich 80 oder 90% Kapazität haben?

Denoch darf man nicht einfach die Physik über Bord schmeißen. Bei Vollladung, was Fujifilm mit 4,2V Abschaltspannung pro Zelle macht, halten die Akkus im Schnitt 500 Zyklen, bis sie 80% Maximalkapazität erreicht haben. Bei einer Ladung bis 90% wäre diese Grenze erst bei rund 1.500 Zyklen erreicht. Das sind nur grobe Näherungswerte, da sich die Akkuchemie bei NCA Akkus unterscheidet, auch die Lagerungstempertaur spielt eine große Rolle. Hoher SOC und hohe Lagertemperatur lassen Akkus schnell altern.

Aus Umweltgründen und auch finanziellen, sollte ein Akku möglichst lange halten. Ich denke da sind wir uns alle einig. Im Alltag benötige ich selten 100% SOC. Mir würde fast immer auch 90% reichen, da ich auf Fototouren eh zwei oder mehr Akkus dabei habe und es dann egal ist, ob ich den nun 10 Minuten früher oder später wechsle. Bei Fotografie daheim ist es eh egal.
Ein Vorschlag meinerseits, der aber Geld kostet und deshalb wohl nicht gemacht wird, wäre der, dass die Ladegeräte einen Schalter bekommen. Eine Stellung  mit 100% SOC und die andere mit 90% SOC. Dann kann man wählen was man möchte. Wenn man stets auf 90% lädt, kann man so auch kurzfristig einen 90% SOC Akku aus der Vitrine auf 100% SOC laden, wenn es mal wichtig ist. Dafür hätte man dann eine ca. dreimal so lange Akkulebensdauer. Das wäre doch was, oder?

Peter

bearbeitet von MightyBo
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vor 20 Minuten schrieb MightyBo:

Das wäre doch was, oder?

Super Idee Peter, ich hatte beim Lesen dieses Threads ähnliche (aber nicht so ausgereifte) Gedanken. Die Ladegeräte bräuchten hierzu nur einen Schalter der mit griffigen Schlagworten belegt ist. Sowas wie „Full Power“ vs. „Eco“ oder „Cell Saver“. Dann klappt es auch bei den vielen Nutzern, die nicht elektrotechnisch bewandert oder durch Foren wie dieses sensibilisiert sind. 
Klar das kostet etwas Geld, aber es wären wahrscheinlich in der Massenproduktion ein paar Cent pro Gerät, dafür wäre ich auch bereit mir zB eine neue Generation eines zB Nitecore Laders zu kaufen. 
Ein anderer Ansatz wäre im Sinne der Nachhaltigkeit eine entsprechende EU Vorgabe für neue Ladegeräte. Da gab es schon so viele (in meinen Augen häufig sinnfreie) Energiesparvorgaben für Leuchtmittel, Staubsauger und Kaffeemaschinen, einer solchen für Ladegeräte könnte ich was abgewinnen. Davon würden ja auch ganz andere Geräte, wie die über Monate nicht genutzte Akku-Heckenschere etc. profitieren. 

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  • 2 weeks later...
Am 10.2.2021 um 08:43 schrieb MightyBo:

Wenn man stets auf 90% lädt, kann man so auch kurzfristig einen 90% SOC Akku aus der Vitrine auf 100% SOC laden, wenn es mal wichtig ist.

Ich glaube, daß dies wiederum nicht förderlich wäre für die Lebensdauer.

 

Am 10.2.2021 um 09:25 schrieb AS-X:

Ein anderer Ansatz wäre im Sinne der Nachhaltigkeit eine entsprechende EU Vorgabe für neue Ladegeräte.

Ja ich finde auch, dass dies Sinn machen würde.

