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Fujiboy

Hallo,   ich verstehe schon, daß die neuesten Gerätschaften einen unglaublichen Reiz ausüben und die Hersteller sind ja auch sehr geschickt darin den Glauben in das Neue, Bessere und Schönere zu er

Spätauslöser

Unbedingt.... sonst verliert das Leben seinen Sinn.   Arbeiten - Kaufen - Sterben

Fuji.1960

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Wenn eine neue Kamerageneration mir ein oder mehrere Features bietet Bildideen umzusetzen, die vorher so nicht möglich waren, dann macht immer noch nicht die Technik, oder die Elektronik das Bild, sondern nach wie vor ich.

 

Mit einer DSLR aus den frühen 2000ern konnte ich nicht ohne weiteres ein scharfes, rauscharmes Bild von der Ringübergabe in einer schummrigen Kirche fotografieren, ohne alle mit dem Blitzlicht zu nerven. Seit ein paar Jahren geht das. Mittlerweile sogar dank elektronischem Verschlus nahezu lautlos, wenn man nicht grad einen Kerzenleuchter umschmeißt. Der technische Sprung des AF der X-T1 auf die X-T2 hat es mir beispielsweise ermöglicht für mein Hobby der Vogelfotografie auf Fuji umzusteigen. Ähnlich wie es mir damals der Sprung von der Fuji X3 Pro auf die Nikon D700 ermöglicht hatte Blitz und Stativ öfter im Schrank zu lassen (das Gewicht der Kameratasche ist trotzdem gleich geblieben ;-))

 

Die Modellzyklen bei Fuji sind verglichen mit anderen Kameramarken oder gar anderen Sparten, wie Smartphones sogar noch rellativ lang. Ich glaube auch, dass bis auf ein paar Technik Geeks kaum noch jemand wegen etwas mehr Auflösung, oder einer Blende mehr Rauschvermögen direkt die neueste Kamera kauft. Die Gründe für das neueste Modell sind wahrscheinlich eher spezialisierte Einzelfunktionen, die bisher im Portfolio des Herstellers nicht zu finden waren. Die X-H1 z.B. richtet sich ganz konkret an eine bestimmte Zielgruppe.

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...

 

Nehmen wir die 20% für Motiv suchen, Ausschnitt wählen, ok den Auslöser halb durch drücken und den AF-Punkt bestimmen, das wars

dann aber schon, den Rest macht doch in fast allen Fällen die Kameraelektronik.

 

Der Weissabgleich bestimmt die Farbe, die Isoeinstellung bestimmt die Zeit-Blendenkombi, wie gesagt 80% macht die Kamera.

 

Und wie macht das meine Leica M4 nach dem ein Film eingelegt wurde, erst mal vorspulen.?

 

Ich muß vorab eine Filmwahl treffen und kaufen, muß die Belichtung selbst messen und bestimmen, muß von Hand scharf stellen,

auslösen und hoffen, daß alles richtig war.

 

Den Film zum Entwickeln bringen und wieder abholen, eventuell noch Einscannen.

 

Wie groß ist da der Arbeitsanteil der Kamera?

 

Der große Vorteil dabei ist, daß ich keine 50.000 Bilder auf der Festplatte habe von denen 90% eh keiner sehen will.

Naja, bei mir bedeutet Fotografie eigentlich eher, dass ich mich zu weit über 90% der Zeit mit dem Motiv beschäftige. Die restlichen paar Prozent macht dann die Kamera für mich. Am Motiv unterscheidet sich das auch nicht ob ich eine digitale Kamera nutze oder nicht. Was ich von der Kamera verlange ist einzig und alleine, dass sie mir nicht im Weg ist.

 

Wenn ich dann einen extra Belichtungsmesser mitnehmen muss dann finde ich das eher lästig. Ja ich kann mir vorstellen, dass dies dem einen oder anderen Spass macht, ich bin froh wenn das die Kamera messen kann und sie mir die Möglichkeit gibt, die Messung anzupassen.

 

Filmeinlegen, Vorspulen und all der Rest, das hat für mich keine besonders große Schaffenstiefe. Im Gegenteil, das ist eher ein wenig lästig. Zu Fotolaborzeiten - Film Einspulen, lästig aber nötig, entwickeln, lästig aber nötig, fixieren, ebenso usw. Oder Planfilm in der Schale entwickeln. OK, in Dunkelheit Planfilmhalter entladen und die Filmblätter dann von einem Bad ins nächste manövrieren, das hat mich taktil sicherlich weitergebracht ... und man kann ungestört über das ein oder andere nachdenken.

