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wichtig ist immer, dass der Schaumstoff der Dichtungen nicht klebrige Krümel gebildet hat, bzw. dass man diese mit höchster Sorgfalt entfernt, damit sie den Verschluss nicht verkleben können. Mit Ausnahme des Spiegeldämpfers, braucht es die "Dichtungen" meist nicht, da der Rückdeckel i.d.R. als Labyrintdichtung ausgeführt ist, in die nur Schaumstoff zusätzlich gedrückt wird. Ist das Filmfach richtig sauber, ist das schonmal ein gutes Zeichen. Die Mattscheibe sollte i.O. sein, da man für alte Geräte teilweise nur sehr schwer oder gar nicht an neue Einstellscheiben herankommt. Wobei ein wenig Staub sicherlich kein K.O.-Kriterium ist. Hat sich aber schwarze Schmiere von den Resten des Spiegeldämpfers auf der Mattscheibe verteilt ist das schon sehr ärgerlich. Ferner sollte man nachsehen, ob das Batteriefach sauber und oxidationsfrei ist. Wenn eine ausgelaufene Batterie ihr Unwesen getrieben hat, können nicht unerheblich Schäden entstanden sein. Kleinere Probleme wie zerfressene Kabel kann man ja noch relativ leicht selbst beheben. Ansonsten ist es wie mit allen alten Sachen: Glück und Vertauen haben, oder mit dem Verlust leben ;)

 

Apropos Dichtungen: Da gibt es Kleinanbieter, die solche Sets komplett verkaufen. Vielleicht vor dem Kauf informieren, ob es für das entsprechende Modell so etwas gibt. Habe das bei der F1 vor Monaten so gemacht, war wirklich einfach und hat ca. 12 € gekostet.

 

Gruß

Christoph

 

PS. Finde den Thread hier wirklich klasse!

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Da gibt es Kleinanbieter, die solche Sets komplett verkaufen.

 

Kann ich auch nur empfehlen. Wenn die Kamera kein Sichtfenster für die Filmpatrone hat, kann man so einen Dichtungssatz auch für ein vollkommen fremdes Modell kaufen. Nur bei den vorgeschnittenen Teilen für die Sichtfensterabdichtung ist vorgefertigte Ware sicher angenehm. Allerdings gibt es das Material auch im gut sortierten Bastelladen, aber: Die vorgefertigten Sets sind wesentlich einfacher und angegehmer zu verarbeiten.

 

Übringens: Für das Überkopfarbeiten besonders beim Erneuern des Speigeldämpfers, leistet so ein Stativ wie dieses Manfrotto 190XPROB sehr gute Dienste:

11705469636_9c88cfe9fb_z.jpg

Überkopf von lichtgriff auf Flickr

bearbeitet von lichtgriff
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Schöne Kontraste:

 

11709468893_bde6e21f51_z.jpg

Kontrastprogramm von lichtgriff auf Flickr

 

Nach vielen Experimenten und Optimierversuchen mit dem APX 100 (Neue Emulsion) ist hier die Prozesstemperatur von 20°C auf 21°C erhöht. Zeiten bleiben wie vorgeschrieben. Der Negativkontrast ist super - viel besser als bei 20°C. Das Verlängern der Zeiten hatte mit dem Kontrast leider auch das Korn verstärkt. Man bedenke, dass es ich um einen Scan vom KB-Negativ handelt - ohne Softwareverbesserungen während des Scannens.

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Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Und? Schon ausprobiert?

 

Noch nicht dazu gekommen. Die Blende ist ja fix entweder 5,6 oder 11 - dazu muss die Linse umgebaut werden. Verschlusszeit ist fest 1/125. Nach einem Blick auf den BeliMesser werde ich also noch auf viel Licht warten müssen ;)

Wenn's mal einen schönen sonnigen Tag hat, probiere ich's mal aus ...

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Ich mache meine ersten Gehversuche mit dem Scannen der Negative, aber ich komme einfach nicht an die tolle Qualität heran, die Du hier zeigst. Man sieht die Körnung vom Film sehr deutlich mit zum Teil eckigen weißen Punkten, die wiederum beim Verkleinern als Jpg stark betont werden. Einige Negative gehen besser als andere. Auf jeden Fall bin ich ein klein wenig neidisch auf die tollen und scharfen Bilder, Matz. Verrate doch bitte Dein Geheimnis.

 

Gruß, Jens

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Es sind viele Faktoren, die zu einem technisch guten Bild führen. Ich versuche mal einen groben Abriss:

1. Die Belichtung muss stimmen. Viel Licht gibt viel Kontrast und gefälliges Korn. Lieber einen Tick überbelichten als zu wenig auf den Film lassen. Die ST 801 darf gerne +1 im Sucher zeigen (meine Erfahrung)

2. Film ist nicht gleich Film und hohe ASA lassen die Körnung exponentiell ansteigen. Wenn Du wenig Korn willst, dann nimm einen CHS 20 II mit passenden Entwickler. Auch ein 100er Film hat Korn. Digitalen Look und Mircokontraste wirst Du mit ASA 100 aufwärts nicht bekommen. Ein 100er Film mit passenden Feinkornentwickler ist aber ein guter Anfang. APX 100 + Rodinal geht eigentlich immer gut.