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Am 9.2.2021 um 12:50 schrieb HerrP:

Aber genau das ist ja das Problem... der Fotoausflug kommt oft spontan, und wenn die Dinger dann erst geladen werden müssen, ist das blöd. Also voll geladen in der Schublade liegen lassen...aber wenn die dadurch so langsam kaputt gehen ist das auch blöd... Aber z.B. die bekannten AA/AAA von Eneloop werden doch damit beworben das sie voll geladen nach 1 Jahr immer noch annähernd voll sind, oder ist das schon wieder eine andere Technologie als in den Fuji-Akkus?
Verwirrung macht sich breit... 😉

Das sind zwei verschiedene Technologien. Eneloop gehören zu den NiMH Akkus. Sie haben für NiMH eine besonders niedrige Selbstentladung. Eine Zelle hat eine Spannung von ca. 1,2 V. Die Fuji Akkus sind LiIon Akkus. Die Zellspannung beträgt 3,3 bis 3,8 V. In den X1-Fuji Akkus sind 2 Zellen, deshalb haben sie 7,2 V. Die GXF -Akkus haben Zellen und deshalb 10,8 V.

LiIon haben eine höhere Kapazität, sind aber viel teurer. 

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vor 8 Stunden schrieb Jürgen Heger:

sind aber viel teurer. 

Waren NiXX Akkus auch sobald sie fest in einem markenspezifischen Pack/Gehäuse verbaut wurden.  Teuer werden Akkus nur durch die Marge welche sich Hersteller und Händler einräumen.

Eneloop haben neben geringeren Enegiedichte auch eine geringere Zyklenfestigkeit und Strombelasrbarkeit.

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vor 9 Stunden schrieb Dieter362:

Ich glaube, daß dies wiederum nicht förderlich wäre für die Lebensdauer.

Nein.  Dein Schluss folgert sicherlich daraus dass sich mit geringerer Kapazität die Zyklen erhöhen.

Allgemein bedeutet aber die maximale Ausschöpfung der Kapazität „Stress“ für den Akku.  Der technische Kniff um Lebensdauer/Zyklenfestigkeit zu erhöhen, war schon immer künstlich ein Nutzfenster zu begrenzen um den Akku nicht in kritischen Zuständen zu betreiben. Nicht nur bei Lithium Akkus.  Auch bei Eneloop oder wartungsfreien Blei-Akkus wird die maximale Ladung künstlich beschränkt, vor allem um eine Erwärmung und das Ausgasen des Elektrolyts zu verhindern.

In Notebooks und Smartphones arbeiten mittlerweile Akku-Manager welche eine Ladestrategie verfolgen welche mit angepassten Strömen und früherer Abschaltung die Lebensdauer des Akkus verlängern sollen.

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vor 6 Stunden schrieb Crischi74:

In Notebooks und Smartphones arbeiten mittlerweile Akku-Manager welche eine Ladestrategie verfolgen welche mit angepassten Strömen und früherer Abschaltung die Lebensdauer des Akkus verlängern sollen.

Mein iPhone weiß mittlerweile, zu welcher Tageszeit ich es typischerweise zum ersten Mal in die Hand nehme, und lädt seinen Akku auf diesen Zeitpunkt hin.

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vor 4 Stunden schrieb MightyBo:

Wie kommst du zu dem Schluss? Was wäre dein Vorschlag?

Also mein Vorschlag wäre, einen Akku, wenn er bis 90 % geladen wurde, nicht nochmal versuchen auf 100 % vollzudrücken, sondern in diesem Zustand zu verbrauchen.

Alles was ich bisher über Li-Io-Akkus weiß, habe ich mir im Zusammenhang mit der Pflege von Handy-Akkus erlesen und würde es hierher übertragen. Und da wird empfohlen, einen Akku in einem gewissen Ladebereich zu halten, nämlich idealerweise sogar nur zwischen 30% und 70 %. Chrishi74 hat ja auch von einem Nutzungsfenster gesprochen. 

Alle Bewegungen unterhalb und oberhalb der Grenze des Nutzungsfenster bedeuten zusätzlichen Stress für einen Akku. 

Hinzu kommen noch so Sachen wie den Akku einer extremer Kälte oder Hitze auszusetzen.

Ein Akku unterliegt zwar einem normalen Alterungs- u. Verschleißprozess, aber o.g. zusätzliche ungünstige Situationen verringern noch mehr die Ausdauer uns Lebensdauer.

Mit dieser Strategie, die Einhaltung des Nutzungsfensters zwischen 30% u. 80 % und mit Hilfe einer Akku-App, konnte ich so mein letztes Handy ca. 4,5 Jahre am Leben erhalten. Nur in den letzten Monaten hat sich dann doch abgezeichnet, dass der Akku ans Ende seines Lebens gelangt. Es hat sich damit angekündigt, dass die Aufladezeit sich um ein vielfaches verlängert hat und der Akku auch gefühlt wieder schneller leer war.