 

Kurzum, ich finde es gut, wenn mir die Kamera erlaubt, mehr Zeit für das für mich wesentliche zu haben. Aber eigentlich ist das, was die Kamera für mich übernimmt, eben nicht 80% sondern 2% und zu analog Zeiten eben 1%. Allerdings ist für mich mit der Digitalkamera der Prozess um die Aufnahme herum bis zum fertigen Bild wesentlich effizienter geworden. Das weiss ich zu schätzen.

 

Ich nutze eigentlich nur noch eine X100F (neben diversen Lochkameras). Könnte ich auch mit einer X100 auskommen? Sicherlich könnte ich das. Aber die X100F steht mir von der Bedienung eben weniger im Weg. Da für mich die Fotografie ein Hobby ist, stellt sich nach der Frage musste ich unbedingt eine X100F haben irgendwie automatisch die Frage: muss ich überhaupt eine Kamera haben?

 

Grüße

Rüdiger

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Ja hey, ein Thema was mich selbst lange bewegt hat, das war bis vor ca. 2 Jahren wo ich zum Abschluss dann damit kam...

 

 

Und um gleich auf die Frage in der Überschrift zu antworten : NEIN DAS BRAUCHT MAN NICHT, also ich für meinen Teil definitv nicht .

 

 

Schon lange in der Fotografie für mich dabei, meine erste Kamera war und ist eine Olympus Trip 35, fragte ich mich was habe ich für

mich geschaffen, wo liegen meine Schwerpunkte, was brauche ich und was brauche ICH NICHT. Ich setzte mich damit schon recht lange

auseinander, vieles hatte sich angesammelt, das wenigste davon letztlich in konsequenter Benutzung...so mein Fazit.

 

Ich hatte mich für mich besonnen und entschied mich das zu veräußern, was ich nicht brauchte. Es fielen diverse DSLRs zum gutem

Opfer, fast 25 sehr gute DSLR Objektive und diverse Kleinsttechniken, zb. auch ein Einbeinstativ :D . Ich muss bei diesen Ansammlungen

im rechten Kauf-Wahn wohl gewesen sein, ge- und verblendet von diversen Werbungen, Foren ...und überall dort wo man Bilder und Infos

auf die Augen tagtäglich gedroschen bekommt. Mit Sicherheit und das tuh ich auch nicht verneinen, vereinfacht so manche Technik und

Möglichkeit somit ein gutes Bild und Foto, ein klares ja auch dafür. ABER...und das Aber brachte mich zu der damaligen Entscheidung,

 

ICH möchte es erstellen, meine fotografischen Horizonte soweit austesten, das ich das auch ohne diese vorgeglühte Technik eben be-

herrsche / oder beherrschen auch kann. In anbetracht dessen sollte ich erwähnen, das ich vorwiegend SW fotografiere, meine SW Fotos

einen WB haben, mir ein richtiges schwarz und auch weiss in meinen Fotos meist sehr gefällt. Was die Details in den dunklen Bereichen

betrifft, das kann mal sehr schön auch sein, ist aber nicht mein Schwerpunkt worauf mein fotografischer Geschmack abzielt, zudem ich

so etwas auch meist für zu steril auch halte was die neue Technik in diesen Belangen so liefert (meine Meinung). Also sind demzufolge mir

die Zeichnungen in mir unwichtigen Bildbereichen persönlich auch nicht wichtig. (!) Dennoch schliesse ich davon und das möchte ich auch

nicht unerwähnt lassen, die Makro Fotografie für mich dort aus, der ich sehr zugetan auch bin.