3. Auch wenn manche Blogs Dir vielleicht suggerieren, dass es auf das Grad bei der SW Entwicklung nicht ankommt, achte genau auf die Prozesstemperatur. Nur so gibt es reproduzierbar gute Ergebnisse. Entwickelt wird der Film immer, auch wenn Du ihn in kaltes Leitungswasser tunkst. Daher: Alle Chemikalien und Behälter, die Du während der Entwicklung verwendest, sollten auf 20°C temperiert sein. Das gilt auch für den Film selbst. Ggf. musst Du einen kalten Film durch Vorwässern auf die richtige Temperatur bringen, bevor die Chemie eingefüllt wird. Während der Verarbeitung ist die Temperatur konstant zu halten. Halte die Entwicklungszeiten und den Kipprhythmus auf die Sekunde genau ein. Starte die Stoppuhr beim Einfüllen. Messe die Zeit, die es braucht um die Dose zu entleeren und starte das Auskippen wenn Restzeit = Ausleerzeit.

4. Beim Scannen darauf achten, dass die Scannersoftware keine unerwünschten Optimierungen macht. Scanne das gleiche Negativ mit allen Einstellungen und vergleiche die Ergebnisse. Ich stelle sämtliche Softwareoptimierungen ab und bearbeite die Scans in Lightroom. Helle Punkte sprechen für eine automatische Belichtung und Schärfung seitens der Scannersoftware. Versuche als erstes genau das abzuschalten.

 

Und zeig' doch am besten mal ein Beipiel...

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Mein neues Spielzeug, eine gebrauchte Horizon:

 

11715036086_b790189bc7_c.jpg

02790028 Wandelhalle1 von riesi67 auf Flickr

 

Technisch ist die Kamera i.O. Der rechte Rand weist Unschärfe auf, das kommt durch die Umlenkung und ist wohl normal. Da ich mit Sucher eh nicht genau die Grenzen bestimmen kann, muss ich das entsprechend berücksichtigen. Den Film habe ich einscannen lassen, deswegen die Kante vom zusammenkleben, bin jetzt auch nicht der große Pixelmator-Profi.

 

Frage an die Epson-Scanner-Besitzer: Lassen sich mit der mitgelieferten Software die Negative als ein Stück scannen? 24x58 sind die Abmessungen. Bei der Epson-Software, die mein Bruder zu seinem Epson F-3200 hat, kann man leider nichts einstellen.

 

Ich bin erst mal froh, dass man auf dem Film etwas erkennen, die Belichtung passt und die Kamera lichtdicht und sonst i.O. ist.

bearbeitet von riesi
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So, ihr habt es (bzw. mich) geschafft - ich will auch wieder analog. Mein Favorit ist zur Zeit die Leica R7 mit dem Summicron 50/2.0 - das war damals mein unfinanzierbarer Traum.

Gibt es ausser den üblichen Verdächtigen (Lichtdichtungen, Verschlusszeiten) bei der was spezielles zu beachten?

Und hat jemand Erfahrung mit der Adaptierung des Summicron R an der Fuji - muss es der Novoflex sein oder ist der Kiwi-Adapter genauso gut?

 

Ich besitze einen Kiwi Adapter mit Rollei QBM, sowie einen Novoflex Adapter mit Contax Y/C. Der Kiwi Adapter steht dem Novoflex Adapter in nichts nach. Ich bin mit dem Kiwi Adapter sehr zufrieden, als drittes im Bunde meiner Adapter habe ich mir einen Kipon Shift Adapter C/Y gekauft, die Qualität des Kipon ist ebenfalls hervorragend. Zur Leica kann ich keine Aussagen machen, ich bin Fujifilm, Contax und Zeiss Fan:)

 

Gruß, Udo

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Frage an die Epson-Scanner-Besitzer: Lassen sich mit der mitgelieferten Software die Negative als ein Stück scannen? 24x58 sind die Abmessungen. Bei der Epson-Software, die mein Bruder zu seinem Epson F-3200 hat, kann man leider nichts einstellen.

 

Ich bin erst mal froh, dass man auf dem Film etwas erkennen, die Belichtung passt und die Kamera lichtdicht und sonst i.O. ist.

 

In der aktuellen Epson Scan Software, kann man die automatische Frameerkennung abschalten und manuell auswählen

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Das letzte Foto ! :) aus dem Jahre 2013

 

Fotografiert mit einer Fujifilm GW 690 III, auch bekannt als "Texas Leica". Objektiv EBC Fujinon 1:5,6/90 mm, Fujifilm Acros 100, belichtet mit 80 ISO, entwickelt mit Wolfgang Moersch Tanol Speed. Der Originalscan des 6x9 cm Negativs hat 304 MB (!), gescannt habe ich das Negativ mit einem Nikon Coolscan 9000 ED.