 Wenn ich das jetzt mal auf einen 126 oder 126S-Akku unserer Kameras übertrage und angenommen von einer daraus resultieren Bilderzahl von 300 ( bei 100% geladenem Akku ) ausgehe, ist es dann natürlich blöd für uns einen Akku in einem solchen Nutzungsfenster zu betreiben. Wir wollen ja alle möglichst viele Bilder mit einer Akkuladung machen.

Das ist dann auch der Grund, warum viele von uns  (ich meistens auch) die Akkus einfach vollladen bis zum Anschlag und aus der Kamera erst wieder nehmen, wenn die Akkuanzeige blinkt oder sich die Kamera abschaltet. 

Natürlich muss das jeder selbst wissen wie er es handhabt. Für viele ist der Akku auch nur ein Verbrauchsmaterial, der früher oder später ersetzt werden muss.

Ein Nutzungsfenster von ca. 20% bis 80 % Akkuleistung wäre für mich akzeptabel.

Ich sehe deshalb im Vorschlag von AS-X am 10.02. wie folgt geschrieben den richtigen Weg. 

 

Am 10.2.2021 um 09:25 schrieb AS-X:

Ein anderer Ansatz wäre im Sinne der Nachhaltigkeit eine entsprechende EU Vorgabe für neue Ladegeräte.

 Externe Ladegeräte dürften demnach nur noch als intelligente Geräte mit evtl. wählbarer Ladebegrenzung und Überladeschutz ausgerüstet, verkauft werden.

Auch die Kameras (insbesondere die Neuen, in der Akkus auch geladen werden können) müssten mit entsprechender Software ausgestattet sein, die ein Unterschreiten und ein Überschreiten des Ladestatus kontrollieren, melden oder gar rechtzeitig abschalten. Oder gibt es dies bereits schon? Ich lasse mich gerne updaten.

LG

Dieter 

    

 

     

 

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vor 8 Minuten schrieb mjh:

Mein iPhone weiß mittlerweile, zu welcher Tageszeit ich es typischerweise zum ersten Mal in die Hand nehme, und lädt seinen Akku auf diesen Zeitpunkt hin.

Kannst Du das näher beschreiben wie das funktioniert, bzw. was Du selbst dazu beitragen musst?

Ich selbst habe auf meinem Android-Handy eine Akku-App installiert, welche mir meldet wann meine vorgegebenen Werte unter-bzw. beim Laden überschritten werden. Zudem wird der Ladevorgang  (Dauer, Ladestärke in %) dokumentiert, also archiviert.  

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vor 7 Stunden schrieb Dieter362:

Kannst Du das näher beschreiben wie das funktioniert, bzw. was Du selbst dazu beitragen musst?

Dazu muss ich selbst gar nichts beitragen; seit iOS 13 lernt das iPhone selbsttätig, in welchen Rhythmus es genutzt wird. Apple beschreibt das so:

 

Zitat

iOS 13 und neuer reduziert mithilfe der Funktion "Optimiertes Laden der Batterie" die Batterieabnutzung und verbessert die Batterielebensdauer, indem die Zeit, die das iPhone vollständig geladen ist, reduziert wird. Wenn die Funktion aktiviert ist, verzögert das iPhone in bestimmten Situationen den Ladevorgang über 80 % hinaus. Das iPhone verwendet maschinelles Lernen auf dem Gerät, um zu lernen, wie du es üblicherweise auflädst, sodass das optimierte Laden der Batterie nur aktiviert wird, wenn das iPhone prognostiziert, dass es für einen längeren Zeitraum mit einem Ladegerät verbunden sein wird. Der Algorithmus zielt darauf ab, sicherzustellen, dass dein iPhone noch vollständig geladen ist, wenn es von der Stromquelle getrennt wird.

Verglichen mit einer Kamera ist das beim iPhone natürlich auch etwas einfacher; schließlich ist der Akku immer derselbe und er wird immer im Gerät geladen. Wenn ich einen Zweit- oder Drittakku in einem Ladegerät auflade, weiß niemand, wann ich ihn tatsächlich in einer Kamera nutze.

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