 

Letztlich habe ich mein konsortium beschränkt auf eine Leitz Leica lllf, eine Olympus Trip 35, eine Olympus 35 RC, eine Canon AE-1,

eine Nikon FM2 und noch eine einzige DSLR Nikon (nur für Makros gedacht). Dazu gekommen ist die Fuji XT10, die erste spiegellose bzw.

sie ist dafür gedacht, gewisse Dinge unter einem neuen Kameranamen bei mir einmal auszutesten. Die Filmsimulationen, vor allem die

in Farbe sind bei mir nicht arg von Interesse, eher die konfigurierbaren SW Simulationen und da gibt es, so bisher meine Erfahrungen und

für meinen Geschmack sehr gute Settings-Optionen zur Einstellung von Hand. Man kann mit der XT10 schon recht viel manuell einstellen,

mein Bild eben worauf es mir eben ankommt. Adaptieren tuh ich auf der XT10 nur manuelle Objektive, ich will eben auch in diesem Punkt

Herr der Lage sein und das Gefühl haben, ich bestimme das Foto. Da es für mich die erste Kamera im Fuji System ist, ist es eher auch eine

Art Probe mit dem System, ob es mir zusagt und gefällt in den Ergebnissen bzw. auch der Weg bis dahin. Bis jetzt schlägt sich das System

bei mir sehr gut und super sexy schaut so eine XT10 mit einem manuellem Objektiv dazu auch noch aus, das ist auch ein Punkt, auch wenn

ein kleiner dem ich sehr zugetan bin :cool: .

 

Ich habe ein System gesucht was analogen Aufnahmen sehr sehr nahe kommt mit bestimmten Einstellungen nach meiner Wahl, bei Fuji wurde

ich fündig und ist anhand meiner Erfahrungen bisher, das neuartige System dafür...für mich. Eine Kamera muss auch das in mir vereinen

das ich liebend gern mit ihr fotografiere, das wenige Gewicht stimmt dem dazu noch zu ! Das Handling ist perfekt für mich...ich bin ein strikter

Handheld noch dazu.

 

Die XT10 in black war eher ein Kaufzufall den ich aber dennoch nicht bereut habe (die XT20 wollte ich nicht) denn eigentlich wollte ich die

XT-2. Diese wird jedoch und so steht es fest die kommende sein worauf natürlich die XT10 wieder strikt gehen wird. Denn die XT-2 steht für

mehr manuell wie bekannt ist und auch dort werde ich wieder nur manuell adaptieren.

 

Lange Lange hatte ich überlegt die Leica Monochrom mir zuzulegen ...denn für ein SW Enthusiasten ist es das Gerät.

Abgehalten hat mich nicht nur der Preis bzw. ich halte Leica zu locker 95% für das Prestige Objekt, sondern auch das Ergebnisse dieser

Art mit zb. (aus meinen Erfahrungen bisher) mit Fuji auch kompetent möglich sind. DAS monochrome eben und trotzdem analog like und Fuji

hat eine wie ich finde grossartige Dynamik...das Bild lebt im Raum des Momentes, was ich toll finde. Ich persönlich finde es nicht verkehrt

dennoch immer ein wachsames Auge auf neue Technik zu haben, wenn es die eigenen Dinge vereinfacht und es als DAS WERKZEUG noch

besser umsetzen kann dem eigenem Geschmack und den Vorzügen dem Foto gegenüber betreffend. :)

bearbeitet von the_round_grain
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Vermutlich schreiben wir einfach aneinander vorbei. ;)

 

Hallo Lenz Moser,

 

ich fürchte, daß es so ist.

 

Übrigens, Dein Bild ist doch ein eindeutiger Beweis dafür, es hat eine klare Aussage und läßt Spielraum

für eine Menge Interpretationen und Du hast nur die Kamera gehalten und ausgelöst.

 

Geh doch mal raus an eine schöne Location und halte die Kamera vor den Bauch und knipse einfach darauf los

und ich fürchte, das sind die Bilder, die die Welt heute sehen will, vielleicht wirst Du noch berühmt damit.

 

Es gibt Fotografen, die werfen ihre Kamera einfach in die Luft und und werden für die Bilder im Internet

gelobt und bekommen sogar Preise dafür und speziell dann wenn die Kamera auf den Boden knallt und das

Ganze noch gefilmt wird.

 

Ich denke der Mensch hinter der Kamera wird von vielen heute überbewertet.

 

Gruss

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Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Es gibt Fotografen, die werfen ihre Kamera einfach in die Luft und und werden für die Bilder im Internet

gelobt und bekommen sogar Preise dafür und speziell dann wenn die Kamera auf den Boden knallt und das

Ganze noch gefilmt wird.