 

 

Das Motiv zeigt einen Teil des Verwaltungsgebäudes der Region Hannover.

bearbeitet von Udo A.
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Das mit dem Ausschalten der Bildeinstellungen im Erweiterten Modus vom ScanGear hat schonmal gut gegen sie weißen Punkte gewirkt. Zwar werden die Bilder jetzt sehr flau, aber im Photoshop geht es gut zu korrigieren. Trotzdem fehlt mir auf eigentlich allen Bildern die Schärfe, als ob der Fokus nicht sitzen würde. Allerdings ist auch irgendwie gar nichts scharf :(

Von so einer Schärfe wie auf den 2 vorhergehenden Bildern von Euch kann ich nur träumen. Im Sucher sieht noch alles scharf aus. Keine Ahnung woran das liegt ???

 

Gruß, Jens

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Da mag ja jeder so seinen Workflow und Lieblingstools haben; ich scanne SW KB Negative ohne irgendwelche Softwareoptionen nach 16bit Graustufen Tiff mit 3200 DPI. Dann Import in Lightroom mit Umwandlung in DNG. In Lightroom gibt es dann als Grundrezept etwas mehr Kontrast und Klarheit, etwas Schärfen bei mittleren bis niedrigen Radien und noch ein mässiges Reduzieren des Luminanzrauschen. Sofern der Fokus sitzt und die Verschusszeit nichts verwackelt hat, sollte auch auf einem 400er Film eine hinreichende Schärfe im Motiv sein.

Wenn dem nicht so ist, dann stellen sich die Fragen: War die Verschlusszeit-/Blendenkombination korrekt? Verwackelt? Fehlfokussiert? Entwicklungsprozess versaut? Zu hohe Filmempfindlichkeit? Welcher Filmtyp und Entwickler Kombination? Ohne das Bild zu sehen und zu wissen wie es belichtet und entwickelt wurde, kann man nur in groben Rätseln raten. Möglicherweise ist bei Deinem alten Schätzchen auch die Mattscheibe dejustiert. Dann allerdings sollte irgendetwas im Bild scharf sein (sofern das Motiv eine Beurteilung dessen erlaubt)

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Die Bilder zeige ich lieber nicht. Zu schlecht und teils Menschen drauf zu sehen. Ich habe überwiegend 1/30 und Blende 2.8 bis 4 benutzt, um die Belichtungswaage auf 0 zu bekommen. Film ist ein Ilford HP5 Plus. War schon etwas schummrig das Licht.

 

Gruß, Jens

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Bei der ST mit ihrem kräftigen Spiegelschlag kannst Du eine 1/30 nicht ruhig halten. Merke: Verschlusszeit = 1/Brennweite (als Faustregel). Aus der Hand mit der ST mind. 1/60 sonst gibt es Verwackler. Der HP5+ 400 ist kein guter Film für AL Fotografie. Bei solchen Blenden/Zeit Kombinationen bei schlechten Licht, sind die Bilder fast zwangsläufig unscharf. Bei Innenaufnahmen solltest Du in jedem Fall mit Blitz aufhellen. In dem Fall kannst Du dann auch gleich mit einem 100er Film loslegen. Das gibt nochmal mehr Spielraum bei den Computerblenden.

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Ok, ich teste den nächsten Film mit schnelleren Zeiten. Blitz ist doch so eine Sache an einer alten Kamera ohne TTL. Ich hätte da keine Ahnung wie ich Blitz und Kamera einstellen müsste, oder ist das generell eher try-and-error? Was ist "Spielraum bei den Computerblenden"?

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Da sieht man's wieder: Die digital verdorbene Fotojugend ;)

Blitz ohne TTL ist nun wirklich KEIN Problem. Bevor der ambitionierte Forent ohne TTL nicht mehr Blitzen konnte, gab es und gibt es Blitze mit sog. Computerblenden. Das ist eine einfache Belichtungsmessung, die im Blitz integriert ist. Dabei misst eine Fotozelle das reflektierte Licht und schaltet den Blitz ab, wenn die korrekte Belichtung erreicht ist. Die Computerblende ist eine Einstellung am Blitz, die sich auf vorbestimmte Blendenwerte einstellen lassen. Beispiel: Du hast einen Metz 36 C2. Der Blitz hat 3 Computerblenden. Du stellst an der Kamera die X-Sync Zeit ein. Am Blitz stellst Du ISO ein und wählst eine der 3 Computerblenden (welche mit der ISO variieren). Jetzt kannst Du am Objektiv die gleiche Blende einstellen und erhältst ein korrekt belichtetes Blitzbild. Funktioniert toll einfach bei allen Kameras. Sehr zu empfehlen.

bearbeitet von lichtgriff
Rechtschreibung ;)
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Produktbeschreibung: Metz 36 C2

Das ist meiner universeller Lieblingsblitz. Günstig und leider etwas lausig verarbeitet (daher günstig) aber sehr funktionell. Die Computerblenden sind mehr als Spreizung zu sehen, da ISO abhängig. Das Spektrum deckt aber im Grunde alles ab. Die Ausleuchtung am 28mm Ende ist nicht ganz optimal. Ansonsten für seine Leistung ausreichend kompakt.

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