 

Und auch diese fotografische Idee profitiert vom technischen Fortschritt. Eventuell wäre der Fotograf mit einer Mamiya 67 gar nicht erst auf seine preiswürdige Idee gekommen.

bearbeitet von schanz
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Geh doch mal raus an eine schöne Location und halte die Kamera vor den Bauch und knipse einfach darauf los

Habe ich auch schon gemacht, ist langweilig und außerdem finde ich auch so immer genug Motive.

 

Das von mir eingestellte Foto ist einfach Kacke und wer so etwas irgendwem verkaufen kann, ist deshalb kein guter Fotograf, sondern ein guter Verkäufer. :)

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Na ja - am besten ist es doch, wenn beides stimmt: 100% Kreativität + 100% Technik = 200% Foto!

 

Wenn es jemand schafft, mit seiner alten Ausrüstung gute Bilder zu machen, wird er mit einen neuen Ausrüstung - zumindest nach einer bestimmten Einarbeitungszeit - nicht schlechtere Bilder machen, sondern eher bessere.

Wobei "neu" hier nicht für wirklich "neu" steht, sondern für "besser", was nicht immer das gleiche ist.

 

Aber abgesehen davon geht es ja nicht nur um gute Bilder, sondern auch um den Spaß an der Sache. Mir macht es zum Beispiel Spaß alte Objektive an meine Fujis zu hängen, obwohl ich auch einfach das XF 50 f2 verwenden könnte, was alle meine 50 1.4 Linsen aus sticht. Und dieser Spaß führt natürlich auch zu guten Bildern, die ich mit dem XF 50 f2 nie gemacht hätte.

 

Aber andererseits kann ich mir nicht vorstellen, jedes Bild entwickeln zu lassen oder selbst zu entwickeln. Für mich der Grund, warum ich erst mit der digitalen Technik angefangen hab zu fotografieren.

Aber ich kann durchaus verstehen, dass die Sache einen gewissen Reiz hat und denke, dass jeder so seins finden muss und dass es hier keine allgemein gültige Antwort gibt - wie bei so vielem im Leben.

 

Nochmal zur Ausgangsfrage: Nein man MUSS nicht - aber man KANN. Und zwischen der analogen Fotografie und der neuen X-H1 gibt es 1000 Abstufungen. Und nein - ich fühle nicht nicht schlecht, weil ich keine X-H1 habe und nur eine X-T10.

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Wie ich öfter schrieb, verbesserte Bildqualität ist für mich immer Kauffaktor und vor allem bessere Qualität

bei sehr hohen ISO. Da kann ich meine Kamera noch so lieben. Wenn der Nachfolger da deutlich besser ist,

muss ich mich leider trennen. Lieber wäre mir natürlich, wie die Leute früher, jahrelange Partnerschaft mit einer

Kamera einzugehen. Was hohe Kaufpreise verschmerzen lässt. So zahlt man immer mehr drauf.

Wenn man dafür bessere Bilder verkauft ist es ok, wenn man sich als Amateur daran freut ist es ebenso ok.

 

Trotzdem spiele ich mit meiner hochmodernen XT2 gerne folgendes Spiel:

Ich gehe los und stelle mir die Aufgabe genau 36 Bilder voll manuell, auch den Fokus, mit einer einzigen Filmsimulation

zu machen. Dann nochmal 36 mit einer anderen Simulation.

Dann hat man wieder dieses Gefühl, wie es wohl einmal war.

Macht wirklich mal Spaß.

 

Meine Mutter hat mich als Kind mitunter genervt, wenn sie für ein einziges Bild mit ihrer M3 gefühlte

Stunden brauchte. Heute bin ich ähnlich.

Begleiter sind genervt, weil ich nicht mal eben „schnellschnell“ ein Bild knipse.

Nein, ich brauche gefühlt ewig, wenn die Situation es erlaubt.

Im Job muss es dagegen oft blitzschnell funktionieren.

Zum Glück können unsere modernen Kameras beides.

Eine schnelle XT2 zu haben bedeutet ja nicht, dass ich damit rasen muss.

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Mir ging es von Anfang an um etwas Anderes, nämlich darum, dass die heutigen Kameras alleine in

der Lage sind ein technisch sehr gutes Foto zu erstellen.

 

Lassen wir mal die künstlerische Seite weg. Was die Kamera noch nicht kann, ist alleine an eine Location fahren.

 

Deshalb meine Aussage, der Fotograf verkommt zum Transporteur seiner Ausrüstung.

 

Und ja, wenn ich die Kamera einfach vor mich halte und auslöse, bekomme ich gute Bilder, von 10 Auslösungen

sind bestimmt 2 gute, brauchbare Bilder dabei, die Frage ist, ob es viel mehr gute, brauchbare Bilder gibt, wenn ich

bewußt fotografiere.

 

Ich habe das schon oft ausprobiert, mal stimmt der Winkel nicht, es sind Gegenstände im Bild die ich gar nicht sehen wollte

usw...

 

Als Beispiel füge ich mal ein Bild hinzu, bei dem ich mit aller Gewalt den Kopf des Pferdes nicht mit auf dem Bild haben wollte.

 

Nach dem ich mir die 4 gemachten Bilder angesehen habe, fand ich das mit dem Kopf oben links am schönsten.

 

Es erweckte in mir den Eindruck, als wolle das Pferd die Blätter der Pflanze fressen.

 

Ich wollte ein anderes Bild machen und die Kamera hat ein besseres Bild daraus gemacht.

 

Deshalb meine Aussage, der Mensch hinter der Kamera ist überbewertet.

 

Viele tolle Bilder entstehen bei der Amateurfotografie durch Zufall.

 

Gruss

 

 

 

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Dann ist dieses Gerät ja nur die folgerichtige Entwicklung ;)

(Kurzbeschreibung für die, die den Text nicht lesen wollen oder ggf. kein Englisch können:
Eine zweite auf der eigentlichen Kamera angebrachte Kamera scannt permanent die Umgebung und analysiert das Material per künstlicher Intelligenz im Hinblick auf schöne Motive. Sobald eines gefunden ist, wird der Fotograf per Elektroschock gezwungen, den Auslöser zu drücken und das Bild tatsächlich aufzunehmen. Ist ein Kunstprojekt)

https://www.dpreview.com/news/3474055758/prosthetic-photographer-gadget-literally-shocks-you-into-taking-better-images

bearbeitet von fade_to_grey
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Mir ging es von Anfang an um etwas Anderes, nämlich darum, dass die heutigen Kameras alleine in

der Lage sind ein technisch sehr gutes Foto zu erstellen.

 

Lassen wir mal die künstlerische Seite weg. Was die Kamera noch nicht kann, ist alleine an eine Location fahren.

 

Deshalb meine Aussage, der Fotograf verkommt zum Transporteur seiner Ausrüstung.

 

Und ja, wenn ich die Kamera einfach vor mich halte und auslöse, bekomme ich gute Bilder, von 10 Auslösungen

sind bestimmt 2 gute, brauchbare Bilder dabei, die Frage ist, ob es viel mehr gute, brauchbare Bilder gibt, wenn ich

bewußt fotografiere.

 

Ich habe das schon oft ausprobiert, mal stimmt der Winkel nicht, es sind Gegenstände im Bild die ich gar nicht sehen wollte

usw...

 

Als Beispiel füge ich mal ein Bild hinzu, bei dem ich mit aller Gewalt den Kopf des Pferdes nicht mit auf dem Bild haben wollte.

 

Nach dem ich mir die 4 gemachten Bilder angesehen habe, fand ich das mit dem Kopf oben links am schönsten.

 

Es erweckte in mir den Eindruck, als wolle das Pferd die Blätter der Pflanze fressen.

 

Ich wollte ein anderes Bild machen und die Kamera hat ein besseres Bild daraus gemacht.

 

Deshalb meine Aussage, der Mensch hinter der Kamera ist überbewertet.

 

Viele tolle Bilder entstehen bei der Amateurfotografie durch Zufall.

 

Gruss

 

 

Ein schönes Beispiel wie zufällige Fotografie funktionieren kann :) .

 

Man sollte auch geschossene Fotos allgemein erstmal eine Weile ruhen lassen, weil dann nach etwaiger Zeit die Betrachtung dessen

objektiver eben erfolgt ;), so auch meine Erfahrung. Allerdings finde ich nicht das der Mensch hinter der Kamera überbewertet ist bzw.

nur dann wenn es sich auch nur um zufällige Fotografien dann handelt. Korrekt, in der Amateurfotografie wird sich auch vieles getraut,

so können tolle Fotos zum Vorschein kommen, auch wenn die Rate dabei eher gering ist wie ich finde, aber es gibt sie und das ist gut !

 

 

 

 

 

 

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Dieses Bild ist z.B. entstanden, als ich meine Leica CL mit den Einstellungen von vorher am Nachbartisch abgestellt habe und aus Versehen auf

den Auslöser gekommen bin.

 

Ich könnte nicht mit Gewissheit sagen, ob das Bild so schön geworden wäre, wenn ich das Motiv bewusst gewählt hätte.

 

Möglicherweise hätte ich die Abbildung gar nicht als Motiv bemerkt, da ich einen Kaffe trinken wollte.

 

Gruss

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den Auslöser gekommen bin.

 

Ich könnte nicht mit Gewissheit sagen, ob das Bild so schön geworden wäre, wenn ich das Motiv bewusst gewählt hätte.

 

Möglicherweise hätte ich die Abbildung gar nicht als Motiv bemerkt, da ich einen Kaffe trinken wollte.

 

Gruss

 

ich find das Bild cool ,,,, wenn noch der blaue Streifen gleichmäßig wär, es würd in meinen Augen perfect sein :-)

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Ich könnte nicht mit Gewissheit sagen, ob das Bild so schön geworden wäre, wenn ich das Motiv bewusst gewählt hätte.

 

Möglicherweise hätte ich die Abbildung gar nicht als Motiv bemerkt, da ich einen Kaffe trinken wollte.

 

Gruss

 

„Kunst wird erst dann interessant, wenn wir vor irgendetwas stehen, das wir nicht gleich restlos erklären können“

 

Christoph Schlingensief

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Deshalb meine Aussage, der Fotograf verkommt zum Transporteur seiner Ausrüstung.

 

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Deshalb meine Aussage, der Mensch hinter der Kamera ist überbewertet.

 

Viele tolle Bilder entstehen bei der Amateurfotografie durch Zufall.

 

...

 

Ein Stück weit gebe ich dir recht.

 

Aber zum einen würde ich es nicht Zufall nennen, weil der Amateurfotograf hat ja schon eine gewisse Absicht und stellt die Parameter bewusst ein. Aber dann kommt etwas anderes raus, als er erwartet hat. Und das ist das Spannende, dass man immer wieder überrascht wird. Für mich macht es einen Großteil des Reizes an der Fotografie aus.

 

Zum anderen lernt auch ein Amateurfotograf dazu. Das heißt er merkt, dass bestimmte Sachen funktionieren - in dem Sinne: es kommt ein gutes Bild dabei heraus - und das bestimmte nicht funktionieren. Also lasse ich das, was nicht funktioniert sein und vertiefe das, was funktioniert. Zunächst durch Wiederholung und dann in Abwandlungen, in denen Parameter geändert werden, was dann wieder zu Überraschungen in der ein oder anderen Richtung führt und den daraus resultierenden Schlussfolgerungen.

 

So erweitern sich die Erfahrungen immer mehr.

 

Und letztendlich ist es doch der Mensch hinter der Kamera, der mehr oder weniger bewusst entscheidet und nicht die Kamera selbst, die das Bild macht.

 

Und bei aller Technik - ich schaffe es auch heute noch falsch belichtete und falsch fokussierte Bilder zu erzeugen. Die Kamera hat auf keinen Fall alles im Griff. Und Kameras, die von ihrem Besitzer zum Fotografieren zu einer bestimmten Location gefahren werden wollen, gibt es auch noch nicht. ;)

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Und ja, wenn ich die Kamera einfach vor mich halte und auslöse, bekomme ich gute Bilder, von 10 Auslösungen

sind bestimmt 2 gute, brauchbare Bilder dabei, die Frage ist, ob es viel mehr gute, brauchbare Bilder gibt, wenn ich

bewußt fotografiere.

 

Ich verstehe nicht, was das mit modernen Kameras zu tun hat. Wenn ich meine Rollei 35 einfach so in die Landschaft halte ohne durch den Sucher zu schauen und Auslöse kommt auch ein Bild raus, bei meiner Nikon FA ist das auch so und bei meiner Nikon D100 auch.

 

Viele tolle Bilder entstehen bei der Amateurfotografie durch Zufall.

 

Viele Amateurfotografen entdecken aber auch erst durch moderne Kameras mir flacher Lernkurve, dass Fotografie ein schönes Hobby ist. Und irgendwann lesen sie dann in einem Forum, dass man die Automatik ja auch mal ausschalten kann, oder nur mit einer Festbrennweite losziehen kann, oder mal mit Zeit und Blende spielen kann.

 

Überhaupt entstehen ganz viele tolle Bilder nur durch Zufall. Weil man zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ist. Und dann freut man sich, wenn der Film nicht grad leer ist, oder dass man schon auf dem Display sieht, dass die Belichtung zu hell war und der Fokus nicht richtig saß.

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Hallo

Meine Kameras mach schon immer zu 100% die Bilder .

Und schon immer bestimme ich zu 100% wann , wo , wie und warum .

Und wen würdest Kamera euch dazu bringt den Wohnzimmer Sessel zu verlassen und das Laptop Zuzugklappen ist sie schon ihr Geld wert .

Gruß

Oli

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Da ich gerade krank liege, habe ich Zeit und Lust, mich hier mal zu äußern:

Können und Kunst.

Das Entscheidende ist es, den Mut zu haben, das Bild, das man haben möchte, auch zu machen. In jedem Moment des Fotografieren!

Ich habe mit analoger Fotografie angefangen, notgedrungen musste ich die Technik lernen, um meine Fotos in jeder Phase der Entstehung zu "wollen". Aber die Technik war giftig, teuer und nicht so leistungsfähig - als es die ersten guten Filmscanner gab (so ab 1997, für 2000 Mark) war ich dabei und hab dann meinen Dukakram auch bald verkauft.

Die Nachbearbeitung gehört für mich also immer dazu.

Die erste digitale Kamera kaufte ich erst 2004.

Muß man immer das neueste Equipment haben? Nein, auf keinen Fall. Ich fotografiere Sport, Tanz, Konzert, Theater, Porträt immer noch mit meiner Canon 1D MkIV (mit nur drei Festbrennweiten) von 2010 ... und ich sehe momentan da noch keine echte technische Einschränkung meines "Wollens".

Aber als ich hörte, dass Fuji kleine, feine Objektive neu auf den Markt bringt, sagte ich mir, das iises! Das könnte mich weiterbringen. Fuji hatte für mich schon länger ein super Objektiv-Image, sie haben schon in den 70ern weltweit legendär die Broadcast-Kameras mit Objektiven ausgestattet.

Für mich ist momentan die X-Pro 2 (hatte vorher 1,5 Jahre die X-T1) die ideale Kamera für Konzert, Tanz & Theater und Porträt (eigentlich wegen der kleinen, leistungsfähigen Objektive). Und sie ist eine perfekte Ergänzung zur Canon.

That's it.

Kay

 

P.S. So ganz habe ich das Foto, dass ich gern machen wollen möchte, immer noch nicht gemacht. Deshalb fotografiere ich weiter.

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Als Beispiel füge ich mal ein Bild hinzu, bei dem ich mit aller Gewalt den Kopf des Pferdes nicht mit auf dem Bild haben wollte.

 

Nach dem ich mir die 4 gemachten Bilder angesehen habe, fand ich das mit dem Kopf oben links am schönsten.

 

Es erweckte in mir den Eindruck, als wolle das Pferd die Blätter der Pflanze fressen.

 

Ich wollte ein anderes Bild machen und die Kamera hat ein besseres Bild daraus gemacht.

 

....

 

Gruss

Naja, was heißt schon besser ...
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So, an dem Foto unten habe ich praktisch keinen Anteil, einfach blind den Auslöser gedrückt. Du meinst also, es fehlen nur mehr 20% zu einem guten Foto?80% Technik und 20% Kreativität ergeben 100% von was? Apfelkompott? ;)

Ja, Schärfe und etwas crop, um die Ecke unten abzuschneiden. Das wären die 20% :)

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Dieses Bild ist z.B. entstanden, als ich meine Leica CL mit den Einstellungen von vorher am Nachbartisch abgestellt habe und aus Versehen auf den Auslöser gekommen bin.

 

wieso fotografierst du auch mit einer CL, wenn du sowieso weißt, dass...

Wenn ich mir meine vielen Bilder so betrachte, dann stelle ich beschämt fest, daß mir die alten Bilder einfach

besser gefallen haben, Bilder die mit der Voigländer Bessa I einer 6x7 Balgenkamera, der Bessamatic, der Ultramatic,

mit dem Skopar, Ultron oder wie sie alle genannt wurden, entstanden sind.

  
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